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Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.: Patienten- und Verbraucherschutzverband für Kinder und Erwachsene mit Allergien, Asthma, COPD und Neurodermitis
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Allergien zum Osterfest
In Deutschland leiden viele Kinder und Erwachsene unter einer Hühnerei-Allergie. Sie müssen auf Hühnerei verzichten. Aber: Eier werden vielfach eingesetzt. Verarbeitet in Kuchen, Plätzchen oder Keksen sind sie als Zutat bei verpackten Lebensmitteln sofort zu erkennen. Denn die Begriffe (Ov)-Albumin,  Lysozym E 1105, Ovoprotein oder Lecithin E322 müssen durch die Allergenquelle (Ei) ergänzt werden, wenn sie daraus hergestellt sind.

Eiersatz
Für Allergiker gibt es Alternativen, die zum Einsatz in der Küche geeignet sind: So kann als Bindemittel für Kuchen und Plätzchen beispielsweise eine Mischung aus Pflanzenöl (1 EL), Wasser (2 EL) und Backpulver (½ TL) verwendet werden.
Gleichermaßen gibt es Ei-Ersatz zu kaufen, aber aufgepasst!
Bei Ei-Ersatzprodukten, die speziell für Personen mit erhöhtem Cholesterinspiegel angeboten werden, ist nur der Eidotter entfernt. Diese Produkte sind für den Hühnerei-Allergiker nicht geeignet.
Fordern Sie unseren Marktcheck Ei unter info@daab.de an.
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Atemnot, Lebensgefahr und Todesangst auf Rezept? Nein, danke!

Der DAAB fordert: Kein Austausch von Asthmasprays und Adrenalinautoinjektoren!

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hat sich klar gegen einen möglichen Austausch von Inhalationsgeräten und Adrenalinautoinjektoren in der Apotheke ausgesprochen. Dies wird aber möglich, wenn Inhalationsgeräte für den Einsatz bei Atemwegserkrankungen sowie Adrenalinautoinjektoren zur Notfallbehandlung eines anaphylaktischen Schocks nicht in die sogenannte Substitutionsausschlussliste aufgenommen werden.
Die Folge: Inhalationssysteme und Adrenalinautoinjektoren können in der Apotheke gegen wirkstoffgleiche Arzneimittel ausgetauscht werden, wenn der Arzt dies auf der Verordnung nicht ausschließt. Viele Ärzte verzichten aber wegen möglicher Regressängste und der Forderung zur Verordnung nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip ganz auf den Ausschluss. Eine fatale Entwicklung, die die richtige Versorgung der Patienten weiter einschränkt.
Der Arzt wählt beispielsweise ein Inhalationsgerät, das zu dem jeweiligen Patienten passt, von diesem also gut zu bedienen ist. Denn: Nicht  jedes Inhalationsgerät ist für jeden Patienten geeignet. Die Patienten müssen auf diese Systeme geschult werden. Ein ständiger Wechsel der Handhabung führt zu großer Unsicherheit und kann bei einem akuten Asthmaanfall große Probleme bereiten.
Dies gilt auch für den Adrenalin-Notfallpen, der in einer allergischen Notsituation sofort gesetzt werden und daher vorher trainiert werden muss.
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund spricht sich daher gegen den Austausch von Inhalationsgeräten bei Patienten mit Atemwegserkrankungen und von Adrenalin-Autoinjektoren bei Menschen mit Anaphylaxie aus und fordert die Aufnahme dieser Arzneimittel in die SubstitutionsAusschlussListe (SAL). 
 Werden Sie aktiv und machen mit!
Sie können den DAAB dabei tatkräftig unterstützen, indem Sie  sich unserer Forderung anschließen und diese unterzeichnet an den Patientenbeauftragten der Bundesregierung senden: Per Email: pflege-patientenrechte@bmg.bund.de

Entwurf für eine Email:

Sehr geehrter Herr Laumann,
Ich/Wir schließe/n mich/uns der Forderung des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) an: Kein Austausch von Inhalationsgeräten und Adrenalin-Autoinjektoren in der Apotheke!. Wir fordern die Aufnahme von Inhalationsgeräten für den Einsatz bei Atemwegserkrankungen sowie Adrenalin-Autoinjektoren zur Notfallbehandlung eines anaphylaktischen Schocks in die Substitutionsausschlussliste (SAL).
Ihre Unterschrift

Wenn Sie einen Brief schicken möchten, wäre die Adresse:
Büro des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten und Bevollmächtigten für Pflege
Friedrichstraße 108
10117 Berlin
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Kindergartenkind mit Erdnussallergie hat Anspruch auf Kostenübernahme für persönliche Assistenz
Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat im Rahmen eines Eilverfahrens entschieden, dass ein Sozialhilfeträger die Kosten für eine persönliche Assistenz zur Betreuung eines Kleinkindes mit hochgradiger Lebensmittelallergie (Erdnussallergie) während des Besuchs einer Kindertagesstätte vorläufig übernehmen muss.
Dem Urteil zugrunde liegt der Fall eines vierjährigen Kindes aus dem Raum Cuxhaven, das an einer hochgradigen Erdnussallergie mit einem hohen Risiko für anaphylaktische Reaktionen leidet.
Im bislang besuchten Kindergarten konnte nicht gewährleistet werden, dass das Kind keine Erdnüsse oder erdnusshaltigen Lebensmittel zu sich nimmt. Daher mussten bislang die eigentlich berufstätigen Eltern, die Großeltern sowie weiter Verwandte den kleinen Patienten zuhause betreuen.
Versuche seiner Eltern, die Kita in Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen und Eltern der anderen Kinder „erdnussfrei“ zu gestalten, also das Risiko einer ungewollten Aufnahme von Allergenen zu minimieren, scheiterten.
Der zuständige Sozialhilfeträger lehnte den Ende 2014 bei ihm gestellten Antrag auf Übernahme der Kosten für eine persönliche Assistenz während des Kindergartenbesuchs ab. Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat diese Entscheidung aufgehoben und den Sozialhilfeträger im einstweiligen Rechtsschutzverfahren vorläufig verpflichtet, die Kosten für eine persönliche Assistenz für den Besuch in der Kindertagesstätte in einem Wochenumfang von 20 Stunden zu übernehmen. Mit Rücksicht auf die Bedeutung des Besuchs einer Kindertagesstätte für die kindliche Entwicklung sei es dem Kind nicht zuzumuten, eine noch länger andauernde rechtliche Entscheidung abzuwarten. Eine schwere Nahrungsmittelallergie - insbesondere bei Kindern – sei regelmäßig als Behinderung im Sinne des §2SGB IX anzusehen.
Die persönliche Assistenz für den Besuch des Kindergartens erfülle die besondere Aufgabe der Eingliederungshilfe.
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Und wie könnte es anders sein:

Problem mit dem Telefonanbieter, der vergaß, die Ansage der neuen Telefonnummer 02166-6478820 bei Anruf auf unserer bisherigen Telefonnummer: 02161-814940 einzuschalten.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. zieht in neue Geschäftsräume um.
In der Zeit vom 25.11.-30.11. sind wir nicht erreichbar. Ab dem 3.12.2014 sind wir unter der neuen Telefonnummer 02166/6478820 (neue Fax-Nummer 02166/64788282) für Sie da.
Aufgrund des Umzuges ist mit einer verzögerten Bearbeitung von E-Mails zu rechnen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Ab 1.12.2014 neue Adresse und Telefon-Nr.:
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. - DAAB
An der Eickesmühle 15-19
41238 Mönchengladbach
Tel: 02166-647882-0
Fax: 02166-647882-82

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Jecke Allergien

(Januar 2013) Schminken und Karneval gehören einfach zusammen. Das kann von Schminke und Haut nicht immer gesagt werden. Problematische Inhaltsstoffe in Theater- und Karnevalsschminke können allergische Reaktionen auslösen.


Jeder Jeck mit empfindlicher oder allergischer Haut sollte bei der Auswahl der Gesichtsfarbe genau hinsehen. „Die häufigsten Auslöser von Kontaktallergien sind Duft-, Farbstoffe und Konservierungsmittel“, so Dr. Silvia Pleschka vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB). Oft fehlt auf den Töpfchen die Auflistung der Inhaltsstoffe, doch laut Kosmetikverordnung bei fehlender Kennzeichnung der Schminke im Geschäft selbst eine Auflistung der Inhaltsstoffe vorhanden sein. Denn nur so kann überprüft werden, ob Allergieauslöser in Tiegel oder Stift enthalten sind. Schminke ist nicht unbegrenzt haltbar: Hände weg von älteren Produkten, wenn der Tiegel ranzig riecht, in der Tube sich Wasser und Öl abgesetzt haben oder ein Stift krümelt.

Erst testen – dann schminken

Wer sicher sein will, sollte zwei Tage vor dem Schminken testen, ob die Produkte zu Haut-Reaktionen führen. Dazu wird die Schminke auf die Unterarminnenseite aufgetragen und mit einem Pflaster abgedeckt – ist die Haut an dieser Stelle nach zwei Tagen gereizt und gerötet, sollte die Schminke nicht benutzt werden.

Expertenrat: Ob Vampir, Hexe oder Clown – folgendes sollte beim Schminken beachtet werden: 

Vor dem Schminken gut mit einer reichhaltigen Creme eincremen.
Häufiges und großflächiges Schminken vermeiden.
Bei Karnevals- und Theaterschminke unbedingt nach den Inhaltsstoffen fragen, falls keine Kennzeichnung auf der Verpackung ist.
Kontaktallergiker sollten unbedingt die Angaben in ihrem Allergiepass beachten.
Alte Schminke, die sich schon in ihre Bestandteile zersetzt oder ranzig riecht, gehört nicht auf die Haut.
Gut deckende Schminke nutzen, da hier dünnes Auftragen reicht.
Bei Kindern und empfindlicher Haut auf phosphoreszierende Farben verzichten.
Schminke vor Gebrauch am Unterarm testen.
Sorgfältig abschminken! In hartnäckigen Fällen mit Fett-Cremes abschminken, die mit einem Papiertuch abgenommen werden. Anschließend die Haut mit gut verträglichen Hautpflegeprodukten behandeln.
Ein kostenloses Infopaket Kontaktallergie mit einer umfassenden Auflistung der möglichen Allergieauslöser gibt es beim Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V.
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Den Deutschen Allergie- und Asthmabund erreichen bereits jetzt erste Meldungen zu Heuschnupfenbeschwerden. Dabei beziehen sich die Daten zuvorderst auf Haselpollen, wie in dem DAAB Service Pollentrend zu sehen ist. Diese Beobachtungen decken sich auch mit Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), der leichten Haselpollenflug gemeldet hat.
Wegen der milden Witterung meldet der DWD leichten Haselpollenflug für Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringens Tiefland, Saarland, Pfalz, Nahe und Mosel, Mainfranken. Leichter bis schon mittlerer Pollenflug wird bereits für das Rhein-Main-Gebiet, den Oberrhein und das untere Neckartal angegeben.

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Boxspringbetten - nach Ansicht des DAAB für Allergiker nicht geeignet

Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen September-Ausgabe so genannte Boxspringbetten (Continentalbetten) getestet. Diese Betten haben ein Zwei-Matratzensystem. Es gibt keinen Lattenrost sondern einen gepolsterten Rahmen mit Federkern, dem „Boxpring“, auf dem dann eine Taschenfederkernmatratze und wiederum darüber noch eine weitere dünnere Schaumstoffmatratze liegt. Als „rundum empfehlenswert“ wurde keins der drei Bettsysteme beurteilt. Von den drei Modellen konnte nur bei einem Bett der Bezug gewaschen werden. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund empfiehlt die Nutzung dieser Betten für Hausstaubmilbenallergiker nicht, da die Verwendung eines allergendichten Matratzenüberzuges (Encasing) zwar für die oberste Matratze möglich wäre, ein allergendichter Schutz dann aber für die unteren Matratzen- und Polsterauflagen fehlt und deren zusätzliche Verwendung aufgrund der Matratzendicke kaum oder durch das zusammenhängende Bettgestell gar nicht möglich ist. Hausstaubmilben könnten hier ähnlich gute Lebensbedingungen wie in einem viel genutzten Polstermöbel vorfinden. In einem weiteren Test zu Kaltschaummatratzen zeigte sich, dass Matratzen mit der Bezeichnung „Geeignet für Asthmatiker und Allergiker“ falsche Versprechungen bieten, da diese nur einen waschbaren aber keinen allergendichten Matratzenbezug besitzen, der für Allergiker geeignet wäre. 
http://www.test.de/Matratzen-im-Test-1830877-0/

Holi“Partys sind angesagt, Allergiker und Asthmatiker sollten Farbvielfalt lieber auf andere Art genießen

„Holi“ ist das Fest der Farben und gehört in Indien zu den wichtigsten Feierlichkeiten. Bei diesem Fest werfen die Feiernden gleichzeitig bunt gefärbten Puder (Gulal) in die Luft oder bemalen sich damit. In Indien wird mit den bunten Farben der Frühling begrüßt oder es wird der Sieg des Guten über das Böse gefeiert. Auch in Deutschland wächst die Fan-Gemeinde der Farb-Partys. Nach Recherchen von Doccheck.com kann man 2013 bereits in 14 deutschen Städten an einem „Holi Festival of Colors“ teilnehmen. Daneben gibt es aber inzwischen auch viele kleinere Farbpartys. Und wie sieht es dabei mit der Gesundheit aus? Das hessische  Landeslabor fand in einem originalen indischen Farbpuder potentiell krebserregende Stoffe, darunter das Oxalat Malachitgrün. Auch Staubexplosionen, die auftreten können, wenn Pulver auf eine Flamme trifft, werden diskutiert.  Gesetzliche Regelungen liegen hierzu bisher weder vom Bund noch von der EU vor. Das von der Hirams Trade GmbH europaweit vertriebene Holipulver ist als „sonstige Bedarfsgegenstände“ entsprechend §2 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuches eingestuft. Es soll nach Prüfung durch einen Chemiker und nach Aussagen der Firma ausschließlich aus zugelassenen Lebensmitteln oder Lebensmittelzusatzstoffen, nämlich aus dem Trägerstoff Maisstärke, dem Trennmittel Siliciumdioxid (E551), dem Konservierungsmittel Schwefeldioxid (E220), Speisesalz und Wasser bestehen. Auch die Explosionsfähigkeit wurde geprüft. Demnach ist das angebotene Farbpulver nicht staubexplosionsfähig. Bei den Farbstoffen handelt es sich um wasserlösliche Lebensmittelfarben, die in der EU „zur Färbung von kosmetischen Mitteln“ zugelassen sind. Bei empfindlichen Personen wie Allergikern oder Asthmatikern könnten diese Stoffe allerdings allergische Reaktionen auf der Haut und in den Atemwegenhervorrufen. Daher steht auf den Farbbeuteln folgender Warnhinweis: „Nicht bei asthmatischen oder anderen allergischen Vorerkrankungen benutzen. Kann Augenreizungen bei Kontaktlinsenträgern hervorrufen. Es wird empfohlen, beim Einsatz einen Augen-/Mundschutz zu tragen.” Die Firma Hirams Trade GmbH gibt an, auf die Löslichkeit der Stoffe in der Lunge sowie auf der Haut und der Umwelt zu achten. Außerdem will sie einen geringen Feinstaubanteil durch das  Produktionsverfahren gewährleisten. Die Höchstmengen der zulässigen Lebensmittel-Farbstoffe und Lebensmittel-Zusatzstoffe sollen nicht überschritten werden. Die Firma warnt allerdings vor den originalen indischen Farben. Sie sollen meistens aus allergenhaltigem Maismehl oder Mineralstoffen bestehen, die gar nicht oder nur schlecht aus der menschlichen Lunge löslich sind und zudem auch keine Explosionssicherheit gewährleisten.

Der DAAB rät Menschen mit empfindlicher Haut bzw. Atemwegen, Allergien und/oder Asthma vom Besuch der Farbpulverfeste ab, damit es dadurch erst gar nicht zu Haut- und Augenreizungen sowie Beschwerden an den Atemwegen kommen kann. Kann man nicht darauf verzichten, sollte aber unbedingt an Schutzkleidung, Schutzbrille und Mundschutz gedacht werden.
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Achtung: 2x Rückruf Milchreis!

1) Babynahrung: Bebivita ruft vorsorglich den Milchbrei Grieß 600 g, Artikel-Nr. 1220, 
Chargennummer 140790, Mindesthaltbarkeit 30.09.2014 zurück. In zwei Packungen der o. g. Produktcharge wurde jeweils ein Glassplitter gefunden
2) Milchwerke Schwaben eG ruft Milchreis classic 800g + 200g der Marke Weideglück zurück (Mindesthaltbarkeitsdatum 04.10.13 sowie 05.10.13). Es handelt sich um die Verpackung mit dem Aufdruck: „200 g gratis“ auf der roten Banderole. Es könnten sich Teile einer Carbondichtung in einzelnen Verpackungen des Produkts befinden.
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