Profile cover photo
Profile photo
SHBB Steuerberatungsgesellschaft mbH Beratungsstelle Stralsund
About
Posts

Wer eine Heizungsmodernisierung plant, sollte unter Umständen bis 2019 aktiv werden! Dann werden Heizkessel, die ausschließlich auf fossilen Brennstoffen basieren, nicht mehr gefördert.

Neue Förderstrategie "Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien"
(11.05.2017) Rubrik: iwnotiz Gebiet: Rechtsnotizen
Neue Förderstrategie "Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien"

BMWi, Pressemitteilung vom 11.05.2017

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 11.05.2017 die neue "Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien" vorgelegt. Sie ordnet die haushaltsfinanzierte Energieeffizienzförderung neu, bündelt sie und richtet sie adressatengerecht aus. Die inhaltlichen Förderschwerpunkte werden stärker an die aktuellen Anforderungen der Energiewende angepasst. So werden Hybridsysteme, die erneuerbare Energien einbeziehen weiter gefördert, um den Übergang zu mehr Erneuerbaren im Wärmemarkt zu unterstützten, während die Förderung von Heizkesseln, die ausschließlich auf fossilen Energieträgern basieren, in 2019 ausläuft.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake: "Die finanzielle Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung unserer energie- und klimapolitischen Ziele. Mit der neuen Förderstrategie wollen wir die Beratungs- und Investitionsprogramme optimieren, indem wir sie klarer strukturieren und noch adressatengerechter ausrichten. Für jeden Adressaten soll das bestehende Förderangebot auf einen Blick erfassbar und leichter zugänglich sein. So wollen wir die Schlagkraft von Energieeffizienzmaßnahmen deutlich erhöhen. Mit Ausstieg aus der Förderung von rein fossilen Heizungen in 2019 setzen wir zugleich eine wichtige Maßnahme des Klimaschutzplans 2050 um."

Nach dem Konzept der Förderstrategie werden die haushaltsbasierten Förderangebote schrittweise bis zum Jahr 2020 reformiert. Zudem werden vier klare Förderschwerpunkte gebildet. Diese sind: Energieberatung, energieeffiziente Gebäude und Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe sowie Wärmeinfrastruktur. Alle Förderangebote werden als modular aufeinander aufbauende Bausteine in diesen vier Förderschwerpunkten gebündelt. Das hat zur Konsequenz, dass bestehende Förderangebote zusammengefasst werden. So werden die zwei großen Förderprogramme im Gebäudebereich, d. h. das CO2-Gebäudesanierungsprogramm (KfW-Programme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren) und das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt zur Fördersäule "Energieeffiziente Gebäude" zusammengefasst.

Nach dem Prinzip - Je ambitionierter die Investition, desto attraktiver das Förderangebot, wollen wir Fortschritte beim Energiesparen anreizen. Wir gestalten die Förderung künftig unbürokratisch und klar strukturiert, u. a. indem die Förderbausteine kombinierbar aufgebaut sind. Danach gibt es Förderungen für den "leichten Einstieg" in Energiesparmaßnahmen, ebenso wie für ganzheitliche, umfassende Sanierungsmaßnahmen.

Wir richten einen One Stop Shop ein, damit geeignete Förderangebote leichter gefunden werden können und der Zugang zur Förderung erleichtert wird. Dieser bündelt alle relevanten Informationen und begleitet interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Schritt für Schritt von der Erstinformation über das Energiesparen bis zur Umsetzung einer Fördermaßnahme.

Die Umstrukturierung der Förderprogramme erfolgt im Zeitraum von 2017-2019.

BMWi
Add a comment...

Post has attachment
Ein weiteres mal steigen die Renten zur Jahresmitte kräftig.
Die ostdeutschen Rentner können sich dabei über 3,59% mehr Rente freuen.
Damit wird ein weiterer Schritt in Richtung der Angleichung der Renten in Ost- und Westdeutschland unternommen.

Was Ihnen niemand erzählt:

Die Rentenerhöhung unterliegt zu 100% der Einkommensbesteuerung.
Damit wird ein neuer Nachteil für Rentner in den neuen Bundesländern implementiert, da deren Rente zum Zeitpunkt der zukünftig vollständigen Angleichung einer höheren Steuerlast unterliegen wird, als bei Rentnern, die bereits mit einem höheren Rentenniveau in den Ruhestand gegangen sind.

Add a comment...

DIE GWG - Grenze wird zum 01.01.2018 fast verdoppelt:


Anhebung der Schwelle bei geringwertigen Wirtschaftsgütern entlastet Mittelständler und Handwerksbetriebe

BMWi, Pressemitteilung vom 07.03.2017

Am 06.03.2017 hat sich die Koalition auf die Anhebung der Schwelle für sog. geringwertige Wirtschaftsgüter geeinigt. Statt bislang 410 Euro können künftig Anschaffungen wie beispielsweise Büromaterialien bis zu einem Wert von 800 Euro sofort abgeschrieben werden.

Dazu Bundesministerin Zypries: „Es ist uns gelungen, kleine Mittelständler und Handwerksbetriebe konkret von Bürokratie und Kosten zu entlasten. Das fördert Investitionen und tut der Wirtschaft gut. Die Unternehmen können künftig Schreibgeräte, Tablets oder Büromaterialien bis zu einem Wert von 800 Euro, also fast doppelt so viel, sofort abschreiben. Dafür habe ich mich schon lange eingesetzt.“

Normalerweise müssen Unternehmen Wirtschaftsgüter über mehrere Jahre abschreiben, meistens fünf Jahre oder länger. In dieser Zeit müssen die Güter in einem Anlagenregister aufgeführt werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter können aber bereits in dem Jahr abgeschrieben werden, in dem das Unternehmen sie angeschafft hat, die sog. Sofortabschreibung. Mit der Anhebung des Schwellenwerts für die Sofortabschreibung entfallen künftig für viele Wirtschaftsgüter Aufzeichnungspflichten. Die Anhebung soll zum 1. Januar 2018 in Kraft treten.

Die Anhebung der Schwelle für geringwertige Wirtschaftsgüter ergänzt thematisch die Arbeitsprogramme „Bessere Rechtsetzung 2014 und 2016“, mit denen die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode wichtige Maßnahmen zum Bürokratieabbau auf den Weg gebracht hat, darunter die Bürokratieentlastungsgesetze I und II.

BMWi
Add a comment...

Post has attachment
Ein unterstützungswürdiges Projekt!

MyFoodHero hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel nachhaltig zu reduzieren. Dafür haben wir eine Onlineplattform entwickelt, auf der Lebensmittelanbieter gezielt Produkte platzieren können, bei denen das MHD naht oder sich Überkapazitäten angehäuft haben. Ihr findet diese Lebensmittel dank MyFoodHero ganz einfach in Eurer Umgebung, kauft wie gewohnt vor Ort, genießt hochwertige Produkte, rettet Lebensmittel und spart Geld.
Add a comment...


Neues zur Aufbewahrung und Archivierung von elektronischen Kontoauszügen


BayLfSt, Vfg. v. 20.1.2017 – S 0317.1.1-3/5 St42

Als Alternative zum Papierauszug gewinnt der elektronische Kontoauszug immer stärker an Bedeutung. Kontoauszüge werden zunehmend in digitaler Form von den Banken an ihre Kunden übermittelt. Teilweise handelt es sich um Unterlagen in Bilddateiformaten (zB Kontoauszüge im tif- oder pdf-Format), teilweise auch um Daten in maschinell auswertbarer Form (zB als csv-Datei). Da an elektronische Kontoauszüge keine höheren Anforderungen als an elektronische Rechnungen zu stellen sind, werden diese grundsätzlich steuerlich anerkannt.

Dazu hat der Steuerpflichtige im Rahmen seines internen Kontrollsystems den elektronischen Kontoauszug bei Eingang

•auf seine Richtigkeit (Echtheit der Herkunft und Unversehrtheit des Inhalts) zu überprüfen und


•diese Prüfung zu dokumentieren und zu protokollieren.


In elektronisch übermittelter Form eingegangene Kontoauszüge sind auch in dieser Form aufzubewahren. Die alleinige Aufbewahrung eines Papierausdrucks genügt somit nicht den Aufbewahrungspflichten des § AO § 147 AO.

Technische Vorgaben oder Standards zur Aufbewahrung können angesichts der rasch fortschreitenden Entwicklung nicht festgelegt werden. Die zum Einsatz kommenden DV- oder Archivsysteme müssen den Anforderungen der AO, den GoB und den GoBD (BMF v. 14.11.2014, BStBl. I 2014, BSTBL Jahr 2014 I Seite 1450 = BeckVerw 291570) insb. in Bezug auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Unveränderbarkeit entsprechen.

Wie alle aufzubewahrenden originär digitalen Dokumente unterliegen auch elektronische Kontoauszüge dem Datenzu­griffsrecht nach § AO § 147 Abs. AO § 147 Absatz 6 AO. Für die Dauer der Aufbewahrungspflicht sind die Daten zu speichern, gegen Verlust zu sichern, maschinell auswertbar vorzuhalten und ggf. iRd Außenprüfung zur Verfügung zu stellen.

Erstellt ein Steuerpflichtiger seine Gewinnermittlung nach § ESTG § 4 Abs. ESTG § 4 Absatz 3 EStG, sind die vorgenannten Grundsätze ebenfalls anzuwenden.

Im Privatkundenbereich (Steuerzahler ohne Buchführungs- und Aufzeichnungspflichten nach §§ AO § 145 ff. AO) besteht keine Aufbewahrungspflicht. Zur Aufbewahrung von privaten Belegen als Beweismittel im Besteuerungsverfahren, vgl. Karte 1 zu § AO § 97 AO.
Add a comment...

Post has attachment
Keine Steuerermäßigung für vertragsgemäße Kapitalauszahlung aus einer Pensionskasse

Wie heute vom BFH veröffentlicht führt eine einmalige Kapitalabfindung laufender Ansprüche gegen eine Pensionskasse nicht zu ermäßigt zu besteuernden außerordentlichen Einkünften. Somit hat sich der BFH leider nicht der Vorinstanz angeschlossen.
Unsere Einspruchsverfahren werden folglich nicht zu Gunsten unserer Mandanten beschieden werden.

Beachtlich ist, dass der BFH ebenfalls Zweifel geäußert hat, ob Verträge, die von Anfang an ein Kapitalwahlrecht vorsehen, überhaupt nach § 3 Nr. 63 EStG begünstigt sein dürfen.
Add a comment...

Post has attachment
Nach der Umstellung ist vor der Umstellung.
Noch bevor die neuen Regelungen zur elektronischen Kassenführung am 01.01.2017 in Kraft treten, wurden die Regelungen weiter verschärft. Diese gelten dann ab dem 01.01.2020:
Add a comment...

Post has attachment
In der aktuellen Ausgabe des SHBB Journal 4/2016 finden Sie u.a. Informationen zu:

Neuregelung der Erbschaftsteuer
Geschenke an Geschäftspartner und Mitarbeiter
Bonuszahlungen von Krankenkassen
Gebäudesanierung – Anschaffungsnahe Herstellungskosten oder Sofortabzug
Steuertipps zum Jahresende – Steueroptimierung für 2016/2017
Durchblick im Mindestlohn-Dschungel behalten
abrufbar unter:
Add a comment...

Finanzausschuss des Bundestages beschließt Förderung von Startups

Reform der steuerlichen Verlustverrechnung

Mit dem Entwurf soll die steuerliche Verlustverrechnung bei Unternehmen auf eine neue Grundlage gestellt werden. Bisher hätten nicht genutzte Verluste einer Körperschaft wegfallen können, wenn Anteilserwerbe an einer Körperschaft stattgefunden hätten. Künftig sollen Unternehmen, die für die Unternehmensfinanzierung auf die Neuaufnahme oder den Wechsel von Anteilseignern angewiesen sind, die nicht genutzten Verluste weiter nutzen können, sofern sie denselben Geschäftsbetrieb nach dem Anteilseignerwechsel fortführen. Dafür müssen die Unternehmen aber bestimmte Bedingungen erfüllen.
Add a comment...

Finanzausschuss beschließt höheres Kindergeld und höheren steuerlichen Grundfreibetrag

Wie der Pressedienst berichtet, soll das monatliche Kindergeld um jeweils zwei Euro in den Jahren 2017 und 2018 erhöht werden. Der Kinderzuschlag soll zum 01.01.2017 um monatlich 10 Euro von 160 Euro auf 170 Euro je Kind angehoben werden. Außerdem soll der steuerliche Freibetrag für das sächliche Existenzminimum eines Kindes gemäß den sich abzeichnenden Ergebnissen des 11. Existenzminimumberichts von jetzt 4.608 Euro um 108 Euro auf 4.716 Euro (2017) und um weitere 72 Euro auf 4.788 Euro (2018) steigen.

Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags und Abmilderung der "kalten Progression"

Ferner soll der steuerliche Grundfreibetrag von jetzt 8.652 Euro um 168 Euro auf 8.820 Euro (2017) und um weitere 180 Euro auf 9.000 Euro (2018) erhöht werden. Entsprechend erhöht werden soll auch der Unterhaltshöchstbetrags (§ 33a EStG). Vorgesehen ist weiter ein Ausgleich der "kalten Progression" durch Verschiebung der übrigen Tarifeckwerte im Jahr 2017 um die geschätzte Inflationsrate des Jahres 2016 (0,73 Prozent) und in 2018 um die geschätzte Inflationsrate des Jahres 2017 (1,65 Prozent) nach rechts.
Add a comment...
Wait while more posts are being loaded