Mauerpark-Widerstand nach NINE-THIRTEEN noch in der Schockstarre?
nach dem schändlichen Staatsstreich der Spallek-Gaebler-Junta im Sommerloch, der von der rot-schwarz in der   #BVVmitte  in vorauseilendem Gehorsam gegenüber der Heusschrecke CA-Immo, sich lustvoll hingebend dem "Würgegriff der Allianz-Umweltstiftung", abgenickt wurde, keine Schande!
Die nächsten Schritte sind nun juristische, und daran wird fleißig gestrickt.
Weit wichtiger aber ist, sich die überwältigende Geschlossenheit vor Augen zu halten, die den Bürgermut seit dem Frühjahr 2012 trägt: brechend volle Veranstaltungen, wenn es darum ging der Betonfront die Stirn zu bieten - demonstrative, gähnende Leere, wenn sich das Mitte-Grüne kompromissbereite Bertermann-Fähnlein trifft ("NINE-ELEVEN"),das der CA-Immo lediglich ein paar Prozent Beton weniger abschwatzen möchte und das ja durch Abwesenheit am Ende diesen Beton-Profiteuren zum Erfolg verholfen hat.
Der Bürgermut, der seine schönsten Momente vielleicht in der Urban-Gardening-Aktion hatte, wird sich nun metamorphosieren müssen - es gilt sich die Dinge ohne Eifer und ohne Zorn anzuschauen: jenes "Mauseloch" der Gleimstraße am Eingang des Gleimtunnels auf der Seite des Bunnenviertels, wo die Graffiti "Thugs" gesprayt ist und wo die omonöse RAMPE einstechen soll, könnte hier in besonderer Weise bedacht werden.
Wird sich mehr und mehr die Einsicht durchsetzen, dass es ein richtiges Ziel sein könnte, dereinst die geplanten Mauerpark-"Baufelder zu einer Pilgerstätte des zivilen Widerstands gegen das Beton-Projekt" zu machen? ( http://goo.gl/7dPxY ) können sich solche Fähigkeiten erbilden, gewissermaßen verarbeitete #stuttgart21  -Lektionen?
Sicher ist die Auseinandersetzung mit der Praxis der http://de.wikipedia.org/wiki/Satyagraha oder dem Begriff http://de.wikipedia.org/wiki/Ziviler_Ungehorsam für solches Unterfangen eine Hilfe. ( http://goo.gl/PVjZg )
Mehr noch müssen wir fortfahren eine "Menschenkunde vom Kapitalismus" gedanklich zu erarbeiten, wie es just anlässlich des denkwürdigen Urban Gardening Abends vom Mai 2012 in der Freien Schule am Mauerpark schon einmal gefordert wurde: http://goo.gl/QN6Tb
Wie geht denn sowas? Nun man kann ein Wort, wie das, was wir in der Kastanienallee zum Kunstwerk geronnen, vor sich hinstellen, und es beginnen zu bewegen und zu befragen, zum Beispiel im Blick auf die Mauerpark-Akteure:
 "Kapitalismus normiert, zerstört, tötet" ( http://goo.gl/i1QCP )
Gwiss erscheinen, dann nicht nur die Akteure, sondern auch die Unterlassenden und man selbst als Bestandteil einer dieser Gruppen, dann aber auch, und das könnte neu sein, als dessen Beobachter...
So könnte man beginnen mit diesem Unterfangen. Oder anders. Wichtig aber ist, sich und vor allem die anderen, wahrnehmen zu lernen in einem Netzwerk widerstrebender Initiativen und Impulse: darin nicht bloß zum Reagierenden zu werden, wäre auch Aufgabe und Kunst eines künftigen Bürger-Initiativen-Netzwerkes BIN-Berlin.
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