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Matthias Spielkamp
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220-Seiten aktuelle Lektüre fürs Wochenende. Die Buchmesse lässt (nicht) grüßen...
Dieses Gutachten wird die Debatte über die #Kulturflatrate  neu befeuern: Prof. Gerald Spindler legt 220-Seiten-Analyse unter rechtlichen und ökonomischen Aspekten vor.  Bei uns gibt's schon mal die wichtigsten Aussagen aus der Zusammenfassung.

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Meine 2 Cents zu Tillack/STERN vs. FDP (und Niggemeiers Kommentar dazu):

Erst wenn die letzte E-Mail urheberrechtlich geschützt, der kürzeste Tweet mit Werkcharakter versehen, dem nichtigsten Facebook-Post die Schöpfungshöhe zuerkannt ist, werdet Ihr merken, dass Ihr ohne Erlaubnis nichts mehr veröffentlichen könnt...

Im Ernst: Ich frage mich, ob eigentlich noch jemand merkt, in was für eine perverse Lage wir uns manövriert haben? Urheberrecht als Mittel, um seine Fragen vor Veröffentlichung zu schützen?

Und dann wird das diskutiert (in Niggemeiers Blog und bei Facebook, wo sich auch Tillack geäußert hat, aber offenbar mit einer nicht-öffentlichen Erwiderung auf +Marcus Lindemann s Post, so dass ich den hier nicht zitieren kann), als sei das normal und es gehe nur um die rechtlich richtige Auslegung.

Spinnen denn alle?

Das Urheberrecht ist geschaffen worden, um Autoren, Musikern und anderen zu ermöglichen, ihre Werke (!) zu schützen. Und jetzt nimmt es jeder offenbar völlig selbstverständlich dazu her, um seinen noch so unbedeutenden Mist zu schützen (nein, mit Mist meine ich nicht Tillacks Recherchen, die ich sehr schätze — ich meine damit die Idee, seine /journalistischen Fragen/ als urheberrechtlich geschütztes Werk darzustellen).

Noch dazu sind die Fragen des Sterns überhaupt nicht urheberrechtlich geschützt. Nicht, weil es sich um »Fakten« handelt, die nicht geschützt sein können, sondern weil sie keinen Werkcharakter haben, weil die Schöpfungshöhe überhaupt nicht da ist.

Ich frage mich, ob Tillack Fälle kennt wie den von Scientology, die das US-Copyright in Anschlag brachte, um Kritik zu unterdrücken? (Falls nicht: http://www.wired.com/culture/c.….gy_sidebar) Sicherlich kennt er aber den Versuch des Duisburger Oberbürgermeisters Sauerland, die Veröffentlichung interner Dokumente über das Urheberrecht zu verhindern (http://www.augsburger-allgemei.….33066.html).

Und jetzt versucht er / der STERN, das Urheberrecht zu nutzen, um der FDP zu untersagen, Fragen (!) zu veröffentlichen? Merken die überhaupt, welchen Bärendienst sie dem Journalismus damit erweisen?

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Wollt Ihr nicht wissen, wer Angst vor wem hat? Autoren vor Verlagen, Leser vor Autoren, Verlage vor Lesern? Und das alles mit +Sascha Lobo, Moritz Rinke, Peter Kraus vom Cleff (+Rowohlt Verlag) und mir! Und eine Freikarte für die  #Buchmesse  gibt's oben drauf! #fbm12

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AG Dok (Dokumentarfilmer) gewinnt Verfahren gegen den MDR und will nun auch gegen die Ausschüttungspraxis der VFF (Verwertungsgesellschaft der deutschen Auftragsproduzenten) insgesamt vorgehen. Vogel vs. VG Wort lässt grüßen. Die Frage ist: Was macht eigentlich die Aufsichtsbehörde der VGs, das Deutsche Patent- und Markenamt?

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Gerade bei +iRights.info gebloggt: Journalistengewerkschaft #dju geht gegen kritische Berichterstattung vor

Es ist zum Heulen. Seit 15 Jahren bin ich Mitglied in dem Laden, und seit drei Jahren geben sie mir regelmäßig Anlässe, ernsthaft darüber nachzudenken, auszutreten: Pressekonferenzen und abstruse Forderungen gemeinsam mit Musik- und Filmindustrie, Forderungen nach Warnhinweisen gegen Urheberrechtsverletzungen, ihr Verhalten bei Vogel gg. VG Wort, und nun das. Kollegen, Ihr sollt die Interessen Eurer Mitglieder vertreten! Kennt Ihr die?

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Erster Besuch bei Google+ seit ca. zehn Tagen. Irgendwie nix vermisst.
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