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Klinikum Ingolstadt
Medizinische Kompetenz, erstklassige Versorgung und individuelle Betreuung – im Klinikum Ingolstadt ist jeder Patient in guten Händen.
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AbendVisite im Klinikum Ingolstadt

Medizinische Informationen sind heute so gefragt wie nie zuvor. Themen rund um Medizin und Gesundheit haben Konjunktur und finden zunehmend den Weg in die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund hatten das Klinikum Ingolstadt und der Ingolstädter Lokalsender intv bereits im September 2004 die Sendung „AbendVisite“ ins Leben gerufen, die seither auf dem Sender und im Fernsehen des Klinikums ausgestrahlt wird. Durch ausführliche Interviews mit den Experten des Klinikums und erklärende Filmsequenzen erhalten die Zuschauer ausführliche Informationen zu einem aktuellen medizinischen Thema und bekommen gleichzeitig einen Einblick in das umfassende Behandlungsspektrum des Krankenhauses der Maximalversorgung.
Moderiert wird die Sendung von einem medizinischen Fachmann: Prof. Dr. Carl Michael Büsing, früher Direktor des Instituts für Pathologie im Klinikum Ingolstadt, stellt in der viertelstündigen Sendung interessante Fragen zu den verschiedensten Themengebieten.
In der nächsten AbendVisite im Klinikum Ingolstadt, die am Dienstag, 08.04.2014, um 18.30 Uhr, auf intv, ausgestrahlt wird (Wiederholungen um 19.30, 20.30, 21.30, 22.30, 23.30, 0.30 und 1.30 Uhr) geht es um das Thema „Nierenkolik“. Gesprächspartner ist der Direktor der Urologischen Klinik Klinik im Klinikum Ingolstadt, Prof. Dr. Andreas Manseck.
Wer an diesem Tag keine Zeit hat, kann am Dienstag, 22.04. und am 29.04.2014 diese Sendung und die Wiederholungen, zu denselben Zeiten, nochmals sehen.
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Führung auf der PalliativStation des Klinikums Ingolstadt

Im Jahr 2004 wurde die PalliativStation auf der Ebene 8 des Klinikums Ingolstadt eröffnet. Sie soll schwerstkranke Patienten, bei denen eine Heilung und eine auf die Ursachen der Krankheit gerichtete Therapie nicht mehr möglich ist, betreuen. Dies sind zum Beispiel Patienten mit Tumoren, die oft schon einen langen Leidensweg hinter sich haben, wenn sie auf die Station aufgenommen werden.
Bei diesen Patienten soll durch eine lindernde Behandlung der Krankheitssymptome, insbesondere durch Schmerztherapie, psychosoziale Betreuung und Begleitung die Lebensqualität erhalten werden.
Damit sich Interessierte selbst ein Bild von der Station, die mit zehn Einbettzimmern ausgestattet ist, machen können, bietet das Klinikum Ingolstadt am Montag, 07.04.2014, um 15.00 Uhr, eine Führung durch die modernen Räumlichkeiten an. Gerne zeigt der Stationsleiter Interessenten, die zu den festen Terminen keine Zeit haben, die PalliativStation auch zu anderen Zeiten. Eine kurzfristige Anmeldung kann jederzeit über die Telefonnummer (0841) 880-4860 erfolgen.

Informationsabend des Zentrums für psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt

Mit einem besonderen Informationsabend wartet das Zentrum für psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt auf. Seit 2008 findet einmal im Monat, an einem Donnerstag, im April am 10.04.2014, von 18.00 bis 19.30 Uhr, im Konferenzraum (Nummer 2950), Krumenauerstraße 25, ein Informationsabend für Patientinnen und Patienten, deren Angehörige und Interessierte statt.
Thema dieses Mal ist „Krisen - Katastrophe oder Chance?“. Als Referent konnte Dr. Reinfried Scholz, Oberarzt im Zentrum für psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt, gewonnen werden.
Das Zentrum für psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt ist eine große und äußerst leistungsfähige Einrichtung zur integrativen Behandlung und Betreuung von Menschen mit psychischen Problemen und seelischen Erkrankungen aller Art. Seit der Gründung 1982 hat sich die ehemalige Psychiatrische Klinik inzwischen auch angesichts des wachsenden Patientenaufkommens zu einem modernen Zentrum mit 14 Stationen, einer Tagesklinik, einer Institutsambulanz, einer stationären Entwöhnung und einem Langzeitbereich entwickelt, das heute über alle modernen Verfahren und Behandlungsmöglichkeiten sowie große Erfahrung verfügt. Die Klinik begegnet den vielfältigen Herausforderungen in diesem Bereich mit einem breit gefächerten Leistungsangebot von der kostenlosen und anonymen telefonischen Beratung in akuten Krisensituationen über die ambulante Betreuung bis hin zur stationären psychiatrisch-psychotherapeutischen und psychosomatischen Behandlung der Patienten.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Infoabend der Orthopädischen Klinik im Klinikum Ingolstadt

Mittlerweile ist er im Klinikum Ingolstadt eine feste Einrichtung geworden: Der Infoabend der Orthopädischen Klinik. Durch ihn soll Patientinnen und Patienten, die sich beispielsweise einer Hüft- oder Knieoperation unterziehen, alles Wissenswerte zu diesen Eingriffen vermittelt werden.
Nach einer Einführung durch den Direktor, Prof. Dr. Axel Hillmann, zeigen Schwestern und Pfleger den Weg des Patienten durch das Klinikum Ingolstadt von der Aufnahme bis zur Operation auf. Danach können die Interessenten an die anwesenden Ärzte und Pflegebediensteten Fragen stellen, die durch das Personal des Klinikums Ingolstadt fachkompetent beantwortet werden.
Jedes Jahr behandeln die Mediziner der Orthopädischen Klinik rund 2.700 Patienten und führen rund 700 endoprothetische Operationen durch. Die Klinik verfügt über insgesamt 68 Betten und ist in drei Stationen gegliedert. Neben den zwei Stationen für allgemeine und spezielle Orthopädie und einer septischen Station verfügt die Klinik über vier Betten auf der Kinderstation, je einen Bettenplatz in der Intermediate Care-Station und der anästhesiologischen Intensivstation sowie über Betten in den KomfortPlus-Stationen.
Der nächste Infoabend der Orthopädischen Klinik im Klinikum Ingolstadt findet am Mittwoch, 02.04.2014, um 17.30 Uhr, im Veranstaltungsraum des Klinikums, Krumenauerstraße 25, statt und dauert etwa eineinhalb Stunden. Eine vorherige Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist nicht notwendig.
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Informationsabend für werdende Eltern im Klinikum Ingolstadt

Auch im April findet der Informationsabend für werdende Eltern wieder im Veranstaltungsraum des Klinikums Ingolstadt statt. Die etwa zweistündige Veranstaltung am Donnerstag, 03.04.2014, beginnt um 18 Uhr.
Zuerst stellt sich das Team der Geburtshilfe des Klinikums vor und informiert über den Ablauf der bevorstehenden Geburt. Danach kann das MutterKindZentrum mit seinen umgebauten Kreißsälen und den neu gestalteten Entbindungsstationen besichtigt werden. Während der Veranstaltung beantworten Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte Fragen und geben wertvolle Tipps.
Die Geburt eines Kindes hingegen ist einer der schönsten und natürlichsten Momente im Leben eines Menschen. Im MutterKindZentrum des Klinikums tritt die Medizin deshalb so weit wie möglich in den Hintergrund. Das Wunder der Geburt eines Menschen soll so natürlich wie möglich ablaufen, in einer angenehmen Atmosphäre und mit höchstem Komfort. Im Hintergrund aber hält das Klinikum als Perinatalzentrum „Level 1“ natürlich die höchsten medizinischen Standards vor, um jederzeit reagieren zu können, sollte einmal etwas nicht so laufen, wie geplant.
Der Informationsabend der Frauenklinik des Klinikums Ingolstadt findet normalerweise jeden ersten Donnerstag im Monat statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Foto: Klinikum Ingolstadt
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Darmtag begeistert Besucherinnen und Besucher

„Sport ist Mord“, sagt man im Volksmund scherzhaft. Genau das Gegenteil aber ist aus medizinischer Sicht meist der Fall: Sport hilft nicht nur in der Prävention, sondern auch in der Nachsorge verschiedenster Erkrankungen – auch bei Darmkrebs. Das ist eine der Erkenntnisse und der Tipps, die die Besucher des Darmtags im Klinikum Ingolstadt mitnehmen konnten. Unter dem Motto „Ingolstadt gegen Darmkrebs“ erfuhren die zahlreich erschienenen Gäste am Samstag im Veranstaltungsraum und an den Ständen im Eingangsbereich des Klinikums viel über eine der häufigsten und gefährlichsten Krebserkrankungen überhaupt.
Immer noch sterben rund 28.000 Menschen jährlich an den Folgen des sogenannten „kolorektalen Karzinoms“ – so nennen Mediziner den gefährlichen Krebs im Darm. Dabei ließe sich der größte Teil der rund 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr vermeiden – durch regelmäßige Vorsorge per Darmspiegelung, wie Prof. Dr. Josef Menzel, der Direktor der Medizinischen Klinik II im Klinikum, erklärt. Wie sie funktioniert, konnten die Besucher beim siebten Darmtag im Klinikum Ingolstadt erfahren.
Sport verbessert Prognose
Aber auch Sport ist ein wirkungsvolles Mittel gegen den Krebs. Sportliche Betätigung helfe nicht nur, Krankheiten vorzubeugen, sondern trage auch nach einer Darmkrebserkrankung zu einer Verbesserung des Überlebens beziehungsweise der Lebensqualität bei. Das bestätigt eine aktuelle Studie, die Dr. Pedram Rahmanzadeh, der Koordinator des DarmZentrums im Klinikum, im Rahmen des Darmtags vorstellte.
Das war nur einer der Schwerpunkte dieses „Patienten-Arzt-Seminars“, zu dem Prof. Dr. Stefan B. Hosch und Prof. Dr. Josef Menzel, die beiden Leiter des DarmZentrums im Klinikum, eingeladen hatten. Nach ihrer Begrüßung informierte die niedergelassene Gastroenterologin Dr. Stefanie Strobl im gut gefüllten Veranstaltungssaal des Klinikums über Darmkrebs, seine Entstehung und Entwicklung, ehe ihr Praxiskollege Dr. Stefan Scheringer die Risiken einer Erkrankung, die Vorsorgemöglichkeiten sowie die Nachsorge nach der Behandlung thematisierte. Dass eine Darmspiegelung heute gar nicht mehr so unangenehm ist, wie viele Menschen glauben, zeigte der Ingolstädter Gastroenterologe Dr. Maximilian Holzbauer, ehe Rahmanzadeh über die positiven Auswirkungen von Sport auf die Prognose bei Darmkrebs referierte.
Nach einer Pause und einem gesunden Imbiss ging es um den zweiten Schwerpunkt des diesjährigen Darmtags: den künstlichen Darmausgang, auch „Stoma“ genannt. Dr. Joachim Hetzer, Oberarzt in der Chirurgischen Klinik I des Klinikums, zeigte in seinem Vortrag, wann ein solches Stoma angelegt wird, wie man Probleme damit vermeiden kann und wann man es wieder entfernt. Besonders problematisch kann die Stomapflege aufgrund kultureller Gepflogenheiten etwa bei Muslimen sein, wie Anja Kroll in ihrem Vortrag erklärte. Die Pflegeexpertin für Stoma, Kontinenz und Wunden im Universitätsklinikum Regensburg zeigte den Besuchern, dass es aber auch in diesem Fall einfache Lösungen gibt.
Leben mit künstlichem Darmausgang
Besonders beeindruckend war schließlich der Vortrag von Jürgen Nowak. Der Sprecher der Selbsthilfeorganisation Deutsche ILCO e. V. in der Region 10 berichtete aus eigener Erfahrung, wie das Leben mit einem Stoma aussieht und wie die Betroffenen sich auch durch die Unterstützung von Selbsthilfegruppen wie ILCO gegenseitig unterstützen.
Zum Abschluss hatten die Gäste noch die Möglichkeit, im Rahmen einer Podiumsdiskussion Fragen an die anwesenden Experten zu stellen. Es seien weitere intensive Bemühungen sowohl in der Vorsorge, als auch in Therapie und Nachsorge nötig, um die Versorgung noch weiter zu verbessern, stellten Hosch und Menzel als Gastgeber fest. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und den Experten in spezialisierten Einrichtungen wie dem zertifizierten DarmZentrum des Klinikums sei für die Patienten sehr wichtig.
In Ingolstadt funktioniert die offenbar nicht nur in der Praxis, sondern auch beim Darmtag recht gut, wie die Besucher bei der siebten Auflage erleben konnten. Neben den Vorträgen konnten sie sich auch an einem der zahlreichen Stände informieren und so manches Ausprobieren oder einmal selbst einen Blick in ein Untersuchungszimmer für eine Darmspiegelung werfen. Die könne Leben retten, so Menzel. Denn besonders mit den hochmodernen Geräten, die das Klinikum erst im vergangenen Jahr neu angeschafft hat, kann man Darmkrebsrisiken und eine neue Erkrankung frühzeitig erkennen und behandeln – wenn die Patienten zur Vorsorge kommen. Aufklärung und Vorbeugung stehen daher auch seit Jahren im Mittelpunkt des Darmtags.

Foto: Klinikum Ingolstadt
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Einladung zu Ingolstadt gegen den Darmkrebs

Er zählt nicht nur zu den häufigsten, sondern auch zu den gefährlichsten bösartigen Erkrankungen: Darmkrebs. Rund 70.000 Menschen erhalten jedes Jahr die schreckliche Diagnose, rund 28.000 sterben an dem sogenannten „kolorektalen Karzinom“. Dabei gibt es für kaum eine andere Krebsart eine so wirksame Vorsorge sowie immer bessere Therapiemöglichkeiten. Darüber informiert der Darmtag am 29. März im Klinikum Ingolstadt. Bereits zum siebten Mal heißt es dann von 10 bis 14 Uhr „Ingolstadt gegen Darmkrebs“.
 
„Sowohl in der Vorsorge, der Therapie als auch in der Nachsorge sind weiterhin intensive Bemühungen notwendig“, sagen Prof. Dr. Stefan B. Hosch und Prof. Dr. Josef Menzel, die beiden Leiter des DarmZentrums im Klinikum Ingolstadt, mit Blick auf die hohen Fallzahlen. „Dazu bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und den spezialisierten Medizinern in Darmkrebszentren“ – wie dem DarmZentrum des Klinikums. Seit Jahren bündelt es nicht nur die an der Diagnose und Behandlung von Darmkrebs beteiligten Spezialisten, sondern ist auch intensiv in der Prävention tätig, insbesondere durch den jährlichen Darmtag, der am 29. März zum siebten Mal stattfindet.
 
Sport verbessert Heilungschancen
Unter dem Motto „Ingolstadt gegen Darmkrebs“, informieren Spezialisten des Klinikums und mehrere niedergelassene Kollegen im Rahmen dieses „Patienten-Arzt-Seminars“ über die wichtigsten Themen rund um den Darmkrebs. Die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten in der Vorbeugung und Nachsorge nach einer Operation steht im Mittelpunkt der diesjährigen Auflage – aber auch wertvolle Tipps und einige spannende neue Erkenntnisse: etwa dass sportliche Aktivität nach einer Krebserkrankung zu einer besseren Heilung und mehr Lebensqualität beitragen können.
 
Ein weiterer Schwerpunkt des diesjährigen Darmtages ist der künstliche Darmausgang, der auch „Stoma“ genannt wird. „Manchmal ist es unumgänglich, vorübergehend oder dauerhaft einen künstlichen Darmausgang anzulegen. Dies kann eine besondere Belastung für den Patienten bedeuten“, so Hosch und Menzel. „Wir möchten beim Darmtag daher zum einen die Indikation zur Anlage eines Stomas, aber auch die Möglichkeiten der Stomapflege mit unseren Gästen besprechen.“ Unterschiede durch kulturelle Gepflogenheiten und ihre Folgen für die Betreuung und Versorgung aber auch vor allem wertvolle Tipps für die Praxis sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Besonders spannend dürfte ein Erfahrungsbericht eines betroffenen Patienten mit Stoma sein. Er ist zudem Mitglied in der Selbsthilfegruppe ILCO für Darmkrebspatienten und wird zudem ihre Arbeit vorstellen.
 
Nach der Begrüßung zum Start um 10 Uhr durch Hosch, den Direktor der Chirurgischen Klinik I im Klinikum, stehen allgemeine Informationen zur Entstehung, zu den Vorstufen und zur Entwicklung von Darmkrebs auf dem Programm. Anschließend geht es um Risiken, die Möglichkeiten der wirksamen Vorsorgeuntersuchung sowie der Nachsorge nach einer Erkrankung. Anschließend wird der praktische Ablauf einer Darmspiegelung erläutert. Ab 11.10 Uhr steht dann ein besonders spannendes Thema auf dem Programm: Dr. Pedram Rahmanzadeh, Koordinator des Darmzentrums Ingolstadt, stellt neueste medizinische Erkenntnisse vor, die zeigen, dass sportliche Aktivität die Prognose, also den Verlauf und die Überlebenschancen, bei Darmkrebs positiv beeinflussen kann. Die neue Studie zur sogenannten „postoperativen Sporttherapie“ zeigt hier deutliche positive Ansätze.
 
Erfahrungsbericht und Fragerunde
Nach einer Pause mit Möglichkeiten zum Gespräch und einem – passend zum Darmtag – gesunden Imbiss geht es um 12 Uhr weiter mit dem Thema Stoma. Dabei werden unter anderem die Indikation, der Umgang mit Problemen und der Zeitpunkt der Rückverlagerung besprochen. Anschließend stehen Hindernisse bei der Stomapflege aufgrund kultureller Gepflogenheiten etwa bei Muslimen auf dem Programm. Schließlich erläutert Jürgen Nowak, Regionssprecher der Deutschen ILCO in der Region 10 um Ingolstadt über das Leben mit einem Stoma und erklärt, wie Betroffene sich im Rahmen der Selbsthilfegruppe gegenseitig unterstützen. Den Abschluss bildet ab 13.30 Uhr eine Fragerunde, bei der Experten die Fragen der Gäste beantworten.
 
Als Experten sind auf dem Darmtag neben Hosch und Menzel als den Gastgebern und Leitern des Darmzentrums sowie Rahmanzadeh als dessen Koordinator sowie Dr. Joachim Hetzer, dem Leitenden Oberarzt der Chirurgischen Klinik I im Klinikum, auch die niedergelassenen Ärzte Dr. Maximilian Holzbauer, Dr. Stefan Scheringer und Dr. Stefanie Strobl sowie Anja Kroll, Pflegeexpertin für Stoma, Kontinenz und Wunden vom Universitätsklinikum Regensburg anwesend und geben gerne Auskünfte.
 
Vorsorge rettet Leben
Rund um den Veranstaltungssaal im Klinikum informieren zudem zahlreiche Anbieter an Informationsständen über verschiedenste Themen rund um den Darmkrebs als eine der häufigsten Krebserkrankungen und Todesursachen in Deutschland – und das, obwohl die medizinische Entwicklung enorme Fortschritte bei der Behandlung von Darmkrebs gemacht hat und insbesondere die Vorsorge sehr effektiv möglich ist „Durch eine flächendeckende Vorsorge könnte man das Risiko einer Darmkrebserkrankung erheblich senken – und zwar um 80 bis 90 Prozent“, erklärt Menzel – und damit Leben retten. Mit „Ingolstadt gegen Darmkrebs“ wollen der Direktor der Medizinischen Klinik II und seine Kollegen daher am Darmtag einmal mehr über dieses wichtige Thema informieren und aufklären.

Foto: Klinikum Ingolstadt
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AbendVisite im Klinikum Ingolstadt

Medizinische Informationen sind heute so gefragt wie nie zuvor. Themen rund um Medizin und Gesundheit haben Konjunktur und finden zunehmend den Weg in die Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund hatten das Klinikum Ingolstadt und der Ingolstädter Lokalsender intv bereits im September 2004 die Sendung „AbendVisite“ ins Leben gerufen, die seither auf dem Sender und im Fernsehen des Klinikums ausgestrahlt wird. Durch ausführliche Interviews mit den Experten des Klinikums und erklärende Filmsequenzen erhalten die Zuschauer ausführliche Informationen zu einem aktuellen medizinischen Thema und bekommen gleichzeitig einen Einblick in das umfassende Behandlungsspektrum des Krankenhauses der Maximalversorgung.
 
Moderiert wird die Sendung von einem medizinischen Fachmann: Prof. Dr. Carl Michael Büsing, früher Direktor des Instituts für Pathologie im Klinikum Ingolstadt, stellt in der viertelstündigen Sendung interessante Fragen zu den verschiedensten Themengebieten.
 
In der nächsten AbendVisite im Klinikum Ingolstadt, die am Dienstag, 01.04.2014, um 18.30 Uhr, auf intv, ausgestrahlt wird (Wiederholungen um 19.30, 20.30, 21.30, 22.30, 23.30, 0.30 und 1.30 Uhr) geht es um das Thema „Blut im Urin“. Gesprächspartner ist der Direktor der Urologischen Klinik Klinik im Klinikum Ingolstadt, Prof. Dr. Andreas Manseck.
 
Wer an diesem Tag keine Zeit hat, kann am Dienstag, 15.04. und am 29.04.2014 diese Sendung und die Wiederholungen, zu denselben Zeiten, nochmals sehen.

Foto: Klinikum Ingolstadt
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Medizin durchs „Schlüsselloch“

„Minimalinvasiv“ – ein zusammengesetztes Zauberwort, das die Medizin in den letzten gut zwei Jahrzehnten in vielen Bereichen schrittweise revolutioniert hat. Eine Operation ohne große Schnitte und Narben, mit filigranen Instrumenten, den Patienten von außen heilen – vor Jahrzehnten galt das noch als Science-Fiction. Nur in einer fernen Zukunftswelt von Raumschiff Enterprise & Co. schien das möglich. Innerhalb weniger Jahre aber ist das ganz anders geworden: Operationen per Schlüssellochchirurgie sind heute aus den operativen Fächern der Medizin nicht mehr wegzudenken. Minimalinvasiv ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen: Denn das Ziel ist immer dasselbe: möglichst wenig in den Körper des Patienten einzugreifen und dabei nicht nur sicher, sondern auch möglichst schonend zu operieren.
 
Im Klinikum Ingolstadt und in vielen modernen Krankenhäusern geht man in manchen Bereichen bereits den nächsten Schritt und kombiniert das Verfahren mit der Präzision und Beweglichkeit eines Operationsroboters. Wie von Geisterhand gesteuert bewegen sich die Hightech-Arme des Operationsroboters Da Vinci mit ihren blauen Lichtern im Operationssaal 11 im OP-Trakt auf Ebene 4 im Klinikum Ingolstadt. Erst auf den zweiten Blick sieht man den Operateur, der im Nebenraum sitzt und den Operationsroboter über eine Konsole gebeugt steuert. Das Hightech-Gerät übersetzt die Vorgaben des erfahrenen Arztes in feinste Bewegungen und Schnitte. Nur auf den Bildschirmen im Saal sieht man, wie gerade operiert wird – natürlich minimalinvasiv.
 
Während die roboterassistierte Chirurgie bisher aber noch auf wenige Bereiche wie etwa sogenannte Prostatektomien – die operative Entfernung der Prostata bei Prostatatumoren – beschränkt ist, sind minimalinvasive Techniken, bei denen die Operateure noch alles selbst per Hand machen, wesentlich häufiger. Inzwischen sei die Technik der Schlüssellochchirurgie so weit ausgereift, dass es kaum mehr Unterschiede zu offenen Operationen gebe, sagt Prof. Dr. Babür Aydeniz, der Direktor der Frauenklinik im Klinikum Ingolstadt.
 
Nicht nur in seiner Klinik werden heute beinahe alle Arten von Operationen über solch kleine Zugänge durchgeführt. Eine minimalinvasive Operation könne zwar im Prinzip nur gleich gute Ergebnisse liefern wie eine offene Operation, sagt Aydeniz. Sie erziele dieselben Ergebnisse aber mit einem für die Patientinnen weit schonenderen Eingriff. Zugleich werde das Infektionsrisiko gesenkt. „Die Schmerzen und die Belastungen für die Patientinnen sind wesentlich geringer, und die Frauen können relativ früh nach Hause und wieder in ihr normales Leben zurückkehren. Die Einschränkungen sind wesentlich geringer als bei einer offenen Operation.“
 
Umstrittener Vorkämpfer
Das hatte bereits vor über 30 Jahren der Münchner Gynäkologe Kurt Semm erkannt. Er glaubte daran, dass es eine Möglichkeit geben müsse, seine Patientinnen mit einer schonenderen Technik zu operieren als mit einer offenen Operation. Seit den 60er-Jahren benutzte der gebürtige Münchner kleine optische Instrumente, sogenannte Endoskope, statt Skalpellen für die Beobachtung innerer Organe – die Bauchspiegelung war geboren. Später stellte sich Semm die Frage, ob es nicht möglich sei, auf die gleiche Art und Weise – durch kleine Schnitte wie durch ein Schlüsselloch – zu operieren.
 
Erste minimalinvasive Blinddarmentfernung 1980
Als gelernter Werkzeugmacher setzte er seine Visionen selbst in die Tat um, veränderte klassische Instrumente der Chirurgie wie Schere, Nadelhalter oder Messer derart, dass sie endoskopisch an die zu operierende Stelle im Körperinneren gebracht werden konnten. So entwickelte er die minimalinvasive Chirurgie mehr oder weniger im Alleingang weiter und initiierte den Siegeszug der endoskopischen Chirurgie in der Gynäkologie – obwohl er dabei auf erhebliche Widerstände stieß: Semm wurde oft angefeindet, und Chirurgen forderten beim Gynäkologenverband sogar ein Berufsverbot für den Querdenker. Doch der Erfolg seiner Methode gibt ihm recht: 1980 entfernte Semm – in der Fachwelt immer noch heftig umstritten – erstmals einen Blinddarm endoskopisch. Später operierte er Eierstockzysten und die komplette Gebärmutter. Der Siegeszug der von ihm maßgeblich entwickelten minimalinvasiven Operationstechniken hatte begonnen.
 
Die Schlüssellochchirurgie entwickelte sich seit Beginn der 90er-Jahre rasant weiter. Eierstockzysten, Eierstöcke oder Eileiter können heute ebenso endoskopisch entfernt werden wie etwa gutartige Muskelknoten, sogenannte Myome, oder die Gebärmutter. Auch bei Senkungsoperationen seien minimalinvasive Techniken möglich, wobei ihr Einsatz hier von der Art der Senkung abhänge, so Aydeniz. In diesem wie in anderen Bereichen mache die Schlüssellochchirurgie weiter gute Fortschritte. Seit die endoskopischen Verfahren in den 90er-Jahren auch das Klinikum eroberten, habe sich enorm viel getan, sagt Aydeniz. Die Instrumente seien weit filigraner und präziser geworden, vor allem aber auch die Möglichkeit der Blutungsstillung durch die sogenannte Koagulationstechnik. Dabei können durch hochfrequenten Strom Gewebe durchtrennt und gleichzeitig die Blutgefäße wieder verschlossen werden, sodass Blutungen auf ein Minimum reduziert werden.
 
„An der Operationstechnik wird sich grundsätzlich vermutlich nicht mehr viel ändern, aber sie wird noch verfeinert werden“, prognostiziert der Klinikdirektor. „Denn es werden mit Sicherheit noch bessere Instrumente entwickelt, die noch feiner und noch beweglicher sein werden, sowie Optiken, die uns noch höhere Auflösungen erlauben“, so Aydeniz. Aber die minimalinvasiven Techniken seien heute bereits sehr ausgereift und brächten daher auch hohe Sicherheit für die Patienten, sagt Aydeniz.
 
Minimalinvasive Brustkrebsdiagnose
Einen weiteren Vorteil bieten minimalinvasive Techniken bei Brustkrebs: Während man früher bei einem auffälligen Befund nach einer Tastuntersuchung, Ultraschalluntersuchung oder Mammographie noch recht häufig operierte, werde inzwischen seit vielen Jahren per minimalinvasiver Stanzbiopsie eine Gewebeprobe entnommen und durch eine feingewebliche Untersuchung festgestellt, ob es sich um eine gut- oder bösartige Erkrankung handle, so Aydeniz. „Bei einer gutartigen Erkrankung muss man nicht unbedingt operieren und kann den Frauen so einen größeren Eingriff ersparen. Darum geht es bei minimalinvasiven Techniken: eine möglichst minimale Belastung für die Patientinnen.“
 
Darauf legt man im Klinikum auch bei Krebserkrankungen größten Wert: Bei Brustkrebs etwa wird zunächst nur der sogenannte Wächterlymphknoten entfernt und anschließend untersucht. Darunter versteht man den Lymphknoten, der als Erster vom Krebs befallen wird. Ist er noch frei von Krebszellen, müssen nicht wie früher mehrere weitere Lymphknoten entfernt werden. Damit fallen auch die entsprechenden Folgen weg wie Schmerzen und Schwellungen an den Armen und andere Beschwerden.
 
Die geringere Belastung durch die Schlüssellochoperationen zeige sich auch in der durchschnittlichen Verweildauer der Patientinnen im Klinikum, die insgesamt, aber besonders auch in der Frauenklinik stark gesunken sei, so Aydeniz. Sie beträgt in der Frauenklinik ohne die Geburten nur noch 4,5 Tage (inklusive der Geburtshilfe sogar nur noch 3,9 Tage). Das sei auch eine Folge der immer besseren Operationstechniken. „Die Patientinnen sind einfach schneller wieder fit“, sagt der Leiter der Frauenklinik. Denn wir entlassen sie nur, wenn sie sich selbst subjektiv auch bereit dazu fühlen.“
 
Drei Zentimeter Bewegungsspielraum
Lediglich bei großen bösartigen Unterleibstumoren gebe es Grenzen der Einsatzmöglichkeiten. Dabei gehe die Sicherheit der Patientinnen vor. Denn in diesen Fällen müsse unter allen Umständen sichergestellt werden, dass auch das gesamte Tumorgewebe entfernt werde, sagt Aydeniz. Sonst aber gebe es kaum mehr Einschränkungen. Bei Gebärmutterspiegelungen etwa bewege man sich mit den Instrumenten in einem Hohlraum mit einem Durchmesser von nur etwa drei bis vier Zentimetern, erklärt der erfahrene Operateur. Trotz der Enge und der eingeschränkten Sichtverhältnisse auch durch die permanente Spülung mit einer sterilen Flüssigkeit könne man heute so tiefliegende Myome einfach per Schlüssellochchirurgie entfernen oder beispielsweise auch Schleimhautverödungen bei Blutungsstörungen mit höchster Sicherheit durchführen.
 
Während Kurt Semms Name heute weitgehend unbekannt ist, ist sein Erbe in der modernen Medizin nicht mehr wegzudenken. Besonders in der Gynäkologie, Semms Fachgebiet, spielen minimalinvasive Techniken auch dank modernster Medizintechnik eine zunehmend wichtige Rolle und erlauben Operationsverfahren, die für die Patientinnen nicht nur unansehnliche Narben vermeiden helfen, sondern auch zu einer schnelleren Genesung beitragen und oft organerhaltend durchgeführt werden können. Für die Zukunft könnten dann auch in anderen Bereichen die Operationsroboter eine wichtigere Rolle spielen, erwartet Aydeniz. Im Klinikum hat man auch damit längst Erfahrung. Dass seine Technik so rasante Fortschritte machen würde, hatte wohl auch der 2003 verstorbene Begründer der laparoskopischen Chirurgie nicht erwartet.

Foto: Inzwischen ist die Technik der Schlüssellochchirurgie so weit ausgereift, dass es kaum mehr Unterschiede zu offenen Operationen gebe, sagt Prof. Dr. Babür Aydeniz, der Direktor der Frauenklinik im Klinikum Ingolstadt.
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Bayerische Gesundheitsministerin beim 1. Gesundheits- und Notfalltag für Kinder im Klinikum Ingolstadt

Was passiert eigentlich in einem Krankenhaus? Was macht der Onkel Doktor, wenn ich mir wehgetan habe? Muss ich da Angst haben? Wenn Kinder selbst, ihre Eltern oder andere Familienmitglieder krank werden, stellen sich gerade für die Kleinen viele Fragen. Antworten und vor allem viel Spaß fanden Kinder und Familien beim 1. Bayerischen Gesundheits- und Notfalltag für Kinder im Klinikum Ingolstadt. Das ließ sich selbst die bayerische Gesundheitsministerin nicht entgehen: Melanie Huml hatte die Schirmherrschaft übernommen und war bei der Premiere dieses besonderen Events persönlich dabei. Viel Spaß hatten vor allem die Kinder, die viel darüber erfahren konnten, wie man nach einer Verletzung oder Erkrankung wieder gesund wird und vor allem bleibt.
 
Langsam fährt der Lichtstreifen über das weiche Plüschfell. „Da ist wohl etwas gebrochen“, sagt der Arzt zu dem zu dem kleinen Mädchen, das wie die anderen Kinder auf das „Röntgengerät“ blickt – natürlich kein echtes, sondern ein speziell für das Teddybärenkrankenhaus „konstruiertes“. „Das wird schon wieder“, sagt der Arzt zwinkernd zu den Kindern. Sie blicken erleichtert drein und lachen. Anschließend erhält der Plüschteddy einen Gips. Er wird bald wieder gesund sein – da sind sich nun offenbar auch die Kinder sicher.
 
Rund 4400 „Kindernotfälle“ im Klinikum
Das Teddybärenkrankenhaus stand im Mittelpunkt des 1. Bayerischen Gesundheits- und Notfalltags für Kinder im Klinikum Ingolstadt. Dabei konnten die jungen Besucher, aber auch Erwachsene spielerisch erfahren, wie Notfallmedizin insbesondere für Kinder funktioniert, aber auch viele spannende Vorführungen erleben. Ein unachtsamer Moment, ein kleiner Sturz – Unfälle und Verletzungen können im Alltag immer passieren. Gefahren lauern überall – vor allem für Kinder. Rund 4400 besonders junge Patienten wurden im vergangenen Jahr in der Notfallklinik des Klinikums behandelt, wie Dr. Florian Demetz, der Direktor der Klinik, feststellt. Kinder machen damit einen beträchtlichen Teil der gesamten Notfälle aus. Vor allem aber brauchen sie eine besondere Medizin und Versorgung.
 
Diese besondere Kindermedizin, aber auch viele andere spannende Themen standen auch beim 1. Bayerischen Gesundheits- und Notfalltag für Kinder im Mittelpunkt. Organisiert hatte ihn der Morgentau Kinder e. V., der gemeinsam mit der Chirurgischen Klinik IV für Kinderchirurgie unter der Leitung von Priv.Doz. Dr. Elfriede Ring-Mrozik zu diesem Informationstag eingeladen hatte. Von 10 bis 15 Uhr standen viele bunte Angebote für Kinder, aber auch Erwachsene auf dem Programm.
 
Von giftigen Pflanzen bis zur Löschübung
Neben dem Teddybärenkrankenhaus und den Ärzten des Klinikums waren auch zahlreiche andere Attraktionen mit dabei: Die Rettungsdienste und die Wasserwacht zeigten, was sie können, wo Gefahren lauern und wie man richtig reagieren sollte, wenn einmal etwas passiert. Die Polizei war mit der Verkehrsschule und einer Hundestaffel vor Ort und zeigte den jungen Verkehrsteilnehmern zum Beispiel, wie man sicher Fahrrad fährt und wie die Polizei im Ernstfall helfen kann. Apotheker informierten, was man in Sachen Medikamenten für Kinder beachten sollte, und ein Zahnarzt führte das richtige Zähneputzen vor. Das Gesundheitsamt warnte vor giftigen Pflanzen, bei denen Kinder besonders aufpassen sollten und Prof. Dr. Gunter Lenz, der Direktor des Instituts für Anästhesie und Intensivmedizin im Klinikum, und sein Team zeigten, wie eine Reanimation bei Kindern funktioniert.
 
Im Mittelpunkt standen aber nicht nur die Gesundheit und die Kindermedizin sondern vor allem der Spaß: Dafür sorgten unter anderem der Auftritt einer Tanzgruppe, ein Zauberer und ein buntes Rahmenprogramm mit Malen, Zeichnen und vielem mehr, das der Morgentau Kinder e. V. um Gabriele und Christoph Rusch auf die Beine gestellt hatte. Besonders spannend nicht nur für die zahlreich erschienenen Kinder war auch eine Löschübung der Betriebsfeuerwehr des Klinikums. Auch zahlreiche Firmen beteiligten sich mit spannenden Angeboten. Audi etwa gab interessante Einblicke, wie man Autos heute immer sicherer macht, und bei der Firma Spörer konnte man sich in einer Art Rollstuhl-Parcours ausprobieren. Die Selbsthilfe-Initiative „Condrobs“, die von Eltern drogenabhängiger Kinder gegründet worden war, stellte ihre Arbeit vor und beriet zum heiklen und wichtigen Thema Drogen und Prävention.
 
Ministerin und Oberbürgermeister zu Gast
Besonders fundiert konnte auch die Schirmherrin zum Thema Kindermedizin mitreden. Denn Melanie Huml ist nicht nur die bayerische Gesundheitsministerin, sondern auch selbst approbierte Ärztin. Sie ist im Klinikum zudem keine Unbekannte, war sie doch schon als damalige Staatssekretärin Ende 2009 das erste Mal im Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus zu Gast. Damals ging es unter anderem um die geriatrische und palliativmedizinische Versorgung älterer Patienten. Beim Gesundheitstag stand nun die medizinische Versorgung der jüngsten Patienten im Mittelpunkt.
 
Und die ist in den letzten Jahren im Klinikum deutlich weiterentwickelt worden. Maßgeblich daran beteiligt waren auch weitere prominente Gäste auf diesem „Fest der Kindergesundheit“: Heribert Fastenmeier, der Geschäftsführer des Klinikums, sowie der Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann waren ebenfalls dabei und machten sich selbst ein Bild vom vielfältigen Angebot in Sachen Kindermedizin und vor allem dem wichtigen Thema Prävention.
 
Denn das ist auch eines der zentralen Anliegen der Premiere des Bayerischen Gesundheits und Notfalltags im Klinikum: Eltern und Kinder für Gefahrenquellen zu sensibilisieren und Verletzungen und Erkrankungen zu vermeiden helfen. Das wünscht sich auch Florian Demetz – nämlich dass sich die Zahl der 4400 „Kindernotfälle“, die im letzten Jahr im Klinikum versorgt werden mussten, reduziert.

Foto: Vom Rahmenprogramm des 1. Bayerischen Gesundheits- und Notfalltags für Kinder im Klinikum Ingolstadt, das der Morgentau Kinder e. V. um Gabriele (links) und Christoph Rusch (2. von rechts) auf die Beine gestellt hatte, zeigte sich auch die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (unten, links), Geschäftsführer Heribert Fastenmeier (Mitte) und Chefärztin Priv.-Doz. Dr. Elfriede Ring-Mrozik (2. Von links) begeistert.
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