Da glaube ich Christoph Fiedler vom VDZ irgendwie nicht. An diesem Punkt der Diskussion zum #Leistungsschutzrecht ( Veranstaltungsreihe: "Das Urheberrecht in der digitalen Welt" in Hamburg ) erzählt er, wie die Verlage Schwierigkeiten hatten gegen ein österreichisches Unternehmen vorzugehen, dass 20.000 Artikel kopiert hatte. Eindeutig eine Frage des Urheberrecht, doch er erklärt, die Verlage würden genau dafür das Leistungsschutzrecht brauchen.

Etwas später sagt Fiedler folgendes: "Sie können sogar den kompletten Text von Herrn Krempl aus Heise nehmen und verwenden und das Leistungsschutzrecht ist nicht verletzt. Es ist nur verletzt in konkreten Anbindung an den jeweiligen Titel. Sobald sie das entfernen; sobald sie den Text nehmen, hat das mit dem Leistungsschutzrecht nichts mehr zu tun." ( Veranstaltungsreihe: "Das Urheberrecht in der digitalen Welt" in Hamburg )

Das österreichische Unternehmen soll also die Texte kopiert haben und dann auch noch auf die Verlagsseiten verwiesen haben. Sonst kann es ja nach der Aussage von Fiedler nichts mit dem #Leistungsschutzrecht zu tun haben. Doch irgendwie erscheint mir das nicht glaubwürdig.
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