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BathenJelden
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Dirk Bathen und Jörg Jelden sind Experten für Ausblicke und Aufbrüche
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Schöner Artikel, warum Start-Ups in puncto Innovationen besser sind als etablierte Unternehmen.
"...but a core reason why incumbents so frequently miss disruptive opportunities is that they try to force-fit existing capabilities onto new markets, while new entrants are building far more appropriate offerings from the ground up"
Der ganze Artikel hier: http://blogs.hbr.org/2013/09/should-you-back-that-innovation-proposal/?utm_source=Socialflow&utm_medium=Tweet&utm_campaign=Socialflow

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Diese tolle Slideshare-Präsentation stellt äußerst plastisch den Future-CMO mit seinen Fähigkeiten vor und liefert erste Hinweise, wie man sich auf den Weg dahin macht

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Marketer und Kommunikatoren verlieren zunehmend die Rolle, das Geschäft weiterzuentwickeln und Innovationen zu entwickeln. So übernimmt das Innovationsmanagement verstärkt diese Aufgabe und stellt sicher, dass Innovationen zum kontinuierlichen Bestandteil des Unternehmens werden und nicht nur eine weitere Tätigkeiten (neben der Kommunikation) ist

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Marketer, die digitale Themen stiefmütterlich behandeln, droht neue interne Konkurrenz ins Haus. #ChiefDigitalOfficer  

Nach den großen Agenturnetzwerken folgen nun die ersten Unternehmen und setzen Chief Digital Officer ein. Seit dem 15.8. bekleidet Stefanie Waehlert diesen Posten für TUI Deutschland. Sie verantwortet sämtliche Online-Aktivitäten. Für Marketer und Unternehmenskommunikatoren muss solch eine Entwicklung der Alptraum sein. Sie werden sich in solch einem Setting vorrangig um die Kommunikation in "alten" Medien kümmern können. Mit einer solchen neuen Position wird der Wettbewerb im C-Level-Kreis härter, wer für die strategische Weiterentwicklung des Geschäfts und des Unternehmens zuständig ist. Marketer und Unternehmenskommunikatoren mit entsprechenden Absichten haben es dagegen noch schwerer an diesem Wettbewerb teilzunehmen. 

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Dominique Turpin, Leiter der IMD Business School plädiert für die Abschaffung und Neuerfindung des CMOs als Chief Customer Officer. Der CMO habe keine zentrale Rolle mehr: "The norm these days is that the CEO sets the overall strategy, the R&D and innovation teams design the product, and the CFO determines pricing and departmental budgets." Der Chief Customer Officer sei dagegen das Sprachrohr des Konsumenten / Kunden im Unternehmen. 

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Ogilvy hat einen, Wunderman auch. Die großen Agenturnetzwerke beginnen Chief Data Officers einzuführen und mit erfahrenen Data Scientists zu besetzen. Ziel ist es, in vorhandenen und verfügbaren Daten neue Konsum-Muster und Geschäftsmöglichkeiten zu finden. Interessant ist die Frage, ob auch Unternehmen diesem Schritt folgen werden.

Bislang ist das Wissen über Konsumenten, Märkte und Medien ein zentrales Asset von Marketing- und Kommunikationsabteilungen. Sicher, Daten verbleiben all zu häufig in den verschiedenen Unternehmenssilos und werden zu wenig geteilt. Wenn auch mehr Unternehmen beginnen, Chief Data Officers einzusetzen, werden die Marketing- und Kommunikationsabteilungen weiter an strategischem Stellenwert einbüßen. 

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"We need to be predictable in performance but we need to deliver unpredictable innovation that wows our customers and the markets to achieve this."

Der Artikel präsentiert die vier Dimensionen von Management Innovationen anhand des Buches "Reinvention Management" von Julian Birkinshaw. Innovationen und die Schaffung von Business Value sind auch für Marketer der Ausweg aus dem Bedeutungsverlust. Von daher lassen sich die Gedanken 1:1 auf das Management von Marketing Innovationen übertragen.

Die vier Dimensionen lauten:
- bureaucracy-to-emergence
- hierarchy-to-collective wisdom
- alignment-to-obliquity
- extrinsic-to-intrinsic motivation

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Online-Marketing: Laut einer neuen Studie sind 40% der Marketing-Budgets nicht sinnvoll angelegt. Hauptgründe: Silodenken und politische Machtkämpfe. Hinzu kommt ein mangelndes Wissen der Marketing-Manager über die Leistungsfähigkeit einzelner Kanäle und Technologien sowie eine gefühlte Überforderung durch die Datenflut: Ein Scheitern an den vielfältigen (Investitions-)Möglichkeiten.

http://www.lead-digital.de/start/social_media/verschwendung_40_prozent_des_marketing_budgets_sind_fehlinvestiert

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Nur 11% der Marketer planen in ihren Budgets Marketing-Innovationsvorhaben mit ein. Aber 95% derjenigen, die dies tun, erhalten positive ROIs, so eine aktuelle Forrester Studie. Dies macht deutlich, das Marketer derzeit wenig strategisch agieren (können) und die zukünftige Wertschöpfung des Unternehmens mitprägen.

Dieser spannende Ad-Age Artikel verweist auf vier Marketing-Innovationskulturen in Unternehmen
- Risiko-avers: typisch für hochregulierte Märkte. Man reagiert nur, wenn man gezwungen wird.
- Pragmatisch: typisch für 60% der Marken. Man reagiert erst spät, wenn es einen gemeinsamen Konsens gibt
- Experimentell: kleine Gruppe von Unternehmen, die viel ausprobieren und denen langfristige Strategien fehlen
- Kunden-getrieben: lediglich 3% der Marken, die den Lebensstil, Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden als Sprungbrett für Innovationen nutzen

Um Marketing-Innovationen stärker voranzutreiben, sollten CMOs ihren CEOs stärker die Business Case von Marketing Innovationen nahebringen und belegen. 

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"Bei Prognosen fehlt DAX-Konzernen der Mut". Mit dieser Schlagzeile präsentiert ein Wiwo-Artikel eine neue Studie, die die Geschäftsberichte deutscher Konzerne auf Prognosen untersucht hat. Bemängelt wird insbesondere, dass deutsche Manager zu wage bleiben, was den Ausblick des eigenen Unternehmens betrifft. Die Studie hebt lobend Siemens hervor, das im Geschäftsbericht besonders klare Prognosen treffen. Interessanterweise ist der ehemalige CEO Peter Löscher genau über eine falsche Prognose gestolpert. 

Kann man in Zeiten wachsender Unsicherheit ernsthaft von Managern mehr Präzision beim Zeichnen von Zukunftsbildern einfordern? Geht es nicht vielmehr darum, mögliche Spielräume von Entwicklungen aufzuzeigen und einen Diskurs über den zukünftigen Kurs zu initiieren als noch durch die permanente Korrektur der eigenen Erwartungen zusätzliche Unsicherheiten zu schüren?

Prognosen sind Schönwetterzukünfte. Sobald man sich auf sie berufen muss, halten sie nicht, was sie versprechen. Statt Zukunft noch richtiger und präziser zu prognostizieren, geht es vielmehr darum, sich über Szenarien mit Zukünften zu beschäften, vorhandene Denkweisen zu aktualisieren und neues Handeln zu ermöglichen. All das leisten Prognosen nicht.
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