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Nikolaus Klumpp
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Google+ schließt in ein paar Monaten, aber schlägt mir fröhlich Leute vor, die ich zirkeln könnte.
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Morgen abend in Karlsruhe: Agiler LEAN COFFEE! :D
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"I look at this thing and I think - oh yeah, HW3. We’re gonna need that. Soon, I think."

Interessante Stellungnahme zur Firmware v9 von Tesla.

https://www.reddit.com/r/teslamotors/comments/9ob4gp/amazing_post_on_big_neural_network_changes_in_v9/

#elektromobilität
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Word.
Die ursprüngliche Aufgabe von Google plus war zweifach:

Einmal war die ursprüngliche Idee von Google plus, das zu sein, was jetzt https://myaccount.google.com/privacy#personalinfo ist. Also eine Online-Identität und Online-Visitenkarte.

Dann ging es weiter darum, ein Social Network zu haben, damit Social Signals als Input die Suche genutzt werdne können. Also Artikel zu identifizieren, die viel geteilt werden, um diese bei einer Suche auf der Suchmaschine entsprechend hervorheben zu können - personalisiert ("das ist, worüber Deine Kontakte reden") und allgemein ("das ist, worüber alle reden").

Die Identitäts-Sache hat sich jetzt ein wenig verselbstständigt - "Login mit G+" wurde zu "Login mit Google" und außerdem startet seit GDPR jeder und sein Hund einen eigenen Logindienst, weil man damit und Nutzervereinbarungen ja dauerhaften Consent, und via Micropayments auch Einnahmen für Zeitungen bekommen kann.

Und die Social Network Sache hat sich komplett aus dem Geschriebenen auf Bilder und Video sowie Content-Plattformen verlagert.

Google nutzt hier also einen Fehler in einer API, die für die Funktion von G+ als Plattform komplett unwesentlich ist, als Ausrede um sich aus dem sterben Social Networking Dingens zurück zu ziehen.

Das ist schade, denn es ist Schlag zwei oder drei, je nachdem wie man zählt.

Das erste Mal von Google angepullert gefühlt habe ich mich, als sie 2013 Google Reader geschlossen haben. Das war ein Dienst, der für mich persönlich sehr wichtig war, weil das meine Nachrichten-Eingansgzentrale war - Artikel scjhnell einsaugen, sichten und uninteressante Sachen wegwerfen, mobil oder am Laptop, und dann die interessanten Sachen auswerten und weiter verarbeiten.

Viele haben so wie ich gearbeitet und wenn die absolute Nutzerzahl auch nach Googles Maßstäben gering war, so waren die Nutzer dennoch recht wichtig, denn sie waren Multiplikatoren. Sie haben den Rest der Massen mit Agenda und Themen versorgt.

Schade, und es gab dann Alternativen, aber so hat sich Google von einem großen Teil des Nachrichten/Artikel/Content Universums abgeklemmt, und nein, diese Sache ist auch jetzt, fünf Jahre später nicht vergessen.

Das zweite Mal angepullert gefühlt habe ich mit dem neuen Chrome. Diese Funktion, die einen im Browser einloggt, wenn man sich bei einem Google Dienst anmeldet, ist ein feindlicher Akt und extrem störend. Wenn Firefox nicht so unsagbar Scheiße wäre und Mozilla nicht ungefähr genau so vertrauenswürdig wie Facebook, dann würde ich dorthin umsteigen. So ist es jetzt vermutlich ein Chromium-Derivat, das ich verwenden werde.

Und jetzt Googe plus Sunset, weil Google Social zu wenig lukrativ und APIs zu schwierig findet. Nunja.

Schlag drei also. Zeit generell meine Position zu Google zu überdenken.

Nicht weil sie zu datengierig wären oder Dinge leaken würden. Das Engineering ist immer noch das Beste, was man bekommen kann und im Grunde nur von der Google Security Posture übertroffen.

Aber weil man sich auf das dauerhafte Funktionieren und Anbieten von Diensten, die mir als Benutzer wichtig sind, nicht verlassen kann. Es hat keinen Sinn irgendwas in irgendwelche Google Dienste zu investieren.

"We celebrate our failures" sagte Eric Schmidt einmal. Das macht mal, aber rechnet in Zukunft weniger mit meiner Anwesenheit, bitte.
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So, Kinners & Kollegen, gerade geht's durch den Newszyklus: Google macht Google+ zu. Das ist, mal wieder, ein Google-Reader-Moment.

Wer von meinen Followern hier mag, füge mich auf XING hinzu. Ab und zu schreibe ich dort auch, aber leider mit einem anderen Schwerpunkt als hier. Beim hinzufügen kurz "Google+" als Stichwort angeben, weil ich auf XING sonst nicht jeden hinzufüge.

Alternativ blogge ich auf meinem privaten/persönlichen Blog klumpp.net - RSS-Feed ist verfügbar (betreibe ich zusammen mit meinem Bruder). Ich versuche gerade, jede Woche einen der zahlreichen hängen gebliebenen Artikel aus der Vergangenheit fertigzuschreiben, sofern noch sinnvoll.
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Geschichten aus dem Schützengraben der Selbständigkeit - heute: Werbung.

Meine Mitarbeiterin und ich entschlossen uns zu einem kleinen Werbeexperiment - das erste Mal, dass wir Werbung schalteten.

Von Mittwochmittag bis Sonntagabend Montagabend hatten wir eine Werbeeinblendung auf XING. Mein Profil als Analyst sollte der Zielgruppe in die Timeline eingeblendet werden. XING macht das relativ unaufdringlich, persönlich finde ich das aber als Nutzer trotzdem nervig - bin ja zahlender Kunde und hatte eigentlich auf Werbefreiheit gehofft.

XING bietet grundsätzlich zwei Modelle an: Bezahlung nach tatsächlichen Klicks, Bezahlung nach Einblendungen.

Wir wählten letzteres.

Die Oberfläche von XING ist recht straightforward. Im Grunde sucht man sich die passenden Zielprofile aus (Targeting), setzt das Gebotspreis für je tausend Einblendungen, die Länge der Kampagne, das Tages- und Gesamtbudget.

Angenehm überrascht hat mich, dass das Targeting nicht mit schwarzer Magie arbeitet. XING bietet hier "nur" die Dinge an, die in einem Profil stehen können. Keine irgendwie abgeleiteten Werte, keine "Verhaltensgruppen" oder ähnliche creepy Dinge.

Gut war außerdem, dass man eine Zielgruppe geographisch eingrenzen konnte - beispielsweise "50km um Karlsruhe". Unser Ziel ist ja, zukünftig mehr heimatnahe Aufträge abzuarbeiten.

Bei insgesamt 2.145 Einblendungen gab es drei Klicks. Alle am Wochenende. Eine Clickthrough-Rate von 0,14%. Ich habe laut Oberfläche insgesamt 7,48 Euro ausgegeben, dafür aber interessanterweise nur eine Rechnung über 6,70 Euro erhalten.
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Batteriespreicher sind nicht nur für Solarenergie interessant, sondern eben auch für wärmegetriebene Klein-KWKs. Ein kleines Forschungsprojekt sucht nach den "richtigen" Parametern für den Betrieb.

#energiewirtschaft
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Blue Origin zeigt seine Reisekapsel, in der zahlungskräftige Kunden zum Astronauten werden können.
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Ich verfolge die US-amerikanischen Strommärkte nur mit halbem Auge, aber gerade geht es in Texas ab: Peakpreise für Strom von bis zu 9.000 USD/MWh (gekappt) zur Mittagszeit. Unglaublich. Derartige Preisausschläge deuten eher auf ein Regulierungsversagen hin, denn auf ein Marktversagen.

Solar- und Batteriespeicherprojekte stehen in den Startlöchern.

https://pv-magazine-usa.com/2018/07/24/texas-power-grid-begging-for-solar-power/

#energiewirtschaft
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