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Markus Kahl
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Markus Kahl

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Ich finde die Verpflichtung von Pep Guardiola als Trainer des FC Bayern eine richtig spannende Geschichte. Man muss den Münchnern gratulieren und der Liga gleich dazu. Toll, einen solchen Mann bald in der Bundesliga zu haben.
 
Glaube, einige sind immer noch völlig berauscht ob dieser Nachricht. Deshalb bin ich ehrlich gesagt ziemlich überrascht, warum noch niemand sich die Sache mal genauer angesehen hat. Guardiola ist der FC Barcelona. Punkt. Bisher zumindest. Als Jugendlicher und Spieler dort groß geworden, vom großen Johan Cruyff inspiriert. Diese Philosophie hat er in seiner Zeit als Trainer dort verfeinert. Hinzu kommt, dass der Verein diese Philosophie bis in alle Jugendmannschaften herunterbricht. Grob zusammengefasst: Der Verein hat ein System, mit dem ein Trainer umgehen muss. Guardiola war dafür der perfekte Mann, denn er ist in diesem System groß geworden. Und er konnte auf Spieler zurückgreifen, die ebenfalls dieses System in und auswendig kennen. Die hat er beim FC Bayern nicht.
 
Jetzt betritt Guardiola zum ersten Mal in seiner Trainer und Spielerlaufbahn Neuland (die meines Erachtens nicht sehr relevanten Stationen seiner Spielerzeit nach dem FC Barcelona lasse ich einfach mal außer Acht). Das erste Mal nicht mehr der FC Barcelona. Neues Land, neue Sprache, neuer Verein, neue Spieler, neue Philosophie. Von daher: Das kann auch richtig schief gehen. Ich will die Beispiele nicht auf eine Stufe mit Guardiola stellen: Aber ich erinnere nur mal kurz daran, was seinerzeit bei den Verpflichtungen von Trapattoni, Klinsmann und auch van Gaal los war. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Aber an das Ende dieser Herren kann sich jeder sicher noch gut erinnern.
 
Also, der Pep Coup ist auf den ersten Blick richtig genial, aber ich bin nicht dabei zu sagen: nur weil er jetzt Trainer beim FCB wird, marschieren die Bayern einsam und alleine national und international weg. Ich glaube vielmehr, dass man Guardiola und auch der Mannschaft Zeit geben muss. Und vielleicht wird das am Anfang deutlich holpriger als jetzt viele denken. Ich bin gespannt. Eine interessante Verpflichtung – und Bereicherung für Verein und Liga – ist es allemal.
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Markus Kahl

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Hier drehen seit Tagen alle wegen dieser Dart WM durch. Jetzt ist morgen das Finale, da werde ich dann wohl mal reinschalten müssen. Man will ja mitreden können. Aber wer erklärt mir vorher mal, wie das überhaupt alles funktioniert? Ich habe null Ahnung vom Spiel und auch von den Protagonisten. Wer hilft mir?
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Markus Kahl

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Wer mal eine kleine Nachhilfe in Mannschafts- und Menschenführung haben möchte, möge bitte diesen Beitrag lesen. Für alle anderen gilt: Lesebefehl. Langes Interview, aber jeder Satz lohnt sich.
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Markus Kahl

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Frage in die Runde: Suche eine Möglichkeit um in Wiesbaden oder naher Umgebung Tischtennis zu spielen. Es gibt ja beispielsweise Tennishallen oder Indoorfussballplätze, wo man sich für eine Stunde einen Platz mieten kann. So etwas suche ich für Tischtennis. In einen Verein will ich aus diversen Gründen nicht.

Hat jemand eine Idee, ich finde nämlich nix.
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Markus Kahl

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Heute der Start in die Handball EM. Deutschland startet gegen Tschechien um 17.20 Uhr. Hier gibt es den Teamcheck vor dem ersten Spiel.
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Markus Kahl

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Den Wechsel muss mir Lewis Holtby gut erklären. Ich verstehe ihn nicht.
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Markus Kahl

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Es liegt etwas in der Luft an diesem Tag. Vielleicht ein Tag, an dem Sportgeschichte geschrieben werden kann. 2008 in Peking: Das große Desaster. Aus im Hoffnungslauf, nicht mal das Finale wird erreicht. Danach wird die Besatzung komplett ausgetauscht, alles wird auf Null gesetzt.

Jetzt ist er also da. Der große Tag. 1. August 2012. Dorney Lake, Grafschaft Buckinghamshire, Großbritannien. Es ist Mittagszeit, 13.30 Uhr. Alles was vorher war, zählt jetzt nichts mehr. Vier Jahre ist dieses Boot nun ungeschlagen. 36 Rennen, 36 Siege. Davon alleine drei Weltmeistertitel in Folge. Doch all diese Erfolge können sich jetzt in knapp sechs Minuten in Schall und Rauch auflösen. Ruhig liegen die Boote in ihren Startblöcken. Dann der Startschuss.

Alles läuft zunächst nach Plan. Stück für Stück, Meter für Meter arbeitet man sich an die Spitze des Feldes. Alles sieht prima aus. Doch als die 1.500 Meter Marke erreicht ist, scheint die Mannschaft plötzlich einzubrechen. Urplötzlich liegt das Boot aus Großbritannien vorne - wenn auch nur wenige Zentimeter. Die Muskeln sind zu diesem Zeitpunkt längst übersäuert. Alles wird in diesem Moment nur noch durch reine Willenskraft gesteuert. Und der Wille ist in diesem Moment im deutschen Boot stark. Sehr stark sogar. Denn es ist nicht das deutsche Boot was einbricht. Nach jedem Schlag wird der Vorsprung gegenüber der Konkurrenz größer. Noch 400 Meter. Jetzt nicht nachlassen. Noch 300 Meter. Es ist nicht mehr weit. Noch 200 Meter Jetzt kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen. Noch 100 Meter. Ihr schafft das.

Und dann ist er da. Der unglaublichste Sportmoment des Jahres 2012. Deutschland holt Gold. Der Ruderachter hat es tatsächlich geschafft. Nach 24 langen Jahren des wartens holt das Paradeboot des DRV zum vierten Mal Olympiagold.

Während ich dies schreibe, kullert mir tatsächlich wieder eine kleine Träne die Wange herunter. Dieses Rennen war so unglaublich, so emotional, so voller Kraft, wie ich es in keinem anderen Sportmoment 2012 erlebt habe. Rudern ist ein unglaublich schöner und ästhetischer Sport. Wenn alles im Gleichklang läuft, das Boot fast von selbst über das Wasser zu gleiten scheint, wenn Mensch, Boot und Wasser eins werden. Dann ist der Moment der Vollkommenheit auf dem Wasser erreicht.

Ich kann jedem der das hier lliest nur empfehlen, sich das beigefügte Video mit dem Renne noch einmal anzusehen. Auch der Kommentar vom ZDF-Mann Norbert Galeske passte einfach perfekt zu diesem Rennen. Das ist Gänsehaut pur von der ersten bis zur letzten Sekunde. Einfach ein unglaublicher Tag mit einem unglaublichen Sieg in einem unglaublichen Rennen.

Danke an Filip Adamski, Andreas Kuffner, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Richard Schmidt, Lukas Müller, Florian Mennigen, Christoph Wilke und Steuermann Martin Sauer für diesen Augenblick (und natürlich auch Trainer Rald Holtmeyer).

Deshalb ist dieses Rennen des Deutschlandachters zurecht: Meine Nummer 1 der Sportmomente 2012.
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Markus Kahl

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Da haben die Deutschen Handballer den Auftakt bei der EM aber mal so richtig in den Sand gesetzt. 24:27 gegen Tschechien nach einer über weite Strecken indiskutablen Leistung. Man hatte ja im Vorfeld schlimmes erwartet, aber das es so schlimm wird... Ohne Übertreibung. Der Deutsche Handball ist in der Nationalmannschaft ziemlich am Boden.
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