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Paradeast.com
Online-Spezialist für Reisen nach Osteuropa, Fernost, Nahost und Ozeanien.
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Osttürkei – von heiligen Karpfen und Staudämmen
 
Was für eine Vielfalt, welch pralles Leben. Im Osten der Türkei wird Menschheitsgeschichte greifbar, die Natur bietet Eindrucksvolles, die Menschen sind lebhaft und herzlich. Versteckt in Gebirgstälern liegen kleine Dörfer, als wären sie von der Zeit vergessen worden. Auf der anderen Seite: Zeugnisse von frühestem menschlichen Leben in verschiedenen Ausgrabungsstätten. Die neolithische Kultur, die Jungsteinzeit, hat hier Tempelanlagen hinterlassen, die bereits alleine eine Reise wert wären.
Die zwölf Tage dauernde Reise von Paradeast.com beginnt in Trabzon, dem antiken Trapezunt. Hier steht die berühmte Hagia Sophia, die ehemalige byzantinische Klosterkirche, die lange Jahre als Moschee diente und heute als Museum zu besichtigen ist.
Gleich der zweite Tag wartet mit einem Highlight auf. In den Pontischen Bergen liegt das Kloster Sümela: In 1071 m Höhe klammert es sich an den Stein – etwa 270 m oberhalb einer Schlucht ist es in den Fels gehauen. Um hier keine weichen Knie zu bekommen, sollten zart Besaitete besser das Wässerchen einer deutschen Klosterfrau in der Reisetasche wissen.
 
Nach einem Besuch in Ani, der einstigen Hauptstadt des armenischen Reiches und im Mittelalter einer der größten Städte weltweit, rückt der „feurige Berg“, der Ararat, ins Blickfeld: 5.165 Meter hoch, darf er seit 2001 auch von Ausländern erklommen werden. Doch das friedliche Wappen-Antlitz täuscht: Obwohl der Ararat im Sommer für geübte Bergsteiger durchaus machbar ist, wartet er im Winter mit unbeständigem Wetter und erhöhtem Schwierigkeitsgrad auf.
Über den 2.640 Meter hoch gelegenen Tendürek-Pass geht es weiter zum Van-See, dem „Meer des Ostens“. Ein einziger Fisch nur scheint sich hier wohlzufühlen: eine Karpfenart – und leider beinahe ausgestorben, wenngleich dies auch nicht an einem erhöhten Bedarf um die Weihnachtszeit herum liegen kann.
In Cavustepe befinden sich die Überreste einer urartäischen Festung, die im achten Jahrhundert v. Chr. durch König Sarduri II. errichtet wurde. Aus dem Wort „Urartu“ hat sich im Hebräischen „Ararat“ gebildet und ist so bis heute erhalten. Die Ursprünge des Staats liegen in der Mitte des 9. Jahrhunderts. Als einer der größten Staaten Westasiens umfasste er das Gebiet vom Oberlauf des Euphrats bis hinein in das heutige Armenien und den Iran.
 
Die zweitgrößte Insel auf dem Van-See ist Akdamar: Pfalz der armenischen Könige, Aufenthaltsort des Katholiskos, kulturelles Zentrum des Armenischen Reiches. Hier steht die „Kirche zum heiligen Kreuz“: Ihre Außenwände sind mit Reliefs geschmückt, die Geschichten von Adam und Eva, Jona und dem Wal oder David gegen Goliath erzählen. Diese Art von Skulpturenschmuck suchte damals ihresgleichen. Im Westen setzte die Entwicklung der Bauskulptur erst etwa 100 Jahre später ein. Besonders spannend: Hier sind 30 Tierarten abgebildet, die inzwischen teilweise ausgestorben oder kurz vorm Aussterben sind.
Weiter geht es nach Hasankeyf. Hier gibt es Reste einer Tigris-Brücke von 1116, eine Festung über dem Tigris, in den Felsen geschlagene Wohnungen – und leider auch das umstrittene Illisu-Staudamm-Projekt, das all dem bald ein feuchtes Ende setzen könnte. Um dies durchzusetzen, sollen Teile der Kulturschätze in einen Park verlegt werden...
In Urfa treffen wir erneut auf Karpfen, diesmal auf heilige: Der Balıklıgöl ist ein künstlicher Teich, auch Teich des Abraham genannt. Laut Koran sollte der Prophet Abraham auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden. Doch Gott verwandelte das Feuer in Wasser und das brennende Holz in Karpfen. Deshalb gelten die Karpfen im Teich als heilig und dürfen nicht gegessen werden. Anschließend geht es zur neolithischen Ausgrabungsstätte von Göbeklitepe.
Ein letztes Highlight: Auf dem Gipfel des Bergs Nemrut liegt eine monumentale Kombination aus Heiligtum und Grabstätte. Errichtet wurde sie vom späthellenistischen König Antiochos I. Theos (69–36 v. Chr.), um seinen Vertrag mit den Göttern zu untermauern. Er selbst gab sich den Beinamen Theos (Gott) – selbst für den hellenistischen Herrscherkult ungewöhnlich selbstbewusst... Auf der Ost- und Westterrasse sitzt er in Gesellschaft mehrerer Gottheiten in überlebensgroßer Ausführung, außerdem gibt es hier Überreste des ältesten bekannten Horoskops, des Löwen-Horoskops. 
 
Unser Reisetipp: http://www.nahost-entdecken.de/reisedetails/Osttuerkei-Rundreise_%28mit_Kappadokien%29_1129.php
Zu dieser Reise gibt es eine Verlängerungsoption in Kappadokien.
 
Weitere Reisen durch die Türkei unter http://www.nahost-entdecken.de/reisen/tuerkei_reisen.php

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Usbekistan – wieder so ein unbekanntes Land. Doch auf den zweiten Blick wird deutlich, dass die usbekische Geschichte und Kultur mit einigem Vertrauten aufwarten kann.
Die Große Seidenstraße verband in Antike und Mittelalter das kulturelle und wirtschaftliche Leben Chinas und Europas. Sichtbar ist dies in Usbekistan bis heute, blickt man bei einem Aufenthalt in die Gesichter der gesammelten Ethnien Asiens: Türkisch, europäisch, mongolisch lächelt es einem entgegen, als falle man hier direkt in einen dicken Wälzer der Weltgeschichte. Hier ist einiges geschehen. Nach der Islamisierung im 8. Jahrhundert regierten im 10. Jahrhundert die Türken, bis im 1220 die Mongolen einfielen und Dschingis Khan mit seinen Truppen die wichtigsten Zentren niederwalzte. Interessanterweise gilt sein Nachfolger, Timur Lenk, der bis 1405 regierte, bis heute als Nationalheld: Auch wenn man ihm vieles, bloß keine Zimperlichkeit vorwerfen kann: Dank seiner großzügigen Geldspenden und Reichtums kamen versierte Handwerker (mehr oder weniger freiwillig) ins Land und erschufen Bauwerke, die ihresgleichen suchen. Bis heute gelten Samarkand, Buchara, Chiwa, Shakhrisabz und Taschkent als Inbegriff orientalischer Schönheit und Mystik.
 
Unsere 16 Tage dauernde Reise beginnt in Taschkent und hier mit der  berühmten muslimischen Hochschule Medrese Barakchan und dem Kaffal Shashi-Mausoleum.
Die Ausgrabungsstätten Mizdakhan und Shilpik Kala stehen später ebenso auf dem Programm wie die Oasenstadt Chiwa: Hier existieren noch Reste der alten Seidenstraße.
Zwölf Stunden geht es dann auf abenteuerlichen Pisten durch die Steppen- und Wüstenlandschaft der Kyzyl Kum (Roter Sand) – sie umfasst vier Zehntel der Gesamtfläche des Landes und setzt sich im angrenzenden Kasachstan fort. Ziel dieser Fahrt ist Buchara, „die Edle“.
Unzählige Medresen, das alte Portal Tschor Menor, die Zitadelle und das Mausoleum der Samaniden locken Besucher. Die Basare zeigen den Reichtum usbekischer Volkskunst und Kulinarik: die sogenannten Buchara-Teppiche, Keramiken oder handgeschmiedete Messer und Scheren, Köstlichkeiten und Kurioses.
 
Von dort geht es weiter nach Shar-e Sabs, der Geburtsstadt Timurs. Die Palastruinen beeindrucken durch ihre Größe und lassen die Pracht erahnen, in der der Herrscher zu Hause war.
 
Am elften Tag wartet mit Samarkand das Highlight der Reise auf die Besucher. Die Panoramasicht vom schwindelerregend hohen Pass von 1.675 Metern macht die weichen Knie wett. Auf dem Registan, dem berühmtesten Platz Zentralasiens, beginnt die Tour durch die antike Stadt:
Drei reich geschmückte Medresen mit ihren blauen Fassaden aus Mosaik und Majolika umringen diesen Platz. Die Ulugbek-Medrese galt im 15. Jahrhundert als eine der besten Universitäten der ganzen muslimischen Welt. Der berühmte Wissenschaftler und Philosoph Abdur Rakhman Dschami hat hier studiert, und Ulug Bek, Enkel Timurs und im Gegensatz zu diesem dem Wissen mehr zugetan als der Macht, hielt hier seine Vorlesungen. Während seiner Regierung blieb diese Medrese ein Zentrum der Wissenschaft.
Die Hauptstadt Timurs lebt bis heute alte Traditionen, darunter die Papiermanufaktur: Aus den Fasern des Maulbeerbaums, Henna und Rosenwasser entsteht ein hellfarbiges Produkt, das nicht erst durch das Parfum briefeschreibender Damen einen Wohlgeruch erhält.
 
Die Moschee Bibi-Khanum hat eine lange Geschichte: Timur wollte mit ihr die Maharadschas in Indien überbieten und die schönste Moschee der östlichen Welt bauen lassen – mit vielfältigsten dunkel- und hellblau lackierten Ziegeln, Majolikafliesen und Fayencemosaiken. Sogar seine Feldzüge mussten warten, damit der Fortgang des Baugeschehens überwacht werden konnte. Und mancher Architekten- und Handwerkerkopf rollte, weil Meinungen stark voneinander abwichen. Doch das Gebäude hielt nicht stand. Der Legende nach verbindet sich das Unglück der Moschee mit der Zuneigung eines Baumeisters zur Lieblingsfrau Timurs – Scheherazade. Diese brauchte dann bekanntermaßen auch 1.001 Geschichten, um sich freizukaufen. Ob hier ein Kern Wahrheit steckt oder die Usbeken ihre Geschichte nur schlau zurechtbiegen: der Reisende entscheide. Doch auch hier ist die Moderne angekommen: Die Modedesignerin Valentina Romanenko präsentiert ihre Seidenkollektion – modernes Design kombiniert mit zentralasiatischen Traditionen und Materialien.

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Im 16. Jahrhundert entdeckten spanische und portugiesische Seefahrer eine Insel im Pazifik. Der Name, den sie ihr gaben: „Ilha Formosa“ = „Schöne Insel“. Erst später nannten die chinesischen Einwanderer sie „Taiwan“ - „Terassenland“. Selbst viel gereiste Besucher sind oft erstaunt darüber, was sich ihnen hier bietet. Eine wilde und sogleich liebliche Ostküste entlang des Pazifischen Ozeans. Hohe Klippen, die mit dichtem Regenwand bewachsen sind. Dramatisch aufsteigende Berge. Die berühmte Taroko-Schlucht schneidet eine Schneise von 19 km von der Küste bis in das Bergland hinein – für geologisch Interessierte ein Fest: Hier hat sich der Liwu-Fluss tief in bis zu vier Millionen Jahre altes Marmorgestein hineingeschwungen und so eine der wenigen Marmorschluchten der Welt entstehen lassen.
 
Taiwan ist das Land der 1000 Überraschungen. Hier gehen vor Kraft strotzende Großstädte und unerforschte Regenwälder eine Symbiose ein. Teefelder sieht man überall, schließlich ist die Teezeremonie ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Trotz Abwechslungsreichtum und Vielfalt: Taiwan ist klein. 23 Millionen Einwohner und eine Nord-Süd-Insellänge von 380 km, die dank Hochgeschwindigkeitszug Taiwan High Speed Rail in 90 Minuten zurückgelegt werden kann.
 
Eine unserer Reisen dauert zwölf Tage und startet in Taipei. Der Schrein der Märtyrer gedenkt den gefallenen Soldaten der chinesischen Kriege. Spannend: Im nationalen Palastmuseum lagern seit 45 Jahren fast alle Schätze des Kaiserpalastes in Peking.
Für ganz Mutige geht es mit den schnellsten Aufzügen der Welt auf den „Taipei 101“, an dessen 16,8 m/s und sich rasant verändernde Luftdruckverhältnisse manches Ohr noch lange denken wird.  509 Meter hoch und noch bis 2013 das höchste Bürogebäude der Welt (dann steht dieses in New York), ist die Tragestruktur des „Taipei 101“ einem Bambusrohr nachempfunden, um Taifunen und Erdbeben standzuhalten. 2007 sprang hier als Erster Felix Baumgartner herunter.
 
An der Nordküste wartet Taiwan mit Gesteinsformationen des Yeliu Coast Parks auf. Diese geographischen Kuriositäten sind aus Meeresauswaschungen entstanden und haben bizarrste Formen – am berühmtesten ist wohl der „Queen's Head“.
 
Das Herz Taiwans liegt in spärlich besiedeltem Bergland und heißt Sonne-Mond-See: Von oben betrachtet ähnelt seine Form im Süden dem chinesischen Zeichen für „Mond“, im   Norden dem für „Sonne“. Kein Wunder, dass dies ein Wallfahrtsort für Verliebte und Heiratswillige ist. Auf 748 Metern liegt er umgeben von grünen Berghängen. Am nördlichen Ufer liegt der Wenwu-Tempel. 360 Stufen führen hinauf, und jede Stufe ist einem Tag zugewiesen. Oben angelangt, empfängt einen ein tolerantes Nebeneinander: Neben schamanischen Kriegsgöttern im einen Teil fühlt sich im anderen Konfuzius wohl.
 
Das Fokuangshan-Kloster im Süden zählt zu den wichtigsten buddhistischen Anlagen Südostasiens und ist eines der wichtigsten Zentren des Buddhismus weltweit. Der Hauptschrein mit 14.800 Buddha-Figuren ist imposant. Seinen Mittelpunkt bilden drei knapp acht Meter hohe Statuen: Sakyamuni Buddha, Begründer der Religion, Bhaisajyaguru Buddha, der Heiler, und Amitabha Buddha. Letzterer ist der Buddha der umfassenden Liebe:  Die eigene Welt als Paradies zu begreifen, verhilft zur Erleuchtung. Sicherlich nicht der einzig schöne Gedanke, der einen auf einer Taiwan-Reise begleiten wird.

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Es sind wenige Reiseziel-Wunschlisten, auf denen Armenien einen festen Platz hat. Eher finden sich hier ausgefallene Destinationen wie Fidschi, Thailand und Südafrika. Doch das unberührte Land bietet eine Exotik ganz eigener Art. Wer hierher reist, hat neben festem Schuhwerk vor allem Abenteuerlust und Neugier im Rucksack – und wird so manches neue Wissen wieder mit nach Hause nehmen.
Die Schönheit dieses Landes offenbart sich am besten im Schlepptau seiner tiefen Religiosität, seiner Geschichte und der beeindruckenden Natur. 90 % der armenischen Landesfläche liegen mehr als 1.000 Meter hoch. Die mittlere Höhe beträgt sogar stolze 1.800 Meter. Der Vulkan Aragaz beeindruckt nahe des biblischen Ararat – aber mehr aufgrund seiner Höhe als seiner Aktivität, er ist längst erloschen.
Der Ararat: Obwohl heute auf dem Staatsgebiet der Türkei gelegen, ist dieser ehemalige Vulkan das Nationalsymbol Armeniens. Nicht erstaunlich, denn immerhin soll hier die Arche Noah gestrandet sein. Mit seinen mächtigen 5.000 Metern krönt er von weitem manchen Panoramablick. Doch auch die Fauna lässt sich nicht lumpen: Neben Wildkatzen und Wölfen kreuzt hier auch der eine oder andere Syrische Braunbär den Weg, im Naturschutzgebiet Chosrow gibt es sogar Kaukasische Leopoarden (dies ist keine Meldung von Radio Eriwan).
 
Die von Paradeast angebotene Reise dauert zwölf Tage. Eine wichtige Station ist das Kloster Khor Virap, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Seine Legende reicht aber weiter zurück. Ihr zufolge wird Gregor der Erleuchter von König Trdat III. im Jahr 288 n. Chr. in eine Höhle gesteckt. Doch auch nach 13 Jahren kann die Gefangenschaft ihm seinen christlichen Glauben nicht rauben. Als er Trdat von einer unheilbaren Krankheit befreit, lässt sich dieser 301 überzeugt taufen – und verfügt, dass die Armenier als erstes Volk der Geschichte das Christentum als Staatsreligion annehmen.
 
Auch abseits von Religion und Klöstern bietet Armenien Überraschendes: Auf dem Rückweg zur Hauptstadt besteht die Möglichkeit einer Verköstigung armenischen Weins – schließlich wurde um die Ecke, im heutigen Georgien, der Weinbau erfunden.
Ebenfalls profan, doch nicht weniger interessant geht es beim Besuch einer armenischen Familie zu. Dort wird das traditionelle Fladenbrot „Lavasch“ hergestellt und gemeinsam mit den Gästen zum Mittagessen verspeist.
 
In Yerevan selbst schließlich erfreuen sich Bibliophile am Besuch des Matenadarans (altarmenisch für Bibliothek). Hier werden tausende von Handschriften mit unschätzbarem Wert aufbewahrt. Neben der Sammlung uralten Wissens bestechen die Bücher vor allem durch ihre Feinheit und die Leuchtkraft der Farben. Die Sammlung enthält herausragende Beispiele armenischer Miniaturen. Der Codex Etschmiadsin von 989 kommt einer nationalen Reliquie nahe.

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Tibet – Symbol für gigantische Höhen, (un-) bezwingbare Natur, tiefe Einsamkeit und Religiosität. Die einen träumen davon, dort die höchsten Berge der Welt zu besteigen, die anderen erhoffen sich Erleuchtung im Kloster. Doch so groß die Erwartungen an dieses Land sind – sie kommen der Wirklichkeit nicht einmal nah. Die Höhen sind immens, und die Aussichten während der Fahrt mit der Tibet-Bahn tätowieren für immer Gehirn, Auge und Herz. Paradeast.com bringt den Teilnehmern der Tibet-Reise „Schätze der tibetischen Kultur“ das vielschichtige Land näher.
 
Tibet ist ein in seiner gelebten Religiosität und buddhistischen Tradition uralt anmutendes Land, in das sich die Moderne ihre Schneisen geschlagen hat – beispielsweise mit der Tibet-Bahn, das bisher größte Eisenbahnbauprojekt des 21. Jahrhunderts. Eine bewegte und bewegende Geschichte, die sich in Natur und Klöstern ebenso spiegelt wie in den tibetischen Menschen.
 
Der Buddhismus und seine Geschichte ziehen sich wie ein roter Faden durch die Reise. Highlight schlechthin ist Potala, die ehemalige Winterresidenz des Dalai Lamas. Der steile Aufstieg scheint geradewegs in den buddhistischen Himmel zu führen. Acht Dalai Lamas liegen hier begraben, das Grab des 5. Dalai Lamas mit 3.700 kg Gold auf einer Höhe von drei Stockwerken das prachtvollste.
Norbulingka, die Sommerresidenz, besticht hingegen durch anmutige Gärten mit zarten Blumen.
 
Das Kloster Kumbum sucht seinesgleichen. Kein tibetisches Kloster außerhalb Tibets ist größer. Hier wurde der Begründer der Gelug-Schule, auch Gelbmützen genannt, geboren. Einblicke in den lamaistischen Alltag und Begegnungen mit Mönchen schaffen Verständnis für die ungewöhnliche Kultur des Landes.
 
Zu guter Letzt – die Tibet-Bahn. Tibet im wahrsten Sinne zu er-fahren ist ein einmaliges Erlebnis. Der Zug passiert eine beinahe unwirkliche Landschaft, die wie eine endlose Panorama-Postkarte an den Reisenden vorüberzieht.
Mit einem Scheitelpunkt von 5.072 Metern ist sie die höchstgelegene Bahnstrecke der Erde  - höher als die Peruanische Südbahn! Die Reisenden passieren den höchst gelegenen Bahnhof und den höchst gelegenen Tunnel der Welt.

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Kaum vorstellbar für deutsche Köpfe: Zweieinhalb Millionen Einwohner auf einer über vier mal so großen Fläche – so viel zum Thema Freiheit in der Mongolei. Über die Hälfte der Menschen lebt in der Hauptstadt Ulan Bator. Der Rest muss versuchen, in einer endlosen, beinahe markierungsfreien Steppenlandschaft nicht verloren zu gehen. Wenig erstaunlich, dass innerhalb der Nomaden-Familien Privatsphäre ein Fremdwort ist. Zusammenhalt und Gemeinschaft sind alles.
Ein mongolisches Sprichwort sagt: „Weilt der Gast auch nur kurze Zeit, so sieht er doch viel.“ Das bestätigt auch Hollywood-Star Julia Roberts, als sie 1999 die Mongolei gen USA wieder verlässt. Im Rahmen der amerikanischen Dokumentation „Nature“ verbrachte sie dort einige Wochen und lebte nach den Gebräuchen der Nomadenfamilien. Diese prägen ein starke Familiensinn und der große Respekt gegenüber den letzten Wildpferden der Welt. Die Pferde sichern das Überleben in vielerlei Hinsicht: Sie liefern mit ihrer Milch die Basis der täglichen Ernährung, sind unverzichtbares Transportmittel und nicht zuletzt Teil der Kultur und Religion.
 
Die asketische Lebensweise dieser Menschen beeindruckt jeden Besucher. Doch es ist das Land, was sie zu dem gemacht hat, was sie sind.
Dieses Land, in dem man viele Stunden gehen kann, ohne irgendwelche Markierungen zu finden, dafür jedoch umso mehr Spuren der Geschichte: Spuren des ehemals größten zusammenhängenden Reiches, das Dschingis Khan und seine Goldene Horde geschaffen haben. Dinosaurier-Ausgrabungsstätten, die paläontologisch wichtige Funde zu Tage befördert haben. Verschiedenste religiöse Ausprägungen vom Schamanismus zur Volksreligion Buddhismus. Gebirge, Wüsten, Steppen – und immer wieder diese Weite.

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Der Iran ist ein farbenfrohes Land mit gastfreundlichen Einheimischen, wunderbaren Traditionen und orientalischen Geheimnissen. 8.000 Jahre Geschichte machten und machen Persien zu einem überaus reizvollen Reiseziel mit unzähligen Monumenten, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen.
 
Bereits Marco Polo besuchte im 13. Jahrhundert eine der ältesten Wüstenstädte des Iran. Yazd war Zufluchtsstätte und Hochburg der Zarathustrier, hier sind die charakteristischen Windtürme zu finden, die in dem heißen Wüstenklima den Wind in die Wohnräume leiten und belüften. Auf den umliegenden Hügeln stehen noch einige der “Türme des Schweigens”, auf denen die Geier mittlerweile vergebens auf die aufgebahrten Toten warten. Die etwas morbide anmutenden Bestattungen auf den Türmen finden seit geraumer Zeit nicht mehr statt.
 
Kulturell Interessierte werden bei einer Reise durch den Iran auf viele Schauplätze der Geschichte stoßen, wie zum Beispiel die herrlichen Ruinen von Persepolis, die die Größe und glanzvolle Vergangenheit der antiken Hautpstadt des Perserreiches erahnen lassen. In den Städten Shiraz und Mahan ist bis heute das literarische Erbe berühmter Dichter präsent und in Isfahan spiegeln sich die kulturellen Einflüsse des Islam architektonisch wider.
 
“Herkömmlicher” Tourismus ist im Iran noch weitgehend ein Fremdwort und der Reisende hat die Möglichkeit, ein Land zu erforschen, das auf seinem Weg in die Moderne ist. In der lebhaften Hauptstadt Teheran trifft der Reisende allerorten auf eine ausgeprägte Jugendkultur, die von vielen westlichen Einflüssen bestimmt wird. Moderne Kunst und neue Medien sind in vielen Galerien zu bewundern.

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Eine Reise in das Hightech-Land Japan wird den Besucher nicht nur in die flirrende Neonwelt der Megacities katapultieren, sondern auch in die traumhafte Natur und faszinierende japanische Kultur eintauchen lassen.

Der feine Kunstsinn der Japaner symbolisiert die philosophischen Wurzeln auf wunderbare Weise in den meditativen Zen-Gärten, wie z.B. dem Korakuen in Okayama, einem der schönsten Gärten überhaupt. Die eindrucksvolle Kraft der heiligen Tempelstätten lässt sich in erhabenen Landschaften erleben und die Konfrontation mit der äußerst modernen Lebensart macht eine Rundreise durch Japan zu einem Erlebnis mit vielen unerwarteten Facetten.

Die japanischen Umgangsformen unterscheiden sich deutlich von den westlichen, kleine Gesten haben große Bedeutungen. Daher sollte sich der Reisende gut über die landestypischen Verhaltensregeln informieren, um bei der Übernachtung im traditionellen Gästehause Ryokan, in einer kleinen Sushi-Bar Takayamas oder auch bei einer rasanten Zugfahrt mit dem komfortablen Shinkansen von Osaka nach Hakata keinen Fauxpas bei den gastfreundlichen Einheimischen zu begehen.

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Wer sich auf eine Expeditionsreise in das heutige Königreich Kambodscha begibt, wird in eine bezaubernde asiatische Welt eintauchen, die sich langsam dem Tourismus öffnet. Trotz der tragischen Geschichte und machtvollen Vergangenheit des Landes, schwebt eine anmutige und friedvolle Atmosphäre über Kambodscha. Thailand, Vietnam und Laos sind die unmittelbaren Nachbarländer, am Golf von Thailand erstreckt sich die lange Küste Kambodschas.

Im Osten des Landes fließt der mächtige Mekong und eine wunderbar unberührte Natur erstreckt sich rund um das Flussdelta. Ursprüngliche Dörfer finden sich entlang der Straßen, überall begegnet dem Reisenden das aufgeschlossene Lachen der Kinder. Herzliche Mönche sind in leuchtendes Orange gekleidet, sie kreuzen allerorten die Wege. Der europäische Gaumen wird in Kambodscha immer wieder aufs Neue herausgefordert, wenn fliegende Händler ungeahnte kulinarische Spezialitäten mit exotischen Tieren anbieten.

Das wohl berühmteste Bauwerk Kambodschas ist das UNESCO Weltkulturerbe Angkor Wat. Der beeindruckende Sakralbau erstreckt sich über ein riesiges Areal, so dass sich hier ein mehrtägiger Aufenthalt zweifelsohne lohnt. Neben den imposanten jahrhundertealten Ruinen gibt es noch viele weitere versteckte Heiligtümer zu entdecken. In Stein gemeißelte Mystik und beeindruckende Tempelanlagen schlummern abseits der üblichen touristischen Pfade und möchten entdeckt werden.

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Filmtipp: Ausgerechnet Sibirien (ab 10. Mai im Kino). Ein Film über Mut und Liebe, Freiheit und fremde Kultur.
Die Hauptfigur Matthias Bleuel lebt seit der Scheidung von seiner Frau wie betäubt vor sich hin. Bis ihn sein Chef beauftragt, in eine winzige Verkaufsstelle des Unternehmens in Südsibirien zu reisen. Das hat Bleuel gerade noch gefehlt! Mit dickem Daunenmantel, Pfefferspray und Desinfektionsmittel bewaffnet, erwartet Bleuel Eis, Schnee und Gefahr ...
Am Ziel seiner Reise, ist alles anders als erwartet: Nicht nur der junge Dolmetscher Artjom, der Bleuel für die Dauer seines Aufenthalts zur Seite gestellt ist, gibt ihm schnell zu verstehen, dass die Uhren in Kemerowo anders ticken. Wie sehr, begreift Bleuel, als er sich bei einem Konzert auf den ersten Blick in die schorische Sängerin Sajana verliebt. Widerwillig begleitet Artjom Bleuel, als dieser Sajana hinterherreisen will in das abgelegene
Land der Schoren, doch langsam wächst zwischen den ungleichen Männern eine Freundschaft. Bleuel begibt sich auf eine skurrile Reise in den Zauber des sibirischen Sommers und die Tiefen seines Herzens ...
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