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Photo Mania Photographer Interviews
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Photographer Interviews from all over the world!
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Photo Mania Photographer Interview
+Torsten Krietsch 
INTERVIEW MIT +Torsten Krietsch!


Jeden Tag sehen wir hier eine Vielzahl wunderbarer Fotos, die uns beeindrucken oder berühren, doch wer steht jeweils hinter der Kamera? Was sind es für Menschen, die all diese fantastischen Bilder kreieren?

Das bereits Fünfte Interview aus der Schweiz führte ich mit +Torsten Krietsch, der atemberaubende Landschaftsbilder hier auf Google+ bietet. 


Hier gibt er uns einen kleinen Einblick in seine Arbeit:

+Torsten KrietschZunächst herzlichen Dank für die Möglichkeit dieses Interviews. Es freut mich, dass meine Fotografien, vor allem in Google+, gefallen und auf +Photo Mania geteilt werden. Für mich ist dies eine schöne Bestätigung und Anerkennung meines intensiven Hobbies.
Ich bin Anfang 50, die Kinder sind aus dem Haus, und ich lebe mit meiner Frau und unserem Hund Leopold in Brugg im Kanton Aargau. Neben meiner beruflichen Tätigkeit nutze ich gern und so oft wie möglich den kreativen Ausgleich der Fotografie in den herrlichen Landschaften der Schweiz wie auch auf anderen Reisen. Dabei möchte ich sowohl meine Umgebung als auch die Fotografie mit all ihren technischen und künstlerischen Feinheiten immer besser kennen lernen.
Aufgewachsen bin ich in Ostdeutschland. Nach meinem Physikstudium habe ich viele Jahre in Berlin gelebt. Seit 2007 bin ich in der Schweiz beruflich wie auch fotografisch tätig.


Wie und wann bist Du zur Fotografie gekommen?

Die Fotografie begleitet mich seit meiner frühen Jugend. Vor etwa 30 Jahren habe ich mir als Student eine analoge Spiegelreflexkamera zugelegt, um damit vorwiegend unsere Kinder zu fotografieren. Im Studentenwohnheim hatten wir ein kleines Bad, welches ich als Dunkelkammer zur eigenen Filmentwicklung und Ausbelichtung von Schwarzweiss-Fotografien genutzt habe. Später hat sich das ganze mehr und mehr zur analogen Reisefotografie entwickelt.
Nach unserem Wechsel in die Schweiz haben mich die herrlichen Landschaften so beeindruckt, dass ich dieses Hobby stetig ausgebaut habe. Hier habe ich meine entscheidenden Schritte in Richtung Digitalfotografie gemacht. Mit dem Drang, etwas Besonderes zu realisieren, habe ich mich zunächst auf dem Gebiet der Panoramafotografie spezialisiert. Die damit verbundenen Möglichkeiten der Darstellung von Perspektiven, die man sonst so mit dem Auge nicht erfasst, haben mich beeindruckt.
Heute arbeite ich ständig an der Verbesserung der Bildkompositionen, der Darstellung besonderer Stimmungen wie auch an den technischen Feinheiten. Dabei kommt mir sehr zugute, dass auch meine Frau sich ausgiebig mit der Materie befasst. Sie unterstützt mich seit etwa einem Jahr bei der professionellen Bildentwicklung. Ohne diese zeitintensive Mitarbeit wäre es mir unmöglich, die heute vorliegenden Fotografien zu zeigen.


Welche Ausrüstung/Software benutzt Du?

Angefangen habe ich mit Canon, und dabei bin ich auch geblieben (mit Ausnahme einiger kleiner Apparate nebenbei). Analog ging es los mit einer Canon EOS 500N, die seit langer Zeit ungenutzt im Schrank liegt.
Heute arbeite ich ausschliesslich digital im Vollformat und zunehmend nur noch mit Festbrennweiten, wenn es um die Landschaftsfotografie geht. Dazu nutze ich die Canon 5D MK II und die Canon 5D MK III mit den Objektiven Canon EF 24mm 1.4 L USM, Canon EF 50mm 1.4 L USM und Canon EF 100mm und 200mm, beide 2.8 L IS USM. Mit dem Canon Extender EF 2x III kann ich letzteres auf 400mm verlängern. Daneben verwende ich das Canon EF 17-40mm 4.0 L USM, Canon EF 24-105mm 4.0 L IS USM und das Canon EF 70-200mm 4.0 L IS USM. Dazu kommen zahlreiche Polarisations-, UV und Graufilter und das leichte aber gute Stativ Bilora C283 Perfect Pro Carbon mit Kugel- oder 3-Wege-Kopf. Bei der Panoramafotografie habe ich mich für den Panoramakopf Nodal Ninja 5 entschieden.
Die Bildentwicklung habe ich mit Adobe angefangen und bin dabei geblieben. Diese erfolgt von der Bridge aus mit den wenigen aber wesentlichen Schritten in Camera Raw und dem Hauptteil in Photoshop CS6. Für die Panoramafotografie nutze ich bei einfachen Kompositionen PanoramaStudio 2 Pro und, wenn es etwas komplizierter ist, PTGui. Daneben gibt es noch zahlreiche kleine Software-Tools, beispielsweise für Batch-Verarbeitungen oder Präsentationen etc.


Was verbindest Du mit Fotografie und worin liegen Deine Schwerpunkte?

Für ist die Fotografie immer die Verbindung zu grossartigen Landschaften und Schönheiten der Natur mit ihren Bergen und Seen. Aber auch die Ansichten der Städte faszinieren mich immer wieder neu. Dies inspiriert mich zu fotografieren und gilt ganz besonders für die Schweiz. Aber ich konnte  beispielsweise auch in Kanada oder den USA wie auch in mehreren Nord- und Südeuropäischen Ländern ähnliche Erfahrungen machen. Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass es nicht immer Island oder die Nationalparks im Südwesten der USA sein müssen. Vielmehr hat jede Landschaft ihren besonderen Reiz. Es ist eben die Herausforderung für den Fotografen, diesen besonderen Reiz zu erkennen und gekonnt in Szene zu setzen. Man kann meine Schwerpunkte also guten Gewissens in der Landschafts- und Reisefotografie sehen.


Was charakterisiert aus Deiner Sicht Deine Bilder und ihre Entstehung? 

Jede meiner Fotografien soll dem Betrachter in einer natürlichen Art und Weise die Schönheiten der Landschaften und der Natur genau so zeigen, wie sie sich mir real dargestellt haben. Ich mag es nicht, wenn die Landschaften unnatürlich oder völlig überzogen bzw. in irrealen Kompositionen dargestellt sind. In diesem Sinne gebe ich mir alle Mühe, jedes Foto sorgfältig auszuwählen - sowohl vor der Aufnahme als auch im Entwicklungsprozess - um sicherzustellen, dass es die Szenerie richtig wiedergibt.


Hast Du Vorbilder oder Fotografen, die Dich inspirieren?

Es gibt heute eine grosse Anzahl hervorragender Fotografen. Vorbild ist vielleicht nicht das richtige Wort. Ich lerne von Ihnen, indem ich mich inspirieren lasse. Dies hilft mir auch, mehr und mehr meinen eigenen Stil zu finden.
Grossartig finde ich übrigens den sehr erfolgreichen Peter Lik aus den USA. In der Schweiz sind für mich besonders die Fotografien von Jan Geerk, Johan Peijnenburg, Gerry Pacher, Chris Müller oder Roland Bill Moser hervorzuheben. Aus dem grenznahen Raum hat mich Holger Spiering mit seinen Bodensee-Fotografien beeindruckt.


Gibt es zu irgendeiner Aufnahme eine spezielle Geschichte?

Meine Fotografien entstehen zumeist auf Wanderungen, bei denen ich mit meiner Frau und unserem Hund Leo unterwegs bin. Das Problem ist immer, dass wir eigentlich nur noch gezielt zum Fotografieren unterwegs sind. Die anderen Beiden sind dann gerne mal etwas gelangweilt, wenn ich anfange, die richtige Position zu finden, mein Stativ aufzubauen und es längere Zeit dauert, bis das Foto endlich im Kasten ist. Manchmal hilft dagegen nebenbei auch ein Taschenbuch.
Ganz anders war die Situation allerdings auf dem Jungfraujoch – schliesslich muss man als Fotograf bei gutem Wetter dort hin und nicht nur eine, sondern viele Perspektiven inklusive Panoramen aufnehmen. Wir hatten jedoch überhaupt nicht damit gerechnet, welche Aufmerksamkeit unser Hund Leo bei den Japanischen und Südostasiatischen Touristen hervorruft. Wie wir erfahren durften, gilt man als reich, wenn man dort einen Hund hält und wir hatten noch dazu einen besonders grossen und schönen dabei … naja. Jedenfalls wurden wir wegen der Fotos mit Hund so oft angefragt, dass ich Mühe hatte, meinen Plan mit den Aufnahmen durchzuziehen. So war dann diesmal auch gar keine Langeweile bei meiner Frau. Eine der Aufnahmen von dort findet sich unter:
http://www.torsten-krietsch.com/2014/12/21/die-sphinx-auf-dem-jungfraujoch/ 


Meine Arbeiten stelle ich auf meiner Webseite http://www.torsten-krietsch.com vor.
Die grösste Resonanz erhalte ich jedoch derzeit bei https://plus.google.com/u/0/+TorstenKrietschPhotography
Daneben findet man mich auch auf: https://www.facebook.com/Krietsch.Photography und unter https://www.facebook.com/tkrietsch.
Ganz besonders gefreut hat mich auch die Möglichkeit, meine Panoramafotografien aus dem Südschwarzwald im Portfolio des Wandermagazin Schweiz, Ausgabe Juni 2014, zu veröffentlichen:
http://www.torsten-krietsch.com/referenzen/wandermagazin-schweiz/.  
Meine Fotografien setze ich gern in grossformatige Fine Art Prints, auf Alu-Dibond kaschiert, unter Acryl in Galeriequalität um. Hier zeigt sich letztlich, ob die Qualität der Darstellung stimmt und die Wirkung der Fotografie an der Wand tatsächlich wie gedacht zur Entfaltung kommt.
Alle Interessenten möchte ich einladen, sich die Bilder anzusehen und sich einen Eindruck von meinen Arbeiten zu verschaffen. Gerne nehme ich Kommentare und konstruktive Kritik entgegen.
Ich biete Foto-Dateien bzw. Fine Art Prints zum Kauf an. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Letztendlich wünsche ich viel Spass mit meinen Bildern.


Herzliche Grüsse aus der Schweiz

+Torsten Krietsch 


Herzlichen Dank für dieses Interview und die spannenden Einblicke!
+Jakob S. 



+Photo Mania Schweiz is part of the +Photo Mania Global project!
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INTERVIEW Torsten Krietsch
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Photo Mania Photographer Interview
+Roman Burri
INTERVIEW MIT +Roman Burri!


Jeden Tag sehen wir hier eine Vielzahl wunderbarer Fotos, die uns beeindrucken oder berühren, doch wer steht jeweils hinter der Kamera? Was sind es für Menschen, die all diese fantastischen Bilder kreieren?


Roman Burri ist ein Schweizer Hobbyfotograf aus Bern, dessen Werke insbesondere durch die besondere Ausarbeitung eines Motivs auffallen. In unserem kleinen Interview bekommen wir einen kleinen Einblick. Lest selbst:


+Roman Burri über sich selbst:

Ich komme aus Münchenbuchsee im Kanton Bern, welcher sowohl meine Herkunft als auch mein Wohnort ist. Vielseitig interessierter und adrenalinliebender Mittdreissiger der sich von Design über Musik und Tanz für ziemlich alle Kunstformen  begeistern kann und auch selber ausübt.
Ich esse/koche gern und probiere alles neue mit Vergnügen aus. Das Reisen ist wohl mein Lieblingshobby wobei Tauchen, Bergsteigen, Klettern, Höhlenexkursionen dazugehören.


Zur Fotografie kam ich 2008 auf meiner zweiten Weltreise. Ich stiess auf Fotoblogs von deutschen Fotografen die die selben Orte besucht haben wie ich.
Die Bilder haben mich umgehauen und ich wollte wissen wie man so etwas hinkriegt.


Mit welcher Ausrüstung fotografierst du und welche Softwares kommen bei Dir zum Einsatz?

Ich benutze die Nikon D800 und D5300, Nikkor 16-35 / 24-70 / 50 / 60Macro / 80-400 , Sigma 10-20 / 8fisheye, Manfrotto Stative, Cokin,  B+W und Lee Filter.
Die Softwares sind Adobe Lightroom und PS6.


Für mich sind bei der Fotografie folgende Aspekte wichtig:
1. Perspektive/Blickwinkel (räumliche Aufteilung und Tiefenwirkung) Das ist der Hauptteil meiner Arbeit.
2. Technisch makellose Aufnahmen. Das ist Voraussetzung.
3. Hoher Dynamikumfang ohne HDR. Das ist mein Anspruch.
4. Am richtigen Ort zur richtigen Zeit sein. Momente festhalten. Das ist Planung und Glückssache in einem und kann sehr oft auch frustrierend sein.
5. Last but not least die Vorbereitung. Ein schöne und gleichwohl zeitraubende Aufgabe. Wie schaffe ich es in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Orte zu besuchen, richtig getimt auf die besten Stimmungen vor Ort zu sein und das Wetter richtig einzuschätzen? Bei anderen Shootings stellt sich die Stilfrage. Gute Recherche was mir und dem Kunden gefällt. Genaue Ablaufplanungen mit sinnvollen Zeitmanagement. Ausrüstungscheck.


Hast Du Fotografen oder Vorbilder, die dich inspirieren?

Es gibt so viele gute Fotografen, auch nicht professionelle, die Bilder schiessen die mir gefallen, dass es unmöglich ist eine Inspirationsquelle ausfindig zu machen.
Ich interessiere mich für die Arbeiten von Schweizer Fotografen bei denen ich neue Orte oder bekannte Orte in anderer Perspektive finde.
Früher war es garantiert Stefan Forster, der mich mit seiner Qualität überrascht hat. Natürlich kocht auch er schlussendlich nur mit Wasser und so ist am Ende der richtige Ort und Zeitpunkt und die Zeit/Geld, die man dafür aufwendet, entscheidend. (Natur)fotografie ist in erster Linie ein Handwerk und erst dann entsteht daraus eventuell Kunst, wobei ich mich zu den Fotohandwerkern zähle.


Setzt Du Schwerpunkte bei Deinen Arbeiten?

Mich interessieren mehr Themen als Fotografen.
Zum Beispiel Lightpainting, schwarz/weiss Architekturaufnahmen mit Big Stopper, Dämmerungsaufnahmen mit Restlicht, Sternen oder Photostacking im Makrobereich. Kugelpanoramen, Timelapse und gewisse Blitz- und Nachbearbeitungstechniken gehören auch dazu.



Am schönsten sind immer die Momente wo du denkst das Wetter spielt nicht mit. Und dann, völlig unerwartet, entwickelt sich alles zum Guten hin und du bist zufrieden mit deiner Aufnahme.
Oder wenn man an einem sehr frequentierten touristischen Ort fotografiert und eine oder mehrere Stunden warten muss bis sich kein Mensch im Bild befindet und dann abdrückt. Menschenleere Augenblicke inmitten von Trubel sind befriedigend.
Der Gletschersee Jökulsarlon war schon etwas Besonderes. Ich hatte gehört, dass  es im Sommer dort vor Fotografen nur so wimmelt.
Doch ich war von Mitternacht bis 4 Uhr völlig allein unterwegs und konnte die Stimmung so richtig geniessen.


Da ich im Moment noch nicht auf ein Grundeinkommen bei der Fotografie angewiesen bin, kann ich es mir leisten, bei Projekten mehr Zeit zu investieren und somit überdurchschnittliche Resultate für den veranschlagten Preis zu bieten.





Vielen Dank für das Interview! :-)

+Jakob S. 


Links zu Websites und Arbeiten von +Roman Burri:

WEBSIDE                                     http://www.romanburri.ch

FACEBOOK                                   http://www.facebook.com/romanburriphotography

GOOGLE+                                     https://plus.google.com/117521483900333803755/posts

BERN und ALPENPANORAMEN   https://www.bern-foto.ch/Roman-Burri---Foto

KALENDER                                   http://www.fotobar.de/calvendo-shop-romanburri

500px                                           http://500px.com/romanburri
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INTERVIEW Roman Burri
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Photo Mania Photographer Interview
+Sandra Schaenzer!
WEIHNACHTSINTERVIEW MIT +Sandra Schaenzer!


Nun schon das dritte Interview aus der Schweiz. Dieses Mal von und mit +Sandra Schaenzer



Jeden Tag sehen wir hier eine Vielzahl wunderbarer Fotos, die uns beeindrucken oder berühren, doch wer steht jeweils hinter der Kamera? Was sind es für Menschen, die all diese fantastischen Bilder kreieren?

Die Arbeiten von Sandra Schänzer sind meistens Natur Pur. Auf diesem Gebiet findet man nahezu aus allen Ländern und Kontinenten etwas: Schweiz, Norwegen, Portugal, Südpolarmeer, Afrika, Asien, Südamerika, Neuseeland… Hier bleiben keine Wünsche offen. Aber auch Cityfotografie findet man bei Sandra. Mehr über ihre Arbeit erfahrt ihr in unserem kleinen Interview:


+Sandra Schaenzer über sich selbst:

Ich bin eine leidenschaftliche Natur- und Landschaftsfotografin, die versucht, ihre Sichtweise der Schönheiten von Landschaft und Natur zu vermitteln. In der Fotografie lebe ich meine kreative Seite aus, die im Berufsleben als IT-lerin etwas zu kurz kommt ;)

Geboren und aufgewachsen bin ich am östlichen Rand des Ruhrgebiets, doch ich lebe seit über 16 Jahren in meiner Wahlheimatstadt Basel in der Schweiz.




Wie und wann bist Du zur Fotografie gekommen?

Ich bin Mitte der 90er Jahre durch meinen heutigen Mann zur Fotografie gekommen. Rund zehn Jahre lang war die Fotografie jedoch nur ein gewöhnlicher Ferienbegleiter, bis ich durch einen Todesfall in meinem engeren Umfeld plötzlich Kraft und Energie durch die Natur und der fotografischen Beschäftigung fand. Seitdem gibt es eine stetige Weiterentwicklung, die nicht zuletzt durch den Einzug der Digitalfotografie einen grossen kreativen Schub bekam. Insbesondere bei der Pflanzenfotografie wurde ich mutiger und fand schnell meinen eigenen, etwas träumerischen,Stil. 

Für die Landschaftsfotografie habe ich Canon seit diesem Jahr den Rücken gekehrt und fotografiere nur noch mit den spiegellosen Sony Kameras der A-Serie, die mir mit ihrem grossen Dynamikumfang die Nachbearbeitung wesentlich vereinfachen und beschleunigen. Meine Objektive sind überwiegend Zeiss ZE Festbrennweiten sowie Telebrennweiten mit Vollformatkameras von Canon für die Tierfotografie. Dazu kommen Grauverlauffilter sowie Stativ und ein Kopf von RRS. Als Software kommt Lightroom als RAW Konverter, Photoshop CS5 mit kleinen Helferlein für Nacharbeiten sowie iMatch als Bilddatenbank zum Einsatz.



Was verbindest Du mit Fotografie und worin liegen Deine Schwerpunkte?


Ich möchte alles, nur keine Dokumentationen erstellen und fotografiere nicht Pflanzen für Bestimmungsbücher ins letzte Detail oder bilde Landschaften einfach nur ab. Fotografie hat für mich einen künstlerischen Aspekt, den ich ausdrücken und als Gegenpol zu meiner Arbeit ausleben möchte. Die Zeiten in der Natur, die ich durch die Fotografie geniessen kann, möchte ich nicht mehr missen und sind für mich ein grosser Genuss. Fotografie bedeutet für mich in erster Linie das Warten auf das perfekte Licht bzw. auf aussergewöhnliche Stimmungen. Dafür besuche ich Orte gern immer wieder, auch zu verschiedenen Jahreszeiten, bis alles für mich passt. Ähnlich mache ich es auch in den Ferien: ich fotografiere nicht, um zu fotografieren, sondern nur dann, wenn die Bedingungen stimmig sind. Wenn ich dann z.B. aufgrund zu hartem Lichts kein Foto machen kann, dann ist es eben so ;)



Auf die Frage, was aus ihrer Sicht ihre Bilder charakterisiert, antwortet Sandra:

Meine Bilder entstehen langsam und ich muss sowohl Landschaft als auch Pflanzen auf mich wirken lassen. Das richtige Licht ist mir am wichtigsten und naturgemäss mache ich meine Fotos in den goldenen oder blauen Stunden oder auch nachts. Mein Fotos entstehen vor Ort und nicht durch die Nachbearbeitung am PC. Ich lehne Bildmanipulationen und Montagen ab, d.h. bei mir kann man immer sicher sein, dass ich Motiv sowie die Lichtstimmung so vorgefunden habe und nicht nachträglich am Computer erzeugt bzw. Bildteile retouchiert habe. Darauf lege ich sehr viel Wert! Wenn das Ausgangsmaterial im RAW stimmt, ist in der Entwicklung auch nicht mehr viel notwendig und ich konzentriere mich hauptsächlich auf das Optimieren der Tonwerte und Kontraste - von einem Photoshop Zauberer bin ich soweit entfernt wie von der Rückseite des Mondes! Die Sättigung nehme ich meistens sogar noch zurück, doch ich bin auch kein Freund von flauen Landschaftsfotos. Das ist die künstlerische Freiheit, die ich mir nehme. Wie gesagt, ich fotografiere nicht für die Wissenschaft ;)




Hast Du Vorbilder oder Fotografen, die Dich inspirieren?

Der amerikanische Landschaftsfotograf John Shaw hat mich in meinen Anfängen sehr geprägt. Ansonsten gibt es heutzutage viele Möglichkeiten in (internationalen) Foren oder sozialen Netzwerken, aus denen man Inspiration ziehen kann. Ich versuche dabei, international aktiv zu sein, um nicht in die "Falle" zu laufen, in einer Sackgasse zu landen, wenn man versucht, Ideale einer bestimmten Community zu befriedigen ;) Ich finde das sehr erfrischend, denn was z.B. den Amerikanern gefällt, ist nicht unbedingt der europäische Geschmack und umgekehrt, aber für mich ist es sehr spannend, aus allen Facetten Inspiration zu ziehen.



Gibt es zu irgendeiner Aufnahme eine spezielle Geschichte?

Ich verbinde mit vielen meiner Bilder eine Geschichte und Emotionen, aber ein gutes Beispiel ist sicherlich die "Nacht der Nächte" Anfang September in Nordnorwegen. Wir hatten in diesen Ferien sehr viel Pech mit dem Wetter und bis dahin keine Chance auf Nordlichter gehabt. Dann kam die Nachricht einer starken Sonneneruption mit der Aussicht auf grosse Polarlichtaktivität. Und genau in dieser einen Nacht klarte der Himmel auf und wir wurden mit einem wahren Farbenfeuerwerk belohnt, das wir so noch nie erlebt hatten. Ich starrte oft nur atemlos in den Himmel über mir und war dankbar, dies erleben zu dürfen. Es sollte die einzige Nacht mit klarem Himmel in diesen Ferien bleiben! Zwei der Fotos dazu gibt es in diesem Blog Beitrag zu sehen: http://www.saga-photography.de/photoblog/2014/09/aurora-rain/ sowie die Korona hier: http://www.saga-photography.de/photoblog/2014/10/cosmic-explosion/ 



Hier kann man die Arbeiten von Sandra Schänzer bewundern:


In meinem Fotoblog http://www.saga-photography.de/photoblog/ zeige ich meine aktuelle Fotos. Aktiv bin ich ansonsten noch bei Facebook https://www.facebook.com/saga.nature.photography und bei 500px https://500px.com/sschaenzer sowie hier bei G+ http://google.com/+SandraSchaenzer
Ein bisschen Werbung kann ja nicht schaden für einen hungernden Künstler ;), daher hier der Link zu meinen Fotokalendern http://www.calvendo.de/galerie/autor/sandra-schaenzer--saga-photography-moments-in-light-/ und dem Shop bei Artflakes http://www.artflakes.com/de/shop/sandra-schaenzer, wo man Ausbelichtungen bestellen kann (bei speziellen Wünschen lade ich das entsprechende Foto natürlich auch gern hoch ;) )



+Sandra Schaenzer:
Die Fotografie hat mich mittlerweile wesentlich geprägt. Ich sehe die Natur und Landschaften bewusster, habe viel über Pflanzen und Tiere gelernt und bin ruhiger und gelassener geworden. Ja, ich kann sagen, dass mich die Fotografie entschleunigt hat und ich bewusster lebe.

https://plus.google.com/u/0/+SandraSchaenzer/posts

Herzlichen Dank für das Interview und die Einblicke in deine Arbeiten!


Das Interview führte +Jakob S. 



WEITERE FOTOGRAFENPORTRAITS FINDET IHR AUF UNSERER INTERVIEWPAGE: https://plus.google.com/u/0/b/112354581070840749887/112354581070840749887/posts
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INTERVIEW Sandra Schaenzer
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Photo Mania Photographer Interview
+Remo Primatesta!
INTERVIEW MIT +Remo Primatesta!

Das zweite Interview aus der Schweiz führte ich mit dem grossartigen Fotografen +Remo Primatesta.


Jeden Tag sehen wir hier eine Vielzahl wunderbarer Fotos, die uns beeindrucken oder berühren, doch wer steht jeweils hinter der Kamera? Was sind es für Menschen, die all diese fantastischen Bilder kreieren?

Remo Primatestas Fotos heben sich ganz besonders durch eine besondere Ausarbeitung zum Motiv und eine ganz spezielle Atmosphäre von anderen Fotos ab. Jedes seiner Fotos erzählt eine Geschichte. Mehr erfahrt ihr in unserem kleinen Interview.

+Remo Primatesta über sich selbst:

Ich bin ein jung gebliebener Mittfünfziger der nicht viel braucht und immer mehr mit sich ins Reine kommt. Brauche das Landleben und die Ruhe, in einer Stadt ginge ich ein.

Ich bin Halbitaliener aber in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Heute lebe ich in der Ostschweiz in einem kleinen Dorf in einem Weiler, 3 Häuser und 2 Scheunen, mit Partnerin, drei Esel, einer Katze und einem Hund.


Wie Remo Primatesta zur Fotografie gekommen ist, erfahren wir im Folgenden:

Angefangen hat das schon vor über 30 Jahren weil mich das Fotografieren schon immer interessiert hat. War aber bis vor G+ zu dem ich Mitte 2011 gekommen bin eher der Urlaubsfotograf. Hier hat mich der Ehrgeiz gepackt weil ich einfach nicht zufrieden war mit meinen Bildern. Vor allem das Jahr 2012 hat mich sehr weit gebracht da ich am 2. Januar mit dem #365Project begonnen habe.
Da muss man nur jeden Tag ein Bild vom jeweiligen Tag einstellen. Da ich aber den Ehrgeiz hatte nicht nur ein x-beliebiges Foto zu machen sondern ein für mich gutes, habe ich im Fotografieren und der Bildbearbeitung Riesen Schritte gemacht. Es war manchmal recht mühsam wenn man abends todmüde von der Arbeit nach Hause kam und dann noch ein Foto machen musste…. Musste da manchmal meinen inneren Schweinehund überwinden damit ich es auch wirklich noch gemacht habe. Kann ich jedem nur empfehlen.
Überhaupt wenn man weiter kommen will muss man einfach knipsen gehen und üben üben und nochmals üben bis man das erreicht dass man sich vorstellt.

Da ich schon zu analogen Zeiten mit Nikon fotografiert habe bin ich dieser Marke treu geblieben. Am Anfang hier hatte ich noch die D200 die ich dann relativ schnell gegen eine D300s getauscht habe. Mit der bin ich schon zu recht guten Ergebnissen gekommen, heute habe ich noch eine D800 die jetzt meine Hauptkamera ist. Die D200 habe ich in eine Infrarotkamera umbauen lassen, somit sind heute noch alle drei im Einsatz, je nach Gegebenheit. Software habe ich einige ausprobiert bin aber immer wieder zu Adobe zurückgekommen.
Heute bin ich in der Cloud was eine Kostengünstige Lösung ist. Mein Workflow ist wie folgt, Import in Adobe Lightroom, da werden die Bilder gleich Verschlag wortet, Grundbearbeitung erfolgt da, nachher Export nach Adobe Photoshop wo der Feinschliff erfolgt je nach Bild ein wenig anders. Als Plugin verwende ich nur die NIK-Filter, die sind aber öfter im Einsatz. Vor allem HDR Efex 2 Pro kommt viel zum Einsatz, auch bei Einzelbilder, da wird es auf einer Ebene angewandt und mittels Maske nur gewisse Teile davon benutzt. Man kann so viel mehr Zeichnung aus den Bilder raus holen. Color Efex 4 wird auch noch häufig eingesetzt, da liebe ich den Glamour Glow und das Darken / Lighten Center.


Was verbindest Du mit Fotografie und worin liegen Deine Schwerpunkte?

Fotografie ist für mich wie meditieren. Meistens geh ich ohne Plan los, lass mich einfach treiben und schau was ich finde. Einfach offen sein für seine Umgebung. Meine Schwerpunkte liegen heute vor allem in der Landschaftsfotografie, Makro und Tiere. Das heisst aber nicht dass ich nicht auch andere Sachen knipse. Was ich sicher noch lernen muss ist mit dem Blitz richtig umzugehen.

Ich versuche Emotionen oder Dramatik in meine Bilder zu packen. Das entsteht aber meist erst in der Nachbearbeitung wo ich versuche das letzte aus einem Bild raus zu kitzeln. Da die meisten ja ungeplant sind kann ich zur Entstehung nicht viel sagen. Ich lasse mich einfach vom Moment inspirieren.


Auf die Frage, ob er Vorbilder oder Fotografen hat, die ihn besonders inspirieren antwortet er:

Nein, ich habe keine. Ich versuche schon Bilder die mir gefallen zu analysieren, aber nacheifern will ich keinem. Bin immer noch auf der Suche nach meinem eigenen Stil.


Gibt es Links zu Blogs, Webseiten, persönlichen Fotoprodukten, die Du gern mit veröffentlichen möchtest?

Nein, hier gibt’s nichts. Bin hier wie ein Schmetterling der von Blume zu Blume tanzt ;)

Remo Primatesta: Mein Rat wäre einfach, sei originell, fotografiert was euch interessiert. Lass dich nicht davon entmutigen dass deine Bilder noch nicht zum Mainstream passen.

Übe mit deiner Kamera genau so intensiv wie mit einem Musikinstrument. Nur wer sein Instrument blind beherrscht kann die Fotos machen die ihm vorschweben.

Kaufe das beste Equipment das du dir leisten kannst. So sparst du letztendlich mehr.

Geh beim optimalen Bildaufbau keine Kompromisse ein. Erkunde die Gegend zu Fuss.

Schau dir so viele Fotos an wie es geht, analysiere die Bilder und mach dir Gedanken dazu, aber dann nicht einfach kopieren sondern auf eigene Ideen anwenden so findest du zum eigenen Stil. Bleibt einfach nicht stehen, stehen bleiben bedeutet Rückschritt.

*Remo Primatesta: https://plus.google.com/+RemoPrimatesta/posts*

Ich bedanke mich Herzlich für das Interview Remo Primatesta und hoffe auf viele weitere, tolle Fotos!


Das Interview führte: +Jakob S. 




WEITERE FOTOGRAFEN-PORTRAITS FINDET IHR AUF: https://plus.google.com/u/0/b/112354581070840749887/112354581070840749887/posts
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INTERVIEW Remo Primatesta
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Photo Mania Photographer Interview
+Dominik Moser
Interview mit +Dominik Moser!


Nachdem +Photo Mania Germany bereits fünf Interviews geteilt hat, werden jetzt auch wir ab und zu ein Interview mit einem Schweizer Fotografen veröffentlichen.
Der erste Kandidat ist +Dominik Moser!


Jeden Tag sehen wir hier eine Vielzahl wunderbarer Fotos, die uns beeindrucken oder berühren, doch wer steht jeweils hinter der Kamera? Was sind es für Menschen, die all diese fantastischen Bilder kreieren? 


Dominik Mosers Bilder fallen insbesondere durch eine grandiose Stimmung ins Auge. In unserem Interview bekommen wir einen kleinen Einblick. Lest selbst:


Ich bin ein passionierter Amateur-Fotograf, der sich mit viel Freude und Motivation auf eine lehrreiche und spannende Reise aufgemacht hat und weiss, dass ich zwar schon einige Kilometer hinter mich gebracht habe, aber dass es vor mir noch einen langen Weg gibt.


Ich bin in der Region Zürich in der Schweiz aufgewachsen und habe das Glück hier in unmittelbarer Nähe des Zürichsee zu wohnen.


Ich war schon länger im Besitz einer Spiegelreflexkamera und habe hauptsächlich auf Reisen fotografiert. Nach der Geburt unserer Kinder habe ich meine fotografische Tätigkeit intensiviert. Ich war nie der Filmemacher und so habe ich die vielen schönen Moment in Form von (Portrait-) Fotos festgehalten. Das zweite Ereignis liegt ziemlich genau ein Jahr zurück. Damals bin ich über Google+ auf die YouTube-Tutorials eines französischen Fotografen (Serge Ramelli) aufmerksam geworden. Er behandelt jeweils ein spezifisches Thema und beschreibt/zeigt sowohl die Technik der Aufnahme, als auch die Bearbeitung der Bilder. Die meisten Bilder waren von Paris mit all den wunderschönen Brücken, Gebäuden und natürlich der Seine. Moment mal, habe ich mir gedacht, Zürich hat doch auch wunderschöne Gebäude, Brücken und die Limmat. Also habe ich mich eines Morgens aufgemacht und meine ersten Cityscape-Aufnahmen à la Serge von Zürich gemacht. Konkret waren es Aufnahmen bei Sonnenaufgang, einerseits direkt in die Sonne und andererseits Panoramas mit der Sonne im Rücken. Am Abend habe ich die Bilder bearbeitet und war mit dem Resultat recht zufrieden. Von da an habe ich die vielen Informationen und Tutorials zu Fotografie und Bildbearbeitung im Internet regelrecht aufgesogen und begonnen bewusst zu fotografieren.


Aktuell verwende ich eine Sony Alpha 7R, meistens mit einem 16-35mm Objektiv von Zeiss. Fast immer dabei habe ich mein Stativ von Manfrotto, einen Kabelauslöser und einen ND400-Filter. Für die Raw-Entwicklung verwende ich Lightroom, für das Post-Processing Photoshop CS6 mit einigen Plugins von NIK/Google und Topaz. Zudem habe ich mir ein Wacom Tablett gekauft, das ich nicht wieder hergeben würde.


Mit der Fotografie verbinde ich drei Dinge: Ausgleich, bewusste Wahrnehmung und Möglichkeit des künstlerischen Ausdrucks. Ausgleich, weil Fotografieren für mich ein Hobby und somit ein Gegenpol zur Arbeit ist. Bewusste Wahrnehmung, weil ich die Szenerie erst mit meinen Sinnen und dann mit der Kamera als Ganzes zu erfassen versuche. Möglichkeit zum künstlerischen Ausdruck, weil es mir die Möglichkeit gibt, mich auszudrücken und etwas zu schaffen, das ich mit anderen Teilen kann.


"Setzt du Schwerpunkte bei deinen Arbeiten?"

Ich weiss nicht, ob ich die Frage nach den Schwerpunkten (schon) beantworten kann, da ich immer noch vieles für mich ausprobiere. Themenmässig liegen die Schwerpunkte bei Cityscape- und Landscape-Aufnahmen. Grundsätzlich möchte ich mit meinen Bildern Emotionen wecken und versuchen das zu vermitteln, was ich im Moment der Aufnahme empfunden habe.


"Auf die Frage, was aus seiner Sicht seine Bilder charakterisiert, antwortet er:"

Meine Bilder stehen für das was ich ästhetisch finde. Es sind stimmungsvolle Momente geprägt von Licht, Farben und Formen. Ich mag Weiten, die dem Auge Platz für Erkundungen lassen und Details, an denen das Auge hängen bleibt. Und ich mag komplexe Lichtsituationen. Das alles sind Elemente, die sich immer wieder in meinen Bildern finden.

Bedingt durch die Fotografie als Hobby, entstehen fast alle Bilder bei Sonnenauf- oder Sonnenuntergang, und davon die meisten am Morgen vor der Arbeit. Ich habe ein lange Liste mit Orten, an denen ich einmal fotografieren möchte und diese Liste gleiche ich mit den erwarteten Lichtsituationen ab. Das heisst ich informiere mich vorher über den Verlauf der Sonne an einem bestimmten Ort und komme so auf ein "ideales" Zeitfenster. Wenn dann kurzfristig das Wetter stimmt - ich mag Wolken auf meinen Bildern - dann gehe ich los und verfeinere vor Ort meine grobe Vorstellung von der Bildkomposition. Ich mache dann meist mehrere Belichtungsreihen und Einzelaufnahmen für ein mögliches Panorama. Wenn ich Wolken- oder Wasserbewegungen habe, dann setze ich auch meinen ND-Filter ein.


"Hast Du Vorbilder oder Fotografen, die Dich inspirieren?"

Vorbilder im Sinne von Inspirationsquellen habe ich viele. Es gibt in den zahlreichen Foto-Communities unglaublich talentierte Fotografen, die wundervolle Bilder machen. Ich bewundere einerseits Fotografen, bei denen die Aufnahme in der Kamera schon nahezu perfekt ist. Andererseits inspirieren mich die Post-Processing-Künstler, bei denen das Gesamtkunstwerk erst durch die Bearbeitung komplett wird. Wenn ich einen Namen nennen müsste, dann Ryan Dyar, dessen Bilder mich tief beeindrucken.


"Gibt es zu einer Aufnahme eine bestimmte Geschichte?"

Es gibt viele Gesichten, aber die Entstehung der letzten Aufnahmen mit dem Titel "Top of Zurich" von Uetlibergturm ist sicher speziell. Das Zeitfenster für einen passenden Sonnenaufgang war mir bekannt und die kurzfristigen Wetterprognosen haben vorbeiziehende Wolken versprochen. Da der Uetliberg zu früher Morgenstunde noch nicht mit der Bahn erreichbar ist, bin ich zu Fuss den Berg hoch. Als ich da so mit der Taschenlampe auf Trampelpfaden durch den Wald gelaufen bin, habe ich mich schon gefragt, was ich hier eigentlich genau mache. Als ich dann etwa eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang auf dem Aussichtsturm stand, sah ich den Nebel über dem See und es machte den Anschein, dass er aufsteigen und mir komplett die Sicht nehmen würde. Aber dann durfte ich ein unglaubliches Lichtschauspiel erleben, als die noch unter dem Horizont stehende Sonne die Wolkendecke von unten angestrahlt hat. Da wusste ich, dass sich die Mühe definitiv gelohnt hatte.

Link: https://plus.google.com/+DominikMoser/posts/4eZcbWqG3dE?pid=6058863669170823890&oid=103567371260124258228



Aktiv bin ich eigentlich nur bei Google+ (https://plus.google.com/+DominikMoser/posts) und 500px (http://500px.com/dqmoser). Ich habe (noch) keine eigene Webseite und man kann meine Bilder auch noch nicht als Print erwerben. Wenn sich nach diesem Interview aber genügend Interessenten finden, dann kann ich eine Webseite mit Shop gerne in Betracht ziehen ;-)


"Was gibt es sonst noch, was in einem Fotografenportrait von Dir auf keinen Fall fehlen darf?"

Hm, schwierig. Ich denke ich verwandle mich beim Fotografieren in ein etwas seltsam fokussiertes Wesen, das alles "Unnötige" ausblendet. So bin ich aber nicht wirklich und es würde mir wirklich Spass machen mit anderen Fotografen einmal auf einen Photo Walk oder eine Fotoreise zu gehen. Es gibt bestimmt noch ganz viel zu lernen und ich freue mich darauf!


Vielen Dank für das Interview! :-)

+Jakob S. 


Hier findet ihr unsere Interviewseite: https://plus.google.com/u/0/b/112354581070840749887/112354581070840749887/posts
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2014-09-26
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Photo Mania Photographer Interview 
+Michael Sonntag 
FOTOGRAFEN - PORTRAITS  BEI +Photo Mania Germany !!

Es ist soweit! 

Nachdem wir euch in den letzten zwei Monaten uns selbst, das Team von +Photo Mania Germany , vorgestellt hatten, ist nun der erste Photograph an der Reihe, dessen Fotos regelmäßig auf +Photo Mania Germany geteilt werden: +Michael Sonntag !

Viele kennen +Michael Sonntag bereits als vielseitigen Photographen, in dessen Stream fast jeder etwas Ansprechendes für sich entdeckt. Von A wie Architektur, über Makro-, Landschafts- und Street-Aufnahmen, bis Z wie Zitaten, die zum jeweiligen Foto passen, kann man sich bei ihm reichlich Anregungen und Inspiration holen und dabei noch schön entspannen, wenn man den Links zu ausgewähltem Chillout-Sound folgt, die häufig seine Posts begleiten.
 
Heute tritt er für uns ein Stückchen hinter seiner Kamera hervor, sodass wir die Person hinter all der Kreativität und dem künstlerischen Schaffen etwas deutlicher erkennen können. 
+Michael Sonntag sagt über sich selbst:

Ich bin gebürtiger Schwabe und habe meinen Lebensmittelpunkt in Ravensburg, in der Landschaft Oberschwaben und Bodensee.
Ich bin sehr vielseitig interessiert, zum einen beschäftige ich mich gerne mit dem gesellschaftlich-politischen Zeitgeschehen und zum anderen auch mit der Natur und den Naturwissenschaften. Ich lese und schaue am liebsten Science-Fiction Romane und Filme bzw. Serien, die sich mit solchen Themen beschäftigen. Daneben bin ich auch gerne zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Inlinern in der Natur unterwegs, sowohl hier im schönen Oberschwaben, als auch in Südfrankreich.

Die Photographie hat ihn dabei gewissermaßen seit Jahrzehnten begleitet, doch erst vor kurzem hat sie für +Michael Sonntag an Bedeutung gewonnen und sich zu einer echten Leidenschaft entwickelt.

Als Jugendlicher hatte ich immer schon einen einfachen Fotoapparat, bzw. zeitweise eine Spiegelreflex, um meine Umgebung und meine Freunde zu knipsen und Erinnerungen an meine Reisen festzuhalten. Zum regelmäßigen Fotografieren kam ich aber erst, als ich vor knapp zwei Jahren meine Fotos auf Google+ posten konnte. 

Seither habe ich eine Panasonic Systemkamera LUMIX G 3 mit einem 14-42mm, einem 45-145mm und einem 20mm Objektiv. Für Streetphotography nehme ich seit letztem Jahr auch eine Fuji X 20 mit eingebautem 28-112mm Objektiv. 

Seine Kameras und Objektive helfen +Michael Sonntag dabei, sein Umfeld geradezu mit neuen Augen zu sehen und dabei nicht nur neue Ansichten, sondern auch Einsichten zu gewinnen.

Fotografieren ist für mich kreative Beschäftigung mit meiner Umgebung. Ich fotografiere, um mich von meiner Arbeit als Berufseinstiegsbegleiter zu entspannen. Ich finde durch den Blick durch die Kamera eine neue Sicht auf ganz alltägliche und gewohnte Ansichten aus meinem Leben. Fast alle Bilder entstehen in meiner täglichen Lebenswelt, in der Stadt und in Landschaften, die ich seit meiner Jugend kenne, liebe und durch mein Hobby neu entdecken kann. Dabei fotografiere ich gern Menschen im Zusammenhang ihrer städtischen Umgebung (Streetphotography), Landschaften in Verbindung mit Wolken und Lichtverhältnissen (Landscapephotography) sowie Details von Pflanzen, Blumen und Tieren, die wegen ihrer Größe nicht sofort ins Auge fallen (Macrophotography). Inzwischen bearbeite ich ca. die Hälfte meiner Posts auf Google+ in Farbe und die Hälfte in Monochrom. 

Setzt man die Fotos, die ich bisher auf Google+ in meinem Stream gepostet habe, zusammen, findet man das Abbild meiner Lebenswelt in allen möglichen Facetten: Stadt, Land, Menschen und Natur aus Oberschwaben (mit ein paar Ausnahmen aus Südfrankreich). Am liebsten gehe ich ohne festes Ziel und ohne konkrete Absichten mit der Kamera los und lasse mich von meiner Umgebung inspirieren. Einziges Ziel ist es das Licht einzufangen. Ich liebe es, mich komplett in der Jagd nach neuen Perspektiven und den Veränderungen des Lichteinfalls zu verlieren. Dabei spüre ich oft völlige Entspannung und genieße den Rausch, der entsteht, wenn man das Gefühl für Zeit und Raum verliert.

Ein schönes Beispiel für diese meditative Art des Fotografierens gibt uns +Michael Sonntag, indem er die Entstehung seines einzigartigen Libellen-Fotos im Zen-Stil beschreibt.
 
Das Foto mit der Libelle entstand an dem heißesten Tag in meinem Urlaub an der Dordogne in Frankreich. Ich war schon früh mit dem Rad zu einem schönen und schattigen Platz direkt am Fluss aufgebrochen und ließ mich in regelmäßigen Abständen im Wasserstrom abkühlen. Da körperliche Anstrengung durch die hochsommerliche Hitze unmöglich war, versuchte ich die flachen Steine im Fluss aufeinander zu schichten. Ich wusste, dass sich Libellen gerne auf aus dem Strom ragenden Ästen für eine Flugpause niederlassen und hoffte auf meinen ersten Erfolg in der Makrophotographie. Von meinem schattigen Liegeplatz aus konnte ich die Steintürmchen im Auge behalten und nach längerem Dösen erfüllten sich meine Hoffnungen: eine Libelle ließ sich, vermutlich aus Erschöpfung von der Hitze, widerstandslos aus der Nähe aufnehmen. 
Mag sein, dass die Story nicht gerade spektakulär ist, aber das Foto weckt bei mir immer wieder schöne Urlaubserinnerungen.  

Das Libellen-Foto findet ihr hier:
https://lh3.googleusercontent.com/-UUpuvphAFV0/UDISKIDptmI/AAAAAAAAGOg/jZxuinsj844/w736-h552-no/Libelle+DOF+2.JPG

Dabei sind Makroaufnahmen eher eine Nebenbeschäftigung für +Michael Sonntag, denn seine fotografische Liebe gilt insbesondere der Street-Photographie, aus der er sich selbst gern Anregungen holt, wie er uns im Folgenden verrät.
 
Ich liebe es sehr Bilder zu betrachten, die Menschen und deren Interaktion mit ihrer Umgebung darstellen, wie es Henri Cartier Bresson und Robert Doisneau konnten. Fotos, die Geschichten erzählen können, ohne dass man einen Hintergrund dazu kennen muss. 

Auf meiner Google+ Seite, +COOL PIXX , teile ich Urban und Street Photography von einer wachsenden Anzahl von Photographen, die ich in meinem Google+ Stream finde und die mir besonders gut gefallen. 
Regelmäßig beteilige ich mich außerdem als Kurator im HQSP-Projekt bei der Themenseite Urban & Street Photos auf Google+.

Nach außen hin mag +Michael Sonntag ein echt cooler Typ sein, doch seine Fotos drücken oft auch erstaunlich viel Wärme und Tiefe aus, wodurch sich viele Betrachter spontan emotional angesprochen fühlen. Das Geheimnis seiner ausdrucksstarken Aufnahmen beschreibt er selbst so:

Ich fotografiere nur, um zu entspannen und Spaß zu haben. Ein Foto entsteht für mich in der Kamera und nicht am Computer. Für die Aufbereitung meiner Fotos benutze ich daher das kostenlose, aber sehr vielseitige und einfach zu bedienende „Photoscape“, um ein paar Grundeinstellungen vorzunehmen oder meine Fotos in monochrom zu bearbeiten. 
Natürlich freue ich mich, meine besten Fotos auf Google+ zeigen zu können und dafür Plusse und Kommentare zu erhalten. Ich habe daneben jedoch keinerlei finanzielle Ambitionen. Mein Antrieb ist es, durch das Fotografieren neue Bekanntschaften zu schließen und meine kreativen Fähigkeiten zu verbessern. Durch Heiko Mahr wurde ich auf ein Zitat von Imogen Cunningham aufmerksam, das auch für mich einen wichtigen Grundsatz darstellt:
"Which of my photographs is my favorite? The one I’m going to take tomorrow.“
 
Ich habe +Michael Sonntag als einen Menschen kennen gelernt, der alles, was er tut, mit einer gewissen Überzeugung und Begeisterung verfolgt. Nicht zuletzt durch diese Einstellung hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass ich überhaupt zu Google+ gefunden und auch für mich die Fotografie entdeckt habe.

Es ist mir eine Ehre, dass ich dieses Portrait über ihn schreiben durfte, und ich danke +Michael Sonntag im Namen des ganzen +Photo Mania Germany -Teams herzlich dafür, dass er sich für dieses allererste Fotografen-Portrait im Jahr 2014 zur Verfügung gestellt und uns einen Eindruck von der Person hinter seiner Kamera gestattet hat! :))
 
Fotografen-Portrait erstellt von  +Sandra Deichmann 

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Photo Mania Photographer Interview
+dietmar rogacki 
FOTOGRAFEN - PORTRAITS  BEI +Photo Mania Germany !!   
 
Ab 2014 möchten wir auf +Photo Mania Germany je einen Fotografen pro Monat in einem ausführlichen Portrait beleuchten und zusammen mit einer kleinen Auswahl seiner Werke hier präsentieren. 

Doch zuerst wollen wir Euch das Team von +Photo Mania Germany vorstellen. Im ersten Teil war unsere bezaubernde +Nicole Gruber  dran, im zweiten unsere liebe +Sandra Deichmann  Im dritten Teil stellten wir Euch unseren ersten Herrn im Team bei PMG vor, unseren liebenswerten +Markus Landsmann  Und nun möchten wir Euch gerne unser 4. Teammitglied, den fabelhaften +dietmar rogacki  vorstellen. 


Lieber Dietmar, dass ich einer Deiner größten Fans bin ist den Leuten, die mich kennen längst bekannt, auch dass ich überglücklich bin, Dich hier im PMG Team zu haben. Mein Wunsch ist es, noch viel mehr Menschen Deine wunderbaren Arbeiten nahezubringen und deshalb ist es mir eine besondere Freude, den Menschen Dietmar, vor und hinter der Kamera hier vorstellen zu dürfen. Erzähle uns doch bitte ein bisschen darüber, wie Du Dich selbst beschreiben würdest:

Ich würde mich als gemütlichen, ruhigen und geselligen Menschen bezeichnen, ich liebe gutes Essen, gute Weine, gute Photos und ich bin mit Leib und Seele Porsche Fan. Beruflich lebe ich nach der Devise „geht nicht gibt es nicht“ es findet sich immer eine Lösung, einen sogenannten Plan B. Von Beruf bin ich Einzelhandelskaufmann, und leite seit nun mehr 10 Jahren unseren Familienbetrieb in dritter Generation, eine nicht immer ganz einfache Aufgabe mit über 100 Mitarbeitern, aber es macht mir viel Spass und Freude, natürlich gibt es auch Tage, die man am besten vergessen möchte, aber die hat wohl jeder mal.


Lieber Dietmar, wir sind doch so neugierig, gewähre uns in ein paar Sätzen einen kleinen Einblick in Dein Privatleben und wo Du lebst und wirkst:

Geboren und aufgewachsen bin ich in Berlin, wo ich immer noch lebe und wohne und mich sehr wohl fühle. Ich bin seit über 25 Jahren glücklich verheiratet und unserer beider ganzer Stolz sind unsere beiden Jungs, die aber nicht mehr bei uns wohnen, sondern Ihre eigenen Wohnungen haben. Unser „kleiner“ ist seit Oktober diesen Jahres auch im Geschäft, so das ich in Zukunft etwas mehr Zeit haben werde, meinem Hobby zu frönen.


Deine Bilder erzählen uns von Sehnsucht, Liebe und Deiner unglaublichen Tiefe und einer besonderen Dramatik, sie sind Technisch wunderbar und so gefühlvoll umgesetzt und bearbeitet. Nicht viele Fotografen können von sich behaupten, dass man ihre Werke sofort erkennt, sobald man sie sieht. Ein typischer „Rogacki“ sprudelt es dann hervor. Da steckt doch mehr dahinter!! Möchtest Du uns erzählen was?

Das ist eine lange Geschichte, es fing vor ca. 35 Jahren an, die eigene kleine Dunkelkammer im Bad, wo ich meine ersten Filme entwickelte und schwarz – weiß Abzüge herstellte, Farbe war für mich damals unerschwinglich. Über meinen älteren Brüder, der in der Musikbranche tätig war, kam ich in Kontakt mit einer Photoagentur und die suchten noch einen Backstage Photografen, also gesagt getan. Meinen ersten Einsatz hatte ich bei BLODIES erstem Deutschland Konzert, weitere Konzerte folgten, Dire Straits, Lou Reed, etc. Einige der Photos wurde sogar in einigen Musikmagazinen veröffentlicht.

Als unser Geschäft 50. Firmenjubiläum feierte, wurde das von einem Photographen dokumentiert und er lud mich in sein Studio ein, nur mal so, zum anschauen – ich blieb über 3 Jahre, als Assistent und lernte die Photographie von der Pieke auf (Plattenkamera, Hasselblad, alles analog, digital war noch nicht erfunden, etc.) Dann rief das elterliche Geschäft und mit der Photographie hatte es sich erst einmal erledigt. Ich habe im Urlaub ein wenig geknipst, die üblichen Urlaubsbilder, mehr nicht. – Kindergeburtstage, Weihnachten, etc. Bis vor ca. 2 Jahren ein neuer Prospekt für unseren Catering Service her musste, entdeckte ich die Liebe zur Photographie neu, Google Plus öffnete gerade seine Tore, zuerst nur auf Einladung anderer, seit dem bin auch dabei und habe hier fantastische Leute kennen gelernt, die ich nicht mehr missen möchte.
 

Um diese wunderbaren Fotos zu machen hast Du bestimmt auch das passende Equipment, bitte gewähre uns doch auch hier einen Einblick:

Ich benutzte die Nikon D800E, mein Lieblingsobjektiv für Macroaufnahmen ist das Nikkor 105 f/2.8 und für Weitwinkelaufnahmen ist das Nikkor 14 -28 f/2.8 mein Favorit. Kurios ist auch, das meine über 35 Jahre alten Nikon Objektive an die D800E passen, da muss man dann zwar alles von Hand einstellen, aber ich benutze sowie so nie die Automatikprogramme, die moderne Kameras heute haben, Autofocus geht natürlich auch nicht. Als Software kommt bei mir Photo Shop und Color Effex Pro und Topaz Filter zum Einsatz, gelegentlich auch Lightroom oder Aperture.


Lieber Dietmar, Deine Bilder sind so speziell und man bekommt den Eindruck, dass viele von ihnen lange geplant und vorbereitet sind, kannst Du uns auch hierzu ein wenig erzählen und was die Fotografie für Dich bedeutet: 

Photographie heißt für mich Entspannung pur, ich bin dann in einer anderen Welt, da ich wegen meiner beruflichen Auslastung leider nicht soviel Zeit zum photographieren habe, versuche ich häufig nach Feierabend ein paar schöne Bilder zu machen, geht aber leider nur im Sommer, da es dann länger hell ist. Aber das Wochenende ist ja auch noch da, und dann bin ich manchmal Stunden unterwegs. Es kommt allerdings auch vor, das Ich mir unser Dienstrad (hatte ich vor Jahren mal angeschafft, für kleinere Besorgungen in der Nähe) schnappe und in den nahe gelegenen Schlosspark fahre. Und einige Photos mache ich im Geschäft, bevor wir aufmachen, dann entstehen in der Regel meine Bokeh Photos. Schwerpunkte habe ich eigentlich keine, was nicht nicht heißt, das ich alles photographiere was mir vor die Linse kommt, ich versuche auch immer anders als andere zu photographieren, aus meiner Sicht halt.


Gibt es bestimmte Fotografen, die Dich inspirieren, hast Du überhaupt Vorbilder?

Vorbilder, in dem Sinne, dass ich jemandem nacheifern würde, habe ich eigentlich nicht. 
In meinen Kreisen  befinden sich jedoch etliche fantastische Photographen, deren Photos ich mir sehr gerne ansehe, weil sie mich immer wieder auf ganz unterschiedliche Weise begeistern und berühren, und ich mir dann oft überlege, wie hat er/sie das gemacht. Auch auf +Photo Mania Germany begegnen mir häufig Aufnahmen mit dem gewissen Wow-Effekt, die mich inspirieren und motivieren, Neues auszuprobieren und dann versuche ich es auf meine Weise um zusetzten. 


Du warst vor kurzem auf Sylt und hast von dort so wunderbare Aufnahmen mitgebracht, eine hatte es mir besonders angetan AUF DER DÜHNE, erzähle uns doch ein bisschen mehr darüber und wie sie entstanden ist: 

Meine liebe Frau und ich waren im November noch ein paar Tage auf Sylt, ein wenig ausruhen nach dem ganzen Baustress und Kraft tanken für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft, es war am einem Sonntag, das Wetter war wunderschön, also auf nach List, spazieren gehen und später irgendwo einkehren zu einem gemütlichen Mittagessen, als die Zeit ran waren, mussten wir leider feststellen, das alles bis auf Gosch (und dort wollten wir nicht hin) geschlossen hatte, oder erst am Abend öffneten.
Also zurück zum Hotel, wo ich nachfragte, ob man denn auf der Terrasse die ja schon winterfest gemacht war, etwas zu Essen bekommen könnte, und es war möglich.
Ein Strandkorb mit einem kleinen Tisch wurden zurecht gemacht und wir saßen überglücklich eingemummelt in eine Decke im Strandkorb und genossen die Sonne, das Essen und den Wein, es war ein herrliches Erlebnis.
Das Photo habe ich dann am Nachmittag gemacht und soll demnächst einen Syltkalender zieren.

Hier der Link zum Foto:
https://plus.google.com/u/0/photos/115410587965033872537/albums/posts/5947998620634933778?pid=5947998620634933778&oid=115410587965033872537


Ich bin mir sicher, dass viele jetzt ganz heiss darauf sind vielleicht das eine oder andere Bild von Dir im eigenen Heim zu haben und an die Wand zu hängen. Bitte sag uns doch wo wir Deine aussergewöhnlichen Aufnahmen erwerben können:

Meine Fotos können als hochwertiger Druck auf meiner Website erworben werden, natürlich sind auch andere Produkte (wie z.B. Tassen, Mauspads, Karten, etc.) erhältlich.

www.dietmarrogacki.zenfolio.com


Lieber +dietmar rogacki wir danken Dir sehr herzlich für Deine umfangreichen und sehr persönlichen Ausführungen sowie natürlich für Deinen wunderbaren Einsatz für +Photo Mania Germany  und wünschen Dir weiterhin viel Erfolg!

Photographen-Portrait erstellt von +Nicole Gruber 


WEITERE TOLLE FOTOGRAFEN PORTRAITS FINDET IHR HIER:
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INTERVIEW Dietmar Rogacki - Dezember 2013
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Photo Mania Photographer Interview
+Markus Landsmann 
FOTOGRAFEN - PORTRAITS  BEI +Photo Mania Germany  !!   
 
Ab 2014 möchten wir auf +Photo Mania Germany  je einen Fotografen pro Monat in einem ausführlichen Portrait beleuchten und zusammen mit einer kleinen Auswahl seiner Werke hier präsentieren. 

Doch zuerst wollen wir Euch das Team von +Photo Mania Germany  vorstellen. Im ersten Teil war unsere bezaubernde +Nicole Gruber dran, im zweiten unsere liebe +Sandra Deichmann Nun möchten wir Euch den ersten Herrn im Team bei PMG vorstellen, unseren liebenswerten +Markus Landsmann  

Stell Dich doch mal etwas genauer hier bei PMG vor und erzähl uns ein wenig mehr über Dich persönlich und beruflich. 

Geboren und aufgewachsen bin ich in Leverkusen, wo ich auch immer noch wohne und lebe (und das gerne). Als Familienvater von zwei Töchtern und einer wundervollen Frau, hat man es nicht immer einfach als einziges männliches Wesen im Haus, aber es gibt ja die Photographie.  :)
Im Hauptberuf bin ich in der chemischen Industrie tätig, wo ich die großtechnischen Anlagen und ihre Prozessabläufe betreue, lenke und korrigierend eingreife, wenn es die Situation erfordert. Ein nicht ungefährlicher Beruf, aber es gibt immer wieder neue Herausforderungen um Probleme die auftauchen zu lösen.

Mittlerweile habe ich auch mein Hobby zum Nebenberuf gemacht und fotografiere Events und Portraits von Personen, Gruppen oder auch Firmen.
Ich werde demnächst auch geführte Fototouren für Touristen anbieten, die meine Gegend hier besuchen und die besonderen fotografischen Highlights entdecken und ablichten möchten. Ein paar fotografische Tipps, wie ich diese Aufnahmen z.B. vom Dom mache und nachher bearbeite gibt es natürlich mit dabei, falls erwünscht.

Deine Motive sind breit gefächert. Von Landschaftsaufnahmen über städtische Motive in Farbe oder in schwarz – weiß. Wie findest Du deine Motive? Fährst Du gezielt zu Orten oder schlenderst Du durch die Stadt oder über die Felder und die Motive kommen zu Dir? 

Es ist unterschiedlich wie ich meine Motive auswähle. Wenn ich abschätzen kann, dass es durch das Wetter zu besonderem Licht kommen könnte, dann fahre ich gezielt zu bestimmten Orten, die ich mir schon vorher etliche Male angeschaut habe und dann genau weiß wo ich zu stehen habe und welche Einstellungen gemacht werden müssen. Das bin ich schon so oft im Kopf durchgegangen. Doch manchmal fahre ich auch ohne ein Foto gemacht zu haben nach Hause, da es nicht so war wie ich es mir vorgestellt habe.
Natürlich gehe ich auch einfach mal mit der Kamera auf Entdeckungstour um neue Motive zu finden oder einfach ein wenig den Kopf frei zu bekommen. Mittlerweile habe ich auch meine Kinder begeistern können. Sie gehen auch ab und an mit mir auf Tour, was mich sehr freut.

Die Linie, die sich durch Deine Photographien zieht, kann der Betrachter als „dramatisch“ ansehen. Empfindest Du Deine Motive auch so?  

Ja ich empfinde meine Motive auch so, dass kann man schon so sagen. Es soll düster wirken, so daß der Himmel sehr oft bedrohlich und dramatisch aussieht. Ich mag das sehr und liebe Drama, aber natürlich sind Sonnenuntergänge oder Landschaftsaufnahmen auch nicht schlecht mit perfektem Licht und klasse Farben. 

Diese Dramaturgie, ist sie bereits beim Fotografieren in Deinem Kopf, oder entwickelst Du sie während der Auswertung und Fotobearbeitung am Rechner? 

Das hängt sehr vom Motiv und dem Licht ab, ob es für eine dramatische Bearbeitung reicht. Sollte alles so passen wie ich es mir vorstelle, dann habe ich das fertige Foto schon komplett in meinem Kopf wie es nachher aussehen soll. Dafür schaffe ich dann alle technischen Vorraussetzungen, sodass ich nachher mit meinem Workflow das Drama erzeugen kann. 

Hast Du Vorbilder oder Fotografen, die Dich besonders inspirieren, wie bist DU zur Fotografie gekommen, und was bedeutet Dir die Fotografie? 

Damals war ich in einer Foto AG und seitdem bin ich infiziert mit dem Fotovirus. Im Alter von 14 Jahren habe ich endlich meine erst SLR bekommen nur mit einer 50mm Festbrennweite, da habe ich die Basics gelernt, wie alles zusammen passt und funktioniert im Zusammenspiel mit Blende, Iso(Film), Belichtungszeit und Schärfentiefe. 

Es gibt wirklich viele Fotografen bei denen ich gerne reinschaue und die mich inspirieren. Dort hole ich mir auch gerne neue Ideen und Anregungen. Viele neue gute Fotografen habe ich durch PMG kennen und schätzen gelernt.
Zwei Fotografen möchte ich hier erwähnen, deren Arbeiten mich wirklich besonders ansprechen und ich immer wieder ins staunen und schwärmen komme.
Das ist einmal der philippinische schwarz-weiß Fotograf https://plus.google.com/105228323457033543279/posts Hengki Koentjoro.
Und zum anderen der niederländische schwarz-weiß Fine Art Fotograf https://plus.google.com/+JoelTjintjelaar/posts Joel Tjintjelaar.

Fotografie bedeutet für mich einen ganz besonderen Moment und Eindruck darzustellen, wie ich eine bestimmte Szene oder Situation wahrnehme bzw. empfinde. Es gibt mir die Möglichkeit die Natur oder Stadt, aus einem ganz anderen Blickwinkel zu zeigen.

Welche Kamera benutzt Du und welche Software wendest Du an, um solche fantastischen Stimmungen in Deine Fotografien zu bekommen? 

Meine Kamera ist im Moment die Pentax K5, vorher habe ich die Pentax K20D benutzt. Als Objektive kommen bei mir viele unterschiedliche Modelle zum Einsatz. Sehr gerne arbeite ich mit meinem Ultra Weitwinkel was bei 8mm beginnt (deshalb auch mein Spitzname „Mr.8mm“) und bei 16mm endet. Für Portraits arbeite ich gerne mit Festbrennweiten bei 30mm oder 50mm. Bei Eventfotografie lasse ich gerne die 24-70mm zum Einsatz kommen, da man hier sehr Flexibel ist, oft wird noch der externe Blitz mit in Anspruch genommen. Natürlich arbeite ich auch viel mit Stativ und kann hier uneingeschränkt die Marke Sirui empfehlen, mit welcher ich sehr Zufrieden bin.

Als Software kommt bei mir Adobe Lightroom 5 zum Einsatz, da ich eigentlich immer in RAW fotografiere. Desweiteren arbeite ich bei HDR arbeiten mit Photomatix 4. Für meine schwarz-weiß Aufnahmen verwende ich Silverefex pro 2. Natürlich arbeite ich auch manchmal noch mit Photoshop, was aber nicht immer nötig ist, da Lightroom schon einiges bietet.

Abschließend hat uns Markus  noch einige Links und Informationen zusammengestellt, wo seine traumhaften Bilder  zu erwerben sind, unter anderem auch als Kalender. 

Meine Fotos können als hochwertiger Druck auf meiner Website erworben werden, natürlich sind auch andere Produkte (wie z.B. Tassen, Mauspads, Karten, etc.) erhältlich. www.markuslandsmann.zenfolio.com

Kalender sind erhältlich über Amazon und den Buchhandel, mehr Infos dazu unter  www.markuslandsmann.zenfolio.com/calendar

Auf meinem Blog erzähle ich über meine Fotos und erkläre euch, wie sie entstehen und bearbeitet werden. www.markuslandsmann.zenfolio.com/blog

Geführte Fototouren durch Köln und Umgebung, mehr Informationen unter 
www.phototourglobaldirectory.com/markus-landsmann-photography

Lieber  Markus,  wir danken Dir herzlich für Deine umfangreichen und sehr persönlichen Ausführungen, sowie natürlich für Deinen leidenschaftlichen Einsatz für +Photo Mania Germany  

Fotografen-Portrait erstellt von +dietmar rogacki   


WEITERE TOLLE FOTOGRAFEN PORTRAITS FINDET IHR HIER:
https://plus.google.com/112354581070840749887/posts 
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INTERVIEW Markus Landsmann - Dezember 2013
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Photo Mania Photographer Interview
+Sandra Deichmann 
FOTOGRAFEN - PORTRAITS  BEI  +Photo Mania Germany !!
 
Ab 2014 möchten wir auf  +Photo Mania Germany  je einen Fotografen pro Monat in einem ausführlichen Portrait beleuchten und zusammen mit einer kleinen Auswahl seiner Werke hier präsentieren.

Doch zuerst wollen wir Euch das Team von +Photo Mania Germany vorstellen. Im ersten Teil war Nicole Gruber dran. Nun möchten wir Euch die zweite wundervolle Frau und gute Seele im Team bei +Photo Mania Germany vorstellen:
+Sandra Deichmann

+Sandra Deichmann  ist eine spontane Fotografin, die Details sieht, welche anderen verborgen bleiben. Sie zeigt den Moment und den besonderen Augenblick einer Szene in einem ganz besonderen Blickwinkel. Das Herz und die Emotionen entscheiden sehr stark ihre Motivwahl, doch nicht so einfach fiel es ihr sich selbst zu beschreiben.
Lest selbst:

Ich lebe in Süddeutschland, im Raum Bodensee-Oberschwaben, wo ich auch geboren und aufgewachsen bin.
Meine Familie stammt allerdings zum Teil aus Polen (Oberschlesien) und zum Teil aus Thüringen, das selbst während meiner Kindheit noch zur DDR gehörte.

Sich selbst zu beschreiben ist ja immer eine besondere Herausforderung! Ich glaube, ich kann von mir behaupten, dass ich auf jeden Fall  a n d e r s  bin, immerhin bilden diese sechs Buchstaben auch schon fast meinen Vornamen. ;))
Ich vereine in mir viele Gegensätze und betrachte die meisten Dinge auch gleich von zwei Seiten aus. Wahrscheinlich ist es diese Eigenart, die mich insgesamt zu einer recht ausgeglichenen und auch ausgleichenden Person macht.

Im ‚wahren Leben‘ arbeite ich als Sozialpädagogin bei einem Bildungsträger – derzeit mit einem geteilten Auftrag, was bedeutet, dass ich zum einen Haupt- und Werkrealschüler im Alter von 14-18 Jahren bei ihrer Berufswahl, Ausbildungsplatzsuche sowie im ersten Ausbildungsjahr begleite und zum anderen etwas ältere (16-25 Jahre) behinderte Menschen während ihrer staatlich geförderten Ausbildung betreue.

In meiner Freizeit bin ich nicht nur leidenschaftliche Hobbyfotografin, sondern auch begeisterte Reiterin und Katzenfreundin.Den Katzen fühle ich mich besonders verbunden, da sie mir von ihrem Wesen her sehr ähnlich zu sein scheinen.

Ich habe meistens hohe Ansprüche an mich selbst und die Menschen um mich herum, wobei sich mein Ehrgeiz v.a. auf ideelle Werte und charakterliche Stärke bezieht. Das Ungewöhnliche und scheinbar Unmögliche hat dabei seit jeher einen besonderen Reiz für mich. Mit Liebe, Geduld, Intuition und Willenskraft lässt sich so manches erreichen – das gilt für mich in allen Lebensbereichen, aber auch ganz speziell beim Fotografieren.

Beim Thema Fotografie, ihrer großen Passion, gerät  +Sandra Deichmann ins Schwärmen, wenn sie beschreibt, wie sie zu dieser Leidenschaft gekommen ist, was Fotografie für sie bedeutet und was aus ihrer Sicht ihre Bilder charakterisiert.

So unglaublich es klingt, bin ich tatsächlich in erster Linie durch Google+ zur Fotografie gekommen.
Obwohl ich schon immer gern geknipst habe, habe ich mich erst durch G+ ernsthaft mit fotografischen Stilmitteln, Bildgestaltung, Bildbearbeitung und Kameraeinstellungen befasst.
Ich kann mich daher erst seit etwas über einem Jahr wirklich als Hobbyfotografin bezeichnen.

Fotografie hat auch für mich etwas äußerst Meditatives.
Sie ist wie eine Übung zur Achtsamkeit und zur intensiven Wahrnehmung des gegenwärtigen Augenblicks.
Wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin, habe ich das Gefühl, die Welt um mich herum mit anderen Augen zu betrachten und geradezu mit meinem Umfeld zu verschmelzen.
In diesem tiefen Empfinden der Ruhe und inneren Balance habe ich bereits wiederholt erlebt, dass ich Menschen und Tiere fotografieren kann, als würden sie mich überhaupt nicht wahrnehmen oder sich zumindest nicht im geringsten von mir gestört fühlen.
Dies sind jeweils spezielle Glücksmomente für mich, in denen ich oft besonders kreativ sein kann.
Obwohl ich nach wie vor sehr spontan alles Mögliche fotografiere, haben sich die Bereiche Makro, Street und Tier- bzw. speziell Katzenaufnahmen mittlerweile zu meinen Schwerpunkten entwickelt.

Typisch an meinen Fotos ist, dass sie besondere Momente zeigen, die nicht reproduzierbar sind.
Meine Aufnahmen sind nie geplant, sondern ich folge allein meiner Intuition und weiß vorher nie, mit welchen Aufnahmen ich wieder nach Hause kommen werde.

Es macht mir Spaß, Augenblicke und kleine Kostbarkeiten festzuhalten, die allein von mir bemerkt wurden und nur für mich von Bedeutung zu sein scheinen. Ich kombiniere meine Fotos gern mit möglichst passenden Zitaten, wodurch ich hoffe, auch andere berühren und für die vergängliche Schönheit des Moments begeistern zu können.

Ein spezieller Freund schrieb mir kürzlich: „Dir gelingt es wirklich, die Schönheit oder vielleicht so etwas wie eine traurige Magie der Landschaft, in der Du lebst, dem Betrachter zu vermitteln“.
So schöne und positive Rückmeldungen wie diese motivieren mich immer wieder, weiterzumachen und meine Bilder auch öffentlich zu zeigen.

Vorbilder oder Fotografen, die +Sandra Deichmann inspirieren sind nicht nur an ein paar Namen festzumachen.
Lest selbst:

Vorbilder, in dem Sinne, dass ich jemandem nacheifern würde, habe ich nicht.
In meinen Kreisen auf G+ finden sich jedoch etliche großartige Fotografen, deren Bilder ich mir sehr gerne ansehe, weil sie mich immer wieder auf ganz unterschiedliche Weisen begeistern. Auch auf +Photo Mania Germany begegnen mir häufig Aufnahmen mit einem gewissen Wow-Effekt, die mich inspirieren und motivieren, Neues auszuprobieren.

Auf die Frage, ob es zu einem ihrer Bilder eine spezielle Geschichte gibt, hat uns +Sandra Deichmann folgendes erzählt:

Es gibt bereits zu mehreren Bildern spezielle Geschichten, aber ich möchte hier gern diese erzählen:
Dieses Foto
https://lh3.googleusercontent.com/-KvdzX1Pi_iQ/UR1uvaZWfWI/AAAAAAAAMoU/IP83vhKxvzg/w758-h553-no/DSC06218+Kopie.jpg
entstand an einem Wildgehege, das auf meinem Heimweg von der Arbeit liegt.
Nachdem ich einige Fotos gemacht hatte und schon recht durchgefroren war, fuhr ich an dem Gehege entlang, um im angrenzenden Wald zu wenden und nach Hause zu fahren.
Der Boden war gefroren, doch beim Wenden geriet ich in ein Matschloch, in das sich meine Vorderräder eingruben.
Da ich mein Auto nicht mehr frei bekam, musste ich bei -10°C und beginnender Dämmerung ca. 3 km in die nächste Ortschaft laufen, um dort Hilfe zu holen.
Im Ort angekommen, stellte ich fest, dass die einzige Gaststätte gerade geschlossen hatte und auf dem Bauernhof auch erst einmal niemand zu finden war.
Es war auch sonst weit und breit kein Mensch unterwegs, den ich hätte ansprechen können. Glücklicherweise hielt jedoch ein Elektroniker mit seinem Firmenwagen an der Bushaltestelle, um dort zu telefonieren. Auch er war auf dem Heimweg, aber er war so freundlich, mit mir zu meinem Auto zurück zu fahren und sich die Lage dort anzusehen.
Wieder im Wald stellten wir fest, dass keiner von uns ein Abschleppseil dabei hatte. So wurde kurzerhand ein starkes Elektrokabel umfunktioniert und nach mehreren Versuchen schafften wir es gemeinsam, mein Auto wieder auf festen Boden zu befördern.
Der freundliche Handwerker weigerte sich leider hartnäckig, Geld für seine Hilfe anzunehmen. Da auf dem Wagen aber die Firma stand und er ein Namensschild trug, beschloss ich nach Sichtung und Bearbeitung meiner Fotos ihm einen Ausdruck dieses Exemplars verbunden mit einigen herzlichen Dankesworten per Post zuzusenden.
Die Aufnahme erinnert mich immer wieder an dieses Erlebnis und ich hoffe, dass er sich über die kleine Geste gefreut haben mag.

Zur Ausrüstung und welche Software sie benötigt, verrät uns +Sandra Deichmann :

Ich fotografiere im Moment mit einer Sony DSC-HX 100V , die ganz selten auch mal auf ein Stativ montiert wird.
Ab und zu kommen auch meine zwei Glaskugeln zum Einsatz.
Zur Bearbeitung meiner Fotos verwende ich hauptsächlich Photoscape sowie gelegentlich auch Silver Efex und Color Efex.

Abschließend hat uns  +Sandra Deichmann  noch einige Links und Informationen zusammengestellt, wo ihre traumhaften Bilder schon mal vorab als Kalender zu erwerben sind.

Da ich noch nicht sehr lange und auch wirklich nur hobbymäßig fotografiere, gibt es außer meinem G+ Profil nicht viel über meine ‚fotografischen Arbeiten‘ im Netz zu finden.

Ein spezielles Highlight war für mich bisher, dass bei einem Fotowettbewerb meines Heimatlandkreises drei meiner Aufnahmen unter die 21 Preisträger gewählt und in einem Fotobildband veröffentlicht wurden.
http://dreilaenderkreis.de/

Außerdem habe ich mich in diesem Jahr mit einer Serie aus nicht ganz alltäglichen Katzenfotos an einem eigenen Kalender versucht, der nun auch tatsächlich über Calvendo, sowie in einem Ravensburger Buchladen zu erwerben ist.

Kalender bei Calvendo
http://www.calvendo.de/galerie/catcontours-katzenkonturen/index.cfm

Mein Profil auf Google+:
https://plus.google.com/101848219945430773919/Posts

BestTopPhotographer:
http://besttopphotographer.com/BTPPOD/contributors/SandraDeichmann.shtml

Neben meiner Mithilfe bei +Photo Mania Germany und +HQSP Macro / +HQSPPromotion habe ich auch noch zwei eigene Foto-Themenseiten: 
- +OneCatADay - Photo Theme Page 
- +MacroManiacs 
Es ist toll, auf diese Art mit unterschiedlichen Fotografen in Austausch zu kommen und sich immer wieder mit der Frage zu beschäftigen, warum einem bestimmte Bilder spontan gefallen.

Liebe +Sandra Deichmann,  wir danken Dir herzlich für Deine umfangreichen und sehr persönlichen Ausführungen, sowie natürlich für Deinen leidenschaftlichen Einsatz für +Photo Mania Germany.

Fotografen-Portrait erstellt von  +Markus Landsmann


WEITERE TOLLE FOTOGRAFEN PORTRAITS FINDET IHR HIER: 
https://plus.google.com/photos/101626812602255046246/albums
PhotoPhotoPhotoPhotoPhoto
Fotoquartett Sandra Deichmann - November 2013
6 Photos - View album

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Photo Mania Photographer Interview 
+Nicole Gruber 
NEU AUF   +Photo Mania Germany : FOTOGRAFEN PORTRAITS!! 

Jeden Tag sehen wir hier eine Vielzahl wunderbarer Fotos, die uns beeindrucken oder berühren, doch wer steht jeweils hinter der Kamera? Was sind es für Menschen, die all diese fantastischen Bilder kreieren? 

Ab 2014 möchten wir auf  +Photo Mania Germany  je einen Fotografen pro Monat in einem ausführlichen Fotografen Portrait beleuchten und zusammen mit einer kleinen Auswahl seiner Werke hier präsentieren.  

Davor möchten wir aber damit beginnen, uns selbst, das Team von +Photo Mania Germany , auf dieselbe Weise vorzustellen, um euch einen Eindruck davon zu vermitteln, wer hier täglich die Auswahl der Top-Fotos sowie der wöchentlichen Highlights trifft!  

Wir beginnen heute mit dem Herzen unseres Teams, unserer bezaubernden Nicole Gruber!   

+Nicole Gruber  Ist bekannt für ihre äußerst gefühlvollen und feinen Makroarbeiten, mit denen sie auch bereits einige Erfolge nicht nur auf G+ gesammelt hat. Nicole verfolgt mit ihren Bildern stets mit großer Sicherheit ihren eigenen Stil. Lest selbst:    

Gebürtig in Norddeutschland und aufgewachsen in München, lebe ich - nach vielen Stationen im Ausland - seit der Geburt meiner Kinder, mit meiner Familie im bezaubernden Chiemgau.
Meine Lieben sagen, ich wäre ein Phänomen und habe im Grunde genommen bisher so viele Leben in einem gelebt.
Rebellische Jugend, brave Ballettausbildung voller Disziplin und Drill, doch im Herzen ein ewiger Abenteurer.
Aufregende Jahre als Fotomodel mit Reisen rund um die Welt und Jahre, in denen ich fest in New York und Paris lebte. Weltumsegler und leidenschaftliche Taucherin, ewiger Hippie, der im Moment ein gediegenes Familienleben lebt, und in den Startlöchern steht, um wieder auf Abenteuerreise zu gehen.
Mama voll und ganz und eine Träumerin.
Sind wir nicht wirklich so vieles vereint in einer Person…? 
Ich denke, ich bin ein liebenswerter Rebell, der am liebsten ständig unterwegs wäre, und gleichsam eine liebevolle Mami und Ehefrau, die ihrer Familie ein gemütliches Heim geschaffen hat.  

Beim Thema Photographie, ihrer großen Leidenschaft, fängt  +Nicole Gruber  geradezu zu sprudeln an, wenn sie beschreibt, wie sie zu dieser Passion gekommen ist, was Photographie für sie bedeutet und was aus ihrer Sicht ihre Bilder charakterisiert.  

Fotografie war mit das einzige, was mich in meiner Jugend, neben Pink Floyd, Queen und Sting … ach Musik überhaupt, wirklich interessiert hat.
Mein Vater liebte und sammelte National Geografic Hefte und von diesen grandiosen Aufnahmen inspiriert, wuchs in mir der Wunsch Fotojournalistin zu werden.
Mit 15 wurde ich in München von einer Modelagentur entdeckt und arbeitete viele Jahre vor der Kamera. So hatte ich das Glück viele fantastische, internationale Fotografen kennenzulernen und ihnen in jeder freien Minute zu assistieren.
Als mit 24 meine Tochter Delphine geboren wurde, änderten sich allerdings die Prioritäten. Ich widmete mich fortan meiner Familie und arbeitete die letzten 2 Jahrzehnte als Therapeutin und Seminarleiterin in eigener Praxis.
Vor ca. 5 Jahren, wir befinden uns mittlerweile im Digitalzeitalter, schenkte mir mein Mann eine kleine Nikon D70 und ich bemerkte schnell, daß meine große Liebe nie erloschen war; sie lag nur viele Jahre auf Eis. Also fing ich wieder intensiv an zu fotografieren. 
Während meine rebellische Jugend noch von dem naiven Wusch geprägt war, auf irgendeine Art die Welt zu verbessern, erkannte ich später als Therapeutin, daß es nicht die Welt ist, sondern das Bewusstsein des Menschen, welches der Heilung bedarf.

Mit meinen Bildern und dem Einfangen der kleinen und noch so kleinsten Wunder durch die Makrofotografie, möchte ich daher nichts anderes, als eben auf fotografischem Wege dem Menschen die Schönheit der Natur in Erinnerung zu bringen - im Grunde Ihre eigene Schönheit - und so, im oft abgestumpften Bewusstsein, eine kleine Tür zu öffnen, für die Wunder der Natur. Ich möchte dem Betrachter ein Gefühl von Frieden, ein Eintauchen in den gegenwärtigen Moment, vermitteln.

Fotografie ist auch für mich selbst reine Meditation. Wenn ich fotografiere, ist das Denken komplett ausgeschaltet und die Zeit verschwindet. Dieses tiefe Gefühl von Frieden und Ruhe, welches ich dabei empfinde, überträgt sich hoffentlich durch meine Fotos auch auf den Betrachter.

Woher nimmt  +Nicole Gruber  aber nur die Ideen für ihre märchenhaften Aufnahmen, mag man sich fragen. Nun, auch ein kreativer und intuitiver Mensch wie sie hat Vorbilder! Die Künstler, die Nicole inspirieren und die sie bewundert, sind dabei so vielschichtig wie sie selbst! 

Durch meine Vergangenheit vor den Kamera ist meine Liebe zu Fotografen wie Peter Lindberg, Michel Comte, Richard Avedon, Steven Meissel oder Albert Watson, nie erloschen und prägte früh mein Empfinden für Ästhetik.
Da ich aber nie ein Faible für Fashion-Fotografie hatte - mir missfielen diese gespreizten Attitüden - sondern meine Liebe der Naturfotografie gilt, gehört mein Fotografenherz Gregory Colbert.

Im Moment weiß ich nicht, wo mich die Fotografie noch hinführen wird. Wäre es mehr in Richtung B&W, Street & Portrait, dann kenne ich keine genialere Inspirationsquelle als den Film „Manhattan“ von Woody Allan. Jede einzelne Szene ist eine Hommage an die frühe B&W Fotografie eines H.C. Bresson.

Doch im Moment würde ich am liebsten einen Flieger nach Tel Aviv nehmen und den fantastischen Josh Adamski kennen lernen. Ich liebe jedes seiner wunderbaren Fotos und würde einfach gerne ein wenig Zeit mit ihm verbringen.

Zum Entstehungsprozess ihrer Bilder und ihrer technischen Ausrüstung verrät uns  +Nicole Gruber  folgendes:  

Für mich ist das reine Foto als Raw-Datei später am PC wie eine Leinwand und hier beginnt ein Prozess, der aus reinem Bauchgefühl das letztendliche Bild entstehen lässt, wie ich es dann zur Veröffentlichung frei gebe.
Oft verwende ich genau die Bilder, die bei anderen wahrscheinlich im Papierkorb landen würden.
Und Fotos, die wie gewöhnliche Makros aussehen und technisch mit Sicherheit viel exakter sind, landen eben bei mir ganz bewusst im Müll.

Meine aktuelle Ausrüstung: 
Nikon D800 und diverse Nikkor Objektive
Komplettes Lensbaby Equipment
Leica DLux 5
IPhone 5
Manfrotto Stative, Think Tank Bags

Verwendete Software:   
Mac, Lightroom 5, Snappseed, Hipstamatic

Abschließend hat uns  +Nicole Gruber  hier noch einige Links und Informationen zusammengestellt, wo ihre traumhaften Bilder überall zu finden sind und wie man sie sich sogar in die eigenen vier Wände holen kann.  

Mittlerweile zieren meine Aufnahmen die Wände von Hotelzimmern und Praxen ebenso wie von Privathäusern weltweit.
Sie zieren CD Cover von Meditations CDs.
Und ich habe dieses Jahr ein grosses Coffee Table Buch herausgebracht mit dem Titel „Ode To India“!
Ich verkaufe meine Bilder privat und in limitierten Auflagen. Sie sind alle signiert und nummeriert und werden mit einem Zertifikat geliefert. Produziert werden sie über White Wall.
Bei Interesse bitte ich um direkte Kontaktaufnahme per Privatnachricht. 

Meine Homepage:  
www.nicolegruber-photography.blogspot.com 

Mein Profil auf Google+:  
www.google.com/+nicolegruber 

BestTopPhotographer: 
www.besttopphotographer.com/BTPPOTW/NicoleGruber.shtml 
www.besttopphotographer.com/BTPPOD/contributors/NicoleGruber.shtml 

Auftragsarbeiten: 
Für z.B. Hotel Resorts oder Privathaushalte komme ich auf Wunsch direkt vor Ort, fotografiere Wunschmotive und helfe beim Aussuchen der besten Bilder.

MEIN AKTUELLES PERSÖNLICHES HIGHLIGHT FÜR EUCH!  
Seit der Buchmesse in Frankfurt letzten Monat untermalen meine Bilder das neue Coffee Table Buch, „LOSLASSEN“, der deutschen Schauspielerin und Yogabotschafterin Ursula Karven.

Link zum Buch: 
http://ursula-karven.de/2013/10/09/seit-gestern-im-handel-erhaltlich-mein-buch-loslassen 

Liebe +Nicole Gruber  wir danken Dir herzlich für Deine umfangreichen und sehr persönlichen Ausführungen sowie natürlich für Deinen leidenschaftlichen Einsatz für  +Photo Mania Germany  und die  +Best Top Photographer Group ! 

Photographen-Portrait erstellt von  +Sandra Deichmann


WEITERE TOLLE FOTOGRAFEN PORTRAITS FINDET IHR HIER: 
https://plus.google.com/photos/101626812602255046246/albums
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Fotoquartett Nicole Gruber - November 2013
6 Photos - View album
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