Ach, Spiegel Online. 

"Nach SPIEGEL-Informationen rechnet die Bundesregierung damit, dass die Ökostrom-Umlage von derzeit 5,3 Cent pro Kilowattstunde im nächsten Jahr auf einen Betrag zwischen 6,2 und 6,5 Cent steigen wird, ein Aufschlag von etwa 20 Prozent. Auch die Umlage zur Finanzierung der Stromnetze wird demnach um 0,2 bis 0,4 Cent pro Kilowattstunde teurer."

Das hat etwa den Charakter von: 

+++BREAKING+++ NACHTS MEIST DUNKLER ALS AM TAG +++

Im Artikel werden weiterhin von verschiedener Stelle deutliche Änderungen am EEG gefordert. Klar, Änderungen - sicher. Aber für die bisher per EEG geförderten Anlagen muss selbstverständlich Bestandsschutz gelten - jegliche Neuregelung wird sich also finanziell nur bei neuen Anlagen auswirken. 

Das EEG war von Anfang an ein handwerklicher Fehler. Also nicht der eigentliche Gedanke, sondern die Umsetzung in Form einer Umlage auf den Strompreis: Die "Energiewende" ist eine tiefgreifende Transformationsaufgabe, die von Gesellschaft und Politik im Grundsatz gewollt und beschlossen wurde. Entsprechend hätte sie vor allem nach dem Leistungsfähigkeitsprinzip geschultert werden müssen - nämlich über Steuern (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsf%C3%A4higkeitsprinzip
oder zumindest deutlich marktnäher, etwa über verpflichtende Quoten grüner Zertifikate. 

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