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LiteraturFreundIn
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LiteraturFreundIn - Blog über Literatur & Philosophie - Impressum: http://literaturfreundin.wordpress.com/eine-seite/
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Linguistik

Du musst mit dem Obstbaum reden.

Erfinde eine neue Sprache,
die Kirschblütensprache,
Apfelblütenworte,
rosa und weiße Worte,
die der Wind
lautlos
davonträgt.

Vertraue dich dem Obstbaum an
wenn dir ein Unrecht geschieht.

Lerne zu schweigen
in der rosa
und weißen Sprache.

Hilde Domin

Foto: © 2018 +Bettina Johl
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Will dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.

Nur die weit aus den kalten
Gassen zu zweien gehn
und sich bei den Händen halten -
dürfen ihn einmal sehn.

Rainer Maria Rilke

Foto: © 2018 +Bettina Johl
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Χριστός ανέστη. - Αληθώς ανέστη!

Christus ist auferstanden! -
Er ist wahrhaftig auferstanden!

(Ostergruß der Ostkirche)

Wir wollen alle fröhlich sein
in dieser österlichen Zeit,
denn unser Heil hat Gott bereit.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.
Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Es ist erstanden Jesus Christ,
der an dem Kreuz gestorben ist;
ihm sei Lob, Ehr zu aller Frist
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja.
Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

(Kirchenlied aus dem 14. Jahrhundert)

Text: Strophe 1 Medingen um 1380;
Strophen 2 - 5 bei Cyriakus Spangenberg 1568
nach "Resurrexit Dominus" 14. Jh.

Melodie: Hohenfurt 1410, Bömische Brüder 1544,
Wittenberg 1573

Quelle: http://www.liederkiste.com

Ein frohes Osterfest all unseren LiteraturfreundInnen! <3

+Bettina Johl und +Dieter Kaltwasser

Foto: © Bettina Johl
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Bettys Ostergruß - frisch gebloggt!
Die Osternacht um die Ohren gebloggt...
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Bettys Buchtipp:

Ein Zeitroman mit vielen Lebensporträts von Betroffenen - für alle, die es umtreibt, was in jenen Märztagen 1938 in Wien geschah und wie es dazu kam, dass es geschehen konnte.

Manfred Flügge:
Stadt ohne Seele
Wien 1938
Berlin 2018 (aufbau)
ISBN: 978-3-351-03699-7
25,00 €

Überall im Buchhandel
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An den Frühling

Noch immer, Frühling, bist du nicht
Gekommen in mein Tal,
Wo ich dein liebes Angesicht
Begrüß das letzte Mal.

Frühblumen wähnten dich schon hier,
Frost bringt sie um ihr Glück,
Sie sehnten sich hinaus nach dir,
Und können nicht zurück.

Noch stehn die Bäume dürr und bar
Um deinen Weg herum
Und strecken, eine Bettlerschar,
Nach dir die Arme stumm.

Die Schwalbe fliegt bestürzt umher
Und ruft nach dir voll Gram,
Bereut schon, daß sie über's Meer
Zu früh herüber kam.

Nikolaus Lenau

Foto: © +Bettina Johl
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Schöner Frühling, komm doch wieder,
Lieber Frühling, komm' doch bald,
Bring' uns Blumen, Laub und Lieder
Schmücke wieder Feld und Wald.

Auf die Berge möcht' ich fliegen,
Möchte seh'n ein grünes Tal,
Möcht in Gras und Blumen liegen
Und mich freu'n am Sonnenstrahl.

Möchte hören die Schalmeien
Und der Herden Glockenklang,
Möchte freuen mich im Freien
An der Vögel süßem Sang.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Foto: © +Bettina Johl

Aufnahmeort: Kloster Maulbronn
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Herbstlaub am Rand des Frühlings,
der durch die Sträucher preßt,
daß die Knospen aufspringen - wozu
hast du widerstanden?

Braun und zerbrechlich hängst du
in der Sonne, die dich nichts angeht,
zerrissen zu werden vom Sturm, der dir bevorsteht - wozu
hast du widerstanden?

Ernst Jandl

Foto: Bettina Johl
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Neu in unserem Blog für die jungen und jung gebliebenen LiteraturfreundInnen:
Neues aus unserem Blog +Betty's Kids' Corner,
wieder mit vielen Lesetipps... -
Viel Spaß beim Schmökern wünscht euch Betty!
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Notizen zum Januar

Ich richte mich auf einer Eisscholle ein
Fahr mit dem Schlitten gen Bethlehem
Fahr durch mein Land durch die Wüste
Speise mit allen Himmeln zur Nacht.
Ich hörte von einer Erde.

Rolf Haufs

Foto: +Bettina Johl
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