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Forschungszentrum Jülich GmbH
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Am Londoner Bahnhof King’s Cross findet sich seit geraumer Zeit ein Ort, der „Muggles“ magisch anzieht. Wo man es vermutet, wurde ein Schild mit der Aufschrift „Platform 9 3/4“ angebracht. Knapp darunter verschwindet ein beladener Gepäckwagen halbwegs in der Wand – ganz so, als ob man ihn mit Willenskraft und etwas Magie hindurchdrücken könnte, um auf der anderen Seite mit Harry Potter und Co. zur Hogwarts-Zauberschule zu reisen.

Doch auch abseits des begehrten Londoner Fotomotivs hat es die Geschichte rund um den Zauberschüler ins echte Leben geschafft. Unweit des Forschungszentrums beispielsweise treffen sich die „Jupiter Jülich“ zweimal die Woche zum Quidditch. Seit April gilt es für die Gruppe aus Studierenden der FH und des Forschungszentrums, in Anlehnung an den Harry-Potter-Sport auf „Besen“ reitend Bälle zu jagen und diese durch verschieden hohe Ringe zu werfen. Bei dem an irdische Bedingungen angepasstem Sport werden jedoch PVC-Stangen statt Besen verwendet. Er vereint Elemente aus Handball, Völkerball und Rugby und ist nichts für zarte Gemüter: In gemischtgeschlechtlichen Teams schmettern die Kontrahenten Gummibällen auf den Gegner ab und ringen sich zu Boden.

Initiiert hat die Jülicher Gruppe Leon Bürgers, der an der FH und dem Forschungszentrum Chemie im ersten Semester studiert. Der Neu-Jülicher hatte bereits in Bonn mit dem Kontaktsport begonnen und es über einen mehrstufigen Auswahlprozess sogar ins Deutsche Nationalteam geschafft. Sein bisher größter Erfolg: der siebte Platz bei der Quidditch-Weltmeisterschaft Ende Juni in Florenz. „Mir macht Quidditch einfach Spaß“, sagt Leon und erklärt mit leuchtenden Augen, wie der Sport funktioniert: Jedes Team schickt sieben Spieler aufs Feld. Es gibt die Jäger, die den Quaffel, eine Volleyball, durch einen der drei Ringe des gegnerischen Teams werfen. Die eigenen Ringe wiederum werden von Hüter beschützt. Dann sind da zwei Treiber, die die gegnerischen Spieler abwerfen, um sie für kurze Zeit aus dem Spiel zu nehmen. Und – ganz wie im Original von J.K. Rowling – gibt es noch den Sucher, der Ausschau nach dem Schnatz hält: einem Tennisball in einer Socke am Trikot eines unparteiischen Spielers. „Man wird sowohl taktisch wie auch körperlich gefordert und somit ist für fast jeden etwas dabei“, so der Sportgruppenleiter. Und dass die „Jupiters Jülich“ mit Spaß bei der Sache sind, ist nicht zu übersehen.

Wer das Harry-Potter-Spiel einmal in natura erleben will, kann sich bei Leon über Facebook melden oder einfach beim Training vorbeikommen, zuschauen oder direkt mitmachen. „Mitzubringen sind Sportsachen, Getränke und, falls vorhanden, Stollenschuhe und Mundschutz“, so Leon. Ein Hang zu Harry Potter ist übrigens keine Voraussetzung, schaden tut er aber auch nicht. ⚡ /mb
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Naja Schulz studiert Produktdesign in Köln. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hat sie mithilfe der Glasapparatebauer des Jülicher Zentralinstituts für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA-1) ein Set aus einer Karaffe, einem Wasser- und einem Weinglas zusammengestellt. Das Besondere: Naja verwendet für ihre Gefäße eine flexible Gussform aus Textilien, in die das glühende Glas eingeblasen wird. Während des Erkaltens zieht Naja die Form zusammen und verändert so die Oberfläche der Gläser. Die neuartige Gussform erlaubt einerseits eine Produktion in hoher Stückzahl, macht auf der anderen Seite jedes Exemplar aber auch zu einem Unikat.
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Naja Schulz studiert Produktdesign in Köln. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hat sie mithilfe der Glasapparatebauer des Jülicher Zentralinstituts für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA-1) ein Set aus einer Karaffe, einem Wasser- und einem Weinglas zusammengestellt. Das Besondere: Naja verwendet für ihre Gefäße eine flexible Gussform aus Textilien, in die das glühende Glas eingeblasen wird. Während des Erkaltens zieht Naja die Form zusammen und verändert so die Oberfläche der Gläser. Die neuartige Gussform erlaubt einerseits eine Produktion in hoher Stückzahl, macht auf der anderen Seite jedes Exemplar aber auch zu einem Unikat.
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Anfang Mai endete eine der umfangreichsten Datenerhebungen zum alternden #Gehirn in Deutschland. Das ist jedoch erst der Beginn der intensiven Analyse dieses Datenschatzes. Im Rahmen der 1.000-Gehirne-Studie vermaßen Jülicher Forscherinnen und Forscher in den vergangenen sechseinhalb Jahren das Denkorgan von rund 1.300 zumeist älteren Probanden. Die Wissenschaftler möchten herausfinden, was ein "normales" Altern des Gehirns auszeichnet und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Parallel zu den nun abgeschlossenen Messungen haben die Forscherinnen und Forscher in den vergangenen Jahren schon damit begonnen, erste Datensätze näher zu beleuchten. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass verschiedene Hirnregionen unterschiedlich altern. „Die rechte Hirnhälfte, wo das räumliche Denken verankert ist, wird offenbar im Alter stärker abgebaut, als die linke Hemisphäre, in welcher die Sprache zuhause ist. Das könnte erklären, dass bei älteren Menschen die Orientierung im Raum oder das visuelle Arbeitsgedächtnis nachlassen, die sprachliche Kompetenz jedoch zeitlebens relativ konstant bleibt“, sagt Prof. Svenja Caspers vom Institut für Neurowissenschaften und Medizin.
Mehr Infos: http://www.fz-juelich.de/goto?id=2317922
/bp
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Vom 23. bis 27. April findet die #Hannovermesse statt. Wissenschaftler des Forschungszentrums stellen am Stand D68 in Hall 27 Arbeiten zu folgenden Themen vor: neue PEM-Elektrolyseure für "grünen" #Wasserstoff, reversible #Brennstoffzellen, saubere synthetische #Kraftstoffe für Verbrenner, Sektorkopplung für die #Energiewende im Projekt Power-to-X. An Ständen des Ministeriums für Wirtschaft NRW (Digitale Wirtschaft NRW) stellen Jülicher Forscher maßgeschneiderte Instrumente für anspruchsvolle Anwendungen in der #Luftfahrt vor (Halle 2, Stand B30) und geben Einblicke in Hightech-Untersuchungen mit Neutronen in der #Energieforschung (Halle 27, Stand F73).
In einem Vortrag auf dem Integrated Energy Plaza informieren sie zudem über erste Ergebnisse des #Kopernikus-Projekts zu Power-to-X, das ökonomisch sinnvolle Ansätze zur Nutzung und Umwandlung erneuerbarer Energien identifizieren soll (26.4., 14.30 – 14:50 Uhr, Halle 27, Stand H74).
Weitere Infos gibt es auf unserer Website: http://www.fz-juelich.de/goto?id=2312906 /bp
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Seeing doesn’t necessarily mean understanding. This brief notion is perhaps the best way of describing the problem that drives many researchers in the field of neuroscience. When imaging techniques such as functional magnetic resonance imaging emerged in the 1990s, it appeared to be just a matter of time until we understood how speech is processed, sentences formed, and recollections stored in our short- and long-term memories. However, the current estimations of many scientists paint a much more sober picture. To date, hardly any concept from the fields of psychology, philosophy, or sociology can be clearly assigned to biological processes and structures in the brain.

Jülich Neuroscientist Dr. Sarah Genon even speaks of a “conceptual chaos”. Genon is proposing a new approach that could enable the analysis of large data sets and help to considerably further this area of research in the long run. /mb
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Sehen heißt nicht verstehen. Mit dieser knappen Formel kann man vielleicht am besten das Problem umschreiben, das viele Forscher in den Neurowissenschaften umtreibt. Als in den 1990er Jahren bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomographie aufkamen, erschien es zunächst nur noch eine Frage der Zeit, bis man versteht, wie wir Sprache verarbeiten, Sätze formen und Erinnerungen im Kurz- und Langzeitgedächtnis abspeichern. Heute fällt die Einschätzung vieler Wissenschaftler deutlich nüchterner aus. Kaum ein Konzept aus der Psychologie, Philosophie oder Soziologie ließ sich bislang eindeutig biologischen Prozessen und Strukturen im Gehirn zuordnen.

Die Neurowissenschaftlerin Dr. Sarah Genon spricht gar von einem „konzeptuellen Chaos“. Sie schlägt einen neuen Ansatz vor, der es ermöglichen könnte, große Datensätze zu erschließen und die Forschung auf lange Sicht ein gutes Stück voranzubringen. /mb
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Dass wir unseren 2,2 Quadratkilometer großen Forschungscampus mit allerlei tierischen Gästen teilen, ist nichts Neues. Rehe in der Mittagspause, Füchse im Unterholz oder die jährliche Krötenwanderung gehören zum Forschungsalltag in Jülich. Außergewöhnlich zeigt sich dagegen unser neuester Mitbewohner. Zunächst hatten nur Nagespuren an Bäumen auf ihn hingedeutet, inzwischen wurde der Verursacher mehrfach gesichtet: Ein #Biber hat sich unser Forschungszentrum als Lebensraum ausgesucht. /mb #JülichBlogs #Wildlife
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At Forschungszentrum Jülich, one of our coolest collaboration models is the Science Bridge model, a two-way walkway to connect people and knowledge to achieve great scientific results and to attract the best talents. 🌉 Read more on our blog "A bridge to Africa". /mb #JülichBlogs
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