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Michael Bechtel
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Journalist, Texttrainer und PR-Berater
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Großartiger Abend gestern im Bonner Kult 41: Gypsy Ska Orquesta

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Meines Erachtens sind die Briten noch nicht raus aus der EU - die Sache läuft, so mein Eindruck, auf etwas ganz Anderes hinaus.

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Ich habe mich entschlossen, Krautreporter zu bleiben, weil die Medienhäuser immer mehr zu Gemischtwarenläden werden und der Journalismus immer mehr den Bach herunter geht. Wir brauchen unabhängigen Journalismus im Netz. Krautreporter ist mit allen Schwächen ein Schritt in diese Richtung. Deshalb will ich auch der Genossenschaft beitreten.
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Professioneller Journalismus wird in der Tat nur noch eine Nische sein, eine Dienstleistung für interessierte Kreise. Deshalb gehe ich davon aus, dass Premium-Angebote wie Süddeutsche und FAZ eine gewisse Chance haben. Die lokalen Märkte werden wohl zu klein sein - das wird auch die Rheinzeitung erfahren. Das Lokale wird zum Tummelplatz für semiprofessionellen bzw. Amateurjournalismus. Das eigentlich interessante Zukunftsthema: Wie geht es mit der Qualität des politisch-gesellschaftlichen Diskurses weiter, die heute schon erkennbar unter der Krise des Journalismus leidet.

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Ich höre schon die empörten Aufschreie der Zeitungsverleger. Als ob nicht seit Jahren klar wäre, dass die Werbung als ökonomische Basis wegbricht. Ob Facebook das macht oder andere diesen Kuchen unter sich aufteilen, ist letztlich egal. Für die "Medienhäuser" ist dieser Zug abgefahren.

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Eben lese ich die Pressemitteilung von de Maizière zur Katastrophe im Mittelmeer: "Seitens der EU-Kommission ist in der Vergangenheit zu wenig passiert". Ich kommentiere dieses Text besser nicht. Was mir dazu einfallen will, würde unter §185 StGB fallen...

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Ich kann diesen Frühlingssonntag nicht mehr genießen. Schieben wir es nicht auf "die Politiker" - die tun, was die meisten von uns wollen. Versuchen, unseren Wohlstand mit Gewalt abschotten. Ein nicht nur mörderischer, sondern aussichtsloser Kampf. Der Limes hat auch nicht ewig gehalten gegen die unterentwickelten Germanen, die heiß waren auf das gute Leben im römischen Reich. Verantwortlich für dieses mörderische Europa sind wir alle, die wir sagen - das sind die doch selbst schuld, wenn sie sich in die Gefahr begeben. Die wir unsere Politiker gewähren lassen und der Ideologie des Nationalismus und der "Wettbewerbsfähigkeit" unsere Stimmen geben. Verantwortlich bin ich!

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"Kommunikation - die Achillesferse der Unternehmen" ist die  
Kurzfassung eines Vortrags, den ich am 25. März in Kelsterbach bei einem Workshop des RWK Hessen gehalten habe. Es ist so etwas wie ein Resümee meiner Erfahrungen aus einer großen Zahl an unternehmensinternen Workshops und Beratungsgesprächen der vergangenen Jahre. 

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Keine Frage: Dass in den USA solche Dinge öffentlich werden können, ist ein Unterschied zu China und Russland. Das will ich nicht geringschätzen. Es ist aber auch kein Grund zum Jubeln, denn ändern wird sich nichts. Ich sehe keinen Fortschritt darin, dass Obama lieber auf Folter und CIA-Gefängnisse verzichten möchte, und Verdächtige in aller Welt gleich per Drohe exekutiert. Amerika wird zur Tagesordnung übergehen: Auf der Welt Menschenrechte einfordern, wo es in den eigenen Kram passt - und fröhlich dagegen verstoßen, wo es opportun erscheint. Den befreundeten Diktator hätscheln, den unbequemen platt machen. Selbst im Inneren dieses zerrissenen Landes kann man hinter das Thema Menschenrechte und westliche Werte so manches Fragezeichen setzen. Wer so etwas sagt, ist ein "Antiamerikaner" - also mindestens ein böser Linker, wenn nicht ein Terrorist. Für eine echte Aufarbeitung des Folterthemas müsste diese Nation einmal kritisch ihre Geschichte reflektieren! Selbstverständlich sind die Amerikaner freiheitsliebend. Aber das Freiheitsverständnis dieser Nation stammt aus den anarchischen Zeiten der Landnahme, in denen die nationale Geschichte mit einem Völkermord begann. Das alles wird heute nicht etwa vertuscht, sondern heroisiert - genau wie die meisten, der zahlreichen Kriege und Interventionen. Um das klarzustellen: Ich werde den Amerikanern immer dankbar sein, dass sie uns 1945 aus den Fängen der Naziherrschaft befreit haben. Aber das darf kein Grund sein, kritiklos an dem Dogma der "deutsch-amerikanischen Freundschaft" und der "atlantischen Allianz" festzuhalten. Im Interesse Europa ist weiterhin die Zusammenarbeit mit den USA, von Fall zu Fall aber auch das Besinnen auf europäische Werte und Interessen.

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Ist doch herrlich, wenn jemand mal so zornig ist! Er spricht mir aus der Seele, auch denn ein bisschen tiefgründiger mal zu fragen wäre, woher das kommt: Diese Lippenbekenntnisse zu Europa gewürzt mit einer Prise Europaskepsis bei einem politischen Handeln, das die EU als ökonomischen Hinterhof der Exportnation Deutschland fördert und jede politische Vertiefung und Stärkung Europas subtil hintertreibt.
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