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Gesundheit 2.0: Telemedizin wird bei Patienten immer beliebter

Deutschland leidet unter einem immer ernster werdenden Ärztemangel. Vor allem in den ländlichen Regionen fehlt es an Fachmedizinern, aber auch in der Stadt müssen Patienten mitunter Monate auf einen Termin warten. Ungeduldige vertrauen ihre Beschwerden Google oder den Medizinern in Onlinepraxen an, die Möglichkeiten der sogenannten Telemedizin sind endlos. Welche Chancen sie tatsächlich bietet, wurde nun auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin (DGTELEMED) diskutiert.

Online-Diagnosen zukünftig möglich?
Diagnosen über das Telefon oder den PC-Bildschirm stellen, Rezepte online einreichen und das Medikament an die Haustür geliefert bekommen – all diese Optionen bietet die Telemedizin. Mit der Umsetzung neuer technischer Möglichkeiten und der weltweiten Verbreitung des Internets kann sich auch das Gesundheitswesen weiterentwickeln. Auf diese Weise könnten sich etwa Spezialisten über Hunderte Kilometer hinweg beraten, ärztliches Know-how könnte an jene Orte gelangen, an denen Ärzte Mangelware sind. Mit einem weiteren Ausbau der Telemedizin könnten so Engpässe in der Versorgung vermieden werden. Nicht nur Patienten auf dem Land könnten profitieren. Noch jedoch besteht in Deutschland ein Fernbehandlungsverbot, nach dem keine Diagnosen gestellt werden dürfen, wenn der Patient nicht vor Ort befragt und untersucht worden ist. In anderen Ländern hingegen sind Online-Diagnosen oder elektronische Visiten schon lange Praxis. In der Schweiz etwa beraten Ärzte Patienten am Telefon, im Bedarfsfall stellen sie dann Rezepte aus. An eine Aufhebung dieses Verbots in Deutschland glauben weder Ärzte noch Krankenkassen, so betonte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung, dass jeder Patient anders ist. Dennoch bieten einige Krankenkassen bereits telefonische Beratungen bei medizinischen Notfällen an. Am Telefon kann ein Arzt Behandlungsempfehlungen geben oder auf das Krankenhaus verweisen.

Gefahren von Online-Praxen und Dr. Google
Der durchschnittliche deutsche Patient geht etwa 17 Mal im Jahr zum Arzt, wenn man Zahlen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung glaubt. Nach der MSL-Gesundheitsstudie aus dem Jahr 2012 nutzt drei Viertel der deutschen Patienten das Internet, um sich hier über Beschwerden, Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. In Foren oder Gesundheitscommunities können sich Erkrankte über Diagnosen oder Medikamente austauschen oder sich gegenseitig Mut zusprechen. Seit 2011 besteht mit "Dr. Ed" außerdem die Möglichkeit, sich in einer Online-Praxis beraten und behandeln zu lassen. Da der Sitz in London ist, wird das Fernbehandlungsverbot umgangen. Die Sprechstunden werden zunehmend auch von deutschen Patienten besucht, so besteht die Möglichkeit, den virtuellen Arzt zu Impotenz, Verhütung oder Malariaprophylaxe zu befragen. Wartezeiten oder Anfahrtswege gibt es keine. Wer jedoch die Sprechstunden besuchen möchte, muss diese selbst bezahlen, bislang erstatten deutsche Krankenkassen die Kosten für telemedizinische Angebote nicht. Die Stiftung Warentest, die Bundesärztekammer sowie andere Stellen raten davon ab, sich ausschließlich online behandeln zu lassen. Ein weiteres Risiko von Dr. Google: Wer sich zu oft medizinische Informationen aus dem Netz beschafft, um damit bestehende Ängste zu füttern, könnte eine Cyberchondrie entwickeln.

Chancen der Telemedizin
Derzeit laufen deutschlandweit zahlreiche Projekte, die sich mit den positiven Effekten der Telemedizin beschäftigen, viele von ihnen widmen sich dem Telemonitoring. Hierbei werden chronisch Kranke aus der Ferne überwacht. So müssen beispielsweise Blutdruck-Patienten regelmäßig ihre Werte ermitteln und diese an ein telemedizinisches Zentrum übermitteln. Hier werden die Daten gesammelt und von Ärzten ausgewertet – die Patienten müssen nicht in die Praxis kommen, um Behandlungsempfehlungen zu bekommen. Auch die elektronische Gesundheitskarte, die am 1.1.2014 eingeführt werden soll, kann einen Beitrag zur stärkeren Vernetzung von Arzt, Apotheker und Patient leisten. Gesundheitsbezogene Daten könnten noch schneller und unkomplizierter ausgetauscht werden. Obwohl die technischen Voraussetzungen für die Telemedizin etwa in Pflegeheimen schon vorhanden sind, hinken die Internetdienstleister mit der Bereitstellung schneller Breitbandanschlüsse noch hinterher. Vor allem in ländlichen Regionen ist das Internet langsam oder gar nicht vorhanden. Zudem fehlt es weiterhin an aussagekräftigen Studien, die den Nutzen der Telemedizin herausstellen. Erste Ergebnisse werden für das Jahr 2016 erwartet. Und auch was es den Datenschutz angeht, wird es schwer sein die "Gesundheitscloud" an den Mann zu bringen. Wir von McGesund.de verfolgen dieses Thema und werden bei neuhigkeiten weiterhin darüber ausführlich berichten.
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Wenn's mal zu heiß ist...
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und für kalte Tage?
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Multi- vs Monotasking: Wieder den Stress und Konzentration auf das Wesentliche...
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European Health Report: Lebenserwartung steigt

Wie gesund sind die Europäer? Die aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt Antwort. Sie zeigt vor allem auch, dass die Unterschiede zwischen der Befindlichkeit einzelner Regionen gravierend sind.

Seit 1980 ist die Lebenserwartung der Europäer im Durchschnitt um fünf Jahre angestiegen. Sie liegt in Deutschland aktuell bei 78,1 Jahren für neugeborene Jungen und 83,1 Jahren für neugeborene Mädchen. Doch innerhalb der "europäischen Region" sind die Unterschiede teils dramatisch. Während die Lebenserwartung in Skandinavien immer weiter ansteigt, sinkt sie in östlicheren Ländern stetig. Am ältesten werden die Menschen in der Schweiz (83), in Kasachstan ist die Lebenserwartung mit 67 Jahren am niedrigsten. Auch innerhalb der Geschlechter sind die Unterschiede groß; so leben Frauen durchschnittlich länger als Männer, am größten ist diese Geschlechterdifferenz in Russland, am niedrigsten in Island.
Innerhalb der Region, zu dieser zählt die WHO erstmals auch Russland, Ukraine, Türkei oder Israel, gehören nicht ansteckende Krankheiten zu den häufigsten Todesursachen, auf Platz zwei der Sterbestatistik finden sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, jeder Fünfte stirbt an Krebs, zudem nehmen chronische Erkrankungen weiter zu.

Problem Antibiotikaresistenzen
Wachsende Gesundheitsprobleme ergeben sich vor allem durch die zunehmende Urbanisierung, bereits jetzt ist der Alkoholkonsum alarmierend. Jeder Erwachsene konsumiert durchschnittlich 10, 6 Liter reinen Alkohols im Jahr, 20 Prozent zelebrieren gar regelmäßig den Alkoholrausch. Daneben ist auch Fettleibigkeit sowie der Tabakkonsum für einen schlechten Gesundheitszustand verantwortlich. Zwar sinkt die Zahl der HIV-Neuinfektionen im Durchschnitt, in Osteuropa und Zentralasien hat sich die Zahl der HIV-Infizierten und AIDS-Kranken in 12 Jahren jedoch verdreifacht. Darüber hinaus breiten sich gefährliche Erreger, wie das für Tuberkulose verantwortliche Bakterium immer weiter aus. Viele Erreger sind mittlerweile gegenüber Antibiotika resistent, ursächlich ist hier besonders der zunehmende Einsatz von Antibiotika bei Menschen und in der Tierzucht. Daneben spielen zahlreiche weitere Faktoren eine wichtige Rolle für die Gesundheit, etwa der Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen, das Einkommen, Arbeitsbedingungen und die Luftqualität. Letztere ist in Bulgarien und der Türkei besonders schlecht.
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The Body Shop: Leona Lewis wirbt für tierfreundliche Kosmetik

Seit vielen Jahren setzt sich das britische Unternehmen The Body Shop für tierfreundliche Produkte ein. Pünktlich zum kommenden EU-Verbot von Tierversuchen in der Kosmetik kommt nun eine neue Kollektion auf den Markt, die von der Sängerin Leona Lewis beworben wird.

Die Gewinnerin der Castingshow "The X-Factor" wird neue Markenbotschafterin für die Produkte der L' Oréal-Tochter. Lewis, die seit ihrem Gewinn bereits mehr als 20 Millionen Alben verkaufte, ist selbst überzeugte Vegetarierin und daher ideales Testimonial für das Kosmetikunternehmen. Für ihren Einsatz wurde Lewis im Jahr 2008 von der Tierrechtsorganisation PETA mit der Würdigung "Person des Jahres" ausgezeichnet. Die neue Kooperation zielt nicht nur auf die Unterstützung der Kampagne "Cruelty Free International" ab, sondern auch auf die Lancierung einer von Lewis entwickelten Kollektion. "Limited Edition Collection by Leona Lewis" ist zu hundert Prozent vegetarisch und enthält zahlreiche Make-up-Produkte und außerdem ein Moschus-Parfum, alle Produkte wurden ohne Tierversuche hergestellt. Die neue Kollektion von The Body Shop wird ab dem 7. April 2013 in ausgewählten Geschäften der Kette erhältlich sein. Anlässlich der Kooperation wird es außerdem ein exklusives Konzert am 26. März geben, das im Livestream übertragen wird.

Tierversuchsfreie Kosmetik immer beliebter
The Body Shop ist eines der tierfreundlichsten Unternehmen auf dem Kosmetikmarkt. So war das Unternehmen eines der ersten, das auf den Einsatz von synthetischem Moschus setzte. Der Lockstoff, der in den Drüsen des Moschushirsches enthalten ist, gehört zu einer der beliebtesten Substanzen in Parfums. Der Einsatz für den Tierschutz machte das Unternehmen international bekannt und die exklusiven Produkte bei Frauen auf der ganzen Welt beliebt. Auch PETA empfiehlt Frauen, die nur tierfreundliche Kosmetik kaufen wollen, Produkte des Tochterunternehmens, um auch die große Schwester zu einem stärkeren Umbewegen in Sachen Tierschutz inspirieren zu können. Am 11. März könnte die wichtigste Agenda von The Body Shop nun endlich zur Realität werden, denn ab diesem Tag dürfen keine Kosmetika mehr verkauft werden, die unter Zuhilfenahme von Tierexperimenten entwickelt worden sind.
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