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Gerd Schiefer
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Die Raumfahrtfreaks unter Euch sollten sich mal diese Pressekonferenz um 19:30 Uhr unserer Zeit anschauen:
http://www.spacevidcast.com/live/
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Ich wünsche allen ein frohes und stressfreies Osterfest!
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Es gibt unglaubliche Neuigkeiten über mich!
Unbedingt lesen! Aber bitte komplett bis zum Schluss:
http://www.schiefer-abc.de/main/html/t.php#titelkampf
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Schaut mal aus dem Fenster Richtung Westen!
Die beiden hellen Punkte am Himmel sieht man in dieser Konstellation nicht jeden Tag:
Oben rechts die von der Seite angeleuchtete Venus, ihr Licht braucht ca. 6 Minuten zu uns. Und links darunter der Riesenplanet Jupiter, das Licht braucht ca. 45 Minuten zu uns.
Ich habe das Bild schnell mit dem Handy aus dem Wohnzimmerfenster gemacht (unten ist die Mühle zu sehen) und anschließend mit PS den Kontrast ein wenig verstärkt. Zu mehr habe ich heute leider keine Zeit, vielleicht in den nächsten Tagen.
Wer etwas mehr sehen möchte, muss kein Teleskop besitzen. Ein guter Feldstecher reicht aus, um die größten Jupitermonde und die "Halb-"Venus erkennen zu können.
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Heute ist es wieder soweit: Es ist Vollmond und plötzlich können viele Menschen nicht mehr richtig schlafen.

Gestern las ich einen Artikel dazu in der Zeitung und vorhin kam als Krönung eine „repräsentative Umfrage“ eines Radiosenders zu diesem Thema. Natürlich waren über 80% der Anrufer der Meinung, dass der Vollmond für ihre Schlaflosigkeit verantwortlich sei. Ob den restlichen 99% der Hörer diese Umfrage einfach nur zu blöd war und sie deswegen nicht angerufen haben, werden wir wohl nie erfahren.

Wer sich vom Vollmond ebenfalls belästigt fühlt, für den habe ich einen hilfreichen Tipp: Rollo runter und duster ist’s! Dann klappt’s auch wieder mit dem Schäfchenzählen.

Wenn jemand ernsthaft die Ursache seiner Schlaflosigkeit beim Vollmond sucht, dann sollte er sich zunächst einmal auf die Helligkeit konzentrieren. Immerhin ist es bei Vollmond und wolkenlosem Himmel so hell, dass man locker ein Buch lesen kann.

Auch wenn mir einige widersprechen werden, hat der Mond einfach nicht die Kräfte, die ihm oft zugeschrieben werden. Nur durch die zu- und wieder abnehmende Helligkeit während der ständig wechselnden Mondphasen hat sich die Natur in vielen Bereichen an diesen Zyklus angepasst. Weitere direkte Einflüsse auf uns Menschen gibt es nicht. Würde man einen vollmondgläubigen Menschen für eine Weile unter Tage leben lassen und die tatsächliche Mondphase vor ihm verbergen, könnte er bei Vollmond bestimmt ruhig schlafen. Und würde man ihm falsche Mondphasen vorspielen, dann bin ich mir sicher, dass er bei vorgespieltem Vollmond unruhig wäre und nicht mehr schlafen könnte. Wenn man sich eine Sache lange genug einredet, glaubt man irgendwann selbst daran.

In diesem Zusammenhang fällt mir eine Aussage ein, die ich vor längerer Zeit mal gehört habe: „Der Mond kann mit seiner Kraft ganz Meere anheben, er ist für Ebbe und Flut verantwortlich. Wir Menschen bestehen zu über 50% aus Wasser, da muss der Mond doch irgendwelche Auswirkungen auf uns haben!“

Okay, dazu kann man ein ganz einfaches Experiment durchführen: Einfach mal ein Glas Wasser auf den Tisch stellen und dieses dann geduldig 29 Tage lang rund um die Uhr beobachten. So lange dauert nämlich eine komplette Phasenperiode des Mondes. In dieser Zeit wird der Pegel im Glas langsam sinken, weil das Wasser verdunstet. Darüber hinaus wird aber kaum etwas passieren. Und ganz bestimmt wird der Mond das Wasser aus dem Glas kein bisschen anheben, nicht einmal um einen einzigen Millimeter. Und die Menge an Wasser im Glas ist um einiges geringer als die Menge Wasser in unserem Körper. So weit ist es also mit der Kraft des Mondes doch nicht her.

Dass der Mond Ebbe und Flut verursachen kann, liegt übrigens nicht an seiner angeblichen Kraft, alles nach oben ziehen zu können. Wäre der Mond dazu in der Lage, würde er nicht nur Wasser nach oben ziehen und wir hätten noch ganz andere Probleme als nur eine schlaflose Nacht. Aber auch diese Probleme wären zweitrangig, denn für einen solchen Einfluss müsste der Mond unserer Erde so nahe sein, dass der Einschlag unmittelbar bevorsteht.

Ebbe und Flut entstehen, weil der Mond das Wasser „am Rand“ der Erdkugel (vom Mond aus betrachtet) seitlich zu sich hin zieht. Seitlich sind sehr viel geringere Kräfte nötig. Das kann man selbst ausprobieren, wenn man mal versucht, einen PKW wegzuschieben. Das mag für eine einzelne Person noch möglich sein. Aber ein komplettes Auto allein nach oben heben, das mit Sicherheit nicht mehr. Das ist aber nur ein Teil der Kräfte, die Ebbe und Flut verursachen. Außerdem wird ein Teil des Wassers durch Fliehkraft „vom Rand“ der Erdkugel weggedrückt. Und schließlich kommt noch die Sonne hinzu, die mit ihrer Schwerkraft ebenfalls am Wasser der irdischen Meere zerrt. Immerhin mit rund der Hälfte der Kraft, die der Mond auf sie ausübt.

Mich stört der Vollmond übrigens tatsächlich. Aber das hat andere Gründe, denn ich bin Hobbyastronom. Und bei Vollmond ist der ohnehin schon viel zu helle Nachthimmel noch heller, so dass man da oben nicht mehr viel beobachten, geschweige denn fotografieren kann. Auch der Mond selbst ist bei voller Ausleuchtung kein gutes Beobachtungsobjekt. Die Krater auf seiner Oberfläche lassen sich nämlich am besten betrachten, wenn der Mond von uns aus gesehen seitlich beleuchtet wird, also bei einem der beiden Halbmonde. Dann werfen die Unebenheiten der Oberfläche lange Schatten, die man sehr gut erkennen kann.
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Gespräch heute früh im Bus hinter mir:

Er: "Irgendwie wird das diesmal wieder kein richtiger Winter. Zwei Jahre hatten wir Schnee und dann wieder nichts mehr."
Sie: "Liegt bestimmt an der Klimaerwärmung. So langsam sollte mal gehandelt werden."
Er: "Hör mir damit auf, das ist doch alles nur Panikmache. Außerdem ist noch lange nicht erwiesen, dass der Mensch dafür verantwortlich ist. Das kann auch ganz natürliche Ursachen haben, Klimawechsel hat es schon immer gegeben."

An dieser Stelle kam zum Glück meine Haltestelle, sonst hätte ich mal wieder meinen Mund nicht halten können. ;-)

Was spielt es eigentlich für eine Rolle, ob der Klimawandel vom Menschen verursacht wurde oder eine natürliche Entwicklung ist?
Der Klimawandel findet statt, das ist Fakt. Und es werden viele Menschen direkt darunter leiden, weil ganze Inseln und Küstengebiete absaufen werden, auch das ist Fakt. Unumstritten ist auch, dass eine Menge Menschen indirekt darunter leiden werden, zum Beispiel durch Konflikte um Land und Ressourcen. Den Betroffenen wird die Ursache herzlich egal sein.
Weiterhin wissen wir Menschen sehr genau, wie wir einem Klimawandel - ob künstlich oder natürlich - entgegenwirken können. Und selbst wenn wir ihn nicht ganz verhindern können, schaffen wir es vielleicht zumindest, ihn ein wenig aufzuhalten. Dann hätten wir mehr Zeit, um uns an die neue Sitation anpassen zu können.
Wenn wir nun diese Möglichkeiten haben, warum sollten wir sie nicht nutzen?

Mal zum Nachdenken:
Ihr wohnt in einer großen Stadt. Irgendwann stellt Ihr fest, dass es brennt. Vielleicht ist Euer Haus noch nicht betroffen, aber das der Nachbarn bestimmt. Und es brennt nicht nur ein Haus, sondern eine ganzer Stadtteil.
Ihr flüchtet ins Freie und hofft auf die Feuerwehr, denn die könnte das Feuer löschen oder zumindest den Brand eindämmen.
Aber was machen die Feuerwehrleute? Obwohl sie die technischen Möglichkeiten besäßen, sitzen sie in der Wache und spielen Karten.
Dabei läuft folgende Diskussion: "Hmm, es brennt. Sollen wir ausrücken?" "Ach, ich weiß nicht. Das ist doch nur Arbeit und kostet Geld." "Stimmt, außerdem ist gar nicht klar, ob der Brand künstlich gelegt wurde oder ob er eine natürliche Ursache hat. Blitzeinschläge gibt es immer wieder, das ist nun mal die Natur." "Okay, dann lass uns abwarten und weiterspielen, das regelt sich schon von allein..."

(Ein Facebook-Beitrag von mir vom 16.01.2012)
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Und da soll noch mal einer sagen, in der Schule wird nicht mehr für's Leben gelernt! Da hat doch tatsächlich ein Lehrer einer Waldorfschule (dieser Zusammenhang wundert mich nicht wirklich) mit seinen Fünftklässlern eine Rohrbombe gebaut!

Siehe Link:
http://www.focus.de/panorama/welt/sprengstoffexperiment-mit-fuenftklaesslern-waldorf-lehrer-zuendete-bombe-im-unterricht_aid_701510.html

Wozu auch Rechtschreibung oder gar soziale Umgangsformen lernen? LOL, AFK und LMAA - alles andere ist unwichtig, wie man inzwischen nicht nur hier bei Facebook sehen kann. Auf das wahre Leben muss man in der Schule vorbereitet werden und was eignet sich da bessser als eine Rohrbombe?
Respekt vor dem Realitätssinn dieses Lehrers! B-)

Wie lautet mein Standardspruch doch gleich:
"Das Leben ist die reinste Comedy-Show - wo ist die Kamera?"

Nachtrag:
Um noch eins draufzusetzen: Als ich die Seite vom Focus aufrief, wurde mir folgende Google-Anzeige direkt unter dem Titel präsentiert:
"Lernen in Waldorfschulen - Eltern aufgepasst: Mit diesen Tipps blüht Ihr Kind in der Schule auf!"
Da fehlen mir jetzt doch glatt die Worte...

(Ein Facebook-Beitrag von mir vom 13.01.2012)
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Wir schreiben das Jahr 2012. Verschwörungstheoretiker und Untergangsfanatiker an jeder Ecke.

Ich kann es nicht mehr hören/lesen und habe deswegen gerade mal meinen Flux-Kompensator angeschmissen und eine kleine Zeitreise unternommen. In das Jahr 2035. Und ich habe mal einen Wikipedia-Eintrag (ja, die gibt es dann auch noch) mitgebracht. War etwas umständlich, bis ich mich in die holografische Oberfläche von Windows 17 eingefunden hatte, aber dann ging es recht flott.

Wikipedia vom 18. September 2035, Stichwort "2012", Abschnitt "Weltuntergang" - ich zitiere:

"Die damalige Hysterie nahm gegen Jahresende bedrohliche Formen an. Die Wirtschaft litt unter den wildesten Börsenspekulationen und an jeder Ecke versammelten sich Esoteriker und Verschwörungstheoretiker, um ihre Meinung öffentlich kund zu tun. In fast allen Großstädten auf der Welt brach dadurch gegen Jahresende 2012 der Straßenverkehr und damit die Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen Gütern zusammen.
Die daraus resultierenden Probleme veranlassten die UNO dazu, den 21.12. aus dem Kalender zu streichen und auf den 20.12. nach Mitternacht unmittelbar den 22.12. folgen zu lassen. Solch eine drastische Maßnahme - wenn auch aus anderen Gründen - wurde bereits im Jahr 1582 angewandt, als Papst Gregor auf den 4. Oktober den 15. Oktober folgen ließ.
Da der 21.12.2012 und damit der befürchtete Weltuntergang nun ausfiel, normalisierte sich die Lage nach und nach wieder und es trat eine allgemeine Beruhigung ein. Lediglich zum Jahreswechsel auf das Jahr 2013 wurden rund um den Globus vermehrt Menschen mit lebensgefährlicher Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert, weil sie auf den Partys - teils aus Enttäuschung, teils aus Erleichterung - zu viel Alkohol zu sich nahmen, was allerdings den Herstellerfirmen dieser Getränke einen kurzzeitigen, dafür allerdings erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung brachte.
Als Randerscheinung bleibt noch zu erwähnen, dass ein damals 42-jähriger Norddeutscher mit einer simplen Idee quasi über Nacht zum mehrfachen Multimilliardär wurde. Er richtete unter www.schiefer-abc.de -> 'W' -> 'Weltuntergang' einen Spendenaufruf ein, in welchem er tatsächlich untergangsgläubigen Menschen die Spende ihres Geldvermögens auf sein Konto unmittelbar vor dem Weltuntergang nahe legte, damit sie sich (Zitat) "einen Abgang mit ruhigem Gewissen" sichern.
Letztendlich gab es aber im gesamten Jahr 2012 kein Ereignis, welches die Menschheit als Ganzes tatsächlich in der Existenz bedrohte.
Trotzdem gab es in den darauffolgenden Jahren immer wieder erneute Untergangsankündigungen. Zuletzt 2029, das für Astronomen als besonderes Jahr in Erinnerung bleiben wird, weil ein Asteroid in rund 30.000 km Entfernung an der Erde vorbeizog. Doch trotz gegenteiliger Behauptungen diverser Esoteriker überstand die Menschheit auch dieses Ereignis unbeschadet. Näheres dazu finden Sie im Unterartikel APOPHIS.
Der Ausdruck dieses Wikipedia-Artikels wurde durch das Bundesministerium für Wahrheitskorrekturen und Terrorbekämpfung genehmigt und wird Ihnen mit 281 globalen Krediteinheiten in Rechnung gestellt. Wir danken Ihnen für Ihre Anfrage!"

So, ich hoffe, dass ich damit endlich alle beruhigen konnte und wünsche ein friedvolles restliches Jahr 2012! ;-)

(Ein Facebook-Beitrag von mir vom 11.01.2012)
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