Das FBI prüft, ob Mitarbeiter der Investmentbank JPMorgan Chase & Co an strafbaren Energiemarktmanipulationen beteiligt waren. 

Das Haus, das an der 100-Milliarden-Dollar-Umsatzgrenze kratzt, hat sich in der selben Sache erst im Juli mit der Bundesbehörde für den Energiesektor (FERC, Federal Energy Regulatory Commission) verglichen. Gezahlt wurde eine Summe von 410 Mio. US-Dollar, allerdings ohne Schuldeingeständnis des Unternehmens. 
Die FERC warf JP Morgan Chase vor, die Energiemärkte in Kalifornien und im Mittleren Westen derart manipuliert zu haben, dass die Netzbetreiber überhöhte Strompreise zu zahlen hatten. Insgesamt ging es um zwölf Gebotsrunden, die im Zeitraum von September 2010 bis November 2012 stattfanden.

Ich nehme an, es ging hier um die sogenannte (positive) Regelenergie, kurzfristig abrufbare Stromeinspeisungen, die für die Netzstabilisierung notwendig sind. 

JP Morgan Chase gilt der amerikanischen Finanzmarktaufsicht als systemrelevant und unterliegt damit besonders strenger Aufsicht. 

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