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Hundeschule Wilde Hilde Berlin
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Wir lösen mit Ihnen gemeinsam jedes Problem!
Wir fangen da an, wo andere aufgeben!
Wir machen freundliche Hunde.

Und so funktioniert es...
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Der vierbeinige Zappelphilipp
Ritalin? Nein, danke! Erregungsprobleme richtig deuten.

Ob motorische Unruhe, geringe Konzentrationsfähigkeit oder niedrige Frustrationstoleranz: Was bei Kindern schnell zur Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom führen kann, wird auch immer häufiger auf Vierbeiner übertragen: In den USA werden „ADHS-Hunde“ regelmäßig mit Methylphenidat, also Ritalin, behandelt.
Was die Wissenschaft sagt: Da die Hirnstrukturen und neurochemi-schen Vorgänge bei Mensch und Hund in vielen Bereichen vergleichbar sind, können Veröffentlichungen zu Kindern und ADHS theoretisch auch auf Hunde übertragen werden. Zumal man ja aus Tierversuchen weiß, dass Ritalin die Symptome von ADHS unterdrückt und die Freisetzung von Dopamin stimuliert. Vereinfacht ausgedrückt schließt man daraus, dass ADHS durch einen unveränderbaren genetischen Defekt entsteht, der mit Dopaminmangel einhergeht.
Alles anders? In neueren Studien geht man zwar auch davon aus, dass sich Kinder (und Welpen) von Geburt an in ihrem dopaminergen System unterscheiden und damit leichter stimulierbar sein können als andere. Wichtiger ist aber, was danach passiert und wie häufig das System aktiviert wird. Sprich: ADHS wäre demnach beeinflussbar und könnte sogar verhindert werden.
Die Folge: Ob Hunde eher unruhig sind oder werden, läge (wieder) in unseren Händen. Beim Züchter, der nur ausgeglichene Hündinnnen für die Zucht einsetzen sollte. Denn nicht jede Hündin ist dafür geeignet, schon beim Abstillen ein regelrechtes Frustrationstraining mit den Welpen zu machen. Ist der Wurf groß, die Mutterhündin erschöpft oder hyperaktiv, sollte ein zweiter erwachsener Hund bei der Erziehung helfen. Später liegt es an Ihnen: Achten Sie darauf, dass der Welpe nicht vor der 7. Woche von der Mutter getrennt wird. Gehen Sie außerdem schon im Welpenalter in eine Hundeschule – meiden Sie aber sogenannte Welpenstunden, die eigentlich nur aus Freispiel bestehen. Denn: Der Anblick der anderen Hunde kann die Aktivierung des dopaminergen Systems auslösen. Mit jeder Stunde wird die Erregung höher, die Selbstkontrolle sinkt, die Umgangsformen werden grober. Das kann auch passieren, wenn das Wesen eines Welpen falsch eingeschätzt und dann auf das falsche Training gesetzt wird. Ergebnis: Sie ziehen sich quasi selbst einen reizempfänglichen, hyperaktiven Hund heran.
Echte Sozialisierung: Die Sozialisierung im neuen Zuhause ist das A und O für glückliche Welpen und zufriedene Besitzer. Daher beginnen wir die Betreuung grundsätzlich gemeinsam mit dem Besitzer im häuslichen Umfeld. Erst dann kommen ausgewählte, gut sozialisierte Hunde dazu.
Gerne erläutern wir Ihnen unser Konzept – sprechen Sie uns einfach an!
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Für alle die es nicht Live anschauen konnten.
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Der fremde Hund: Freund oder Feind?
Das Verhalten von Hunden verstehen und richtig reagieren.

Es ist der Albtraum eines jeden Postboten: Anfang Juli wird ein Paketzusteller kurz nach Betreten eines Grundstücks in Offenburg von einem Hofhund mehrfach gebissen. Leider kein Einzelfall: Jedes Jahr werden in Deutschland rund 2000 Postboten von einem Hund attackiert.
Entsprechend groß ist bei vielen – auch Nicht-Briefträgern – die Angst: Etwa 90 Prozent der Deutschen haben großen Respekt oder sogar Angst vor Hunden; nur 9 Prozent der 1000 Befragten gaben an, ihnen ganz unbefangen zu begegnen.
Vorsicht: ja! Angst: nein! Da jeder Hund anders ist und wir nicht wissen, welche Erfahrungen er bisher gemacht hat, ist generell Vorsicht geboten. Trotzdem gilt, dass die meisten Hunde keine Gefahr darstellen und auch kein besonderes Interesse an unbekannten Menschen zeigen, wenn sie von diesem ignoriert werden und er sich unauffällig verhält. Hier liegt aber oft das Problem: Gerade verunsicherte Menschen wollen das Objekt ihrer Angst sicherheitshalber im Auge behalten und fixieren den Hund. In der Hundesprache ist dies jedoch eine Drohgebärde. Hundeverhalten besser verstehen: In den meisten Situationen, in denen Hunde drohen oder gar beißen, fühlt sich der Hund bedroht oder verteidigt eine für ihn wichtige Ressource. Im Fall des Postboten liegt die Vermutung nahe, dass der Hund das Grundstück verteidigen wollte. Ähnliches kann aber auch für eine Wohnung gelten, die der Hund als sein Territorium ansieht. Eventuell erhebt er zudem Besitzansprüche für bestimmte Dinge in der Wohnung oder verteidigt seine Liegeplätze vor dem „Eindringling“. Gefährlich ist es mitunter, wenn ein Hund seinen Besitzer verteidigt: Kaum vorzustellen, was passieren kann, wenn ein Kind zu einem fremden Hundehalter rennt, weil es dessen angeleinten Hund streicheln möchte!
Richtig verhalten: Bei fremden Hunden sollte man es vermeiden, frontal auf sie zuzugehen oder sie zu fixieren. Zeigt der Hund positives Interesse (entspannte Körperhaltung, Schwanz weder eingezogen noch hoch getragen) und auch Sie wünschen eine Kontaktaufnahme, dann sprechen Sie zuerst mit dem Besitzer, beugen Sie sich nicht über den Hund und streicheln Sie nur seitlich oder von unten. Wird man gar von einem Hund verfolgt, sollte man auf keinen Fall wegrennen, um keinen Jagdtrieb auszu-lösen. Versuchen Sie ruhig zu bleiben, langsam weiterzugehen und den Hund zu ignorieren. Ein Grundstück, das offensichtlich von einem Hund bewacht wird, sollte in Abwesenheit des Besitzers nicht betreten werden.
Extra-Tipp: Der Mobile Hundetrainer Klaus Joos war mit seiner Hündin Chani als Experte zum Thema Umgang mit fremden Hunden bei der SWR-Sendung „Kaffee oder Tee“ zu Gast – anschauen lohnt sich! Das Video gibt’s unter:
www.die-mobilen-hundetrainer.eu
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Treppen: Muss man Welpen wirklich tragen?
Wann kleine Fellnasen im Alltag Unterstützung brauchen

2011 rät der (sogenannte) „Hundeprofi“ seiner Promi-Kundin vor laufenden Kameras, dass ihre 10 Wochen alte Schweizer Sennenhündin „ruhig selbst die Treppe hochlaufen kann“. Dass darüber nur wenig später in zahlreichen Internetforen sehr kontrovers diskutiert wird, verwundert auch heute kaum. Immerhin empfehlen vor allem Züchter, aber auch Tierärzte, dass Welpen das erste Jahr keine Treppen steigen dürfen. Doch was stimmt jetzt eigentlich?

Exkurs – Was Welpen mit Kindern gemein haben: Bevor wir versuchen, diese Frage zu beantworten, lohnt ein Vergleich. Zieht nämlich ein Welpe ins Haus, ist das für viele Hundehalter fast so, als würde die Familie um ein Kind anwachsen. Man muss sich kümmern, das kleine Wesen auf dem Weg in die große Welt begleiten und es beschützen. Warum das für die „Welpen und Treppen“Problematik wichtig ist? WeilwirunsereKindermeistauchnicht bis zum 16. oder 19. Lebensjahr die Treppe hoch und runtertragen. Genau das müssten wir aber tun, wenn wir wie beim Welpen berücksichtigen, dass das Skelett noch nicht voll ausgereift ist.
Im Ernst: Natürlich darf ein Welpe Treppen gehen! Es ist wichtig, dass er sie kennenlernt, keine Ängste entwickelt und früh begreift, wie man sie hoch- und runtergeht. Selbstverständlich können glatte,offeneTreppengefährlichsein– nicht nur für Welpen, sondern auch für ältere Hunde! Je nachdem wie lang oder steil eine Treppe ist, sollte man vor allem bei schnell wachsenden, schweren Rassen (z.B. Rhodesian Ridgeback) oder Rassen mit langem Rücken im Verhält- nis zur Beinlänge (Dackel) aufpassen. Ein generelles Treppenverbot gibt es aber auch in diesen Fällen nicht. Empfehlung für Welpenbesitzer: Wie so oft im Leben kommt es auch beim Treppensteigen auf das richtige Maß an: Es ist sicherlich nicht gut, einen zwölf Wochen alten Hund zehnmal am Tag in den achten Stock laufen zu lassen. Es ist aber auch nicht gut, einen Welpen – wie von den meisten Züchtern empfohlen – ständig ruhig zu halten. Nur mit genügend (nicht erzwungener) Bewegung und Normalgewicht können Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder des Hundes gesund heranwachsen. Warum viele Züchter das Treppen- steigen dennoch verbieten: Es gibt sicherlich Ausnahmen, doch erleben wir immer wieder, dass Züchter damit ein bestimmtes Eigeninteresse verfolgen. Denn wird ein genetisch defekter Hund lange ruhig gehalten, zeigt sich der Fehler erst beim erwachsenen Tier – und der Besitzer verliert unter Um- ständen seinen Regressanspruch.

Fazit: Eine Stunde am Fahrradlaufen oder einem Ball hinterherhetzen sollten Welpen und Junghunde sicherlich nicht – gegen normales Treppenlaufen im Alltag ist aber nichts einzuwenden! Sind Sie unsicher, was für Ihren Welpen das Richtige ist? Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gerne persönlich.
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Sie möchten Ihren Hund überallhin mitnehmen?
Sie möchten, dass...
- Ihr Hund locker an der Leine läuft?
- Ihr Hund in JEDER Situation gehorcht?
- Ihr Hund auf Zuruf kommt?
- Ihre Freunde Sie wieder besuchen?

Dann sind Sie bei uns richtig!
Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
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