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Institut für psychologische Beratung und Bildung
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Wir hoffen, Sie sind gut in 2018 gestartet 🍾🎉🎈🍸

Passend zum neuen Jahr präsentiert sich unsere IPBB-Webseite www.ipbb-kiel.de in neuem Look: Frisches Layout, spannende Bilder, mehr Infos und Wissenswertes rund ums Institut und unsere verschiedenen Beratungsangebote.

Klicken Sie unbedingt mal rein... Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Schüchterne Wintersonne 🌦️ Wie wir dem Blues der dunklen Jahreszeit vorbeugen

Wird es draußen eisig, nass und jeden Tag noch ein bisschen dunkler, hat uns der winterliche Schweinehund schnell im Griff: Ohne Weckerklingeln schlafen wir zehn Stunden durch und sind trotzdem noch müde. Für Spaziergänge und Ausflüge ist uns das Wetter zu schmuddelig. Auch ins Fitnessstudio bringen uns keine zehn Pferde. Und am Abend kriechen wir mit einer riesigen Tafel Schokolade und einer Tasse Glühwein unter die Sofadecke.

Nicht wenige erwischt dieser Winterblues. Einige leiden sogar am SAD-Syndrom, der Winterdepression. In Fachkreisen auch Seasonal Affective Disorder genannt. Hierbei handelt es sich um eine seit 30 Jahren anerkannte Krankheit, die von einer Depression klar unterschieden werden sollte. Nur ein Beispiel: Depressive Menschen leiden oft unter Schlafmangel, wer dagegen eine Winterdepression hat, kann meist sehr gut schlafen, ja gar nicht genug Schlaf bekommen.

Die Ursache: Unser Vitamin- und Hormonhaushalt kommt im Winter aufgrund des mangelnden Tageslichts leicht durcheinander. Statt positivem Serotonin, produziert unser Körper das ermüdende Melatonin. Außerdem entsteht oft ein Vitamin-D-Mangel, unsere Nervenbahnen transportieren Informationen nicht so flott wie im Sommer und das Immunsystem ist schnell überfordert. Wir werden dauermüde, unleidsam, faul und bekommen nicht nur einen Heißhunger auf Süßes, sondern Lust auf so ziemlich alles, was eigentlich ungesund und unvernünftig ist. Dazu kommen Erkältungen und andere Infektionen, die unser Körper nicht so gut abwehren kann wie im Sommerhalbjahr.

Wichtig ist zu wissen, dass dieser „Ausnahmezustand“ im Rahmen des Normalen ist und in der Regel wieder vorrübergeht. Mit folgenden Tipps können Sie dem Winterblues aber aktiv gegensteuern:

1. Nutzen Sie jede Minute an der frischen Luft. Auch wenn der Himmel trist und grau erscheint, ist das natürliche Tageslicht besser für unser Wohlbefinden als jedes Kunstlicht. Wenn Sie morgens im Dunkeln zur Arbeit fahren und erst im Dunkeln wieder Feierabend haben, sollten Sie die Mittagspause für einen Spaziergang nutzen. Täglich 30 Minuten sind ein guter Anfang.

2. Werden Sie aktiv! Verbinden Sie die Zeit draußen im optimalen Fall mit Sport. Bewegung und Fitness sind bekanntlich effektive Mittel um die gute Laune zu steigern. Schnüren Sie also die Joggingschuhe und trotzen Sie dem Schietwetter. Wenn Sie sich alleine nicht aufraffen können, verabreden Sie sich mit Freunden zum Sport. Durch die Verpflichtung kommen Sie leichter vom Sofa herunter.

3. Meiden Sie Zucker und Alkohol. Auch wenn es in der Weihnachtszeit schwerfällt, sollten Sie mit Bedacht genießen. Ob Lebkuchen, fetter Weihnachtsbraten oder edler Rotwein… schlemmen Sie all das in gesunden Grenzen. Denn zu viel Zucker und Alkohol sind nachweislich ungesund und schweres Essen macht uns nur noch träger als wir ohnehin schon sind. Empfehlenswert sind gerade in der Winterzeit leichte Speisen wie Salat, Geflügel und Fisch. Zum Knabbern eignen sich übrigens Nüsse am besten, da sie wenig Zucker enthalten. Und für Schokoladenfreunde bietet sich dunkle Schokolade als Ersatz zur deutlich süßeren Vollmilchschokolade an.

4. Sammeln Sie Glücksmomente. Schreiben Sie jeden Abend die Höhepunkte Ihres Tages auf und blicken Sie bewusst auf alle positiven Erlebnisse und Begegnungen. Damit schärfen Sie Ihre Sinne auch für kleine, zunächst unscheinbare Details, die Sie glücklich machen. Dagegen hat der Trübsinn kaum eine Chance!

5. Kaufen Sie sich eine Tageslichtlampe. Oder noch besser: lassen Sie sich diese zu Weihnachten schenken. Diese speziellen Lampen können zusätzlich zu den vorangegangenen Tipps sehr nützlich sein, denn ihre Wirkung kommt dem natürlichen Tageslicht am nächsten. Idealerweise verbringen Sie morgens oder vormittags eine halbe Stunde vor der Kunstsonne. Gute Produkte sind ab 100 Euro zu haben.

Wie der Name schon sagt, verfliegen die Symptome der Winterdepression mit dem Frühling wieder. Ärztlich behandelt werden muss diese also nicht zwingend. Wer Körper und Laune trotz unserer Tipps nicht aus dem Winterblues holen kann, sollte zur Sicherheit dennoch besser Rücksprache mit seinem Hausarzt halten und sich ggf. untersuchen lassen. Und für aufbauende Gespräche und neue, sonnige Impulse sind wir vom IPBB natürlich gerne für Sie da!

Ihr IPBB-Team
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Grenzen setzen im Job: Wie Sie NEIN sagen und Ausnutzung vermeiden

Mal eben einen unangenehmen Anruf für einen Kollegen übernehmen, den lang geplanten Wochenendausflug für den Chef kippen oder in der Mittagspause das Geschenk für einen Kollegen besorgen, obwohl dann keine Zeit mehr zum Essen bleibt: JA-Sager sind bei Vorgesetzten und Kollegen sehr beliebt. Sie lassen sich nämlich hervorragend ausnutzen… und man kann so prima lästige Zusatzaufgaben auf sie abwälzen! Zugegeben, das ist etwas überspitzt formuliert. Aber tatsächlich müssen sich JA-Sager darauf gefasst machen, irgendwann zwischen „Okay“, „Na gut“ und „Mach ich“ aufgerieben zu werden. Denn wer zu oft JA sagt, dem wird nur noch mehr aufgeladen. Und das macht im Büro schnell die Runde.

Aber warum neigen manche von uns oft viel zu schnell dazu, JA zu sagen? Das Wort „schnell“ gibt schon eine erste Antwort vor: Weil wir uns überrumpeln lassen!

Oft werden Gefallen oder Zusatzaufgaben zwischen Tür und Angel eingefordert und wir sehen uns gezwungen, in Sekundenschnelle zu entscheiden und zu antworten. Dabei sollten wir uns viel öfter mal einen Moment Zeit lassen und um Bedenkzeit bitten: „Mir ist klar, dass Du die Recherche bis morgen früh benötigst, aber ich muss heute noch über 80 Belege einscannen und die Verträge pünktlich zur Post bringen. Kann ich Dir in ein paar Minuten noch mal Bescheid geben?“ Und schon haben Sie Zeit, sich folgende wichtige Fragen zu stellen: Wer will hier gerade etwas von mir und ist diese Aufgabe wirklich so speziell, dass nur ich und niemand sonst sie erledigen kann? Oder könnte ich stattdessen einfach meine Tagesaufgabe jemand anderem delegieren? Wie viel Zeit werde ich wirklich investieren müssen? Welchen Vorteil bringt es mir, wenn ich jetzt JA sage? Und umgekehrt: Welchen Nachteil hat es, wenn ich ablehne?

Die Angst vor Konsequenzen ist es nämlich oft, die uns zum Spielball der anderen werden lässt. Wobei die Konsequenzen äußerst unterschiedlich sein können….

Gerade auf Arbeit sagen wir oft ungern NEIN, weil wir Angst haben, den Ruf eines Drückebergers zu bekommen. Ob bewusst oder eher unterbewusst: Dahinter steht meist immer die Sorge, nicht engagiert genug zu wirken. Dabei zeugt es gerade auch von Stärke und Rückgrat nicht ständig zu buckeln.

Ist es die Order des Chefs persönlich, fällt das NEIN-Sagen oft noch schwerer als unter Kollegen: Hier will man erst recht nicht als unflexibel, unhöflich oder faul erscheinen. Aber wenn Sie Ihr NEIN mit einer schlüssigen Argumentation (und einem Lächeln!) kommunizieren – warum sollte das negative Folgen haben? Ein guter Chef hat immer ein Ohr für die Bedürfnisse und Argumente seiner Mitarbeiter!

Was wir befürchten, ist aber nicht nur ein Ruf als faule Socke: Viele Menschen wollen um jeden Preis beliebt sein und bloß nicht zum Außenseiter im Team werden. Also rackern Sie sich für alles und jeden ab. Diese Furcht vor sozialer Isolation treibt uns übrigens nicht nur im Job zum inflationären JA-Sagen: Auch im privaten Bereich kennen wir das… ob wir uns nun zu einer Party überreden lassen oder die Einladung zum Familienessen nicht ausschlagen. Diese Angst der sozialen Ausgrenzung mischt sich wiederum gerne mit der nächsten Befürchtung, der Sorge etwas zu verpassen. Aber mal Hand auf Herz: Wie viele Partys oder Familienfeiern haben Sie erlebt, auf denen wirklich bahnbrechendes oder phänomenales passiert ist?

Was Sie vielleicht auch kennen, sind Schuldgefühle. In Falle des NEIN-Sagens ist es der vorwurfsvolle Blick des Kollegen, der uns suggeriert nicht freundlich und hilfsbereit zu sein. Wir fühlen uns automatisch schlecht, wenn wir NEIN-Sagen. Denn in der Kindheit wurden die meisten von uns so geprägt, dass ein NEIN negative Konsequenzen hat. Unterbewusst haben wir noch Tadel, Enttäuschung und Wut der Erwachsenen abgespeichert. Ja sogar Standpauken oder Drohungen. Ob nun von Mutter, Vater, Großonkel, Erzieherin oder Lehrern… Aber bereits das Wissen um diese (irrealen) Ängste ist schon der erste große Schritt, die Angst vor Bestrafung im Kopf umzuprogrammieren!

Eine weiterer Antrieb JA zu sagen, ist die Vermeidung unnötigen Ärgers: Indem Sie bedingungslos JA sagen, möchten viele einem Konflikt im Team oder eine Auseinandersetzung mit dem Chef umgehen. Um kräftezehrende Diskussionen zu vermeiden, nimmt man lieber die zusätzliche Arbeitsbelastung in Kauf.

Bevor Sie künftig vorschnell JA-Sagen, sollten Sie sich jedes Mal ehrlich erforschen, welche individuellen Ängste Sie zu einem JA drängen. Und wie realistisch die befürchteten negativen Konsequenzen denn tatsächlich sein könnten.

Ein langfristiges Mittel gegen chronisches JA-Sagen ist außerdem, sich selbst klare Prioritäten zu setzen und regelmäßig zu hinterfragen „Was und wer ist mir wirklich wichtig in meinem Leben?“ und „Was und wer ist mir wirklich wichtig in meinem Beruf?“. Zudem hilft es, sich den eigenen Wert vor Augen zu rufen und an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu arbeiten. Je höher das Selbstbewusstsein, desto größer die Chance NEIN zu sagen. Erinnern Sie sich daran, dass Sie liebenswert, fleißig und kollegial sind. Auch – oder eben gerade weil Sie sich nicht zum Packesel der Belegschaft machen!

Gute Freunde, Kollegen und Chefs wissen Ihr NEIN zu akzeptieren und werden sich deshalb längst nicht von Ihnen abwenden oder gegen Sie stellen. Wer Ihnen dagegen ein schlechtes Gewissen einredet („Wie kannst Du mich so hängen lassen?“), Ihnen Vorwürfe macht („Das Projekt ist nur gescheitert, weil Sie uns nicht helfen wollten!“) oder gar droht („Das mit der Verlängerung Ihres Arbeitsvertrages nächstes Jahr muss ich mir nochmal überlegen…“) – ist weder ein echter Freund, noch ein aufrichtiger Kollege oder ein fähiger Chef. Sie wollen Ihnen nichts Gutes, sondern sind die wahren Egoisten, die Ihre Absage lediglich nutzen, um sie zu kleinen und großen Dramen zu stilisieren.

Nochmal das Wichtigste in Kürze:

1. Bei drängenden Anliegen, Bitten oder Zusatzaufgaben nicht überrumpeln lassen, sondern Bedenkzeit einfordern!

2. Die Bedenkzeit nutzen und zwischen Vor- und Nachteilen des JA- oder NEIN-Sagens abwägen.

3. Die möglichen Ängste, die Sie zum JA-Sagen drängen hinterfragen.

4. Dem Bittsteller eine wohlüberlegte Antwort geben: Selbstbewusst, freundlich aber bestimmt.

Das trauen Sie sich (noch) nicht ganz zu? Dann testen Sie fürs erste Mal ein paar clevere Mittelwege: Knüpfen Sie Ihr JA an Bedingungen, die auch Ihnen einen Vorteil verschaffen. Fordern Sie eine Gegenleistung ein oder machen Sie deutlich, dass dies das allerletzte Mal war (beim nächsten Mal müssen Sie dann allerdings wirklich konsequent NEIN sagen!)

Oder sagen Sie JEIN: In dem Sie dem Kollegen nur einen Teil der Aufgabe abnehmen, setzen Sie eine erste Grenze und zeigen, dass Sie sich nicht beliebig ausnutzen lassen!

Möchten Sie aktiv an Ihrer Durchsetzungskraft und Ihrem Selbstschutz im Job arbeiten? Dann helfen wir vom IPBB gerne weiter: Mit individuellem Training um Ängste zu verstehen, innere Blockaden aufzulösen und erfolgreich an Ihrem sicheren Auftritt und Selbstbewusstsein zu arbeiten!

Ihr IPBB-Team
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Mal andersrum gedacht: Die eigene Kreativität entdecken

Die ersten Farbtupfer sind zurück! Freche gelbe Blümchen in unseren Vorgärten, elegante Schneeglöckchen an den Wegrändern… und wer ganz genau hinsieht, entdeckt wie an den Büschen die ersten grünen Knospen sprießen. Die Vorboten des Frühlings riechen förmlich nach Energie. Wir schütteln den letzten Winterschlaf ab und gehen auf die Suche nach neuer Inspiration! Aber wie helfen wir unserer Kreativität eigentlich am besten auf die Sprünge? Wie erwecken wir diese wertvolle Ressource zu neuem Leben?

Ängste überwinden

Zunächst einmal sollten wir uns von möglichen Ängsten befreien, denn diese sind echte Kreativitätskiller! Was unsere Fantasie am meisten einschränkt, ist die Befürchtung zu scheitern: Die Sorge, unsere Ideen könnten nicht clever und grandios genug sein. Ob nun am Arbeitsplatz oder zu Hause am eigenen Schreibtisch. Viele haben Angst, sich selbst oder andere zu enttäuschen. Wir befürchten belächelt oder gar ausgelacht zu werden. Und manch einer sagt auch von Grund auf „Ich habe nie tolle Ideen und war schon immer total unkreativ!“ Die erste Lösung hier: Seien Sie nicht so streng mit sich! (Und wenn Sie wirklich extrem hohe Ansprüche an sich selbst stellen – dann üben Sie! Verbessern Sie Ihre Fähigkeiten: Zeichnen Sie, musizieren Sie, singen oder schreiben Sie drauf los. Es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.)

Leidenschaft finden

Fokussieren Sie sich auf Ihre Leidenschaften! Für etwas, das Sie nicht mögen, werden Sie niemals Ihre gesamte Euphorie und Begeisterung entfachen. Können Sie zum Beispiel Ihre Kollegen nicht gut ausstehen, wundern Sie sich bitte nicht, wenn Ihnen im Meeting auch nie die besten Einfälle kommen. Die Chancen für kreative Zusammenarbeit stehen dann grundsätzlich schlecht. Und so ist es auch in Ihrem privaten Umfeld: Kreativität entflammt nur bei Beschäftigungen und in Umgebungen, die Sie wirklich lieben und für die Sie brennen. Fokussieren Sie sich also auf Dinge, die Sie glücklich machen und mit denen Sie etwas Positives verbinden. Der Internetriese Google hatte deshalb über lange Jahre die 20-Prozent-Regel etabliert: An einem von fünf Tagen durften Mitarbeiter eigenen Projekten nachgehen, völlig frei von unternehmerischen Vorgaben. Einige der erfolgreichsten Produkte sollen so entstanden sein…

Input sammeln und vernetzen

Wer keine Formen kennt, kann nicht wissen wie sich diese auf einem Bild zusammenstellen lassen. Wer nicht begriffen hat wie Tonarten ineinandergreifen, wird es schwer haben Lieder zu komponieren. Umgekehrt heißt das: Je voller mein Hirn mit Wissen und Bildern ist, desto kreativer kann ich denken. Kreativität wird von der Wissenschaft inzwischen weniger als in die Wiege gelegtes Talent gesehen, als vielmehr die Fähigkeit Dinge miteinander zu vernetzen. Es geht darum Situationen, Bilder, Gedanken und Methoden zu übertragen und in einen neuen Kontext zu setzen. Das können auch berufliche Erfahrungen sein, die man von einem Fachbereich auf einen Neuen überträgt. Je mehr man also auf seiner eigenen Festplatte gespeichert hat, desto mehr kann man neu kombinieren. Folglich kurbelt alles unsere Kreativität an, was auch neuen Input liefert: Dafür müssen Sie aber nicht zwangsweise Bücher wälzen. Es hilft auch schon mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und seine Umwelt bewusst wahrzunehmen. Denn Überflutung tut unserem kreativen Geist auch nicht gut.

Auszeiten einplanen

Die besten Einfälle kommen bekanntlich unter der Dusche. Und tatsächlich ist es so, dass uns die Lösung für ein Problem oft nicht dann kommt, wenn wir sie gerade dringend benötigen, sondern erst beim Feierabendbier, beim Gewichte stemmen im Fitnessstudio oder beim Dösen in der Badewanne. Kreativ-Forscher nennen diesen Zustand den Default Modus, also Standardmodus, bzw. Ruhezustand. Wenn wir den Kopf vermeintlich abschalten ist unser Gehirn weiterhin hoch aktiv, ähnlich einem Lagerhaus: Stellen wir uns vor, in dieses Lagerhaus wurde den ganzen Tag Ware angeliefert und zunächst einfach wahllos platziert und untergestellt… dann nutzt unser Gehirn jede mögliche Ruhepause um die angelieferten Päckchen endlich sinnvoll einzuordnen. Dafür wird bewertet, analysiert, kategorisiert, umgeschichtet, mit Etiketten beklebt und gespeichert. Bei diesem Sortiervorgang wird Erlebtes automatisch neu überdacht. Und so kann es – mit etwas Glück – zu großartigen Eingebungen unter der Dusche kommen.

Den Kuss der Muse nicht erzwingen

Dennoch sollten wir nicht krampfhaft auf die Erleuchtung warten. Viele denken, ein besonders kreativer Moment müsse so eine Art Erwachen sein: Wir haben grandiose Schriftsteller vorm Auge, wie sie über einem leeren Blatt Papier brüten und mit einem Mal durchströmt sie ein Geistesblitz. Dabei erhalten auch hochkreative Leute nicht ständig göttliche Eingebungen per Knopfdruck. Im Gegenteil: Vielmehr gehen auch diese Menschen oft den Weg der kleinen Schritte. Wenn Sie also auf der Suche nach einer Lösung extra ein zweites Mal am Tag duschen gehen, seien Sie bitte nicht enttäuscht, wenn dann doch nichts passiert. Und bedenken Sie zu auch immer: Es muss ja nicht immer gleich ein Meisterwerk sein. Schon ein kleines Liebesgedicht kann Ihren Partner glücklich machen. Warum also einen ganzen Roman schreiben?

Starten!

Warum lesen Sie eigentlich noch immer diesen Blog? Ach so…. Irgendetwas hemmt Sie offenbar noch! Das könnten die letzten keimenden Zweifel sein. Dagegen hilft am besten Starten. Legen Sie los. Nicht mehr nachdenken, sondern direkt anfangen.

Viel Inspiration wünscht Ihr IPBB-Team!
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Master im Meeting. Wie Sie clever rüberkommen und für Ihre Karriere punkten!

Früher oder später sitzt jeder von uns mal in einem Meeting. Je nach Branche unterschiedlich oft und in verschiedensten Konstellationen… aber garantiert immer wieder mit drohenden Fettnäpfchen, akuter Langeweile oder nutzlosen Diskussionen, die zu keinem Ergebnis führen. Dabei kann ein Meeting auch die perfekte Gelegenheit sein, etwas für die eigene Karriere zu tun: Sehen Sie das nächste Meeting doch mal als Chance, die Sie aktiv nutzen um bei Chef und Kollegen kompetent, sympathisch und motiviert rüberzukommen!

Wie Sie sich am besten vorbereiten…

Indem Sie sich spätestens 15 Minuten vor dem Meeting nochmal Zeit nehmen, um ins Thema einzutauchen und sich darauf einzustellen. Haben Sie die Agenda für das Treffen selbst entworfen, entfällt dieser Punkt natürlich. Aber werden Sie „nur“ als Beisitzer dazu geladen, sollten Sie dennoch wissen um was es geht. Notieren Sie sich Stichpunkte, bei welchen Fragestellungen Sie sich besonders einbringen möchten. Nichts ist peinlicher, als wenn Ihr Chef im Meeting bemerkt, dass Sie null Ahnung haben. Das wirkt gefährlich unmotiviert!

Wie Sie kompetent wirken…

Sie wollen im Meeting besonders seriös rüberkommen? Dann ist Ihr Dresscode die halbe Miete! Vielleicht geht es in Ihrer Firma eher leger zu, aber bei einem wichtigen Meeting lohnt sich der Griff zu Bügeleisen und Sakko. Und Damen sollten mal wieder ihre Pumps entstauben. Indem Sie eine Stufe schicker unterwegs sind als sonst, signalisieren Sie den anderen Teilnehmern des Meetings Ihre Wertschätzung. Unterstreichen können Sie Ihren visuellen Glanzauftritt, indem Sie auch mit Ihrer Körpersprache Knowhow, Gelassenheit und Engagement vermitteln: Setzen Sie sich möglichst aufrecht hin und halten Sie Ihren Kopf gerade. Lehnen Sie sich auch gerne mal nach vorne, um zusätzliches Interesse zu signalisieren. Spielen Sie bei Langeweile bloß nicht mit dem Kuli und stellen Sie beide Beine gerade auf den Boden, wenn Sie sprechen. Reden Sie bitte möglichst laut, ruhig und deutlich und blicken Sie dabei den Teilnehmern nach und nach in die Augen.

Wie Sie die Truppe zusammenhalten…

Um unnötige Diskussionen zu vermeiden, stellen Sie bei Bedarf immer wieder die Frage nach dem Wesentlichen: „Ist das wirklich zielführend?“ Oder: „Helfen diese Vorschläge konkret weiter oder verlieren wir uns nicht gerade im Nebensächlichen?“ Wahrscheinlich können Sie mit murmelnder Zustimmung rechnen und finden zurück in die Spur. Falls also das Meeting zu einem einzigen Irrgarten wird und der Moderator in seiner Rolle als Lenker versagt, bringen Sie sich ein und bewahren Sie die Gruppe vor inhaltsleerem Geplänkel. Alle werden es Ihnen danken!

Wie Sie nicht einschlafen…

Aktives Mitdenken ist immer noch die beste Methode um im Meeting nicht abzuschweifen und langsam aber sicher wegzudösen. Bringen Sie sich regelmäßig ein und halten Sie sich mit Notizen wach. Falls der Moderator schon länger am Flipchart steht, bieten Sie ihm die Ablöse an. Das wirkt selbstlos und sympathisch… dabei ist es im Grunde nichts als Eigennutz. Sie müssen aufstehen und sind gezwungen, aufmerksam bleiben. Droht der akute Dämmerzustand, können Sie sich alternativ auch entschuldigen und für einen Moment den Raum verlassen. Während die anderen denken, Sie wären kurz mal zur Toilette, können Sie sich die Beine vertreten, frische Luft tanken oder auch ein paar Kniebeugen machen. Das kurbelt den Kreislauf wieder an. Vielleicht kommen Sie „vom Klo“ ja mit einer bahnbrechenden Idee zurück?

Wie Sie am schnellsten vorankommen…

Indem Sie das Meeting im Stehen abhalten! Wenn sich Treffen in Ihrem Betrieb oft besonders zäh ziehen, schlagen Sie vor, dass sich die Gruppe künftig an einem geeigneten Ort trifft, wo die Teilnehmer stehen und sich etwas bewegen können. Der Vorteil: Büromenschen mögen es gerne bequem und deshalb hat niemand Lust, unnötig lange auf zwei Beinen zu diskutieren. Und die Damen auf High Heels schon gleich gar nicht. Sie sollten also schnell zu einem Ergebnis kommen.

Wie Sie Kreativitäts-Löcher schließen

Seit einer halben Stunde dreht sich alles im Kreis, das Brainstorming an der Flipchart war mau und keiner hat die zündende Idee? Dann schlagen Sie fünf Minuten Pause und einen Raumwechsel vor, auch wenn beides nicht auf der Agenda steht. Die Raucher werden Sie dafür lieben – und nach dem Ortswechsel wirkt eine neue Umgebung oftmals Wunder für die Kreativität! Sollte der Raumwechsel dagegen auch nicht von Erfolg gekrönt sein, fassen Sie sich ein Herz und schlagen Sie vor, das Treffen zu vertagen: „Ich habe das Gefühl, dass wir heute alle auf der Stelle treten. Sicher hat jeder noch etwas Wichtiges auf dem Schreibtisch! Vielleicht sollten wir es einfach nochmal an einem anderen Tag mit frischen Schwung probieren?“ Falls der Chef Ihren Vorschlag abwimmelt, gelten Sie wenigstens bei den Kollegen als heimlicher Held, der sie vor tödlicher Langeweile bewahren wollte.

Wie Sie am besten improvisieren…

Weil Ihnen Kollegin Meier aus dem Vertrieb kurz vor dem Meeting an der Kaffeemaschine mal wieder ihr Herz ausgeschüttet hat (und Sie sich nicht unhöflich abwenden wollten) blieb nun doch keine Zeit mehr, sich vorzubereiten? Dann bitte bloß nicht zugeben, dass Sie ohne jegliche Grundlage ins Treffen gehen. Das wäre die falsche Flucht nach vorne. Versuchen Sie dagegen lieber ein paar Kniffe, um trotz Wissenslücken positiv aufzufallen: Zeigen Sie zunächst einmal Ihr Interesse, indem Sie fleißig Stichpunkte notieren. Zusätzlich können Sie #Verständnisfragen stellen. Wenn mal wieder jemand ins Schwafeln kommt und nicht auf den Punkt, können Sie das Gesagte nochmals in simplen Worten zusammenfassen „Das heißt doch im Grunde, dass unsere Firma in nächster Zeit noch neue IT-Profis einstellen sollte!“ Und falls Sie in Ihrer Unwissenheit ertappt oder mit einer Frage eiskalt erwischt werden, bleibt Ihnen immer noch der Humor. Selbstironie on: „Entschuldigt bitte, aber jetzt ich hab doch glatt das komplette Meeting verpennt!!“ Selbstironie off: „Jetzt mal im Ernst… ich war leider gerade etwas abwesend…(jetzt schuldbewusst gucken!) Bist Du so lieb und wiederholst Deine letzte Frage nochmal?“ Sicher kriegen Sie mit etwas Charme und Witz doch noch die Kurve…

Sie brauchen noch mehr Tipps für den perfekten Auftritt im Job und
für eine gelungene Kommunikation? Dann wenden Sie sich gerne an uns. Wir vom IPBB machen Sie fit für alle Herausforderungen Ihrer Karriere!

Ihr IPBB-Team :-)
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Führerscheinprobleme? Zu viele Punkte in Flensburg? Ab sofort unsterstützt Sie unser neuer Verkehrspsychologe am IPBB mit Beratung, die Sie vorwärts bringt: Vorbereitung auf die MPU, Punkteabbau, Sperrfristverkürzung und mehr!

Alle Infos hier: www.mpu-in-kiel.de
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