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Design-Trauerkarten
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Moderne Trauerdrucksachen – aus dem Haus einer Design-Agentur
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† 11.09.2015  
Max Kruse, der Vater von Urmel, Don Blech und Lord Schmetterhemd zeichnet nicht mehr 

Wer kennt das krähende Urmel aus dem All nicht?!
Aber sein Erschaffer Max Kruse war ein sehr stiller Mensch, der eher schüchtern und zögernd auf ein Leben zurückblickt, das weit zurück in die deutsche Kulturgeschichte reichte. Sein Vater Max Kruse senior hatte für Max Reinhardt ein berühmtes Bühnenbild gebaut, sogar  Nietzsche hatte für ihn Modell gesessen – und doch war die Berühmtheit des Vaters nichts gegen die Berühmtheit der Mutter, die den Käthe-Kruse-Puppen ihren Namen gab.

Der kleine Max – Kind der Weimarer Boheme und das jüngste von acht Kindern, das "Nesthäkchen" – wuchs in Bad Kösen zwischen Puppen-Augenmalern und Vertretern des New Yorker Spielzeughandels auf. Dass einer wie er nach dem Krieg das deutschsprachige Kinderbuch ganz neu erfand, lag daher fast auf der Hand. Doch eine erfolgreiche Zukunft als Nachfolger im mütterlichen Puppen-Imperium von Käthe-Kruse fand trotzdem (oder vielleicht auch deshalb) nicht statt. Max Kruse zog als Werbetexter nach München, wo sich mit Michael Ende, Otfried Preußler und James Krüss eine revolutionäre Gruppe der Kinderliteratur fand: Vier junge Männer, die das Kinderbuch entnazifizierten, indem sie dort anknüpften, wo nie ein Nazi gewesen war – der kindlichen Phantasie.
Mit "Don Blech" schrieb Max Kruse gegen den Militarismus, mit seiner Karl-May-Parodie "Lord Schmetterhemd" gegen einen mittlerweile glücklich vergessenen Jugendbuch-Kanon – und mit "Urmel" schrieb er nicht nur einen echten Kinderbuchklassiker der Bonner Republik, sondern – obwohl er  sehr zurückhaltend war – genau genommen über sich selbst.

Dass er seine wahren Erfolge den TV-Verfilmungen "Augsburger Puppenkiste" verdanke, hat Max Kruse oft betont. Dass er auch selbst etwas zu diesem Erfolg beigetragen hatte, wollte er hingegen lange nicht glauben. Wir schon.

#maxkruse
#urmel
#professorhabakuk

Werdet Ihr "Urmel", "Professor Habakuk Tibatong", Piguin "Ping"  und "Wawa" den Waran nicht auch vermissen?

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LAST CHRISTMAS
Wham!-Sänger George Michael († 53 | 20. Dezember 2016)

Unglaublich: „Mein“ George Michael ist tot. Als ich es im Autoradio am Weihnachtstag hörte, war ich sehr betroffen. Und: es war tatsächlich sein „Last Christmas“. Schon als Kind zu BRAVO-Zeiten war ich total verknallt in die beiden wunderhübschen Jungs von „Wham“, aber eigentlich – in George Michael. Homosexualität kannte ich damals wohl noch nicht …
Vor einigen Jahren war ein Konzert in der Philharmonie im Gasteig angekündigt, bei der die Karten ca. 300,- kosten sollten. Bevor ich mir einen Platz in den ersten fünf Reihen ergattern konnte wurde das Konzert wegen einer Erkrankung von George Michael abgesagt. Und bis heute niemals aufgeführt.

Drogenkosum, Crack, Koks, Haft, Heroinsucht … hat mich alles nicht interessiert, ich liebe seine Musik und seine Stimme, ich könnte sie den ganzen Tag hören. Jaja, lacht nur über mich ...
George Michael war und ist für mich einer der ganz großen Künstler. In Interviews sprach George Michael selbst immer entwaffnend offen über seine Probleme: „Das ist einfach, wie ich bin!“.
Diese unglaubliche Musiklegende George Michael ging viel zu früh von uns – seinen Fans hinterlässt er jedoch einen großen Musikkatalog, gefüllt mit Ohrwürmern der Pop-Geschichte.

Seine 10 meistverkauften Songs:
„Last Christmas“ von „Wham!“ erschien 1984, George Michaels größter Hit
„Careless Whisper“ (1984) handelt von Schuldgefühlen nach einem Seitensprung
„Wake Me Up Before You Go-Go“ (1984) – „Wham!“s erster Nummer1-Hit
„Father Figure“ (1987) erzählt von einem Mann, der ein Liebhaber im Stil einer Vater-Figur sein will
„I Want Your Sex“ (1987) aus dem Soundtrack „Beverly Hills Cop II“
„Faith“ (1987) sinniert über die Gefahr, sich zu schnell zu verlieben
„I Knew You Were Waiting (For Me)“ von 1986; ein Duett mit Soul-Queen Aretha Franklin (74)
„Freedom! ‘90“ (1990) George Michael ließ als erster Künstler echte Models auftreten
„Fast Love“ (1996) beschreibt das Risiko oberflächlicher Beziehungen
„Jesus To A Child“ (1996) widmete er seinem ’93 verstorbenen Freund Anselmo Feleppa († 37)

Bye-bye, George.

#georgemichael
https://www.design-trauerkarten.de/produkt/form-der-worte-9-3/

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† 20. Dezember 2016
Hollywood-Diva Sari Gabor „Zsa Zsa“ Gabor ist an einem Herzinfarkt gestorben
Die Diva verstarb im Alter von 99 Jahren in ihrer 28-Zimmer-Villa im kalifornischen Bel Air.

Ihr Ruf als Männermagnet mit Hang zum ungeniertem Luxus machte ihren klangvollen Namen „Zsa Zsa“ zur Luxus-Marke. Ihr Akzent und ihre ebenso frivolen, amüsanten Anekdoten über ihr aktives Liebesleben und die Bürden von Müßiggang und Reichtum taten ihr Übriges.

Zsa Zsa war die Großtante von Paris Hilton und galt vielen als geistige Mutter des Kardashian-Clans und anderen Sternchen der Prominenten- und Klatschblattwelt. „Zsa Zsa“ war ursprünglich nur ein liebevoller Spitzname ihrer Familie.

Sari Gabor wurde 1917 in Budapest geboren. Sie selbst hütete ihr Alter erfolgreich bis zuletzt, obwohl Quellen und Spekulationen mit anderen Geburtsdaten exisitierten.

Anfang der 1940er Jahre wanderte sie ihren Schwestern Eva und Magda sowie ihrer Mutter Jolie in die USA aus. Aufsehen erregend war Zsa Zsa dort durch ihre Verbindung mit dem schwerreichen Hotelier Conrad Hilton, den sie 1942 heiratete.
Als sie Anfang der 50er zu Ruhm gelangte, war sie weder Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin oder Entertainerin. Kulturhistoriker Neal Gabler sagte hierzu “Sie war einfach nur die wunderschöne Frau von Schauspieler George Sanders, die in einer Quiz-Show auftrat und Tipps für Zuschauer mit Liebeskummer hatte. Indem sie sie selbst war, hatte sie solchen Erfolg, dass sie sofort Filmrollen erhielt.“
Ihre bekannteren Auftritte hatte Gabor in Filmen wie "Moulin Rouge" von 1952 und "Im Zeichen des Bösen" von Orson Welles.

Um ihr berechnendes Liebesleben wurde es niemals still. Für die ungarische Alt-Schönheit war das Institut der Ehe ein Geschäft mit Gefühlen. „Warum einen armen Mann heiraten, wenn es doch genügend reiche gibt?“ Das hat sich Zsa Zsa Gabor sicher mehr als einmal gedacht. Achtmal war Zsa Zsa Gabor verheiratet. Zu ihren Ehemännern zählten der erfolgreiche Geschäftsmann Herbert L. Hutner und Jack Ryan – der zudem die Barbie-Puppe erfand.
Ihr letzter Ehemann Frédéric Prinz von Anhalt teilte der Nachrichtenagentur AP mit: “Wir versuchten alles, aber ihr Herz schlug einfach nicht mehr und das war's."

Adè, Zsa Zsa.
#Zsa Zsa

Thailands König der Herzen "Bhumibol" lebt nicht mehr für sein Land

Der 88-jährige Monarch war am 13. Oktober nach langer Krankheit im Alter von 88 Jahren am Donnerstag gestorben.

Thailands König war bei seinem Volk äußerst beliebt. Sein Tod hat das Land in emotionalen Schockzustand versetzt. Der Monarch hatte zwar auf dem Papier keine reale politische Macht, galt aber als Garant für die Einheit des Landes. Die seit zweieinhalb Jahren herrschende Militärregierung hat angekündigt, jede Kritik an der Monarchie rigoros zu verfolgen.

Er war Entwicklungshelfer, Ingenieur, studierter Politologe und Jurist, Jazzsaxophonist, Komponist, Maler, Goldmedaillengewinner in der Disziplin Segeln.
König seit 1950, religiöses Oberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte von Thailand. Das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt wird nicht nur im eigenen Land geliebt und verehrt, sondern auch weltweit geachtet.

Als Bhumibol im Jahre 1927 in den USA geboren wurde, standen seine Chancen, jemals den Thron zu besteigen, schlecht. Von 1935 bis 1946 war sein ältester Bruder Ananda Mahidol als Rama VIII. König von Thailand. Ananda starb 1946 unter mysteriösen Umständen. Daraufhin änderte sich das Leben des jungen Bhumibol schlagartig.

Bhumibo brach sein Medizinstudium ab und studierte Politologie und Jura. Fünf Jahre hatte er Zeit, um sich auf seine Rolle als König vorzubereiten, bevor er 1950 inthronisiert wurde. In dieser Zeit entwickelte er seine legendäre Disziplin und Ausdauer. 17 Stunden soll Bhumibol täglich arbeiten.
Obwohl König Bhumibol im westlichen Ausland Rama IX. genannt wird, wird der Name Rama (eine Abkürzung von Ramathibodi) von der thailändischen Bevölkerung selten benutzt. Die Thailänder selber nennen ihn umgangssprachlich „Nai Luang“

Seine Nähe zum Volk hat er die Thais spüren lassen. Während seiner Amtszeit hat er jede der 76 Provinzen des Landes, auch die im Norden, wo in vielen Teilen noch bittere Armut herrscht, mindestens einmal besucht
Hunderttausende haben sich nun versammelt, um ihm persönlich die allerletzte Ehre zu erweisen.

Thailand war das erste „echte exotische“ Ausland, das ich mit dem Rucksack bereist habe. Ich selbst habe die liebevolle Ehrfurcht und der thailändischen Bevölkerung während (auch weiterer) vielfacher Reisen durch Thailand in unterschiedlichsten Facetten erlebt. Seine positive, natürliche königliche Omnipräsenz war für mich als Europäer ungewohnt – in jedem Restaurant, jedem Überlandbus und Hotel war er optisch mit Fotos und kleinen Altaren anwesend.

Es berührte mich daher sehr persönlich, von seinem Tod zu erfahren.
#Thailands König der Herzen
#Bhumibol

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† 28. September 2016
Israels Ex-Präsident Schimon Peres ist gestorben

Der Tod des früheren israelischen Präsidenten Schimon Peres hat international Trauer ausgelöst. Der bekannte Friedensnobelpreisträger starb im Alter von 93 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.

Schimon Peres war ein Cousin von Lauren Bacall, einee US-amerikanischen Schauspielerin, die zu den Leinwandlegenden der „goldenen Ära“ Hollywoods gehörte.

Politiker in aller Welt trauern um Israels Ex-Präsidenten:

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu würdigte Peres als "Visionär" und "Vorkämpfer" für die Verteidigung Israels,.

Obama betonte, es gebe nur "wenige Menschen auf der Welt, die den Lauf der Menschheitsgeschichte verändern. Mein Freund Schimon war einer dieser Menschen."

Angela Merkel (CDU) würdigte Peres als "großen Staatsmann", der sich unermüdlich und "allen Widrigkeiten zum Trotz für einen Ausgleich mit der arabischen Welt" eingesetzt habe.

Peres war von 1984 bis 1986 der achte Ministerpräsident Israels. Nach der Ermordung Jitzchak Rabins hatte er dieses Amt von 1995 bis 1996 wieder inne.

1996 ordnete Peres nach Raketenangriffen der Hisbollah auf Nordisrael die sogenannte Operation Früchte des Zorns im Libanon an, in deren Folge während eines israelischen Artillerieangriffs auf Kana bei der Zerstörung des UNIFIL-Hauptquartiers 106 libanesische Zivilisten den Tod fanden. Der Zwischenfall kostete Peres später die entscheidenden arabischen Stimmen in der verlorenen Direktwahl zum Ministerpräsidenten gegen Benjamin Netanjahu, nachdem er bis dahin als haushoher Favorit gegolten hatte.

Er war zudem stellvertretender Regierungschef sowie Außenminister Israels in der Regierung Ariel Scharons von 2001 bis 2002. Ab 2005 war er Vize-Ministerpräsident in den Regierungen von Ariel Scharon und Ehud Olmert. Am 13. Juni 2007 wurde er von der Knesset als Nachfolger von Mosche Katzav zum neunten Staatspräsidenten Israels gewählt. Peres trat seine siebenjährige Amtszeit am 15. Juli 2007 an. Zu seinem Nachfolger wurde am 10. Juni 2014 Reuven Rivlin gewählt, der am 24. Juli 2014 sein Amt antrat.

Adieu, Schimon Peres

#SchimonPeres

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† 27. Juni 2016
Carlo Pedersoli, bekannt unter seinem Künstlernamen Bud Spencer, starb in seiner Heimatstadt Rom.
In Deutschland vor allem als Schauspieler bekannt, war der knuffige Italiener viel mehr als das – unter anderem Stuntman, Schwimmer und Wasserballspieler,Sänger, Komponist, Fabrikant, Drehbuchautor, Modedesigner, Musikproduzent und Erfinder sowie Gründer der Fluglinie Mistral Air.
Der hochbegabte Perdersoli zog mit seiner Familie von seinem Geburtsort Neapel nach Rom, übersprang dort zwei Schulklassen und begann mit nur 17 Jahren ein Jurastudium, das er leider wegen eines Umzugs nach Südamerika abbrechen musste. Später wiederholte er das Studium und schloss 1957 nach nur 6 Semestern ab.
Auch war Carlo Pedersoli sehr sportlich. Mit 8 Jahren begann er mit dem Schwimmtraining und verfolgte eine vielversprechende Karriere. 1952 nahm er an den Olympischen Spielen in Helsinki und 1956 an den Olympischen Spielen in Melbourne teil. mit 27 Jahren seine Schwimmkarriere und kehrte nach Südamerika zurück. Er sagte damals selbst: „Denn kommt der Ruhm zu schnell, steigt er einem leicht zu Kopf. Bei mir war es kurz davor.“ Damit kehrte er zu seinem oben erwähnten Jurastudium zurück.
Bekannt wurde Carlo Pedersoli vor allem unter seinem Künstlernamen "Buddy" Bud Spencer an der Seite von Terence Hill als Komikerduo in zahlreichen Abenteuer- und Western-Komödien mit aufwendig inszenierten Prügelszenen und einigen ernsteren Italowestern. Er spielte meist den dickköpfigen, phlegmatischen, aber gutherzigen Charakter, der seine Gegner „schlagkräftig“ außer Gefecht setzte.
Beide Schauspieler nahmen englische Künstlernamen an, da sich zur damaligen Zeit Künstlernamen generell besser vermarkten ließen. Sein Kollege Mario Girotti wählte „Terence Hill“ von einer Liste. Pedersoli erzählte über seinen eigenen Künstlernamen: „Ich hatte keine Liste! Ich hatte eine Flasche Budweiser-Bier – mein Lieblingsbier – vor mir und Spencer Tracy war immer mein Lieblingsschauspieler, also war meine Wahl ganz einfach!“ Insgesamt drehte "Buddy" Bud Spencer 65 Filme, viele davon mit Terence Hill.
Bud Spencer starb am 27. Juni 2016 im Alter von 86 Jahren in einem Krankenhaus in Rom. Nach Aussage seines Sohnes verstarb er friedlich im Kreise seiner Familie und verabschiedete sich mit dem Wort "Danke".

Mit Bud Spencer ist eine beeindruckende Persönlichkeit gestorben, die trotz Erfolg und Hochbegabung immer bodenständig geblieben ist. Wir sagen „Mille Grazie“.

‪#‎BudSpencer‬
‪#‎Buddy‬

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† 19. Juni 2016

Götz George ist nach kurzer Krankheit im Alter von 77 Jahren gestorben. Im Juli wäre George 78 Jahre alt geworden.
Seine sympathische Popularität erlangte der Schauspieler in Deutschland als Duisburger Kommissar Horst Schimanski in der Krimireihe Tatort – er wurde hierfür in einer Emnid-Umfrage 2008 zu deren beliebtestem Kommissar gewählt. Götz entstammte einer echten Schauspielerfamilie. Vater Heinrich George war ein berühmter Film- und Theaterstar, seine Mutter Berta Drews war ebenfalls eine bekannte Schauspielerin. Sein Vater gab ihm den Vornamen in Anlehnung an seine Lieblingsrolle "Götz von Berlichingen".

Götz George hat in seiner Paraderolle als Kommissar Schimanski mit unkaputtbarem Schnauzergrinsen dumme Blondinen klar- und Bonzen platt gemacht, als wäre das das Leichteste der Welt. Dabei hat ihm die Nation begeistert zugesehen. Als Mann war er allerdings in ständiger Opposition. Zu den Medien, denen er niemals traute. Zu den Sendern, von denen er sich häufig hintergangen fühlte. Und vor allem war Götz George zu Götz George in ständig erzürnter Opposition. Unzufrieden, wie er mit sich selbst auch war. Einsamkeit hat ihn geprägt, hat seine Sensibilität geschärft.

Was sehen wir, wenn wir in einen Film mit Götz George?Fast immer einen Mann im Kampf mit sich selbst. Götz gegen George.

Dieser Kampf hat ein Ende.
Tschau, Schimi!
‪#‎schimanski‬
‪#‎götzgeorge‬

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† 3. Juni 2016
Boxlegende Muhammad Ali, geb. Cassius Marcellus Clay Jr.,
ist tot

Der US-amerikanischer Boxer Muhammad Ali gehörte zu den bedeutendsten Schwergewichtsboxern und konnte gleich dreimal in seiner Karriere den Titel „Unumstrittener Boxweltmeister“ gewinnen. 1999 wurde er vom Internationalen Olympischen Komitee zum „Sportler des Jahrhunderts“ gewählt. Besonders seine Kämpfe gegen George Foreman („Rumble in the Jungle“) und Joe Frazier („Fight of the Century“ und „Thrilla in Manila“) gelten als Klassiker unter den Schwergewichtskämpfen. Seinen ersten Profikampf bestritt er am 29. Oktober 1960 und im Verlauf seiner Karriere konnte er phänomenale 56 Siege (37 durch K.o.) für sich verbuchen und musste nur 5 Niederlagen (1 durch K.o.) hinnehmen. Sein Markenzeichen war der „Ali Shuffle“, eine schnelle tänzerische Beinkombination.
Doch nicht nur als Boxer zeigte Muhammad Ali Willensstärke und Persönlichkeit. Als einer von wenigen lehnte er öffentlich den Vietnamkrieg ab und verweigerte den Wehrdienst, worauf ihm 1967 der Titel aberkannt wurde. Erst 1970 wurde die Sperre wieder aufgehoben. Er unterstützte die Emanzipationsbewegung der Afroamerikaner, was ihm von der weißen amerikanischen Bevölkerung den höhnischen Spitznamen „Onkel Tom“ einbrachte und seinen Konflikt mit Frazier verstärkte, der im Gegensatz als der „gute Neger“ bezeichnet wurde. 1964 machte Clay seine Mitgliedschaft in der Nation of Islam öffentlich und vertrat die rassistische Black-Supremacy-Ideologie. Die Gruppe ist eine religiöse, separatistische afroamerikanische Organisation, die in den 1950er und frühen 1960er Jahren von Elijah Muhammad und Malcolm X geführt wurde. Er wählte Muhammad Ali als Namen. 1975 konvertierte er zum sunnitischen Islam.
1978 erklärte erklärte der 36-jährige Ali nach seinem letzten Kampf gegen Leon Spinks, bei dem er ein drittes und letztes Mal einen Weltmeisterschaftstitel gewann, seinen Rücktritt vom Boxsport. Zu diesem Zeitpunkt war seine Aussprache infolge seiner Parkinsonerkrankung bereits undeutlich geworden.
Unter anderem erhielt er für sein Engagement 2005 die Freiheitsmedaille und 2005 Otto-Hahn-Friedensmedaille in Gold.
Wir verabschieden uns von einem großen Kämpfer und einer höchst sympathischen Persönlichkeit.

‪#‎MuhammadAli‬
‪#‎CassiusClay‬

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† 28.04.2016
Münchner Alt-Oberbürgermeister Georg Kronawitter
ist gestorben

Georg Kronawitter war erstmals von 1972 bis 1978 Oberbürgermeister Münchens. .Als die Olympischen Spiele im August und September 1972 stattfanden, war Kronawitter Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München. Seine Amtszeit als Münchner Oberbürgermeister endete, als Kronawitter wegen innerparteilicher Streitigkeiten in der Münchner SPD 1978 nicht zur Wahl antrat. 1984 stellte sich der nicht nur in Bayern bekannte Kommunalpolitiker dann doch erneut bereit – und gewann. 1990 wurde Kronawitter mit großer Mehrheit wiedergewählt, führte sein Amtszeit hierbei aber nicht zu Ende. 1993 trat er vorzeitig zurück und machte damit den Weg für seinen Nachfolger und Parteifreund Christian Ude frei.

Georg Kronawitter unterstützte erfolgreich das Bürgerbegehren Initiative-Unser-München, in dem 2004 mit 50,8 Prozent Ja-Stimmen entschieden wurde, dass vorerst in München keine Hochhäuser gebaut werden dürfen, die die Türme der Frauenkirche (99 Meter) überragen. Für seinen Einsatz im Thema soziale Gerechtigkeit und ökologische Dimensionen der Stadtpolitik wurde Kronawitter 1993 zum Ehrenbürger der Stadt München ernannt. 1978 erhielt er die Ludwig-Thoma-Medaille für Mut und Zivilcourage und die Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München, 1997 den Bayerischen Verdienstorden.
Seine dauerhafte politische Botschaft war es, dass die SPD nur eine Chance habe, wenn „sie dem unteren Drittel der Gesellschaft das Signal gibt, ihre Interessen zu vertreten.“

Der SPD-Politiker sei am Donnerstagabend, eine Woche nach seinem 88. Geburtstag, nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben, hieß es in einer Mitteilung der SPD.

Sicher diskutiert er nun an deutlich höherer Stelle weiter.
Leb wohl, lieber Georg.

#altoberbürgermeister
#georgkronawitter

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† 21.04.2016 
„Prince“ Rogers Nelson – der Sexy Motherfucker seiner Zeit ist tot

Er starb am Donnerstagmorgen im Alter von 57 Jahren in seinem Tonstudio Paisley Park in Minnesota. Eine offizielle Aussage über die Todesursache gibt es bislang nicht - doch es gibt erste Spekulationen über Drogen.
Vergangene Woche war der Star Berichten zufolge wegen einer Grippe ins Krankenhaus gebracht worden. Demnach fühlte er sich nach einem Konzert in Atlanta derart unwohl, dass sein Privatjet in Moline im Bundesstaat Illinois zwischenlanden musste. Prince kämpfte bereits seit Wochen mit der Grippe und hatte zuletzt zwei Konzerte absagen müssen.

Er war so exzentrisch wie kreativ, veröffentlichte mehr als 30 Alben in seiner Karriere und provozierte mit seinem Auftreten. Seine Lieder prägten eine ganze Generation. Eine unverwechselbare Stimme, ein musikalisches Genie, ein exzentrischer Künstler, eine Legende. 

Der US-Sänger Prince war 1,58 Meter geballte musikalische Innovationpower. Als Kind wurde er oft in der Schule geärgert. Das hat er erfolgreich in Performance und Musik auf der Bühne verarbeitet: "Am Anfang meiner Karriere wollte ich diese Erfahrung kompensieren, indem ich versuchte, so laut und grell zu sein, wie ich nur konnte."

Glitzernde Anzüge, enge Hemden, wilde Hüte und Plateauschuhe - der siebenfache Grammygewinner war immer ein Hingucker bei seinen Auftritten. Exzentrisch verwandelte er zwischenzeitlich seinen Namen in ein unaussprechliches Logo-Symbol. Seine Fans blieben ihm immer treu und dafür war er ihnen dankbar: "Ich schaue nie auf mein Publikum hinunter. Wenn du das nicht tust, kann das Publikum gemeinsam mit Dir wachsen. Ich rechne es meinen Fans hoch an, dass sie es so lange mit mir ausgehalten haben. Ich habe mich oft verändert. Sie haben mir erlaubt zu wachsen."

Auf der Bühne eein pulsierendes Feuerwerk, privat zurückgezogen. Zweimal war Prince verheiratet, zweimal geschieden. Er galt als Newsjunkie, spirituell und politisch interessiert. Jedoch gab er als Zeuge Jehovas nie seine Stimme bei Wahlen ab. 


Prince hinterlässt
- 39 Studioalben
- 3 Livealben
- 97 Singles
- 4 Soundtracks
- 8 Internetalben


Samuel L. Jackson:
„I’m Crushed!! UK news reporting Prince Is Dead?! For Real?! Massive Loss for us all! What a Genius! Speechless.“

Boy George:
„Today is the worst day ever. Prince R.I.P I am crying!“

Chelsea Clinton:
„Thank you Prince. All my thoughts & prayers are with all your loved ones.“

Justin Timberlake:
„Prince, NOTHING COMPARES…“

Robbie Williams:
„Now Prince? No no no.. RIP You genius x“

La Toya Jackson:
„We've just lost an incredible talent! So sorry to hear about #Prince we will always love your music forever and ever!“

KATY PERRY:
„And just like that...the world lost a lot of magic. Rest in peace Prince! Thanks for giving us so much…“

Lenny Kravitz:
„My musical brother... My friend... The one who showed me the possibilities within myself.“

Spike Lee:
„I Miss My Brother. Prince Was A Funny Cat. Great Sense Of Humor.“

And: We miss u2!

#prince
#sexymotherfucker
#purplerain
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