Als damals langsam klar wurde, welche Ausmaße diese Mehrfachkatastrophe in Japan angenommen hatte, gab es einen kleinen Gedanken, an den man sich in dem ganzen Entsetzen klammern konnte: "Wenn ein Volk das schafft, dann sind es die Japaner".
So schlimm also diese Geschehnisse waren, so angebracht war später die Bewunderung des nahezu stoischen Gleichmuts, mit der sich die japanische Gesellschaft der Bewältigung widmete. 

Und tatsächlich, immer wieder ist zu lesen, wie das Land beharrlich an seiner Version der Energiewende arbeitet. So baut man vor der Küste des Unglückskraftwerks einen Offshorewindpark (vgl. http://klumpp.net/blog/archives/302-KW04-Energiewirtschaft-im-Strom.html), zieht ein gesetzliches Rahmenwerk für Einspeisevergütungen auf, und setzt auf Großakkus - wie zum Beispiel auf Hokkaido, der japanischen Nordinsel. Dort baut der japanische Mischkonzern Sumitomo eine 60(!) MWh-Batterie auf Redox-Flow-Basis, um damit mehr von den Fluktuierenden Erneuerbaren Energien (FEE) ins Netz integrieren zu können.
Insofern ähnelt der Gedanke Projekten wie dem auf Orkney, wo die Scottish and Southern Energy (SSE) seit Jahren an einer besseren Integration von Windkraft arbeitet.

JAPANMARKT berichtet.

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