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12.03.2014 - Die ungeschriebenen anerkannten Regeln der Technik

Beim Bauen spielen die ungeschriebenen anerkannten Regeln der Technik eine wichtige Rolle. Darauf weist die ARGE Baurecht hin, in der sich rund 3000 Fachanwälte für Bau- und Immobilienrecht des Deutschen Anwaltvereins zusammengeschlossen haben. Haben sich bestimmte bautechnische Verfahren etabliert, werden sie zu sogenannten anerkannten Regeln der Technik, erläutert die ARGE Baurecht. Der Begriff beschreibt bautechnische Regeln, die von der Wissenschaft als theoretisch richtig belegt wurden und sich dann im erfolgreichen Praxiseinsatz durchgesetzt haben. Oft fließen die anerkannten Regeln der Technik ein in eine DIN-Norm oder in weitere Regelwerke. 
Oft ist die Realität aber schneller als die Normung. Denn die Bautechnik entwickelt sich ständig weiter und bringt neue Verfahren hervor, die sich in der Praxis bereits bewähren, während die alten quasi noch im Normenausschuss abgestimmt werden. So kann es vorkommen, dass anerkannte Regeln der Technik noch nicht niedergeschrieben sind. Hier handelt es sich dann um ungeschriebene anerkannte Regeln der Technik, erläutert die ARGE Baurecht. Ein klassisches Beispiel sei der Schallschutz. Hier gingen die technischen Möglichkeiten für den Schallschutz und die Erwartungen der Bauherren über die in der diesbezüglich existierenden DIN-Norm angegebenen Werte hinaus. 
Dies zeige: Nicht jede Norm ist technisch auf der Höhe der Zeit. Hier komme es auf das Know-how ihrer Bauingenieure, Fachplaner und Architekten an, so die ARGE Baurecht. Sie sollten – durch ständige Weiterbildung – alle in Frage kommenden DIN-Normen, Regelwerke und die anerkannten Regeln der Technik kennen – und zwar sowohl die geschriebenen als auch die ungeschriebenen.
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10.03.2014 - VPB: Vorsicht bei Vertragsstrafe

Viele Bauherren wollen durch die Vereinbarung einer Vertragsstrafe sicherstellen, dass der Bauunternehmer ihr Haus mängelfrei und zum festgelegten Termin fertig stellt. Dabei gelte es, einige Punkte zu beachten, mahnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Zunächst sei eine vertraglich exakte Festlegung notwendig, zu welchem Zeitpunkt das Bauwerk fertig sein soll. Denn das sei der Zeitpunkt, an dem die Vertragsstrafe gegebenenfalls fällig wird. 
Einige Bauunternehmen bieten von sich aus die Vereinbarung einer Vertragsstrafe an, wie der VPB in einer Studie festgestellt hat. Diese vermeintlich vertrauensbildende Maßnahme kann jedoch trügerisch sein, warnt der VPB. Der Bauherr müsse genau aufpassen, was ihm versprochen wird. Denn laut der Studie interpretieren manche Schlüsselfertiganbieter das Instrument der Vertragsstrafe zu Lasten der Bauherren: Sie bieten beispielsweise eine Vertragsstrafe in Höhe von 500 Euro für jeden Monat an, den sie die Bauzeit überziehen. Weitere Zahlungen werden gleichzeitig ausgeschlossen – auch wenn dem Bauherrn durch die Verzögerung erheblich teurere Schäden entstehen. „500 Euro reichen aber nicht aus, um eine Familie einen Monat lang im Hotel unterzubringen, von den Kosten für das Unterstellen der Möbel, für zusätzliche Fahrten, für die Stornierung der Küchenlieferung und anderem mehr ganz zu schweigen“, betont der Verband.
Der VPB weist jedoch darauf hin, dass solche Klauseln ungültig sind, weil sie den Bauherrn unangemessen benachteiligen (§ 307 Absatz 1 Satz 1 BGB). Viele Bauherren wüssten das allerdings nicht. Der VPB rät Bauherren daher, ihren Vertrag vor Unterzeichnung von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen zu lassen.
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05.03.2014 - VPB: Bauqualität wird schlechter

Der Verband Privater Bauherren (VPB) warnt vor einer zunehmenden Verschlechterung der Qualität am Bau. Der VPB beklagt den Trend, dass viele Bauleistungen nicht mehr von ausgebildeten Handwerkern erledigt werden. Viele Firmen übernähmen Arbeiten, für die ihre Mitarbeiter nicht ausreichend qualifiziert seien. Vor allem auf Baustellen mit zahlreichen kleinen Subunternehmen wirke sich diese Entwicklung negativ auf die Bauqualität aus, so VPB-Vorsitzender Thomas Penningh. 
Häufige Mängel, auf die die VPB-Sachverständigen bei ihren Baukontrollen stoßen, seien zum Beispiel nicht fachgerecht ausgeführte Mauerwerksverbände ohne ausreichendes Überbindemaß, offene Fugen oder die Verwendung beschädigter Steine. Auch sei es nicht mehr selbstverständlich, dass der Maurer den Fenstereinbau vorbereitet, indem er Leibungen und Brüstungen entsprechend vermörtelt. Falsche Klebebänder beim Einbau von Dampfbremsen seien ein weiterer verbreiteter Mangel. 
Oft bleiben Mängel zunächst unerkannt und kommen erst nach Ablauf der Gewährleistung zum Vorschein, mahnt der VPB. Der Verband empfiehlt Bauherren deshalb, rechtzeitig einen unabhängigen Sachverständigen mit regelmäßigen Baukontrollen zu beauftragen.
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