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Bundesverband Tierschutz e.V.- Dr. Jörg Styrie
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Beiträge von Bundesverband Tierschutz e.V.- Dr. Jörg Styrie

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Aktuelle BVT-Kampagne: Der Ringelschwanz gehört mir!
BVT kämpft für Verbot des Kupierens von Ferkelschwänzen.

Und so können Sie den Ferkeln helfen: Unterschreiben Sie unsere Petition an den Bundeslandwirtschaftsministrer Christian Schmidt. Jede Stimme zählt! Wir brauchen 10.000 Unterschriften - derzeit sind es knapp 4.000.

Hier geht es zur Petition
http://www.ringel-schwanz.de/petition/
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Katzen nur noch kastriert auf die Straße
Antrag der SPD Berlin-Mitte

24. Mai, Berlin. Die SPD in Berlin-Mitte heizt die Debatte um die seit Jahren geforderte Kastrations- und Meldepflicht von Katzen neu an. Ihr Antrag werde geprüft, erklärte der für Tierschutz zuständige Justizsenator Thomas Heilmann den Medien gegenüber. Man sei bereits im Gespräch, wie das Tierheim in Berlin entlastet und die Situation der zahlreichen herrenlosen Katzen verbessert werden könne.
Diskutiert wird auch, ein Kastrationsmobil einzusetzen. In dieser fahrenden Tierarztpraxis könnten wild lebende Katzen kastriert und mit einem Chip versehen werden. Wer seiner Katze Freigang gewährt, darf sie nach dem SPD-Antrag aus Mitte nur noch kastriert und gechippt auf die Straße lassen.
Noch 2014 hatte der Senat in einem offiziellen Schreiben verkündet, dass in Berlin der Wille für eine gesetzliche Kastrationspflicht fehle. Doch die zunehmende Zahl von Straßenkatzen in der Hauptstadt und die entsprechende Kostenbelastung für die Tierheime führten dazu, dass 2015 die Bereitstellung finanzieller Mittel für Kastrationsprogramme seitens der Stadt in Aussicht gestellt wurde.
Auch der Einsatz des Kastrationsmobils soll, laut Antrag der SPD in Mitte, durch Landesmittel gefördert werden.
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In Waldmünchen (Bayern) haben sich kürzlich die "Waldmünchener Tierfreunde" gegründet.

Der BVT wird dem eingetragenen Verein als Partner zur Seite stehen, um den Tierschutz in der Region weiter zu fördern. Schwerpunkt wird u.a. die Kastration und medizinische Versorgung herrenloser Katzen sein.
Hier lesen Sie den vollständigen Artikel
http://www.mittelbayerische.de/region/cham/gemeinden/waldmuenchen/tierfreunde-gruendeten-einen-verein-21023-art1376216.html

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Mit dem Tierschutzgesetz vereinbar
Urteil aus Münster zur Kükentötung

23. Mai, Berlin. Die Tötung von jährlich ca. 45-50 Millionen männlichen Eintagsküken aus Zucht-Legelinien ist längst ein Politikum geworden.  Selbst wenn das Leben eines aufgezogenen Kükens aus den Mastlinien auch schon nach 35 bis 40 Tagen Mastperiode zu Ende ist, scheint in der Gesellschaft zunehmend Konsens zu bestehen, dass der Tod für ein Tage alte Lebewesen unethisch ist.
Und doch entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster am 20. Mai, dass das Töten der Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sei, das ja für das Töten von Tieren einen "vernünftigen Grund" fordert; dieser sei im Falle der männlichen Küken aus Legelinien gegeben, so die Richter.
Sie sterben, weil sie wirtschaftlich keinen Wert haben: Männliche Küken aus Zucht-Legelinien setzen kein Fleisch an, eignen sich also nicht zur Mast - und Eier können sie naturgemäß auch nicht legen. So werden 45-50 Millionen Eintagsküken pro Jahr in Deutschland vergast, und die europäischen Mitgliedsstaaten verfahren nicht anders.
Der grüne Umweltminister Remmel hatte 2013 in seinem Bundesland Nordrhein-Westfalen die grausame Praxis des millionenfachen Tötens ab 1. Januar 2015 verbieten wollen.  Die Brütereien zogen vor Gericht, bekamen Recht, erst vor dem Verwaltungsgericht in Minden und nun die weitere Bestätigung durch das Oberverwaltungsgericht in Münster. Die Entscheidung gilt als Grundsatzurteil und wird - wie zu erwarten - von der Geflügelwirtschaft sehr begrüßt.
Dagegen reagiert der niedersächsische Landwirtschaftsminister Meyer (Grüne) schwer enttäuscht. Für ihn sei die Praxis "ethisch-moralisch verwerflich" und das Urteil aus Münster abermals die Aufforderung an den Bundesgesetzgeber, endlich ein bundesweites Verbot des Kükentötens zu erlassen. In Niedersachsen soll das Töten der Eintagsküken Ende 2017 verboten sein. Wie alle anderen Bundesländer setzt Niedersachsen seine Hoffnungen auf die Praxisreife der Geschlechterbestimmung im Ei. Das Verfahren wird von der Universität Leipzig entwickelt und soll 2017 abgeschlossen sein. Doch der Einsatz in den Brütereien soll  voraussichtlich erst 2019 möglich sein.
Eine weitere Alternative wäre das Zweinutzungshuhn. Bei dieser Züchtung legen die Hennen Eier, die Hähne setzen Fleisch an - nur die Landwirte ziehen noch nicht mit. Auch die Bruderhahn-Initiative, bei das männliche Küken aufgezogen und seine aufwendige Mast zum Teil mit dem Verkauf der Eier der "Schwestern" finanziert wird, ist offenbar für die Branche nicht lukrativ genug.   

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Nächste Runde für Berliner Hundegesetz
Leinenzwang für über 30 cm große Tiere

23. Mai, Berlin. Vor wenigen Tagen wurde der Entwurf des neuen Hundegesetzes vom Rechtsausschuss des Abgeordnetenhauses beschlossen. Wenn der Gesetzentwurf nun den Hauptausschuss passiert, könnte es sogar noch vor der Sommerpause verabschiedet werden.
Das Ergebnis des vor Jahren von Justiz- und Verbraucherschutzminister Thomas Heilmann gestarteten Bello-Dialogs bleibt jedoch umstritten. So sieht der Gesetzentwurf u.a. einen generellen Leinenzwang für Hunde mit einer Schulterhöhe über 30 cm vor. Wer seinen Hund frei laufen lassen möchte, muss einen Hundeführerschein erwerben.
Kritiker fragen zu Recht, warum Hundebesitzer mit Tieren unter 30 cm Widerristhöhe von der Auflage verschont bleiben sollen. Die Bereitschaft eines Hundes zu beißen ist nicht abhängig von seiner Größe, mit Sicherheit aber von der Fähigkeit seines Besitzers auf ihn einzuwirken. Doch gerade dies, nämlich den verpflichtenden Erwerb eines Hundeführerscheins für alle Hundebesitzer, sieht der Entwurf eben nicht vor.
Ebenso umstritten die Rassehundliste, die Hunde bestimmter Rassen (Tosa Inu, American Staffordshire Terrier, Pitbull etc.) und deren Mischlinge als gefährlich einstuft. Hier argumentieren Kritiker, dass nicht die Rasse die Gefährlichkeit eines Hundes per se bedinge, sondern dass es "nur gefährliche Individuen" gäbe.
"Schuld am unkontrollierten Verhalten des Hundes ist immer der Mensch", sagt Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des BVT. Insofern wäre ein verpflichtender Hundeführerschein für alle Hundebesitzer sinnvoll gewesen.
Weitere Eckpunkte des künftigen Hundegesetzes:
- stärke Reglementierung des Hundehandels
- Verpflichtung für alle Hundebesitzer, Kotbeutel mit sich zu führen. Wer sich nicht dran hält, muss ein Bußgeld von 30 Euro zahlen.
Schwierig wird die Kontrolle sowohl des Leinenzwangs als auch der Kotbeutelpflicht. Denn Berlin hat bekanntlich zu wenig Personal in seinen Ordnungsämtern.
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Kein Ponykarussell auf Pfingstkirmes in Neuwied
BVT begrüßt Entscheidung für den Tierschutz
12. Mai, Berlin. "Es wäre großartig", sagt Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT), "wenn sich immer mehr Städte gegen Ponykarussells auf Jahrmärkten und ähnlichen Veranstaltungen, wie es gerade in Neuwied geschehen ist, aussprechen würden."
Das Stadtmarketing Neuwied (Rheinland-Pfalz) hat kürzlich bekannt gegeben, dass in diesem Jahr keine Ponys auf der Pfingstkirmes eingesetzt werden dürfen. Hintergrund waren massive Proteste im vergangenen Jahr von Tierschützern, aber auch von Besuchern. "Wir freuen uns, dass sich auch die Bevölkerung gegen den tierschutzwidrigen Einsatz von Ponys auf Jahrmärkten ausspricht", so Dr. Styrie.
Neben Lärm, Lichtreizen und der Menschenmenge leiden die Ponys in den Reitbahnen besonders unter der monotonen Bewegung auf einer Hand. Sie sind gezwungen, stundenlang in sehr engem Radius im Kreis zu laufen und ständig wechselnde Kinder auf ihrem Rücken zu dulden. Ihr Kopf ist beidseitig durch Zügel fixiert und wird eng an die Brust herunter gezogen. Diese völlig artwidrige Bewegung führt - neben der nervlichen Belastung - zu Gelenk- und Wirbelsäulenschäden.
Andernach (Rheinland-Pfalz) hat sogar per Ratsbeschluss Ponykarussells auf öffentlichen Veranstaltungen verboten - das wünschen sich die meisten Einwohner von Neuwied auch.
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Dr. Jörg Styrie im Interview
mit dem Bundesverband Bürohund e.V. aus Berlin

Was muss aus Tierschutzsicht beachtet werden, damit aus Hunden "gute Kollegen" werden? Im Interview mit dem Bundesverband Bürohund e.V. erklärt Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des BVT, welche Voraussetzungen für ein harmonisches Miteinander von Zwei- und Vierbeinern im Büro gegeben sein müssen.  
Hier geht es zum Interview
http://bv-bürohund.de/

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Hundeverbot am Schlachtensee und Krumme Lanke
Hundebesitzer wehren sich gegen neue Regelung
29. April. Am 15. April trat das temporäre Hundeverbot am Schlachtensee und der Krummen Lanke in Kraft. Die neue Regelung sieht vor, dass selbst angeleinte Hunde auf dem Uferweg nicht ausgeführt werden dürfen. Zwei Hundehalter wehren sich mit Eilanträgen beim Berliner Verwaltungsgericht. Auch Sie können Widerspruch einlegen (s. Link am Ende des Textes).
Mit diesen beiden Eilanträgen geht die gesellschaftspolitische Diskussion um Hunde in dem beliebten Seengebiet nun in die nächste Runde.
Der Hintergrund: Im Dezember 2015 hatte ein Kläger zur Freude der Berliner Hundehalter erreicht, dass das seit Mai 2015 in Kraft getretene Hundeverbot am Schlachtensee und der Krummen Lanke wieder aufgehoben werden musste. Das Bezirksamt hatte sich bei seinem Verbot nämlich darauf berufen, dass Hunde nicht an öffentlich gekennzeichnete Badestellen mitgenommen werden dürften. Doch der Uferweg sei gar nicht als öffentliche Badestelle anzusehen, argumentierte das Gericht im Dezember im Sinne des Klägers.
Für das diesjährige Verbot zog das Bezirksamt eine andere Grundlage heran, nach der die Uferwege in der Zeit vom 15. April bis 15. Oktober selbst für Hunde an der Leine tabu seien. Profitieren sollen davon, so das Bezirksamt, Familien, ältere Menschen, Badende und Jogger.
Die Berliner Schnauzen hatten sich auch im vergangenen Jahr für die Aufhebung des Hundeverbots stark gemacht und bieten auf ihrer Homepage einen vorgefertigten Widerspruch an. Deadline ist der 8. Mai 2016.
Stichworte: Hundeverbot am Schlachtensee und Krumme Lanke, Eilantrag, Berliner Schnauzen, angeleinte Hunde, Widerspruch

Zum Widerspruch geht es hier
http://berliner-schnauzen.info/verbot-der-mitnahme-von-hunden-widerspruch-einlegen/

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Rettung für 33 Zirkuslöwen
"Wir wollen ein Zeichen setzen!"

29.04. Eine Tierschutzorganisation hat in Südamerika aus mehreren Zirkussen 33 Löwen befreit. Die artwidrigen Haltungsumstände hatten die Raubkatzen an Körper und Seele krank werden lassen. Die Tierschutzorganisation will mit dieser Rettungsaktion - die 33 Löwen werden nach Südafrika geflogen in ein Spezialtierheim mit großen Freiläufen - ein Zeichen setzen. Veränderung zum Besseren ist möglich - und das gilt auch und besonders für Tiere, die noch unter den Gefangenschaftsbedingungen im Zirkus leben müssen.  
Hier sehen Sie den Videobeitrag auf N24
http://www.n24.de/n24/Mediathek/videos/d/8439248/neues-zuhause-fuer-33-zirkus-loewen.html

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Über 90.000 Menschen fordern mittels Petition ein Verbot für Pferdekutschen in Berlin. Auch der BVT setzt sich seit langem für ein Verbot ein. Hier lesen Sie den vollständigen Artikel zum Thema.
http://www.morgenpost.de/berlin/article207473489/Verbot-von-Pferdekutschen-in-Berlin-Stimmen-Sie-ab.html
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