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Thomas Mengede
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Unser Respekt gebührt heute allen Athletinnen und Athleten, die beim fünfzehnten #Ostseeman in #Glücksburg ins #Ziel gekommen sind. Egal ob Erster oder Letzter, ihr seid alle Sieger!

#Baltic #BalticSea #Beach #Ironman #OM16 #Ostsee #Ostseeman2016 #Sea #Strand #Triathlon
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Heute war ich mit der wunderbaren Anna auf dem #Flugplatz in #Eggebek. Ein erstes #Ergebnis gibt es hier:
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Meet the Tabellenführer😂🙈
• Tabellenführer
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„Ich habe für Leave gestimmt, aber aus anderen Gründen, als die von Leuten wie Nigel Farage und Boris Johnson. Die Europäische Union hat in ihrer Verfassung eine neoliberale Doktrin verankert, die voll auf Deregulierung ausgerichtet ist. Das Problem ist, dass die EU – zum Beispiel durch den Fiskalpakt und den Euro-Plus-Pakt – das “deficit spending” nicht erlaubt, also dass ein Staat in einer Rezession Schulden aufnehmen kann, um die Wirtschaft anzukurbeln. Außerdem werden dadurch Ausgaben für soziale Maßnahmen erschwert. Der Slogan “Take Back Control” ist meiner Ansicht nach korrekt, aber es geht nicht um Migration, sondern um soziale Wirtschaftspolitik. Indem wir die EU verlassen, können wir sagen: Damit stimmen wir nicht überein. Es gibt einen besseren Weg.


Im Ernst? Er hat für Leave gestimmt weil die EU auf Deregulierung setzt? 😂

Willkommen in GB ohne jegliche Regulierung in der Finanzwelt, was die einzige Chance sein wird für GB um einen Teil der Finanzwelt in der City of London zu halten.
Soziale Wirtschaftspolitik ist e wohl das Gegenteil von dem was er nach dem Brexit bekommen wird.


#brexit

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Was eine Brut. Wenn die nicht so gefährlich wären könnte man ja glatt drüber lachen....

#reichsbürger   #allebekloppt  

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Der Typ hat doch echt nicht mehr alle Latten am Zaun...
Soll er sich mal lieber um seine rechtsradikalen V-Leute und Mitarbeiter kümmern die diese immer wieder gedeckt haben.

#snowden #verfassungsschutz 

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Bei der Macht von Grayskull! 😁
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Das mit der Prozentrechnung sollten die bei #Amazon aber noch mal üben...

#mathefuerpros 
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Wieder mal eine sehr schöne Geschichte von +Martin Gommel​!

Wer ihm noch nicht folgt...Es wird Zeit!
Das ist Wajd (gesprochen: Wuahschd) und ich traf sie eines Nachts, als ich mich auf den Schienen, die das Camp Idomeni durchziehen, kurz ausruhte.

»My friend!« wurde ich von zwei jungen Männern gerufen, »Come over here!«. Keine zwei Minuten später befand ich mich, umgeben von einer syrischen Großfamilie aus Idlib, in einem Gespräch über Heimat, Flucht und Tod.
Die 17-jährige, sympathische und schlaue Wajd übersetzte vom Englischen ins Arabische und konnte zu meinem Erstauen auch etwas Deutsch – ihre beiden Eltern unterrichten verschiedene Sprachen an einer Universität.
»Die Grenze muss sich öffnen. Dringend. Und hoffentlich vor Ramadan«, eröffnete mir Wajd's Mutter, die anlässlich ihrer prekären Lage vor mir in Tränen ausbrach. Denn wie alle anderen 1,6 Milliarden Muslime der Welt werden auch sie zu Beginn des Monats Juni 2016 tagsüber weder essen noch trinken.

»Wir können nicht anders. Das ist unsere Religion.« Die gesamte Familie zeigte sich sehr besorgt, denn in der schwelenden Hitze Griechenlands und den nicht vorhandenen Möglichkeiten, in den Schatten zu gelangen, würde dies für viele Geflüchteten in Idomeni enorme gesundheitliche und psychische Folgen haben.

Ich versuchte, mir auszumalen, was passieren würde, wenn ein Großteil von 12.000 Menschen in der brennenden Sommerhitze von heute auf morgen aufhört, tagsüber jegliche Nahrung zu verwehren. Mir wurde sofort klar, dass die Anzahl medizinischer Notfälle rapide in die Höhe steigen würde.

Alternative (und gefährlichere Routen) nach Deutschland waren für die Familie keine realistische Lösung. Unser Gespräch nahm eine Wendung, als Wajd, die während des Gespräches immer wieder zu einem großen Topf über dem Feuer gehüpft war, alle Anwesenden zum Essen einlud. Mich mit eingeschlossen.
Ich lehnte stickt ab. Ich wollte die Situation der Syrer*innen unter keinen Umständen ausnutzen. Doch als mir verdeutlicht wurde, dass dies in ihrer Kultur unfreundlich wäre und ich annehmen musste, willigte ich zögernd ein. Es gab Spaghetti, die in der Nacht zuvor von Helfer*innen verteilt wurde – mit einer wunderbar würzigen Gemüse-Sauce auf Plastiktellern.

Wir genossen das Essen und lachten lauthals gemeinsam über die Ulkigkeit diverser Bräuche in unterschiedlichen Kulturen Ich machte noch ein Gruppenfoto und tanzte zum Abschied mit der gesamten Familie zu arabischer Musik, die aus ihren Smartphones ertönte.

Als ich die lachenden Gesichter sah, empfand ich einen tiefen Frieden: Dieser Moment war wein kleiner Sieg über die Unbarmherzigkeit europäischer Asylpolitik. Doch der große Kampf stand den Menschen, die ich hier zurückließ, noch bevor.

P.S. Wer meine Arbeit unterstützen möchte, kann das gerne über http://paypal.me/martingommel tun. Ich danke Euch von Herzen.
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