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Janine Viviane Hofmann
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yesterday had to realize again that everything was only a naive and useless hope... that hopes and dreams and wishes will never be real - for me. Should be well- known, should be used to it, because it had been so as long as this "existence" is... So it had always been and so it will ever be... :(

but realizing this is so painful

picture: by me
http://lacrimaenivis.deviantart.com/art/mortua-somnia-676998572

"mortua somnia" - latin for "dead dreams"

yesterday's drawing... because of two often heart broken (all people can break a heart - friends, relatives, wife/husband), and the idea of a glass heart fits, because a heart is fragile
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deutsch / englisch

wunderschöner aber trauriger Film

"Die Legende der Prinzessin Kaguya"

Vorschau:
https://youtu.be/_xB-b7hDWaY

Film:
http://www.meinkinoguide.com/kaguya-hime-no-monogatari-taketori-monogatari.html


mit Rezension von J. Wagner ( zu finden bei amazon)

"Erschütterndes Meisterwerk!

Nun verlasse ich mal die Sphäre der Klassik-Rezensionen (eigentlich meine Domäne) und bespreche aus großer Bewunderung ein paar japanische Anime-Filme. Das wahrscheinliche Ende von Ghibli beförderte meine Entscheidung, Filme dieses Studios (es gibt dort nur Erstklassiges!), aber auch Filme von Kaze und anderen Studios zu besprechen. Ich behalte in meinen Film-Rezensionen meinen Stil einer Gestalt- und Seelen-Sicht aus den Klassik-Besprechungen bei, da mich das Innere Wesen eines Kunstwerks viel stärker interessiert als dessen äußere Form.

Über Musik lässt sich problemlos alles schreiben, da es keine Informationen zu 'verraten' gibt. Bei Filmen mit Handlung ist das natürlich anders. Meine Besprechungen sind keine Inhaltsangaben, aber sie thematisieren höchst subjektiv wichtige (scheinbar) kleine oder große Ereignisse und Entwicklungen des Films. Wer auf keinen Fall inhaltlich etwas über den Film erfahren möchte, sollte in meinen Filmrezensionen nur die letzten Abschnitte UMSETZUNG, EDITION und FAZIT lesen und den Abschnitt ZUM FILM meiden. Dort gehe ich auf Punkte ein, die nichts mit dem Filminhalt zu tun haben.

Im Teil ZUM FILM wende ich mich eindeutig an Leser, welche den Film schon kennen und sich über kontemplative Gedanken dazu freuen, welche über den üblichen Rahmen hinausgehen. WER DEN FILM NOCH NICHT KENNT, SOLLTE DIESEN ABSCHNITT DER REZENSION NICHT LESEN! Und zwar weniger wegen sogenannter "Spoiler" (verratenem Inhalt), sondern mehr weil ich durch meine sehr persönliche Sicht das Ersterleben des Films in der Wahrnehmung doch in eine bestimmte Richtung lenke - was ich nicht möchte. Diese hier entwickelten Gedanken sind nur als Anregung für einen persönlichen inneren Diskurs zu sehen, der natürlich auch gerne hier in Kommentaren usw. öffentlich geführt werden kann. Ich freue mich darüber und nehme gern Stellung dazu :-)

Übrigens biete ich keine INTERPRETATION des Films - das ist zum Glück bei solch guten Filmen mit vielen Schichten gar nicht möglich und will auch keinesfalls etwas von deren Mysterium, Zauber und Faszination nehmen. Meine Begeisterung für das Unwägbare und Unaussprechliche ist von den assoziativen Gedanken unberührt.

Hier als erstes der Film, der anscheinend (leider!!!) wohl das drittletzte der vom Studio Ghibli produzierten Meisterwerke ist und bleibt:

- - - -

ZUM FILM: "DIE LEGENDE DER PRINZESSIN KAGUYA" - EINE (MÖGLICHE) SEELISCHE DEUTUNG

'Kaguya-hime no Monogatari' ist ein äußerst vielschichtiger Film, der auf viele Arten erlebbar ist. Es gibt die erzählerische Ebene der Handlung, die Märchenebene mit all dem geheimnisvollen und nicht logisch Erklärbaren, die faszinierende darstellerische Ebene mit dieser neue Art animierter Zeichnung mit all den optischen Stimmungen, Bildern, Symbolen usw,, eine geschichtlich-japanische Ebene die uns Europäern Großteils fremd ist und natürlich auch eine seelisch-psychologische Ebene und eine gesellschaftskritische Ebene. Bei aller Wichtigkeit und Faszination aller Ebenen möchte ich mich in der sehr umfangreichen Rezension dennoch ausschließlich auf die beiden letztgenannten Ebenen beschränken. Die anderen Aspekte bieten Raum für Leichtes und Positives, was hier leider eher wegfällt.

Isao Takahatas 'Die Legende der Prinzessin Kaguya' ('Kaguya-hime no Monogatari') ist ein extrem verstörender Film - wie es auch auf ganz andere Weise sein 'Die letzten Glühwürmchen' (die genaue Übersetzung 'Grab der Leuchtkäfer' ist viel passender und genauer). Es ist wie oft bei Ghibli und anderen japanischen Animes ein Film über das Erwachsenwerden (hier des Scheiterns daran) und die Erziehung, bei der im Fall Kaguya die Stiefmutter schwach ist (da sie sich trotz besserer Ahnung immer ihrem Mann fügt - ein Aspekt hier thematisierter rigider Konvention) und der Stiefvater "nur das Beste" für Kaguya will (und dabei nicht wahrnimmt, dass er in erster Linie seine eigenen Wünsche nach gesellschaftlichem Aufstieg auslebt, seine eigene konventionelle Vorstellung vom Glück seiner Tochter aus seiner eigenen Warte pflegt und keineswegs auf die realen Bedürfnisse seiner Stieftochter hört) und die daraus entstehenden fatalen seelischen Folgen für Kaguya: Denn es liegt nahe, den Weg Kaguyas zur emotionslosen "Mondgesellschaft" als unausweichliche endgültige innere Abspaltung der jungen Frau zu sehen, was sich ja schon bei der Freier-Szene (in dem erschreckenden "Schwarzweiß-Rasen" und Wüten in groben Strichen mit schockierender Musik) und der späteren (nur zu ahnenden) Vergewaltigungsszene durch den Kaiser angedeutet hat. Die tatsächlich gezeigte Zurückhaltung und Noblesse des Kaisers kann ich nur als eine rein innere Wahrnehmung der Prinzessin sehen, die die Realität schon nicht mehr wahrnehmen und integrieren kann, weil sie zu schrecklich ist. Das erste schockartig plötzliche Erscheinen des Kaisers und die panische Reaktion Kaguyas zeigen wohl den Anfang dessen, was dann wirklich passiert - so meine subjektive Empfindung ...

Der Film hat mehrere Schichten und birgt für den Betrachter einiges an Lesarten. Mein Ansatz, den ich jetzt noch weiter ausführe, ist da nur EINE Möglichkeit, sich von dem Meisterwerk gefangen nehmen zu lassen. Ich habe z.B. gar nicht die mythologischen Aspekte berührt, die Symbole in Bildern, die gescheiterte Liebesbeziehung Kaguyas oder deren eigenes Handeln. Im Grunde beschränke ich mich auf drei Punkte, die sich alle in folgender Reihenfolge in grausamer Konsequenz auseinander entwickeln:

Rigide Umsetzung von Konvention, übergriffiger verschiedenster Missbrauch und seelische Abspaltung

Man kann der Legende der Prinzessin Kaguya auch jegliches Geheimnisvolle nehmen, was die Geschichte allerdings noch deprimierender und schmerzlicher macht:
Die (nun also nicht Stief)Eltern zeugen ein Kind, welches wie fast alle Kinder mit allen (himmlischen) Gaben (Gold = menschliche Talente, Kleider = die persönliche Schutzaura) geboren wird. Die ersten Jahre wächst das Kind in der Verbindung mit seiner Umgebung (Natur, Menschen) glücklich auf, während der Vater schon ihre Talente für "bessere Zwecke" planend (denn ihr glückliches im Hier und Jetzt sein be-achtet er nicht) missbraucht.
Aber nach ein paar Jahren des Kinderglücks hat der Vater den konventionellen Rahmen seiner eigenen Vorstellungen geschaffen und die Tochter muss widerspruchslos gehorchen und sich fügen. Alle gewachsenen Bindungen reißen durch den sozialen Aufstieg (und Umzug) der Familie (auf Kosten der Tochter, deren Talente der Vater missbraucht) ab, ihre sie schützende Aura wird pervertiert (Auslegung von gesunder Individualität und Selbstbestimmtheit als Männer herausfordernde Unbeugsamkeit, die es zu brechen gilt), was der Tochter ihre Unbeschwertheit und einen Großteil ihrer Lebensfreude nimmt.
Noch ist sie aber ungebrochen und rebelliert immer wieder wie jedes starke Kind gegen Zwänge von außen (die maskenhafte Erzieherin als personifizierte starre Konvention). Auch als sie - wieder der nächsten Konvention folgend - gegen ihren Willen standesgemäß heiraten soll, weiß sie sich durch ihren starken Willen und ihre Intelligenz zu wehren. Aber die Folgen ihrer Abwehr, das Scheitern bzw. der Tod der Bewerber, die letztlich an deren selbst gesteckten Ansprüchen scheitern, empfindet Kaguya als ihre Schuld, mit der sie wieder von den Eltern alleine gelassen wird. Somit schwindet weitere Lebensfreude mit einem großen Schritt in die Depression. Das 'Werben' des Kaisers (wohl eine Vergewaltigung, wenn diese auch nicht gezeigt wird und im seelischen Ausblenden gar nicht passiert) kann sie dann nur noch durch vollkommene innere seelische Abspaltung ertragen.
Egal ob am Mond oder auf der Erde ' die junge Frau Kaguya (in irdisch lebendiger Natur geboren) hat am Beginn der Blüte ihres Lebens völlig den Bezug zu sich selbst verloren und ist "endlich" (im doppelten Sinne) in der starren Gesellschaft angekommen. Es ist ein starkes Bild, diese tote gefühllose Gesellschaft dem Mond zuzuschreiben - unendlich fern und kalt. Das letzte Aufbäumen ihres gesunden Anteils (Lebensenergie), der einfach leben und lieben möchte, ist zu schwach geworden und verlischt ...
Ein hoffnungsloser und erschütternder Schluss des Films, der keinen Funken Hoffnung birgt und vielleicht gerade deshalb so niederschmetternd und aufrüttelnd zugleich wirkt.

Takahatas Film, der die geheimnisvolle ursprüngliche Geschichte (anscheinend ca. um 900 aufgezeichnet, Chinesische Einflüsse, gibt es zudem verschiedenen Varianten gibt) im besten Sinne 'missbraucht' und traumhaft sicher psychologisch erweitert bzw. abwandelt, geißelt alle starren, rigiden Arten von Konvention (von denen es besonders in Japan viel gibt), welche unweigerlich heranwachsende Menschen seelisch verkrüppeln, wenn sie sich nicht wehren können (welches Kind kann sich schon seiner Eltern erwehren?) und sich irgendwann in die 'Mondgesellschaft' fügen.

- - -

KÜNSTERISCHE UND TECHNISCHE UMSETZUNG

Hervorragend künstlerisch und liebevoll gezeichnet, wobei ein ganz neuen Zeichenstil zum Tragen kommt, der trotz oberflächlich betrachtet ähnlicher Sparsamkeit nochmal ganz anders als bei "Die Yamadas" ist und traditionelle japanische Sichtweisen und Techniken mit einbezieht. Dabei bleibt es aber nicht, weil kreativ und passend stilistische Abweichungen eingebaut werden, die somit passend zum Inhalt des Films auch in der Form rein tradionell Schematisch-Starres ablehnen. Alles ist ganz einmalig umgesetzt!

Dazu ein ausgezeichneter Ton mit einer äußerst abwechslungsreichen Musik unterschiedlicher Besetzung, der wie in vielen Ghibli Filmen genial als Ausdrucksmittel eilgesetzt wird (z.B. ganz bewusste Dynamikunterschiede und Höhepunkte).
Sehr gute deutsche Untertitelung.

Da ich den Film noch nicht in deutscher Synchronisierung gesehen habe, kann ich leider zur deutschen Tonspur nichts sagen (werde es wohl ergänzen). Ich empfehle aber jedem sich bei asiatischen Filmen in ein OmU einzufügen (hat man sich nach kürzester Zeit dran gewöhnt), da der Sprachfluss im Deutschen länger ist und somit öfters Kompromisse (Kürzungen) bei der Übersetzung gemacht werden müssen oder hektisch schnell gesprochen wird. Zudem ist der Klang der Sprache auch eine Aussage und die Sprecher sind bei Ghibli hervorragend gewählt - wie bei diesem Studio ja auch sonst kein noch so kleines Detail vernachlässigt wurde.

EDITION UND EXTRAS

Mir gefällt sehr die einheitlich schlichte einfarbige Hüllengestaltung, in der noch dieses Jahr (2016) alle Ghibli-Filme als Bluray erhältlich sein werden. Die letzten zwei ausstehenden Filme "Die Yamadas" kommen im Mai ("Die Yamadas") und im Sommer oder Herbst ("Flüstern des Meeres"). Allerdings ist im Fall Kaguya auch die DVD wunderschön gestaltet - EIN Bild das schon den ganzen Film in sich trägt ... Hervorragende Bluray-Umsetzung, ich kann keinerlei technische Mängel feststellen.

Ich kaufe einen Film nicht WEGEN der Extras und bin deshalb auch bei sparsamer Ausstattung nicht wirklich enttäuscht, aber freue mich über solche Boni. Die Pressekonferenz mag wenig, langweilig und japanisch förmlich nichtssagend erscheinen - ist sie aber m.E. keineswegs (wie übrigens häufig Pressekonferenzen und Interviews zu Ghibli oder anderen japanischen Anime-Filmen)! Wenn man nichts erwartet und ganz ruhig sich in die sprechenden Personen einfühlt, dann spürt man stark die Begeisterung und das Lebendige, dass Japaner halt in eine nach außen hin gezügelte Form bringen. Ich schätze immer mehr diese Art der Form - z.B. zuerst vor einem Interview oder Aussagen für alle Raum zu geben, ein persönliches Dankeswort zu sagen. DAS ist in der westlichen Kultur kaum möglich, es sei denn man verquickt diesen Dank mit der Antwort auf eine Frage. So wird es meist gehandhabt und wirkt meist gehetzt und unpassend, weil einfach zwei Dinge zusammengepackt sind und ein Dank somit nicht angemessen wertschätzend sich entfalten kann. Man mag das für ein nichtiges Detail halten, aber als Betrachter von Anime-Filmen lernt man doch über das Beseelte (denn das heißt ja das Wort!) und die Wertschätzung aller kleinen Dinge, die ja schließlich alle liebevoll und zeitaufwendig gezeichnet werden!

Ach ja - konkret: Interessant ist doch die Rezeption des Films in Japan, die bei der Vorstellung noch nicht abzuschätzen war. "Die Legende der Prinzessin Kaguya" ist in seiner schwächeren Akzeptanz durch die Japaner (hat nur die Hälfte der benötigten Einkünfte gebracht) vielleicht der Film, der letztlich zu der Entscheidung geführt hat, das Ghibli-Studio (zumindest in seiner jetzigen Form) wegen Unrentabilität zu schließen. Jammerschade angesichts des großartigen Kunstwerks und der aufrüttelnden Botschaft - aber vielleicht eben auch gerade WEGEN letzterer. So hart sind nur wenige Filme je mit der Gesellschaft ins Gericht gegangen. Im Westen geht so etwas leichter, da hier die Identifikation mit Staat und Gesellschaft nicht so sehr verankert ist. Jeder Japaner kennt den originalen Stoff zu 'Kaguya-hime no Monogatari' und sieht sofort, dass dieser von Isao Takahata in erster Linie (und verfremdet) benutzt wurde, um Kritisches über Generationenverständnis, Erziehung und generell starre Konvention zu sagen.

FAZIT

Ein absolut wichtiger und tief berührender Film, über dessen Vielschichtigkeit und Appell an die Menschlichkeit man sich lange im Gespräch austauschen und eigener Lebenserfahrung nachspüren kann. Dieses Japan ist überall und wohl zu allen Zeiten zu finden ... Für mich gehört dieses Meisterwerk in den Olymp der Filme . . ."



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wonderful but sad film

"tale of princess kaguya"

trailer:
https://youtu.be/9lDrkokymLQ

full film:
http://fullmovies21.com/movie/2576852


Recension (translation) by J. Wagner (to be found in amazon)

"overwhelming masterpiece

Now I leave the sphere of the classic reviews (actually my domain) and discuss great admiration a few Japanese anime films. The probable end of Ghibli promoted my decision to discuss movies of this studio (there is only top notch!), But also films from Kaze and other studios. In my film reviews, I keep my style of a gestalt and soul view from the classic discussions, since the inner essence of a work of art is much more interested in me than its external form.

Music is easy to write, since there is no information about 'betray'. In films with action, of course, is different. My conversations are not content, but they focus on very subjectively important (seemingly) small or big events and developments of the film. Anyone who does not want to know about the film in any case should only read the last sections IMPLEMENTATION, EDITION and FAZIT in my film reviews and avoid the section FILM. There I go to points, which have nothing to do with the film content.

In the FILM section, I am clearly addressing readers who already know the film and are happy about contemplative thoughts that go beyond the usual framework. WHO WILL NOT KNOW THE MOVIE WILL NOT READ THIS SECTION OF THE REVIEW! And not so much because of the so-called "spoilers" (betrayed content), but more because, through my very personal view, I direct the first life of the film in the perception but in a certain direction - which I do not want. These thoughts developed here are only to be seen as a stimulus for a personal inner discourse, which can also be taken publicly in commentaries, etc., of course. I am glad about it and I like to take a position :-)

By the way, I do not offer any INTERPRETATION of the film - that is fortunately in such good films with many layers not possible and does not want to take any of their mystery, magic and fascination. My enthusiasm for the imponderable and unspeakable is unaffected by associative ideas.

Here is the first film, which apparently (unfortunately !!!) is and probably remains the third last of the masterpieces produced by Ghibli Studio:

As shown in Fig.

TO THE FILM: "THE LEGEND OF THE PRINCESS KAGUYA" - A (POSSIBLE) SEELIC INTERPRETATION

'Kaguya-hime no Monogatari' is a very complex film that can be experienced in many ways. There is the narrative level of the plot, the fairy tale with all the mysterious and non-logical explanation, the fascinating acting level with this new kind of animated drawing with all the optical moods, images, symbols, etc., A historico-Japanese level to us Europeans largely And, of course, a psychological-psychological level and a social-critical level. With all the importance and fascination of all levels, I would like to limit myself exclusively to the last two levels in the very extensive review. The other aspects offer space for light and positive things, which is unfortunately rather absent here.

Isao Takahatas 'The Legend of the Princess Kaguya' ('Kaguya-hime no Monogatari') is an extremely disturbing film - as it is in a different way 'The Last Fireflies' more accurate). It is as often with Ghibli and other Japanese Animes a film about the growing up (here of the failure) and the education, in the Kaguya case the pommel is weak (as she always adds to her husband despite better knowledge) And the stepfather "only the best" for Kaguya (and does not perceive that he is primarily exercising his own desires for social advancement, cultivates his own conventional notion of the happiness of his daughter from his own standpoint, Real needs of his Stieftochter) and the resulting fatal psychological consequences for Kaguya: For it is obvious to see the way of Kaguyas to the emotionless "Mondgesellschaft" as an unavoidable final inner split-off of the young woman, which is already at the free scene In the frightening "black-and-white lawn" and raging in coarse strokes with shocking music) and the Later (only suspected) rape scene by the Emperor. I can only see the Emperor's actual restraint and noblesse as a purely inner perception of the princess, who can no longer perceive and integrate reality because it is too terrible. The first shocking sudden appearance of the Emperor and the panic reaction of Kaguyas probably show the beginning of what really happens - so my subjective feeling ...

The film has several layers and hides for the viewer some readings. My approach, which I now carry out further, is only ONE possibility to be captured by the masterpiece. For example, Does not touch the mythological aspects, the symbols in pictures, the failed love relationship of Kaguyas or their own actions. Basically, I limit myself to three points, all of which are split up in the following sequence in cruel condemnation: Rigid implementation of convention, extreme abuse and psychological detachment. The legend of Princess Kaguya can also take any mystery, which makes the story even more depressing The parents (who are not step-like) bear witness to a child who, like almost all children, is born with all (celestial) gifts (gold = human talents, clothes = the personal guardaura). The first years the child grows happily in the connection with his surroundings (nature, people), while the father already abused their talents for "better purposes" (for their happy in the here and now he does not regard it) After a few years of child happiness, the father has created the conventional framework of his own ideas and the daughter has to obey without contradiction. All grown ties are tearing through the social rise (and relocation) of the family (at the expense of the daughter whose talents the father abuses), their protective aura is perverted (interpretation of healthy individuality and self-determination as men challenging inflexibility that break it ), Which the daughter takes her indifference and a large part of her joy for life. But she is still unbroken and always rebels like any strong child against constraints from outside (the maskenere kindergarden as personified rigid convention). Even when, according to the next convention, she is supposed to marry against her will, she is able to defend herself by her strong will and her intelligence. But the consequences of their defenses, the failure or the death of the applicants, who ultimately fail to meet their self-imposed demands, feels Kaguya as her fault with which she is left alone by her parents. Thus, further joy of life with a great step in the depression disappears. The emperor's' adoring '(probably a rape, even if it is not shown and does not happen in a psychic hiding) can then only endure it by a complete inner spiritual separation. Whether on the moon or on the earth -' the young woman Kaguya (born in terrestrial nature) has lost completely the relation to herself at the beginning of the flowering of her life and has arrived "finally" (in a double sense) in rigid society. It is a strong picture to attribute this dead, insensitive society to the moon - infinitely distant and cold. The last rebirth of her healthy part (life energy), who simply wants to live and love, has become too weak and extinguished ... A hopeless and shattering conclusion of the film, which does not harbor a spark of hope and perhaps, for that very reason, so oppressive and agonizing at the same time. Takahata's film, which in the best sense is 'abused' and psychologically expanded or modified, is the most mysterious, rigid types of convention (apparently, about 900, Chinese influences, Of whom there is a great deal, especially in Japan), who inevitably cripple the growing up of men, if they can not defend themselves (which child can be defended by his parents?) And join the 'moon society' AND TECHNICAL IMPLEMENTATIONHerfectly drawn artistically and affectionately, whereby a whole New drawing style, which, despite superficially similar economy, is quite different from "The Yamadas" and incorporates traditional Japanese visions and techniques. But it does not stop there because creatively and appropriately stylistic deviations are built, which thus, in accordance with the content of the film, also reject schematically rigid in the form of purely traditional. Everything is quite unique, in addition an excellent sound with a very varied music of different cast, like in many Ghibli films ingenious as an expressive means (eg deliberate dynamic differences and highlights) .Very good German subtitling.Das I the film not yet in German synonymous, I can unfortunately say nothing to the German soundtrack (will probably supplemented it). I recommend however each with Asian films in an OmU to insert (has one accustomed itself after a short time), since the language flow in German is longer and thus often compromisses. must be made during the translation or frantically spoken quickly. In addition, the sound of the language is also a statement and the speakers are excellent at Ghibli - as with this studio, no other detail was neglected. EDITION AND EXTRAS I like very much the uniformly simple monochrome cover design, 2016), all Ghibli films will be available as Bluray. The last two outstanding films "The Yamadas" come in May ("The Yamadas") and in summer or autumn ("Whisper of the Sea"). However, in the case of Kaguya also the DVD is beautifully designed - A picture which already carries the whole film in itself ... Excellent bluray implementation, I can not find any technical flaws. I do not buy a film WEGEN the extras and am therefore synonymous with economical Equipment not really disappointed, but am pleased about such bonuses. The press conference may seem little, boring, and japanese formally non-saying - but is it m.E. By no means (as usual, press conferences and interviews with Ghibli or other Japanese anime films)! If you do not expect anything and you can feel calmly in the people who speak, you can feel the enthusiasm and the liveliness of the Japanese people in an out-of-the-way form. I think more and more of this kind of form - e.g. First before an interview or statements for all space to give a personal thank-you say. This is hardly possible in Western culture, unless one grates this thanks with the answer to a question. So it is mostly handled and usually acts rushed and unsuitable, because simply two things are packed together and therefore a grateful appreciation can not unfold. One may think that this is a void detail, but as an observer of anime films, one learns about the animated (because that is the word!) And the appreciation of all the small things, which are finally all lovingly and time-consuming! - specifically: the reception of the film in Japan, which was not yet to be estimated at the performance, is interesting. "The Legend of Princess Kaguya" is in his weaker acceptance by the Japanese (has brought only half of the income needed) perhaps the film that ultimately led to the decision to make the Ghibli studio (at least in its present form) because of unprofability close. Jamming in the face of the great work of art and the startling message - but perhaps also just WAY the latter. Only a few films are ever so hard with the company. This is easier in the West because the identification with the state and society is not so much anchored here. Every Japanese knows the original material for 'Kaguya-hime no Monogatari' and immediately sees that this is used by Isao Takahata primarily (and alienated) to say critical things about generational understanding, education, and generally rigid convention.FAZITEin absolutely important and Deeply touching film, whose complexity and appeal to humanity can be exchanged for a long time in conversation and can be traced back to life experience. This Japan is everywhere and probably at all times to find ... For me belongs this masterpiece in the Olymp of movies. . ."



picture: found in google (its from the film)
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(text in english below the german text)

Unerwünschte Seele

ein Mädchen schweigt jahrelang, will niemandem Schwierigkeiten bereiten, bemüht sich Rücksicht auf andere zu nehmen, andere sind wichtig

das Mädchen nicht
War es noch nie

Irgendwann ist genug Verzweiflung da, um Schreckliches zu äußern, weil oft gefragt wurde "gibt es da jemand Besonderes?"
Verzweiflung, weil alle Welt denkt, jede/r muss mit jemanden zusammen sein, und dass mit einzelnen Personen etwas nicht stimmt
Irgendwann ist genug Mut da, um Schreckliches zu äußern...
Irgendwann ist nichts mehr von der ohnehin schon geringen Kraft da, alles Leid immer nur zu verbergen

Doch niemand glaubt
niemand will sehen - was die Tränen bedeuten, was die langen Ärmel bedeuten
niemand will sehen - was alles, das Erinnerungen auslöst, bewirkt
Das alles erscheint, als wäre es erst gestern gewesen - dabei ist es vor Jahren gewesen
Die Gefühle von einst, die Angst, das Ausgeliefertsein, der Schmerz, der Ekel, der Selbsthass

Das Mädchen ist schon lange kein Mädchen mehr
Es ist früh erwachsen geworden - und innerlich gestorben

Sie sehen aber nur Intoleranz, weil ähnliches Aussehen, ähnliche Stimmen, ähnliche Gerüche, ähnliche Situationen, oder auch nur dumme Sprüche, alles hervorholen.

Sie beschützen jeden anderen - als wäre das Mädchen ein Feind

Das Mädchen weiß nicht, was beschützt werden bedeutet.
Es ist noch nie beschützt worden

Sie wollen nicht wahrhaben, wie alte Wunden aufgerissen werden, wie das alles verletzt, wie die Venen pochen als wäre in ihnen Gift, wie all der Schmerz in den Venen tobt

Sie wollen eine Seele verbiegen - weil sie wertlos ist, weil sie so anders ist, weil niemand für so eine Seele Liebe empfinden kann

Sie verurteilen. Sie verdammen. Sie kreuzigen
... mich...

Sie werden feindselig, sie werden böse, wenn der Wunsch da ist, alles, das Schmerzen bereitet, zu meiden. Sie verlangen Konfrontation. Sie verlangen Selbstbeherrschung. Sie benutzen Worte als Waffe, und manche worte wirken wie eine Falle "wenn du nicht bei uns bist, dann sind wir bekümmert."

Und das Mädchen will nicht gehasst werden - und geht in die Falle
Und wie es wieder allein ist, fällt die Maske
Tränen
Gift in den Venen
Blut
und der Wunsch, das all der Schmerz mit hinausfließt
das Existieren mit hinausfließt

Sie werden böse, wenn ihre Meinung "das Leben ist ein Geschenk" nicht geteilt wird.

Ist es nicht egoistisch andere zu zwingen, zu "leben"?
Immer wollen sie eine andere Meinung verbieten
Was soll an einem "Leben" schön sein, wenn es niemals schön war?

Es ist lange vorbei, das Existenz "Leben" war

Wenn jemand das Mädchen sieht, ist sie schuldig, dass diese über sie verärgert sind, dass diese sie kritisieren und sie zu tadeln - alles, was mit ihr zu tun hat

Und niemand will etwas hören.
Es gibt niemand, der/die traurige Worte erlaubt.
Jedes Gespräch soll positiv sein, als wäre alles gut, als wäre die Welt gut. Es soll oberflächlich bleiben. Oder ein Gespräch geht immer nur um andere

Und das Angebot, da zu sein, anderen zu zu hören (weil Toleranz da ist, wo sie als selbstverständlich gesehen ist - sie sehen Toleranz für Äußerlichkeiten als Pflicht, aber Toleranz für jemandes Seele/Herz [wenn es andere betrifft] gilt als selbstverständlich oder ist nur eine dumme Laune), wird großzügig benutzt

Das Mädchen wird abgefüllt

Einst Mülleimer für die Schlechtigkeit anderer
Einst Mülleimer für deren Sünden

Jetzt nur noch Mülleimer für Oberflächlichkeit
Jetzt Mülleimer für seichte Worte

Das Mädchen bekommt kaum Luft

Es will nur noch allein sein.

Es will niemanden sehen

Es will nie wieder verletzt werden

Es will nur noch Frieden

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Unwished- for soul

A girl is silent for years, does not want to trouble anyone, takes care to take others, others are important

The girl is not
Never had been

Some day, there is enough despair to express terrible things, because she often has been asked, "Is there anyone special?"
Despair, because all the world thinks, everyone has to be with someone, and that something is wrong with single persons
Some day there is enough courage to express terrible things ...
Some day nothing is left of the already low strength to conceal all pain

But no one believes
No one wants to see - what the tears mean, what the long sleeves mean
No one wants to see - what all, that triggers memories, causes
It all seems as if it was only yesterday - it was years ago
The feelings of once, the fear, the feeling of being abandoned, the pain, the disgust, the self-hatred

The girl has not been a girl anymore for a long time
She grew up early - and died inwardly

But they only see intolerance, because similar looks, similar voices, similar odors, similar situations, or even silly words, make everything come out.

They protect everyone else - as if the girl was an enemy

The girl does not know what is meant to be protected.
She has never been protected

They do not want to see how old wounds are torn open, how all this hurts, how the veins throb as if poison is in them, how all the pain rages in the veins

They want to bend a soul - because it is worthless, because it is so different, because no one can feel love for so a soul

They send down. They damn. They crucify
... me...

They become hostile, they become angry when there is a wish to avoid all that is pain. They demand confrontation. They demand self-control. They use words as a weapon, and some words seem like a trap "if you are not with us, then we are sad"

And the girl does not want to be hated - and falls into the trap
And as she is again alone, the mask falls
Tears
Venom in the veins
Blood
And the wish that all the pain will flow out with
The existing flows out with

They become angry when their opinion "life is a gift" is not shared.

Is not it selfish to force others to "live"?
They always want to forbid another opinion
What should be beautiful about a "life", when it was never beautiful?

It is long gone that this existence was "life"

When anyone sees the girl she causes them to be annoyed, to criticize and to reprove her - everything what has to do with her

And no one wants to hear anything.
There is no one who allows sad words.
Every conversation has to be positive, as if everything was good, as if the world was good. It shall remain superficial. Or a conversation is always about others

And the offer to be there, to listen to others (because there is tolerance where it is seen as a matter of course - they see tolerance for appearance as a duty, but tolerance for someone's soul / heart [when it affects others] is considered self-evident or, is only seen as a dull mood), is used generously

The girl is being stuffed

Once trash can for the wickedness of others
Once trash can for their sins

Now only trash can for superficiality
Now trash can for shallow words

The girl barely gets air

She just wants to be alone.

She does not want to see anyone

She never wants to be hurt again

She just wants peace



picture: by me
http://lacrimaenivis.deviantart.com/art/Seele-672059845
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"I can still feel what he did in my body standing here right now." (Sanza, from "Game of Thrones")

"Ich kann es immer noch fühlen, was er meinem Körper angetan hat." (Sanza, aus "Game of Thrones")


picture: found in google
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"Most of us don't want to change, really. I mean why should we? What we do want is sort of modifications on the original model.
But what happens when an event occurs that is so catastrophic that we just change? We change from the known person to an unknown person. So that when you look at yourself in the mirror do you recognise the person that you were? That the person inside the skin is a different person?" (Nick Cave)


picture: by Thomas Kinkade
found in google, changed into monochrome
words: added to picture
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sad music...

https://youtu.be/lDpnjE1LUvE

Where the wild roses grow (by N. Cave and K. Minogue)

They call me 'The Wild Rose'
But my name was Elisa Day
Why they call me it, I do not know
For my name was Elisa Day

From the first day I saw her, I knew she was the one
She stared in my eyes and smiled
For her lips were the color of the roses
That grew down the river, all bloody and wild

When he knocked on my door and entered the room
My trembling subsided in his sure embrace
He would be my first man and with a careful hand
He wiped at the tears that ran down my face

They call me 'The Wild Rose'
But my name was Elisa Day
Why they call me that, I do not know
For my name was Elisa Day

On the second day, I brought her a flower
She was more beautiful than any woman I've seen
I said, "Do you know where the wild roses grow
So sweet and scarlet and free?"

On the second day, he came with a single red rose
He said, "Give me your loss and your sorrow"
I nodded my head, as I lay on the bed
"If I show you the roses, will you follow?"

They call me 'The Wild Rose'
But my name was Elisa Day
Why they call me that, I do not know
For my name was Elisa Day

On the third day, he took me to the river
He showed me the roses and we kissed
And the last thing I heard was a muttered word
As he knelt above me with a rock in his fist

On the last day, I took her where the wild roses grow
She lay on the bank, the wind light as a thief
And I kissed her goodbye, said, "All beauty must die"
And I lent down and planted a rose between her teeth

They call me 'The Wild Rose'
But my name was Elisa Day
Why they call me it, I do not know
For my name was Elisa Day
My name was Elisa Day
For my name was Elisa Day


#WhereTheWildRosesGrow #KylieMinogue #NickCave


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