Profile cover photo
Profile photo
Olaf Erdmann Gedenkschlösser
3 followers -
zum gedenken gedacht...
zum gedenken gedacht...

3 followers
About
Posts

Post has attachment

Post has attachment

Post has attachment
Es gibt ein tiefes Wissen im Menschen: Gelungenes Leben ist Leben in Verbundenheit mit anderen Menschen.
An Weihnachten, so geht die Geschichte, verkündeten Engel einst "Friede auf Erden!"
Die Engel sind nach dieser Botschaft heimgekehrt. Hier auf Erden sind wir Menschen selber damit betraut, diese Verheißung immer wieder neu in uns aufzunehmen und umzusetzen.
Diese Botschaft darf auch zu unseren Aufgaben gehören: Friede auf Erden – damit die Welt uns allen eine gute Heimat wird.

Post has attachment
1. November Allerheiligen

Wie es der Name schon sagt, wird an diesem Tag, am 1. November, der Heiligen gedacht. Dazu zählen nicht nur die bekannten Märtyrer, sondern auch diejenigen, die nicht offiziell heiliggesprochen wurden und nicht im Kalender der Kirche stehen. Kurz gesagt: An Allerheiligen gedenkt man auch der Menschen, von deren Heiligkeit nur Gott weiß.
Entstanden ist Allerheiligen deshalb, weil es zu viele Heilige gibt, um jedem einen speziellen Tag zu widmen. Schon im vierten Jahrhundert wurden in der orthodoxen Kirche deshalb Allerheiligenfeste gefeiert. In der westlichen Kirche wurde der Tag - lateinisch heißt er Festum Omnium Sanctorum - erst unter Papst Gregor III. (731 bis 741) eingeführt.

2. November Allerseelen

Einen Tag nach Allerheiligen, am 2. November, findet der Allerseelen-Tag statt. Allerseelen gilt zum Gedenken aller Toten und deren Seelen. Dazu werden meist schon am Vortag die Gräber der Verstorbenen besucht und geschmückt. Auch an die Hoffnung auf Auferstehung soll im Rahmen von Allerseelen gedacht werden. An Allerseelen werden außerdem kleine Grablichter angezündet, die als „Ewige Lichter“ Erinnerungen an den Verstorbenen zum Ausdruck bringen sollen. Allerseelen wurde im Jahr 998 von Abt Odilo von Cluny ausgerufen. Zunächst galt es nur für die Toten der ihm unterstellten Klöster, später wurde es dann aber auf die ganze Kirche ausgeweitet.
Photo

Post has attachment
Ich zünde eine Kerze an…
In der besinnlichen Zeit am Ende eines Jahres werden wir durch die Feiertage wie den Totensonntag, den Volkstrauertag und die Weihnachtsfeiertage an den Verlust geliebter Menschen, aber auch an die Endlichkeit des eigenen Lebens, erinnert. So verspüren wir das Bedürfnis, verstorbene Menschen, die uns im Leben wichtig waren und deren Andenken wir über deren Tod hinaus in Ehren halten, zu besuchen. Dies kann an gemeinsamen, vertrauten Orten oder aber an deren Gräbern geschehen. Wenn man einen geliebten Menschen verliert, dann bedeutet das für die Hinterbliebenen, dass sie neue Wege gehen müssen und bekannte Gewohnheiten nicht wie bisher ausleben können. Ein Teil des eigenen Seins wird entwurzelt und man muss erkennen, dass ein geschätzter Gesprächspartner, Lebensbegleiter oder Freund nicht mehr bei einem ist. Während uns einerseits bewusst ist, dass wir dankbar sein können, einen wundervollen Menschen kennengelernt zu haben, überkommen uns gleichzeitig Gefühle des Schmerzes und des Unverständnisses. Denn, obwohl der Tod eine unumstößliche Tatsache des Lebens ist, tun wir Menschen uns hiermit besonders schwer, weil es unerklärbar, geradezu unvorstellbar erscheint, dass man auf einmal einfach nicht mehr ist. Wenn ein Sterbefall eintritt sind wir nur selten darauf vorbereitet und müssen uns mit der neuen Situation arrangieren. Dabei kann es helfen, sich auf Rituale und Traditionen zu besinnen. Warum sollte man zum Beispiel nicht einfach, wenn einem danach ist, eine Kerze zum Gedenken an einen Verstorbenen anzünden oder dem Verstorbenen Blumen an sein Grab legen? Die Verabschiedung von einem Menschen, der einen ein Leben lang begleitet hat, ist ja etwas sehr persönliches und tief bewegendes.
Photo

Post has attachment
Die Erinnerung ist das einiige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann. Und auch wenn nicht alle Erinnerungen paradisiesch sein mögen, so ist es doch die Erinnerung, die unserem Leben Tiefe gibt, indem sie den Augenblick in der Vergangenheit verwurzelt und dem gelebten Augenblick durch die Erinnerung Dauer verleiht.

Post has attachment
Es ist wieder soweit! Am 8. September 2018 beginnt um 11.00 Uhr der ökumenische Gedenkgottesdienst in Dachsenhausen. Im Anschluss daran werden Rundgänge & Einblicke in die modernen Feuerbestattungsanlagen des Rhein-Taunus-Krematorium ermöglicht. Neu ist auch, dass die Evangelische Kirche Nassau vor Ort persönliche Gespräche, Gebete miteinander und Segnungen für die Angehörigen in der neuen Waldkapelle ermöglicht. Ganz besonders freuen wir uns über den Besuch mit Informationsstand Hallo Mapapu - von Jenifer Arnd-Lind und Hendrik Lind. Weitere Informationen darüber gibt es unter www.mapapu.de Wir freuen uns sehr auf Euren Besuch!
Photo

Post has attachment
Das Gedenken an Dich I Das Erinnern an Dich I Tröstet mich...

Post has attachment
Die neu gestaltete Außenfassade mit Bildergalerie

Post has attachment
Oma in der Keksdose...
Vor ein paar Tagen sprang ein kleines Mädchen vor unserem Verwaltungsbüro auf dem Friedhof herum und schaute durch die Glasscheiben. Ich winkte der Kleinen zu und frug sie ob sie einen Keks haben wollte. Ja, erwiderte sie und kam herein. Ich gab ihr einen Keks und sie kommentierte, dass die Oma heute in einer Keksdose bei uns auf dem Friedhof beigesetzt wurde. Kurze Zeit später waren die Eltern in der Verwaltung um nach ihren Kind zu schauen. Noch einmal erzählte die Kleine von der Oma in der Keksdose. Nach dem ich genauer nachfrage, wurde schnell klar, dass die Eltern der Kleinen ihr diesen Begriff in den Kopf gesetzt hatten. Daraufhin bat ich die Eltern und das kleine Mädchen in unser Büro. Ich erklärte das die Oma in einer Urne bestattet wurde und nicht in einer Keksdose. Nebenbei zeigten wir verschiedene Modelle an Urnen und erklärten Eltern und Kind die Unterschiede dieser Gefäße. Die Eltern wussten sich nicht anders zu helfen als die Kleine am Grab frug, was denn das Gefäß bedeute und wie es heißen würde. Eine Keksdose war es jedenfalls nicht.
PhotoPhotoPhotoPhoto
19.04.18
4 Photos - View album
Wait while more posts are being loaded