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Harald Sturm
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...es gab mal Zeiten, da kannten alle Schüler einer Stufe den einen, der sein Abitur mit einer 1 vor dem Komma bestanden hatte.
Heute legen mir die jungen Bewerber reihenweise diese Zeugnisse vor. Ich mag nicht glauben, daß die heutigen Abiturienten dümmer wären oder klüger. Dagegen glaube ich sofort, daß die Anforderungen immer weiter abgesenkt werden, damit die Quote erfüllt wird.

Die Leidtragenden sind heute Realschüler, denen in der Berufsberatung immer noch gesagt wird, daß sie mit ihrem Abschluss eine Banklehre machen können. Absolventen der Hauptschule fallen oft genug ganz durch das System.

Der Druck auf die Eltern, die eigenen Kinder mit Abitur ins Leben zu schicken, wächst dadurch täglich weiter an. Wenn dafür Nachhilfe gebraucht wird stehen wir Ihnen in Bonn, Siegburg und Umgebung gern zur Verfügung.
http://bonn.abacus-nachhilfe.de/
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Auch über dieses Thema ließe sich trefflich streiten: warum hat der Absolvent einer durchschnittlichen Schule mehr Religionsunterricht als Biologie, Physik und Chemie zusammen?
Wenn der Blick für alle (anderen) Religionen geöffnet werden soll und Verständnis für die Andersgläubigen das Unterrichtsziel ist- warum gibt es dann den evangelischen und den katholischen Religionsunterricht und wofür sollen islamische Religionslehrer ausgebildet werden?

Weiter schreibt die Autorin: "Für mich unterscheidet sich ein religiös motiviertes Kneifen vorm Religionsunterricht letztlich in nichts von dem Verhalten muslimischer Eltern, die ihrer Tochter verbieten, am Sport- oder Schwimmunterricht teilzunehmen." Das mag ihre Ansicht sein. Solange solches aber geduldet wird verstehe ich nicht, warum der orthodoxen Mutter nicht gestattet werden soll, Ihre Tochter vom katholischen Religionsunterricht fernzuhalten.

Wenn nun aber die Schule bei Ablehnung des Religionsunterrichtes durch die Eltern dem Kind die Möglichkeit gibt, z.B. in Mathematik zusätzliche Stunden zu erhalten - dadurch also eine Art Wahlfreiheit für die Eltern geschaffen wird, einen anderen Schwerpunkt zu setzen oder ein nicht erreichtes Lernziel in einem anderen Fach nachzuarbeiten; so würde dies meiner Erwartung an ein modernes Schulsystem sehr entgegenkommen.

Dabei ist Religion im Zweifel erst der Anfang: so wichtig und bedeutend eine breite Ausbildung sein mag würden viele Eltern gern individuelle Schwerpunkte setzen und beispielsweise die Gewichtung von Musik, Kunst oder Sport durchaus verschieden bewerten.

Wie gesagt ließe sich darüber trefflichst streiten.
Damit unsere Kinder aber in der Zwischenzeit trotzdem ordentliche Ergebnisse bekommen sollten wir uns an den Vorgaben orientieren, die die Bildungsministerien erlassen haben. Wenn es dabei zu Schwierigkeiten kommt stehe ich ihnen gern mit rat und Tat zur Verfügung. Sprechen Sie mich an oder besuchen Sie mich im Netz unter http://bonn.abacus-nachhilfe.de/
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Hier hat ein Vater seinen Jungen ganz klar unterschätzt. Ich denke, daß das häufig vorkommt. Wir Eltern müssen lernen, wann es Zeit ist, unsere Kinder in die Selbstständigkeit zu entlassen.
Trauen wir den jungen Wilden doch mal was zu; vergessen wir nicht unsere Jugend (samt begangener Schandtaten) und sehen vielleicht nicht alles so furchtbar ernst. Dann klappts auch wieder zwischen Vater und Sohn.
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Die Idee finde ich grundsätzlich nicht schlecht: wer kann sich schon davon freisprechen, den einen Schüler mehr zu mögen als einen anderen und das nicht in eine Bewertung einfließen zu lassen...? Das wird in Mathe in der Grundschule sicher nicht die große Relevanz haben.

Sicher muss die rechtliche Seite betrachtet werden; aber die Zweitmeinung des englischen Muttersprachlers, der die Schüler nicht kennt, kann für eine Aufsatzbewertung eine hochgradig relevante sein und auch dem beteiligten Fachlehrer ein wertvolles Feedback über den Stand seiner Klasse geben.
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...diese Art von Stress kann man auslagern.
Lassen Sie uns drüber sprechen oder besuchen Sie uns im Internet...
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Neben den Fingern gibt es noch viele weitere Hilfsmittelchen, die bei oft genug nicht erwähnt werden.
Sprechen Sie mich gern darauf an...
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...alles was neu ist muss gut sein- und der Rest muss durch etwas anderes ersetzt werden...?
Es gibt viele Unterrichtsformen. Ob der Trend, grundsätzlich auf Frontalunterricht verzichten zu wollen, immer der Richtige ist kann bezweifelt werden. Es tut gut, auch diesem Gedanken Platz zu lassen und sich selber zu erlauben, den weiterzudenken.
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Wieder einmal findet sich ein Thema, über das man trefflich streiten kann.

Mit den angesprochenen Studien lässt sich sicher auch eine Korrelation zwischen den Verkaufszahlen von Gummibärchen und Gummistiefeln herleiten.
Schade, daß die Meinung der Soziologen wieder so hoch aufgehängt ist und viel zuwenig auf die Lehrerausbildung und die Schulpolitik geschaut wird. In den Grundschulen liegen massive Schwächen des Systems: es wird viel unterrichtet aber ein Großteil davon ist überflüssig (Meine Tochter hat in der dritten Klasse gelernt, warum auf der Autobahn manchmal gelbe Streifen statt weißen sind...?).
Warum hat der durchschnittliche Schulabgänger beliebiger Schulform mehr Religionsunterricht als Physik, Chemie und Biologie zusammen? Da sind mir solche Pisa-Ergebnisse völlig klar als eine Folge verfehlter Schulpolitik mit verschobener Schwerpunktsetzung weg von den MINT-Fächern.
Warum mussten wir unsere (extrem erfolgreiche) Hochschulausbildung einem internationalen Standard opfern (Bologna...), wenn wir nicht mal in der Lage sind, ein einigermaßen einheitliches Schulsystem auf die Kette zu kriegen?

Da sind eher die Antworten zu suchen als in irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen Studien.
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...so ganz hat die Verfasserin nicht verstanden, was Nachhilfe eigentlich ist. Damit ist sie in ziemlich guter Gesellschaft.
Wenn man Nachhilfeunterricht als zusätzlichen Unterricht begreift, der einem Kind zur Verfügung gestellt wird, damit es seine Ziele erreicht; was spricht denn dann dagegen?
Letztlich sind es inflationär ausgeteilte Abiturzeugnisse, die auch guten Realschülern bereits keine Chancen mehr auf einigermaßen ordentliche Ausbildungsplätze geben. Wer wird einen Realschüler als Lehrling annehmen, wenn er zehn Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz bekommt und neun derer sind von Abiturienten?
Theoretisch genügt für eine Banklehre ein Realschulabschluss. Real gibt es nahezu keine ehemaligen Realschüler als Lehrlinge bei Banken.
Wenn Fäkalien nach unten fallen bedeutet dies, daß Absolventen von Hauptschulen ohne Vitamin "B"von vornherein nahezu keine Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben.
Damit ist der Drang, zu den Besten gehören zu wollen, relativ einfach eine Notwendigkeit, um einen ordentlichen Startplatz im Wettlauf für die Berufswahl zu erreichen.
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