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Jochen Kubeja
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Kein Einkaufszentrum!
E r h a l t e t  u n s e r  l e b e n s w er t e s  u n d  u r b a n e s  H an s a - u n d Ha fe n v i e r t e l !
Liebe Freundinnen und Freunde einer nachhaltigen Hafen-Entwicklung,
es wird ernst! Schon sehr bald, voraussichtlich am 16. Dezember, soll der Stadtrat einen Bebauungsplan für das
alte Postgelände am Hansaring beschließen. Damit stellt er die Weichen für ein 4900 m2 großes Einkaufszentrum.
Darin plant das Brüderpaar Stroetmann einen XXL-Supermarkt („E-Center“, 3000 m2), einen Lebensmittel-Dis-
counter (900 m2), einen Getränkemarkt (400 m2) sowie eine Apotheke und einen Drogeriemarkt (letztere zusam-
men 600 m2), dazu Dienstleistungs-, Büro- und Wohnfläche.
Was droht unserem Viertel?
- Eine riesige Blechlawine.
Selbst die Stadtverwaltung rechnet mit einer Belastung von täglich 4500 Autos und 25 Lastwagen durch den Neu-
bau, die sich in den alltäglichen Dauerstau am Hansaring einreihen werden. Ob davon wie behauptet 2800 Autos nur
einen „Zwischenstopp“ im Einkaufszentrum einlegen und ohnehin auf dem Hansaring fahren würden, bezweifeln wir.
- Noch mehr Lärm, noch mehr Abgase, noch mehr Feinstaub.
Diese dann jährlich rund 1,64 Millionen Autos und 9100 Lkws produzieren jede Menge Lärm, Abgase und
Feinstaub. Für uns bedeutet das mehr Stress, mehr Krebs und mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Verödung der Wolbecker Straße und des Hansarings, längere Einkaufswege für uns alle.
Vielen kleinen Geschäften und Lebensmittelmärkten droht der Bankrott durch die übermächtige Konkurrenz von
E-Center und Co. Die Folge werden leerstehende Ladenlokale sein. Unser Viertel verliert seinen bunten, kleinteili-
gen Charakter. Die Wege zum nächsten Lebensmittelgeschäft werden länger. Das bedeutet ein dickes Minus an
Lebensqualität.
- 800.000 Euro Kosten für die Stadt Münster
Im Knie des Hansarings wird eine große Ampelanlage entstehen. Umbau des Hansarings und Lärmschutzmaß-
nahmen werden die Stadt Münster eine halbe Million Euro kosten. Die geplante Abwasserkanalverlegung schlägt
mit zusätzlich 300.000 Euro zu Buche.Ke in Ein k a uf s ze ntrum ! E r h a l t e t u n s e r l e b e n s w er tes
u nd urb a ne s H a n s a - u n d Ha fe n v i e r t e l !
Wie engagierten sich die Bürger bisher?
4.500 Bürgerinnen und Bürger haben gegen den XXL-Supermarkt unterschrieben. Die Stadtverwaltung musste
560 schriftliche Einwände gegen den Bebauungsplan bearbeiten. Auf zahlreichen Informationsveranstaltungen
bezog die große Mehrheit der Anwohnerinnen und Anwohner klar Stellung gegen das Vorhaben der Brüder Stro-
etmann.
Welche Vorstellungen haben die Anwohner?
Im Hafenforum haben zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner ihre Vorschläge für das alte Postgelände ein-
gebracht. Unter anderem wünschten sie sich bezahlbaren Wohnraum mit Erhalt des Postgebäudes. Außerdem
regten sie eine öffentlichen Grünfläche und einen Kinderspielplatz an.
Was machen Stadtrat und Verwaltung?
Die Stadtverwaltung hat alle Einwände der Bürger gegen den Bebauungsplan mit teilweise fadenscheinigen Argu-
menten abgebügelt. CDU und FDP wollen mit (Teilen) der SPD den auf die Stroetmanns zugeschnittenen („vorha-
bensbezogenen“) Bebauungsplan durch den Stadtrat drücken. Termin dafür könnte schon der 16. Dezember sein.
Was können wir tun?
Bis der Bebauungsplan beschlossen ist, können wir politischen Druck ausüben. ABER selbst wenn der Stadtrat
die Pläne der Brüder Stroetmann abnickt, haben wir noch Chancen, das überflüssige Großprojekt mit Hilfe der
Verwaltungsgerichte zu stoppen!
Wie funktioniert das mit der Klage?
Nach Beschluss des Bebauungsplans haben direkt betroffene Anwohnerinnen und Anwohner sowie Eigentü-
merinnen und Eigentümer ein Jahr Zeit, gegen ihn zu klagen. Das Oberverwaltungsgericht muss dann alle Aspek-
te des Plans genau prüfen.
Die Klage muss sehr gut begründet werden. Spezialisierte und erfahrene Anwälte unterstützen die Kläger dabei.
Die Anwälte und wir werden gleichzeitig darauf achten, dass die Stadt nicht in einer Nacht- und Nebelaktion eine
Baugenehmigung für das Einkaufszentrum erteilt.
Was brauchen wir?
Ihre und Eure Unterstützung organisatorischer, aber vor allem auch finanzieller Art. Eine Klage wird 10.000 Euro
und mehr kosten. Eine große Summe, die wir in einer Solidargemeinschaft sammeln wollen. Von den Spenden
werde auch kleinere Posten wie Flyer-Druck oder Webspace bezahlt.
Es geht um unser lebenswertes und urbanes Hansa- und Hafenviertel. Dafür brauchen wir Ihre und Deine Hilfe!
Wir bitten dringend um Spendenzusagen oder überweisungen auf das Spendenkonto des Vereins „Initiati
ve Zukunft Hafen“: IBAN: DE75 4005 0150 0034 4107 20, BIC: WELADED1MST (Sparkasse Münsterland-Ost)
Die Spenden sind steuerlich leider nicht abzugsfähig. Kommt eine Klage nicht zustande, geht das Geld an die
Einzahlerinnen und Einzahler zurück.
Mehr Informationen auf http://hafen-muenster.org oder den Facebook-Seiten:
http://www.facebook.com/groups/131001546916293/ oder http://www.facebook.com/haie.am.hafen
Einige Hafenvereine sind Mitglied bei www.big-ms.de , dem Zusammenschluss von 15 Bürgerinitiativen in Müns-
ter, die sich in den Stadtdiskurs einmischen und deren Unterstützung wir bekommen.
Kontakt für Nachfragen und andere Unterstützungsmöglichkeiten und -angebote:
- Initiative Zukunft Hafen, Rainer Bode, Rudolfstr. 27, 48145 Münster, r.bode@muenster.de.
- Mehr Lebensqualität für das Hansa- und Hafenviertel“ e.V., c/o Joh.Thomas Krabbe, Meppener Str.20, 48155 Münster
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Wenn die Bundesregierung nichts unternimmt, werden die Stromkonzerne am Ende fein raus sein, weil die Kosten für AKW-Abriss und Atommüll-Lagerung von der Allgemeinheit getragen werden müssen. Ich finde es empörend, dass Merkel und Gabriel bisher so getan haben, als wäre alles in schönster Ordnung.
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