Erst stirbt der (Massen-)Buchhandel der eh keine Qualität sondern nur Quantität bot und es mit der Attitüde der Cosa Nostra über Jahre hinweg bewerkstelligte bestimmte Titel zu pushen und andere unter den Ladentisch zu verbannen.

Dann sterben die grossen Verlagshäuser die sich in ihrer Rolle als Gatekeeper zwischen Autor und Leser sonnen und dabei vollkommen abgehoben sind. Sie nehmen nicht wahr, dass sich das Konsumverhalten ändert genau wie sich das Produzentenverhalten sich anpasst: Jeder kann immer einfacher konsumieren, genauso wie jeder mit weniger Mausklicks Content jeder Art anbieten kann.

Möge der Tod der Contentmafia langsam und qualvoll vonstatten gehen, während parallel eine neue Contentindustrie entsteht, die ganz und gar auf Gatekeeper verzichtet, neue Nischen erschliesst und Autoren sowie deren Fans direkt zusammenbringt.

Eine Welt in der es keine Grenzen mehr gibt um ein Buch in egal welcher Sprache zu erhalten.

Freie Software zeichnet den Weg vor, stellen wir uns Portale wie Distrowatch für Bücher, Autoren usw. vor.

Diese Zukunft wird kommen und kein Leistungsschutzrecht oder ein Rechteverwerter wird etwas daran ändern können.

Passt als Kommentar auch zu: http://www.zeit.de/2012/12/Urheberrechtsdebatte/komplettansicht
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