Vor einigen Wochen hat die EnBW unter Vorstandschef Frank Mastiaux angekündigt, sich umfassend restrukturieren zu wollen (vgl. http://www.enbw.com/unternehmen/presse/pressemitteilungen/presse-detailseite_36928.html und im Detail http://www.enbw.com/unternehmen/presse/pressemitteilungen/presse-detailseite_37505.html).

Nun meldet sich einer der beiden Hauptaktionäre zu Wort: Die OEW. Neben dem Land Baden-Württemberg sind die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke ja der zweite Ankeraktionär des Konzerns. Land und OEW halten je über 46% der Anteile und dürften über einen Konsortialvertrag miteinander verbunden sein.

Konkret ging es um die Zukunft der Netze des Konzerns: Die OEW wünscht keinen Verkauf. Der Grund? Im verlinkten Artikel ist es so formuliert: "Der durch den Atomausstieg schwer gebeutelte Konzern ist auf die stabilen Ertragsbringer angewiesen." Die drei anderen unter den Großen Vier sehen das zumindest in Teilen nicht so: Regulierte Rendite im einstelligen Prozentbereich ist wohl keine so tolle Börsenstory ...

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