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Peter Malborn
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Snob-Blog: Der herannahende Frühling
Noch regiert der Winter, aber wenn auch der letzte Schnee weggeschmolzen ist, zieht bekanntlich der Frühling ein. Zumindest in den Mittelgebirgen dürfte das schon in wenigen Wochen der Fall sein – Zeit also für die Frühjahrsplanung.
Der Trüffelmarkt in Carpentras findet noch bis Ende März statt. Letzter Termin für freien Eintritt in den Pariser Louvre wäre der 5. März. Ansonsten könnte man natürlich auch im (Vor-)Frühling einen Kuraufenthalt (z.B. im Schwarzwald) einlegen, eine europäische Metropole besuchen (der Wiener Prater ist herrlich im Frühling) oder die Wintersaison ganz schlicht in St. Moritz oder Kitzbühel ausklingen lassen (siehe "Reiseratgeber").
In Schweden geht die Hummersaison noch bis Mitte April, die Austernsaison am dänischen Limfjord dauert sogar bis Anfang Mai. Wer jetzt eine Mini-Kreuzfahrt von Kiel nach Göteborg unternimmt, kann möglicherweise beides kombinieren, denn in der Göteborger Feskekörka werden bekanntlich auch dänische Austern offeriert (den Schaumwein besser von zu Hause mitbringen).
Beim Duftwasser wechseln wir allmählich von den englischen Herrendüften zu leichten, frühlingshaften Eaux de Cologne (das neue „San Remo“ von Geo. F. Trumper wäre eventuell ebenfalls geeignet), wobei für den Übergang Winter - Frühling das schweizerische Pitralon besonders anzuraten ist. Als Spirituose empfiehlt die Rockeskyller Brennerei den Ebereschenlikör „Eifel-Frühling“ (25%, Trinktemperatur ca. 8°C, lieferbar ab April). Die ideale Lektüre für den nahenden Frühling wären u.a. Machiavellis „Principe“ oder Poesie von Hölderlin, zur musikalischen Untermalung wären u.a. Klavierstücke von Franz Schubert angebracht.


Snob-Blog: Winterurlaub ohne Wintersport
Nicht nur in den Alpen, auch in den Mittelgebirgen surren bereits die Skilifte. In der Eifel liegt die Schneehöhe bei bis zu 9cm, im Harz bei rund 20cm. Wohin aber kann man fahren, wenn man keinen Wintersport betreibt oder betreiben will? Dem nicht-wintersportbegeisterten Snob, der überdies auch keine weite Flugreise unternehmen will, offerieren sich folgende Möglichkeiten:
1. Urlaub an der Nord- oder Ostseeküste. Kalt ist es dort zwar auch, aber dafür muss man nicht weit reisen. Und mit ein paar Vorkehrungen (Quartier mit Kochgelegenheit buchen, Sitzunterlagen für Parkbänke mitnehmen, Kurmittelhaus statt Strand aufsuchen) kann man auch im Winter ein paar schöne Urlaubstage in einem Seebad am Meer verbringen.
2. Eine Thermalkur machen. Vor allem die Kurorte im Nordschwarzwald und im Münsterland (siehe Reiseratgeber) eignen sich recht gut für einen Kurbadeurlaub in winterlichem Ambiente.
3. Eine Städtereise machen. Neben den großen Metropolen eignen sich auch kleinere Städte (z.B. Herne; siehe Reiseratgeber) für winterliche Besuche.
4. Eine Minikreuzfahrt mit dem Fährschiff von Kiel nach Göteborg mit Hummeressen einlegen (Einzelheiten siehe Reiseratgeber).
Im übrigen hält der Winter derzeit auch den Mittelmeerraum im Griff. In Italien bedeckt Schnee die Strände und die Temperaturen liegen bei minus 5°C bis minus 10°C.


Leider ist der Snob-Blog wegen technischer Probleme des Service-Providers immer noch außer Betrieb. Daher gibt es jetzt und hier einen aktuellen Beitrag.
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Winterurlaub am Meer

Der Winter mag nicht als die ideale Jahreszeit für einen Urlaub an der Nord- oder Ostsee erscheinen, dabei hat ein solcher Winterurlaub durchaus seine Vorteile. Das Parken in den Seebädern und der Strandzugang sind meist kostenfrei, es wird nur eine geringe oder gar keine Kurtaxe erhoben und man hat den im Sommer überlaufenen Ort fast für sich alleine. Nachteilig sind allerdings, dass man nicht im Meer baden kann, dass das Sitzen auf einer Parkbank am Deich oder im Kurpark etwas ungemütlich ist und dass die Gastronomie im Ort oft den Winter über geschlossen hat. Diesen Nachteilen kann man jedoch etwas entgegensetzen:
1. Man bucht ein Quartier mit einer Kochgelegenheit und macht sich damit von der lokalen Gastronomie unabhängig. Alternativ ginge auch ein Quartier mit Halbpension. Die meisten Seebäder besitzen u.a. ein „Haus des Gastes“, mit Aufenthaltsräumen (oft mit WLAN) und einer Cafeteria oder zumindest einem Kaffeeautomaten, wo man auch im Winter seine nachmittägliche Tee- oder Kaffeestunde verbringen kann. Das passende Gebäck kann die örtliche Bäckerei liefern.
2. Man verwendet auf der Parkbank ein Sitzkissen (ev. mit Rückenlehne), welches gegen die Bodenkälte isoliert. Zumindest kurze Sitzzeiten sind damit möglich.
3. Man absolviert, anstatt im Meer zu baden, im örtlichen Kurmittelhaus eine Thalassokur. Diese beinhaltet in der Regel auch ein Wannenbad in Meerwasser oder in einer Aroma-Sole-Lösung. Merke: Selbst im Hochsommer ist Baden im Meer ohnehin nur an wenigen Tagen und nur bei einer Hitzewelle möglich.
Somit verbringt man dann ein paar Urlaubstage an einem sonst von Touristen überfüllten Ort, in welchem man nun praktisch der einzige Gast ist. Vor allem für Snobs die keinen Wintersport betreiben ist ein Winterurlaub an der See eine gute Alternative zu den überfüllten Skigebieten der Alpen.


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Neuer Text aus dem Bereich Wirtschaft: Warum Arbeiter keine Sozialisten sein sollten

http://www.mediafire.com/file/f24h0g86g7pe9rr/Sozialismus.pdf


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Neuer Artikel aus der Reihe über Pferde: Ponys beschlagen

https://www.mediafire.com/folder/i4kejedmdbxus/Pferde

Leider wird der Snob-Blog wegen technischer Probleme des Service-Providers noch einige Zeit außer Betrieb bleiben. Deshalb gibt es jetzt und hier ein paar aktuelle Beiträge.
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Der Mitherbst
Es ist sichtlich kühler geworden und man merkt, dass es früher dunkel wird. Jetzt ist die Zeit für Spaziergänge in einem herbstlich-bunten Weinberg (Reisetipps im Reiseführer und Ratgeber). Die Abende verbringt man zur Einstimmung auf den Winter im mit Jagdtrophäen geschmückten Kamin- zimmer eines alten, fränkischen Herrenhauses. Eine Rebhuhnjagd in Schottland wäre jetzt ebenfalls stimmungsvoll, wenn man in einem halbverfallenen Schloss mit Blick aufs Wasser oder in einem alten Gasthaus im Tudor-Stil, mit einigen Whiskyfässern im Keller, residiert. Selbstverständlich trägt man dabei ein original britisches Country Tweed-Sakko (mit Ellbogenschonern!). Und im übrigen wäre jetzt ein guter Zeitpunkt Schaumwein einzukaufen, sofern man nicht automatisch von seinem Stammwinzer beliefert wird, da die Winzer Lagerplatz für den neuen Jahrgang brauchen. Wer es besonders preiswert machen will, fährt zum Sekteinkauf nach Luxemburg (siehe Reiseführer und Ratgeber).


Der Spätherbst
Die Tage werden deutlich kürzer, Laub bedeckt den Stadtpark und ein Snob macht es sich in seinem beheizten Wintergarten oder im Kaminzimmer bei einer Tasse Tee und einem Glas herbstlichen Haselnusslikörs (neben dem obligatorischen Winzersekt) gemütlich. Geeignete Lektüre sind Biographien alteuropäischer Adliger oder renommierter Künstler und Sonette von William Shakespeare. Dazu wäre als Musikuntermalung Kaffeehausmusik aus den 1920er Jahren angebracht. Auch der Besuch einer Vernissage oder einer Dichterlesung wäre jetzt sehr schicklich. Als Duftwasser trägt man derzeit „Alt-Innsbruck“; einen besseren Herbstduft gibt es nirgends.
Wer möchte, kann eine Badekur einschieben, zum Beispiel in der Ruhrgebiets- stadt Herne, in der sich Deutschlands stärkste Solequelle befindet. Neben der Therme im Gysenbergpark bietet die Stadt im Emschertal ein Theater, ein Symphonieorchester und Deutschlands beste Pommesbude. Empfehlenswert sind außerdem eine romantische Mondscheinschiffstour auf dem Rhein-Herne-Kanal, eine Tour mit der Straßenbahn durch Wanne-Eickel und – bei schönem Wetter - ein Besuch auf einer ehemaligen Abraumhalde mit einer herrlichen Aussicht. Nicht fehlen darf überdies ein Besuch in der Bahnhofsgaststätte von Wanne-Eickel Hbf., wo der Schauspieler Heinz Rühmann (kein Snob) als Kind seine ersten Auftritte hatte.
Alternativ wäre ein Kurzbesuch in Paris anzuregen. Wen das aktuelle, durch den sog. „Kampf gegen den Terror“ entstandene Chaos nicht stört, könnte in den Herbst- und Wintermonaten am ersten Sonntag im Monat (z.B. am 4. Dezember) dem Pariser Louvre einen Besuch bei freiem Eintritt abstatten. Eine mögliche Verbindung für die Anreise wäre der Flixbus von Frankfurt/M.: Samstag Abend Frankfurt/M. ab 22:15 Uhr, Porte Maillot am Sonntag an 07:00 Uhr; dort ab 22:40 Uhr, Frankfurt/M. am Montag an 07:25 Uhr (Fahrpreis ca. € 70).
(Informationen teilw. entnommen aus Snob mit wenig Geld: Reiseführer und
Ratgeber)


Der herannahende Winter
Der November ist der ideale Monat, um Vorträge, Lesungen und Programm- kinos zu besuchen, denn der Herbst ist schon so gut wie vorbei, aber für den Wintersport ist es noch zu früh. Zum Verreisen eignet sich der November eigentlich nur bei Städtetouren.
Ein Besuch in London wäre jetzt allerdings sehr passend. Man könnte dann auch mal wieder ein Musical (im Her Majesty’s läuft The Phantom of the Opera) oder ein Theaterstück (im Globe gibt es Shakespeare’s A Midsummer Night’s Dream) besuchen. Da es relativ früh dunkel wird, drängt sich ein Jack-The-Ripper-Rundgang durch Whitechapel geradezu auf (macht bei Dunkelheit einfach mehr her). Natürlich darf auch ein Besuch bei einem der klassischen Herrenfriseure nicht fehlen: Wet Shave and Hot Towels bei Geo. F. Trumper (dort gibt es jetzt übrigens zwei neue Duftnoten: "Skye" und "Wild Fern") oder Hot Towel Wet Shave bei Truefitt & Hill; alternativ die Pall Mall Barbers, falls die anderen beiden keine Termine mehr frei haben. Zum Mittagessen geht es ins The Seashell of Lisson Grove (erstklassiges Fish-and-Chips Lokal neben dem Bahnhof Marylebone) und zum Afternoon Tea ins Grosvenor House Hotel in Mayfair, Park Lane, gegenüber vom Hyde Park.
Auch der alten Kaiserstadt Wien könnte man jetzt eine Kurzvisite abstatten. Ein Stück Sachertorte im Hotelcafé Sacher oder eine Mélange im Griensteidl (die Touristen einfach ignorieren), ein Einkaufsbummel bei Kniže und abends ein Tanzball hätten auch ihren Reiz. Notfalls ginge sogar ein Kurzaufenthalt in Hamburg mit einer Vorstellung des Hansa Varieté Theaters und einem Besuch bei einem hanseatischen Herrenfriseur (z.B. Meinecke's Barbershop).
Wenn man lieber zuhause bleibt, sollte man auf jeden Fall die langen Abende nutzen, um seine Kultur aufzufrischen. Als Vorwinterlektüre bietet sich Reise- literatur an, denn so kann man überlegen, wie und wo man die Weihnachts- feiertage verbringt und außerdem schon mal die Reiseziele für das nächste Jahr festlegen (u.a. Snow Polo in Kitzbühel oder lieber in St. Moritz? Austernessen in Yerseke oder lieber am Limfjord?). Auch Ausstellungskataloge sind jetzt sehr angebracht. Zur musikalischen Untermalung empfehlen sich gregorianische Choräle und französische Chansons. Ebenfalls sehr gut macht sich diesen Monat eine Thalassotherapie in der eigenen Badewanne. Bei den Spirituosen wird es allmählich Zeit vom herbstlichen Haselnusslikör auf den winterlichen Schlehenlikör zu wechseln (www.brennerei-eifel.de). Beim Duftwasser sollte man jetzt die englischen Herrendüfte aus dem Schrank holen.
(Informationen teilw. entnommen aus Snob mit wenig Geld: Reiseführer und Ratgeber)

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Information zum Snob-Blog
Leider wird der Snob-Blog wegen technischer Probleme des Service-Providers noch einige Zeit außer Betrieb bleiben. Dafür stehen aber neue Snob-Texte bei Mediafire zum Download bereit, u.a. eine Zusammenfassung der wichtigsten Reisedestinationen für Snobs im Jahre 2016, ein kurzer Ratgeber für das Landleben, einige Kochrezepte und ein Überblick über die Region Bergstraße und Umgebung.
https://www.mediafire.com/folder/864kqyo3ccozs/Snob

Pressemitteilung vom 01. Juli 2016
Die aktualisierte 2016er-Fassung des Ratgebers von Peter J.E. Malborn „Snob mit wenig Geld - Wie man sich auch mit geringen Finanzmitteln von der billigen Masse abgrenzt“ steht jetzt im eBook-Laden von Xinxii zum Runterladen bereit. Passend dazu gibt es bei Xinxii auch eine neue Version des "Kurzreiseführer und Reiseratgeber" für Snobs.
Warum soll man sich mit dem banalen Pöbel abgeben, wenn man es doch eigentlich nicht nötig hat? Natürlich ist es einfach ein Snob zu sein, wenn man das nötige Kleingeld besitzt. Wie aber kann man seinen Snobismus ausleben, wenn die finanziellen Mittel eingeschränkt sind? Peter J.E. Malborn kennt die Antwort. Ob Markenkleidung zu Billigpreisen, gehobenes Reisen zum Studentenbudget, preiswerte Unterkünfte in Nobelorten oder Luxusaccessoires; es gibt für alles eine stilvolle Lösung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Herausforderungen für Snobs im 21. Jahrhundert; eine Zeit, in der z.B. Kreuzfahrten zum Massenphänomen werden, die Erste Klasse in der Bahn auf dem Rückzug ist und wo jeder neureiche Pöbler den teuersten Champagner bestellt. Wie geht ein Snob damit um? Die Antwort gibt es in der Neuausgabe des Ratgebers.


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Nächster Artikel aus der Reihe über Pferde: Pferdegruppen führen

https://www.mediafire.com/folder/i4kejedmdbxus/Pferde

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Nächster Artikel aus der Reihe über Pferde: Können Pferde Karabinerhaken öffnen?

https://www.mediafire.com/folder/i4kejedmdbxus/Pferde
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