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Orientierungslauf in und um Ilmenau (olinil.de)
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Thüringer Meisterschaft im Staffel-OL am 29.5.2016

Nach über einer Woche - inzwischen fand schon die DM statt - kommt hier eine kurze Nachbetrachtung.
Größte Sorge im Vorfeld war der personelle Engpass. Trotzdem gab es neben dem korrekt laufenden Wettkampf Kuchen und Kinder-OL! Der Kuchen wurde alle, der Kinder-OL mit dem Piepsen von Sport-Ident rege genutzt. Überhaupt machten die wenigen Helfer einen prima Job, ein dickes Dankeschön! Sogar 2 Staffeln kamen „nebenbei“ zustande. Nur beim finalen Kartendruck gab es Problemchen, was letztendlich eine Startverschiebung von 30 Minuten zur Folge hatte. Sonniges Frühsommerwetter und ein idyllisches Wettkampfzentrum im ehemaligen Waldbad Heyda halfen das zu verkraften.
27 Staffeln gingen in 4 Wertungskategorien an den Start. D.h. 81 Läufer suchten für ihr Team die schnellsten Verbindungen zwischen den insgesamt 50 im Wald versteckten Kontrollposten. Durch Forstarbeiten im Frühjahr war die Belaufbarkeit teilweise erschwert. Manchmal gab es keine klaren Übergänge zwischen offenem und dichterem Wald. Neben einem wachsamen Blick waren auch gutes Entfernungsgefühl und sicherer Umgang mit dem Kompass gefragt. Ein ausgeprägtes Wegenetz, Wiesen und letztendlich die Talsperre boten gute Anhaltspunkte beim Orientieren. Wer im Wettkampf die schöne Landschaft verständlicherweise nur nebenbei wahrgenommen hat, schaut sich einfach die Bilder von der Kartenaufnahme und vom Wettkampftag an. Da findet man Begegnungen mit Monsterkröten, spielenden Jungfüchsen, einem Rehkitz im Blaubeerkraut und Unmassen von Fröschen im Teich im WKZ, die auch am Lauftag ein lautstarkes Konzert und abwechslungsreiches Schauspiel aufführten und Magnet für die Jüngsten waren. Auch das zunehmende Grün und die Verwandlung der gelb blühenden Löwenzahnwiesen in den weißen Pusteblumenzustand lassen sich da verfolgen.
Seit einigen Jahren bieten wir bei unseren Landesmeisterschaften in jeder Kategorie eine einfachere und kürzere Strecke für den mittleren (2.) Läufer an. So hat jeder Verein die Möglichkeit, seinen „Schwachpunkt“ (das ist hier nicht negativ gemeint, aber ein Neunjähriger ist schlecht mit einem 14-Jährigen zu vergleichen, ein Neuling mit einem erfahrenen Läufer, mit 80 ist man nicht mehr so frisch wie mit 35, Männlein laufen in der Regel schneller als Weiblein,…) dort einzutakten. Damit aber am Start 3 statt nur 2 Varianten geboten werden und nicht jeder 2. Läufer die gleiche Bahn hat, wurde zu Beginn eine Dreiergabel eingebaut, für alle relativ einfach. Insgesamt gab es zwar viele Gabeln, aber alle hielten die Läufer einigermaßen auf Sichtkontakt.
Dieser Fakt, die relative Dichte der Postenstandorte, die sich durch das „Aussparen“ der besonders stark durchforsteten Gebiete ergab, sowie die Schlussrunde innerhalb der zuvor angelaufenen Posten machte die Darstellbarkeit der Zuordnung von Postennummer zu Postenkreis alles andere als einfach, zumal einem das Programm alle Varianten übereinander anzeigt... Da muss man ein gutes Vorstellungsvermögen und höchste Konzentration haben, um beim „Herumschieben“ der Postennummern keine Überlagerungen mit Verbindungslinien und Postenkreisen zu bekommen...
Schon 1994 war das Waldbad Heyda Zentrum für den 9. internationalen 24-Stunden-OL, 2003 fanden hier ein Landesranglistenlauf im Kurz-OL und ein Mannschaftswettbewerb statt. Für 2016 musste die Karte allerdings überarbeitet werden. Letztendlich waren Neuzeichnung und Neuaufnahme günstiger, zu viel hatte sich verändert, auch stehen jetzt Luftbilder und eine bessere Vorlage fürs Höhenbild zur Verfügung. Das nahm mehr Arbeit in Anspruch als geplant, vieles steht auch noch offen und will bis zum nächsten OL dort erforscht sein.
Leider hattte ich nicht die Möglichkeit, im Wald zu fotografieren, so dass hier hauptsächlich das Drumherum im WKZ erscheint. Vielleicht habt ihr noch Bilder?
Inzwischen danke an Dieter für die Fotos von der Startphase und der Siegerehrung!
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Renate Tröße's profile photo
 
Es sind 71 Fotos!
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Weltcup von der anderen Seite

Ein Grüppchen von Enthusiasten hat es fertig gebracht, erstmals in Deutschland hochkarätige internationale Ski-Orientierungsläufe auszurichten: Weltcupwoche und Senioren-WM. Der aus Freiberg stammende und in Seefeld lebende Bernd Kohlschmidt - selbst Nationalmannschaftsläufer - holte die Wettbewerbe ins Erzgebirge nach Oberwiesenthal (Einzelläufe) und Klingenthal/Mühlleithen (Staffeln). Diethard Kundisch war die leitende technische Hand, kümmerte sich z.B. um die Gründung des Ausrichtervereins, bohrte Kartenhalterungen für den Staffelwechsel,... Lange Zeit gab es keinen Schnee und damit kaum noch Hoffnung auf die Durchführbarkeit. Das änderte sich schlagartig eine Woche vor dem Termin. Nun lief alles auf Hochtouren: Dort anreisen, Situation erkunden und Prognosen einfließen lassen. Absprachen mit den örtlichen Spurgerätfahrern, DRK, selbst mehrmals Skispuren treten, nach Schneefall Wiederholung, Verlauf auf Freiflächen im Streusiedlungsgebiet Mühlleithen mit GPS-Uhr präzisieren. Ich war für die Bahnlegung der Mix-Sprint-Staffel und der Damen- bzw. Herren-Staffeln zuständig, mit Lutz' Unterstützung.
Konkret sah das so aus, dass Lutz und ich als Vorhut am Abend des 20.1.(Mi) im Waldhotel Mühlleithen anreisten. Kleines Zimmer, aber Platz für Drucker und Laptop reichte. Internet sehr schlecht. Anfangs märchenhaftes Winterwetter, das leider bald umschlug und wir um einige geplante Dinge bangten. Parallel liefen vom 22. bis 24.1. die Einzelwettbewerbe in Oberwiesenthal, mit positiver Resonanz. Am Sonntagnachmittag siedelten die Organisatoren, Weltcupläufer und auch einige Senioren nach Mühlleithen über. Ab Sonntag nach Kammlaufstart (zählt zur Euroloppet-Langlaufserie) fuhren die Klingenthaler erstmals die kleinen Loipen in Mühlleithen (Ortsteil von Klingenthal) auf. Einen Tiefpunkt gab es, als ein verdeckter Baumstumpf einen Unfall auf der Kiel-Seite verursachte und dabei den Fahrer und Spurschlitten verletzte. Beide fielen erst mal aus, dem Fahrer geht es schon besser, die verbogene Kufe kostet Geld.
Der Forst hatte schon einige der beantragten Spuren gestrichen, nun hatte auch noch jemand den Schnee auf einem genehmigten Weg weggepflügt, was zur Folge hatte, dass das Drumherum auch nutzlos wurde. Einige der anfangs geplanten Strichel- und Pünktchenloipen schmolzen dahin bzw. der raue oder nasse Untergrund waren dafür nicht mehr zumutbar. Leider wurde die Rollerstrecke auch nicht breit aufgefahren. Man musste also ständig was umändern in Karte und Bahnidee.
Ungewohnt und manchmal belastend war die Tatsache, dass dauernd jemand was wissen oder auf USB-Stick haben wollte, statt mir ein wenig Zeit zum Ausreifen meiner Gedanken zu geben. Während des ständigen Programmschließens beim Abdocken habe ich wohl auch manchmal das Speichern vorher vergessen, und wunderte mich darüber, warum nicht längst Überarbeitetes in alter Form erschien. Und jeder hatte gute Ideen, nur nicht alle die gleichen, die ich berücksichtigen sollte. Insgesamt war die Zusammenarbeit angenehm, man besprach Probleme gemeinsam, Hinweise der technischen Delegierten Milan und Wolfgang kamen nie von oben herab. Ungewohnt und für meine Nachtruhedauer günstig war, dass ich die Karten nicht drucken musste, das wurde bei Andre erledigt.
In dieser intensiven Woche habe ich eine Menge gelernt und festgestellt, dass alle nur mit Wasser kochen und dass sich mit wenig kompetenten, aufopferungsvollen bzw. belastungsfähigen Leuten durchaus ein großer Wettkampf organisieren lässt. Für meine eigene Arbeit hätte ich sicher noch mehr Ideen gehabt, aber zu wenig Zeit. Und andere in anderen Bereichen sollte ich nicht unbedingt mit anderen Ideen beglücken, die mir oft erst kurz vor Toresschluss kommen...     

 
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Thüringer Meisterschaft Staffel-OL (+ Lang-OL in Schmalkalden)
 
------  Bericht für die Lokalpresse und Fotos  -----

Zu Beginn der Herbstsaison trafen sich am 5.9. ca. 70 OLer am Schöffenhaus bei Ilmenau zu den Thüringer Staffelmeisterschaften. Jeweils 3 LäuferInnen absolvieren dabei nacheinander ihre Strecke durch das Gelände und müssen dabei festgelegte Kontrollposten finden. 50 solche Posten wollten aufgespürt werden, wobei die Standorte verschiedene Schwierigkeitsgrade aufwiesen. Um ein Nachlaufen zu vermeiden, sind die Strecken „gegabelt“, d.h. die Läufer einer Altersklasse haben verschiedene Kombinationen für Teilabschnitte, deren Summe aber in jeder Staffel gleich ist.
Die Teams aus Jena waren dabei am erfolgreichsten, gefolgt von Weimar und von Veranstalter SV TU Ilmenau. In der Hauptklasse der Männer siegte USV Jena vor Ilmenau (Thomas Tröße, Danny Elsner, Sebastian Bergmann) und einer weiteren Jenaer Staffel. Die Ilmenauer Frauen (Sabine Jackisch, Elisabeth Bergmann, Ute Schönfeld) drehten den Spieß herum und siegten vor Jena1 und 2. Im Schülerbereich gingen Gold und Silber nach Jena, Bronze nach Weimar. Die meisten Starter gab es bei den Seniorenmixstaffeln, wo die Alterssumme der 3 Läufer mindestens 135 betragen muss und Frauen einen Bonus von 15 Jahren bekommen. Hier siegte OLV Weimar vor 2 Staffeln von SV Handwerk Erfurt. Das eigene Team hatte einen Posten falsch gelocht und fiel somit leider aus der Wertung.
Für Kinder gab es einen ausgeflaggten Parkour, auch eine leichte kurze und längere schwere Strecke wurden von Einzelläufern genutzt, so dass jeder auf seine Kosten kam. Fürs leibliche Wohl sorgte ein Kuchenbasar. Ebenso konnte man sich im Schöffenhaus stärken, dem auch Dank für die Unterstützung der Veranstaltung gebührt. 
Weitere Infos, Fotos und vollständige Ergebnisse findet man unter www.tu-ilmenau.de/ol.

Thüringer Meisterschaft über die Langdistanz 

Am nächsten Tag folgte eine weitere Thüringer Meisterschaft, und zwar über die Langdistanz, ausgerichtet von SV Schmalkalden 04. Ganz anders als am Vortag waren längere Routen zwischen den einzelnen Posten zu planen und laufen. Eine kleine, aber schlagkräftige Ilmenauer Gruppe nahm nach dem anstrengenden Samstag dort teil, bei etwas durchwachsenerem Wetter. 
Gold für Ilmenau holten Sabine Jackisch (D35) und Renate Tröße (D55), Silber gingen an Jakob Jackisch (H12) und Yves Laske (H21), für Bronze reichte es bei Ute Schönfeld (D45), Danny Elsner (H21) und Dieter Berwing (H35). Mehr dazu auf www.oler.de/.
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Kompletter Medaillensatz für Ilmenau
(von Lutz)
In der Woche vom 19. Bis 25. Februar 2015 fanden die diesjährigen Seniorenweltmeisterschaften im Ski-OL in Lenzerheide / Schweiz – bekannt auch als ein Austragungsort der Tour de Ski – statt. Parallel lief die Ski-OL-EM (gemeinsame Webseite: http://www.skiolem15.ch/) fast ohne deutsche Beteiligung. Auf www.orientierungslauf.de wurde aktuell über beide Veranstaltungen berichtet. Da stand aber nicht, dass wir der Verein mit der stärksten deutschen Vertretung waren, nicht nur zahlenmäßig! 
Rund um die Biathlon- und Langlauf-Arena hatten die Veranstalter die Wettkämpfe (2 Mittelstrecken mit Zeitaddition und eine Langstrecke) angelegt, mit unterschiedlichen Starts, aber jeweils dem gleichen Ziel in der Arena. Zum Glück hatte es in der Vorwoche geschneit, so dass gerade ausreichend Schnee lag. Im Verlauf der Tage wurde es aber vor allem in der Sonne spürbar weniger.
Über die beiden Mittelstrecken lief es bei Renate bestens und sie konnte in der Endabrechnung die Goldmedaille erringen. Ute erreichte Bronze und Anke Platz 4. Lutz stempelte im 2.Lauf gemeinsam mit dem finnischen Spitzenreiter einen falschen Posten… Bei den offenen Wettkämpfen ging Freya in die Spur und hatte Spaß dabei.
Nach 2 Ruhetagen ging es dann auf die Langstrecke. Hier schlug sich Ute am besten, was mit Silber belohnt wurde. Die Bronzemedaille konnte sich Lutz erkämpfen, Anke wurde Vierte. Renate hatte einen schlechten Tag und überlief einen Posten.
Mit einer stimmungsvollen Siegerehrung, die von einem Alphornduo  musikalisch begleitet wurde, klang der WMOC 2015 aus. 2016 ist Deutschland dann Ausrichter. Für die Wettkämpfe im Erzgebirge wird Renate einen Teil der Bahnlegung übernehmen.
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Senioren-WM im Ski-OL 2015 in Lenzerheide (239 Fotos)
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DM Mittel- und Langstrecke 2014
15 Ilmenauer OLer nahmen in diesem Jahr Anfang September an der DM über die Mitteldistanz teil. Das lag daran, dass sie in Thüringen stattfand (Weißenborn bei Bad Klosterlausnitz, ausgerichtet vom OLV Weimar) und auch wie der BRL am nächsten Tag für die Thüringenrangliste zählte. Hier ist der Vorschauartikel: http://www.orientierungslauf.de/1/7/1/14. Sebastian und Yves reisten sogar mit dem Fahrrad an! Das Wetter war uns im schönen Eisenberger Mühlental am WKZ Meuschkensmühle hold. Nach dem Lauf konnte man sich im Flüsschen erfrischen. Der Endposten lag etwas ungünstig (schlecht zugänglich) für die Zuschauer. Der Wald war sehr interessant und wechselhaft, schwer zu kartieren. In vielen Altersklassen gab es überraschende Ergebnisse, es kam wohl niemand ganz fehlerfrei durch. Aus Ilmenauer Sicht lief es recht gut mit 6 einstelligen Plätzen: 4. Peggy in D19A, 6. Sabine in D35, 8. Basti in HE, 6. Jakob in H10, 8. Dietmar in H55 und 3. Renate in D60. Zum BRL schrumpelte unser Team auf 7 Leute, aber Basti holte mit einem deutlichen Sieg in HE alles raus. 102,52 Punkte brachte ihm dieser Lauf ein. So viele hat in dieser Saison sonst niemand geschafft. Peggy und Yves wurden 8. in D19AK bzw. 9. In H21AL. Ergebnisse, Bericht und mehr gibt es auf  http://www.olvweimar.de/wettk/2014/dm_brl/index.php?id=1 und http://www.orientierungslauf.de/1/2/0/1756.
Den am nächsten Wochenende auszurichtenden Wettkampf mussten wir leider wegen Krankheit verschieben. So gab es am 19.10. 2 Läufe: den Thüringenpokal mit Massenstart (gleichzeitig TRL-Finale) und die Thür. Meisterschaft im Staffel-OL, jeweils auf verkürzten Strecken. Mehr Infos gibt es auf http://www2.tu-ilmenau.de/ol/index.php/wettkaempfe.
Anfang Oktober stand die DM Langstrecke bei Coswig an, mit Deutschlandcup am Sonntag. Mehr in Familie starteten 7 SV-TUI-Leute. Eine schöne Ferienwohnung in Meißen, Pferdekutschentour, Besuch der Meißener Burg und der Moritzburg boten einen gelungenen Rahmen. Das Wetter stimmte auch. Der Lauf war eigentlich nicht schwer, aber nicht alle kamen mit der sehr stark generalisierten Karte zurecht. Beim DC mit Thomas, Lutz, Andrea, Peggy und Bjarne sprang der 29. Platz heraus, ist gut bei dieser Besetzung. Genaueres erfährt man auf http://www.orientierungslauf.de/1/2/0/1761 und http://www.planetaol.de/joomla25/index.php/dm2014. 
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DM Staffel + DBK Mannschaft in Borstendorf 4./5.6.2016

Zum Auftakt bot die SG Dittersdorf einen DPT-Sprint-OL mit Wertigkeit 1,1. WKZ war ein sehr schönes Waldbad, dessen frisches Wasser nach dem Lauf richtig gut tat. Lutz und Renate orientierten sich durchs Dorf und ein wenig Wald ins Bad, dessen Eingang auf der Karte schwer zu sehen war, und wurden jeweils Dritte. Zeltaufbau auf dem Sportplatz Lengefeld. Danny war schon da, Thomas kam spät. Basti und Yves wohnten in der Jugendherberge auf der Augustusburg, Ute und Sabine im Auto.
Webseite vom Sprint: http://www.sgd.ol-chemnitz.de/sg_dittersdorf_ol_ztol2016.html
Neben der jahrelangen beständigen und äußerst erfolgreichen Teilnahme einer Männer-Elitestaffel und manchmal ein oder zwei anderen Staffeln kam diesmal noch eine D145-Staffel zustande. Allerdings fielen bei den Herren zwei vom Stammteam aus: Bjarne als Gaststarter – er hat inzwischen gute Mitstreiter im eigenen Verein – und Florian, der gerade zum 2. Mal Papa geworden ist. An ihrer Stelle liefen Yves und Thomas. Sebastian lief die Staffel zunächst ruhig an, was sich als gut erwies, denn er kam als Erster aus dem Wald zurück! Thomas und Yves liefen ein solides Rennen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, so dass am Ende sogar eine Top-Ten-Platzierung herauskam: Sie wurden Achte! Die Frauen brachten mit Ute, Sabine und Renate in einer altersmäßig recht durchwachsenen 2-Generationen-Staffel zusammen 150 Jahre auf die Waage. Das Ergebnis war erstaunlich gut, auch wenn Ute mit sich haderte: Platz 4 gleich hinter lauter starken Läuferinnen, und dafür gab es am Abend sogar eine Medaille: die vom Ausrichter ersonnene Holzmedaille! Danny startete mit Familie Schletzke von Handwerk Erfurt in der langen Rahmenstaffel. Er kam als Startläufer als 7. zum Wechsel, am Ende wurde es Platz 18.
Am Sonntag lief es beiden Männern mit Platz 11 auch gut. Sie hatten im Mannschaftslauf ihre Posten annähernd optimal untereinander aufgeteilt, jedenfalls mussten sie kaum aufeinander warten. Mit Platz 7 blieben die Frauen unter ihren Möglichkeiten, nahmen es aber gelassen. Lange beim Aufteilen überlegt, dann war es wohl doch nicht so günstig. Renate verlor schon Zeit an ihrem ersten Posten und kam auch so nicht recht vom Fleck, so dass die anderen warten mussten. Während Lutz am Vortag nur als Betreuer fungierte, fand er für Sonntag eine gemischte Mannschaft für die OLG Saar in der kurzen Rahmenmannschaft, die einen prima 8. Platz belegte! Deutlich nach vorn stieß Danny mit seinem Team, das nun ebenfalls über die kürzere Distanz lief und einen hervorragenden 4. Platz belegte!
Insgesamt war es ein schönes Wochenende in einem anspruchsvollen, abwechslungsreichen Wald auf interessanten Bahnen, danke an die Lengenfelder! Das Wetter hielt sich besser als vorhergesagt, kein Regen beim Laufen! Baden konnte man wieder im beheizten Zuber, ein Bach zum Reinsetzen war auch in der Nähe.
Veranstalterhomepage mit Ergebnissen und Bildern: http://erz-ol.de/Wettkaempfe/2016/dmteam2016.htm
Video und Fotos von Jens Rathmann: https://youtu.be/eZkZ5WNT2iE, https://www.flickr.com/photos/olerde/albums
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WC Staffel in Mühlleithen

Seit mindestens einem Jahr denkt man über den Weltcup nach, wie man gute, anspruchsvolle, spannende, überraschende Bahnen legen könnte in einem Gelände, das nicht vor der Haustür liegt und in dem es noch gewisse Unbekannte gibt. Dann schmilzt der Schnee, man hat noch einen Nachmittag Zeit, geplante Strichel- und Pünktchenspuren schmelzen auch dahin und damit Ideen für die Gabelungen nach dem Start. Da kommen Ideen von Wolfgang, Milan und Bernd. Allen - einschließlich meinen - ist gemeinsam, dass sie gute Teilstücke aufweisen, aber die möglichen Verbindungen zwischen diesen nicht so umwerfend ausfallen. Ich erbat mir ein wenig Ruhe und kreierte mit aktuellem Wissen die Bahnen, immer bedenkend, welche Routenwahlen die Läufer dann haben und mit dem Ziel, dass sie trotz nicht so eng liegender Gabelposten häufig Kontakt haben können.
Am Wettkampftag klappte alles recht gut. Die Pünktchenspuren waren teilweise kaum zu erkennen, weil schon viel vom Waldboden herausschaute. Einige Strichelspuren waren eher tauglich für Wasserski. 
Siegerehrung, Abschied, einpacken. Plötzlich war alles vorbei, ein komisches Gefühl nach der langen Anspannung. Im Hinterkopf kamen aber recht schnell Gedanken zu einem weiteren internationalen Ski-OL in Deutschland, bei dem man die gewonnenen Erfahrungen nutzen könnte, um einige Dinge besser zu machen. Mal sehen, ob ich das noch erlebe...
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Planmäßiges Gewusel in Mühlleithen

Die Mix-Sprint-Staffel sollte einen besonderen Charakter bekommen: Viele kleine Loipen im Ortsgebiet statt Netz breiter Loipen im Vogtländischen Erzgebirgswald. Das erforderte eine enge Zusammenarbeit mit dem VSC Klingenthal (Vorabsprachen mit den Einwohnern, Loipen maschinell spuren, Start-Ziel-Gelände,...), besonderer Dank geht hier an Heiner Albert und Marcus Stark. 
Als Problem für die Vorbereitung erwiesen sich erst kürzlich durchgeführte und nach dem Schneefall unterbrochene Holzfällarbeiten, die einen der beiden geplanten Straßenübergänge ins Streusiedlungsgebiet unmöglich machten. Blieb also ein Nadelöhr übrig, von der zudeckenden weißen Pracht der Vortage war dort am Wettkampftag nicht mehr viel übrig, man rutschte über einen grün-braunen Fichtenästeteppich. 3 weitere kleinere Straßenübergänge waren zu schaufeln. Sorgen machten mir auch die zahlreichen, nicht in der Karte enthaltenen Wassergräben, die sich mit zunehmendem Tauwetter sichtbarer machten. Kommt das Spurgerät drüber? Den Skiläufern trauten wir das eher zu. Wir sollten Paletten darüber legen. Wer sollte die wie und wann hinbringen? Hatten ja keine Helfer, ein Spurgerät war schon kaputt. Letztendlich überlebten alle ohne. Alle Posten waren rechtzeitig draußen an der richtigen Position. Ich konnte es nicht lassen, während des Wettkampfes ein paar Fotos zu machen, auch an meinem Lieblingsposten am Holzstapel gegenüber der Hausecke (der Hausbesitzer war mehr als entgegenkommend).  Im Freien konnte man immer mehrere Posten gleichzeitig sehen. Es freute mich, dass die Leute recht intensiv auf die Karte schauten und auch mal Kursänderungen vornahmen. Hätte ich es als Bahnleger auf den für Staffeln angestrebten häufigen Gegnerkontakt angelegt, wäre es für die 2 Läufer, die je 3 Runden zu absolvieren haben, ähnlich und langweilig geworden. So plante ich Runden, die sich in den Anlaufrichtungen zu bestimmten Gebieten unterschieden. Letztendlich sah man sich im offenen Gelände ab und zu mal, auf dem Rückweg vom Ort kamen die Damen der Startstrecke wie an einer Perlenkette aufgefädelt zum Straßenübergang, Kontakt wieder da. Auch wenn die Siegerzeiten über der Vorgabe lagen - was man den schlechten Schneebedingungen zuschreiben kann - beschwerte sich niemand. Das freute uns. Und gleich ging es weiter zu den Vorbereitungen für den nächsten Tag.
   
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Unterwegs beim Fuß-OL im März und April 2015

Während Christiane schon Anfang März mit ihrem norwegischen Verein Trainingslager und Wettkämpfe in Spanien mitmachte, fand die erste Bundesveranstaltung der Fuß-OL-Saison am 14./15.3. bei Meißen statt: DBK im Nacht-OL und BRL mittel. 3 Ilmenauer (genauer: 1 Ilmenauer und 2 weitere Vereinsmitglieder aus Erfurt und Bergen/NO) starteten dort recht erfolgreich. Yves wurde 10. und 19. in HE, Christiane 4. und 5. in DE, Matthias am So 22. in H55. Berichte/Fotos gibt es auf  http://www.orientierungslauf.de/1/2/0/1828. Ein paar Bergmanns und Trößes nahmen am gleichen Wochenende am internationalen Skadi-Loppet (Skilanglauf) in Bodenmais teil, siehe http://www.skadi-loppet.de/ und https://plus.google.com/photos/101238455785260836684/albums/6127722559893092417.  
Am 29.3. fiel der Startschuss für die Wertungsläufe der Thüringen-Rangliste in Coburg bei den Stadtmeisterschaften, die auch für die Deutsche Park Tour gewertet wurde. Allerdings waren nur 23 Thüringer da, darunter Dieter, Lutz und Renate, die jeweils 100 Punkte holten. http://www.ol-coburg.de/. Thomas bevorzugte entfernungsbedingt die legendär-traditionellen Quedlinburger Kreismeisterschaften im Harz bei Bad Suderode und lieferte einen soliden Lauf (7. In HE). http://www.ramberg-ol.de/cgi-bin/aktuelles/show2.pl?id=id97797117155&Seite=1&Jahre=2015&Anzeige=Seiten&Suchtext=.

Am 12.4. fanden in Calvörde (nordwestlich von Magdeburg und östlich von Wolfsburg) die Landesmeisterschaften von Sachsen-Anhalt im Lang-OL statt. Da sich das gut mit einem Besuch bei Thomas und Peggy in Königslutter verbinden ließ. Bei herrlichem Sonnenschein machten sich Thomas, Lutz und Renate auf Postenjagd im flachen Wald.
 http://www.ol-usc-magdeburg.de/wettkaempfe/calvoerder-lang-ol.html
Fotos von Calvörde und Königslutter: https://plus.google.com/photos/101238455785260836684/albums/6150695072145764001 

Ein Wochenende später rief das Elbsandsteingebirge mit seinen schönen Felsen. In Papstdorf fanden die DBK im Ultralang-OL statt (18.4.), tags darauf ein Mittel-BRL. Davor, dazwischen und danach konnte man die schöne Landschaft rundherum erkunden und genießen, für Letzteres bleibt im Wettkampf keine Zeit. Aus Ilmenau waren Matthias, die junge Familie Laske sowie 2 Tröße-Familien vertreten. Besonders gut zeigte sich Yves in Form (2.H21AL, 15.HE bei 46 Startern), auch Lutz setzte mit seinem Sieg am Sonntag ein Achtungszeichen (BDK 4.H65). Renate blieb konstant auf Platz 2, Harald wurde am Samstag Zehnter in offen mittel. Sonntag belegte Andrea Platz 12 in D35, Matthias 23 in H50. Unsere Jüngsten (Hanna, Sophie, Moritz und Mika) vergnügten sich beim Kinder-OL. Das WKZ war praktisch und schön gelegen, alles dicht beieinander (Schule, Turnhalle, Wiese, Spielplatz, Sonne, Schatten, verschiedene Höhen, Ziel).
http://www.schrammstein-ol.de/html/dbk_ultralang_2015.html, http://www.orientierungslauf.de/1/2/0/1839 Eigene Fotos: https://plus.google.com/photos/101238455785260836684/albums/6150731164344489569 

Am letzten Aprilwochenende startete  die Wettkampfsaison in Thüringen, gleich mit 2 Landesmeisterschaften. Erfurts „Handwerker“ hatten in ein interessantes Waldstück (teilweise diffuse Vegetation, Ähnlichkeiten, dann wieder total anderes Gelände, lud manchmal zum Verlaufen ein) auf dem Boxberg bei Gotha eingeladen. Das Wetter hielt aus, die Bahnen waren anspruchsvoll, das Teilnehmerfeld konnte sich auch sehen lassen, es hat also Spaß gemacht. Von unseren 7 Vertretern setzte Sebastian den Trumpf mit seinem Sieg in der Herrenhauptklasse. Yves wurde dort Vierter, Danny Neunter. Weitere Ergebnisse: H45: 9. Matthias, 10. Dieter, H55: 3. Lutz, D45: 7. Renate. http://svhandwerk-erfurt.de/orientierungslauf/wettkaempfe/thueringer-meisterschaft-mittelstrecke-25-04-2015/ 
Am Sonntag verwöhnte uns die Sonne so gut, dass nicht nur durchs Laufen zum Schwitzen kamen. In Altlobeda bei Jena gab es 2 Sprintläufe mit Zeitaddition, wurde auch für die Parktour gewertet. Der 1. Lauf führte mehr durchs Grüne, auf teilweise sehr schmalen Pfaden unterhalb der Lobdeburg, beim Querlaufen griffen schon mal die Dornen um sich. Schnell ging die Pause auf dem schönen Schulgelände (WKZ) vorbei. Der 2. Lauf ließ uns mehr Ecken und Nischen im bebauten Gebiet suchen. Wieder traten 7 Ilmenauer an, allerdings in leicht veränderter Besetzung. Diesmal stand „Frauenpower“ im Vordergrund, denn Sabine und Renate holten die Meistertitel in D35 bzw. D55. Männerergebnisse: H19-34: 2. Sebastian, 7. Danny, H45: 6. Dieter, H65: 2. Lutz, 4. Volker. http://www.olvweimar.de/wettk/2015/04_tm_sprint/liste.php?type=2 
Fotos von Erfurt und Jena: https://plus.google.com/photos/101238455785260836684/albums/6142399710078757809
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Renate Tröße's profile photo
 
Zugehörige Fotos erreicht man über Links im Text!
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Klein, aber fein zur Meisterschaft …
war unsere Ilmenauer Vertretung zahlen- und ergebnismäßig bei der mehrfach verschobenen DM 2014 im Ski-OL. Ausgetragen wurde sie in Bernau im Schwarzwald, Eike berichtete bereits umfangreich auf http://www.orientierungslauf.de/1/2/0/1797. Auch wenn dort ursprünglich ein anderer Ort gewählt war, trafen wir auf gute Bedingungen bezüglich Gelände und Bahnen. Ein Unterschlupf zum Aufwärmen, Essen, mit Org-Büro und WC macht sich auch immer gut. Leider nutzten das recht wenige deutsche Ski-OLer. In Anbetracht dessen, dass woanders gar kein Schnee lag, erschien der dort im Regen Dahinschmelzende wie eine Rettungsinsel. Besonders am Sonntag war es etwas brenzlig mit Eisbuckelpiste und Braun-Grün-Land dazwischen. Einlaufen am Freitag fiel leider aus, es regnete unentwegt, im Wald war es nur eisig. 
Zum Glück regnete es am Samstagmorgen nicht. Um 9 Uhr gingen die Eliteklassen mit Massenstart auf die Langstrecke, während die anderen Altersklassen anschließend im Intervallstart losliefen. Durch die Terminverlegung kamen Christiane und Jan, die zum Jahreswechsel auf Besuch in Deutschland waren, in die „Verlegenheit“  teilnehmen zu können. Vergeblich warteten wir allerdings auf Florian (erfuhren erst später von seinen unglücklichen Umständen). Schade, ohne ihn kam bei den Männern keine Meisterschaftswertung zusammen, zu viele hatten abgesagt. Dürfte Jan auch für einen deutschen Verein starten, wie das umgekehrt in Norwegen und auch anderen Ländern der Fall ist, hätte es eine Meisterschaft und eine Goldmedaille für uns bei den Herren gegeben! Die holte sich aber Christiane! Lutz und Renate gewannen ebenfalls in ihren Altersklassen, mehr waren wir nicht. 
Als wir ab Mittag den Schnee im Dauerregen langsam schwinden sahen, glaubten wir schon nicht mehr an den für Sonntag geplanten Sprint. Der konnte aber doch stattfinden, danke an die Schneeschaufler am Start! Unterwegs war es schon abenteuerlich, hat aber Spaß gemacht. Danke an Bernd für Organisation und Bahnen. Danke an die Schweizer für die Auffüllung der Startfelder, so hatte man doch den einen oder anderen Vergleich mehr. Unser geschlossenes Mannschaftsergebnis vom ersten Tag erreichten wir allerdings nicht. Man soll sich ja auch auf das Wesentliche konzentrieren… . Weitere Ergebnisse, Informationen und Berichte findet man auf http://ski-orienteering.de/, http://www.solv.ch/de/news/ski-ol/453-ski-ol-andrin-kappenberger-und-carmen-strub-siegen-ueber-langdistanz.html . Viele gute Fotos sind auf  http://www.ski-o-swiss.ch/index.php/foto/saison-2014-2015/ski-o-meeting-lang. Wir haben diesmal leider nur mit dem Handy fotografiert, war nicht so gut.
Da Christiane und Jan am Montagabend ab Frankfurt zurück flogen, blieben wir eine weitere Nacht und suchten am Vormittag eine noch nutzbare Loipe in der Umgebung. Auf der Hofer Loipe, die nur im Freien liegt, wurden wir fündig. Da konnte man zum Abschied richtig schön Ski laufen. 
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