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Medienbüro Dagmar Penzlin
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Journalistin, AudioMacherin, Spezialistin für klassische Musik und die Klassik-Szene gestern, heute und morgen. Gern bediene ich alle Kanäle: Hörfunk +++ Online +++ Print
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Hoch politisch und ewig gültig
Neue Deutungen von Schuberts "Winterreise"

"Die Winterreise", Franz Schuberts Liedzyklus aus dem Jahr 1828, fasziniert seit Generationen Publikum wie Musiker. Der britische Tenor Ian Bostridge hat jetzt ein grundlegendes, viel gelobtes Buch veröffentlicht, das beides zugleich ist: ein historisches, facettenreiches Kompendium zu den tieferen Bedeutungsebenen der "Winterreise" und zugleich der Erfahrungsbericht eines Sängers, der seit bald drei Jahrzehnten das Geheimnis der "Winterreise" zu erfassen sucht. Bostridges Tenorkollege Daniel Behle hat als ausgebildeter Komponist einen anderen Weg genommen, die 24 "Winterreise"-Lieder neu zu interpretieren: Behle hat den Zyklus für Klaviertrio arrangiert und aufgenommen.

Zu hören auf NDR Kultur: Welt der Musik am 10. Januar 2016, 18.05 bis 19 Uhr
Wiederholung am 12. Januar 2016, 21 bis 22 Uhr
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Meine nächste Sendung auf NDR Kultur am 9. Juni 2015, 21 bis 22 Uhr

Eigenbrötler mit Herz für die Kammermusik
Zum 150. Geburtstag von Carl Nielsen
 
Carl Nielsen gehört zu den schillerndsten Komponistenpersönlichkeiten der Musikgeschichte – Liebe zum Schrägen, Humorvollen und Experimentellen prägen sein Leben wie auch sein Werk. Wer sich näher mit dem facettenreichen Schaffen des dänischen Künstlers befasst, kann so eine Fülle von Musiken entdecken, die neuartig sind, manchmal auch radikal. Zugleich knüpft Nielsen vielfach an Traditionen an. Sein Leben lang hat der Sohn eines Tagelöhners sich neben seinen großen Symphonien auch vielen Formen der Kammermusik gewidmet. Sein Bläserquintett sorgte etwa für ein Wiedererstarken der Gattung im 20. Jahrhundert. Und immer wieder komponierte Nielsen Streichquartette, wodurch er auf diesem Gebiet in Nordeuropa eine Sonderrolle einnimmt.
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Mein nächstes Opernkonzert auf NDR Kultur am
5. März 2015, 20.05 bis 22 Uhr - Thema:

Carl Maria von Weber -
Romantiker in neuem Licht?
 
Er gehört zu den wichtigen Opernkomponisten der Musikgeschichte, sein „Freischütz“ erfreut sich ungebrochen großer Beliebtheit, und doch gab es bisher keine wirklich befriedigende Biographie über Carl Maria von Weber. Jetzt hat der Schott Verlag, der auch die Gesamtausgabe seiner Werke veröffentlicht, mit Christoph Schwandt einen erfahrenen Komponistenbiographen ins Boot geholt. Er zeichnet auf über 600 Seiten den Lebensweg des gebürtigen Eutiners nach  – Titel: „Carl Maria von Weber in seiner Zeit“. Ist das nun das ersehnte potenzielle Standardwerk? Und inwiefern zeigt das Buch auch Webers Opernwerke in neuem Licht? Im Gespräch mit Schwandt geht es sowohl um die frühen Musiktheater-Arbeiten und ein Schlüsselwerk wie Webers „Abu Hassan“ als auch um die großen Stücke: „Der Freischütz“, „Euryanthe“ und „Oberon“.
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Meine nächste Sendung im DEUTSCHLANDFUNK:
Musikforum, 27. Februar 2015, 22.05 bis 22.50 h

Ein Däne in New York
Alan Gilbert und
das Carl-Nielsen-Projekt der New Yorker Philharmoniker

Carl Nielsens Orchestermusik hat die Sinfonik des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Doch das ist kaum bekannt. Auch deshalb findet der Dirigent Alan Gilbert, dass noch mehr Menschen die Musik des Dänen kennenlernen sollten. So hat er als Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker über mehrere Spielzeiten hinweg einen Nielsen-Zyklus konzipiert: mit dessen sechs Sinfonien und den drei Solokonzerten. Das dänische Label Dacapo hat begonnen, diese Interpretationen auf CD zu veröffentlichen. Über seinen Zugang zu Nielsens Musik und den Reaktionen des New Yorker Publikums erzählt Alan Gilbert anschaulich. Ebenso über seine Begeisterung für zeitgenössische Musik und seine besondere Beziehung zu den New Yorker Philharmonikern: Seit Kindertagen ist der 48-Jährige dem Orchester eng verbunden.
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Mein nächstes Opernkonzert auf NDR Kultur:
19. Februar 2015, 20.05 bis 22 Uhr

Shooting-Star mit Silberstimme -
der Countertenor Valer Sabadus

Er ist der Jüngste unter den Countertenor-Koryphäen der Klassik-Szene und wird als Shooting-Star gehandelt: Valer Sabadus. 2013 hat der heute gerade 29-Jährige sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen, dabei ist er schon seit einigen Jahren international auf Opernbühnen und Konzertpodien gefragt. Furore machten seine Auftritte bei den Salzburger Pfingstfestspielen oder in der vielbeachteten Aufführung von Leonardo Vincis Oper „Artaserse“. Geboren in Rumänien, aufgewachsen in Bayern und ausgebildet in München, hat sich der Countertenor mit der silbrig schimmernden Stimme unter anderem einen Namen gemacht als ebenso virtuoser wie stilsicherer Interpret der Musik von Johann Adolf Hasse, Christoph Willibald Gluck und Wolfgang Amadeus Mozart. Im Opernkonzert gibt Valer Sabadus Einblicke in seine Gesangskunst und seinen Weg.
Foto von Valer Sabadus: © Uwe Arens
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NACHDENKEN ÜBER MUSIKWISSENSCHAFT
Die junge Forschergeneration lud nach Oldenburg

NDR Kultur - Welt der Musik: 3. Februar 2015, 21 bis 22 Uhr

Wie funktioniert Musikwissenschaft heute? Das fragt sich aktuell eine Gruppe von jungen Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftlern. Seit 1990 hat sich vieles verändert: sowohl methodisch und inhaltlich als auch strukturell. Die Wissenschaftsszene erlebte einen bedeutenden Generationenwechsel. Um ihr Fach historisch und soziologisch besser zu verstehen, hat der Forschernachwuchs einen musikwissenschaftlichen Kongress veranstaltet. An der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg ging es um „Generationen. Netzwerke. Denkstrukturen“, also um Aspekte, die die musikwissenschaftliche Arbeit prägen. Die Sendung wirft Schlaglichter auf konkrete Forschungsprojekte etwa zur Fachgeschichte der Musikwissenschaft. Ebenso sprechen gerade die jungen Vertreter der musikwissenschaftlichen Generation Y über ihr Selbstverständnis und ihre Wünsche für eine moderne Musikwissenschaft.
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Meine nächste Musikszene im DLF läuft am 19. Januar 2015, 20.10 bis 21 Uhr. Thema:
Trommeln, netzwerken, anschieben
Niedersachsen präsentiert sich als „Musikland“
 
Es klingt nach Paradies, nach Schlaraffenland, wenn sich ein Bundesland als Musikland präsentiert. Schon 1987 brachte die Landesregierung unter Ernst Albrecht den Begriff „Musikland Niedersachsen“ in Umlauf. Heute gibt es eine gemeinnützige, durch Stiftungsgelder finanzierte GmbH gleichen Namens. Auf der eigenen Website beschreibt sich das Musikland-Team – norddeutsch dröge - als „Koordinations- und Servicepunkt“ der heimischen Musik-Profis und Musikveranstalter.

Das ansonsten kunterbunte Internet-Portal lässt schon ahnen, was das bedeutet: Viel Trommelei für Kampagnen, die zum Musikmachen und Musikerleben anregen sollen. Das Team vom „Musikland Niedersachsen“ bringt auch eigene Projekte und veranstaltet außerdem für Festivalverantwortliche und Musikvermittler regelmäßig Treffen zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken. Doch: Was bringt so eine Musikland-Institution wirklich? Gerade der heimischen Klassik-Szene?
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Mein nächstes OPERNKONZERT auf NDR Kultur:
6.11.2014, 20 bis 22 Uhr
Virtuos und experimentierfreudig -
der Countertenor Max Emanuel Cencic

Countertenöre gibt es mittlerweile viele. Ein besonders profilierter Vertreter dieses gerade für die Barockmusik so wichtigen Stimmfachs ist Max Emanuel Cencic. Der Sänger begeistert sein Publikum nicht nur als virtuoser Interpret von verzierter Musik, sondern er entwickelt mit seiner eigenen Produktionsfirma Konzepte für CD-Aufnahmen und Opernproduktionen. Der hoch gebildete Künstler hat sich international etabliert als Spezialist für die Musik etwa von Händel, Hasse und Vivaldi. Sein Album mit Mezzosopran-Arien von Rossini sorgte ebenso für Aufsehen. Im Opernkonzert erzählt er von seinem Weg.
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Auf der jüngsten Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung beschäftigte sich ein Hauptsymposium mit dem MUSIKLEBEN IM OSTSEE-RAUM UM 1800 - ich berichte in der Stunden-Sendung Welt der Musik auf NDR Kultur darüber: am 30. September 2014, um 21 Uhr

Während der Hansezeit sorgte der rege Handelsverkehr dafür, dass Musiker im gesamten Ostseeraum unterwegs waren und der musikalische Austausch groß war. Das ist gut erforscht, doch was passierte ab dem 18. Jahrhundert mit diesem gewachsenen Musikleben? Was speziell in den politisch aufgewühlten Jahrzehnten um 1800? Auf dem Greifswalder Symposium ging es um diese Fragen und darum, wie politische und auch technische Entwicklungen das Musikleben im Ostseeraum prägten. Einzelne Städteporträts zeigten, dass sich wenig verallgemeinern lässt. Während sich in Helsinki nur mühsam ein öffentliches Konzertleben entwickelte, erlebte es in Stockholm eine Blütezeit. Und auch in Greifswald fanden anspruchsvolle Konzertprogramme regen Anklang.
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Mein nächstes OPERNKONZERT auf NDR Kultur:
18.9.2014, 20 bis 22 Uhr

Erfahrung siegt - zum 250. Todestag von Jean-Philippe Rameau

Rameau war ein Spätberufener in Sachen Oper: Zunächst arbeitet er wie sein Vater als Organist, er komponiert und mit Ende 30 erregt er Aufsehen als Musiktheoretiker. Erst mit 50 Jahren – als erfahrener Musiker - bringt er 1733 seine erste Oper heraus. Ein kühner Wurf - er schockt das Pariser Publikum.
Es folgen mehr als 20 Opern und Ballette, die das französische Musiktheater revolutionieren und ausstrahlen bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. Rameau vollzieht in seinen reifen Werken den Schritt vom barocken Maschinentheater hin zum Drama der Aufklärung.
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