Man möge jetzt denken, wir wurden bestochen, dass wir einen solch ausführlichen Bericht schreiben…
Wurden wir auch – mit guter Qualität und vor allem perfekten Service.

Das Objekt
Neubau - Einfamilienhaus  mit Kindertagebetreuung 
Terrassenausrichtung nach Westen, somit ab ca. 10 – 11 Uhr bis abends bei sonnigem Wetter Dauerbefeuerung vom großen Stern
Großzügiger Garten, somit kaum Schatten von anliegenden Gebäuden (erst ab ca. 18 Uhr im Sommer zu erwarten)

Die Probleme
Viel Sonne
Besch….. Sonnenschirme, die im Winde immer hin und her drehen oder gar umkippen, dabei wenig Schattenbildung
Irgendwie kaum noch Chance bei Sonnenschein draußen zu sitzen, außer Abends
Begrenztes Budget, weil Haus neu gebaut!

Die Aufgabe
Verschattungsmöglichkeit schaffen, sodass auch bei tiefstehender Sonne gemütlich gegrillt werden kann :-)

Die Optionen zum Projektbeginn:
Schwerer großer Ampelschirm mit großer Fläche:
- Vorteil:  rel. günstig in Anschaffung
- Nachteil: muss entweder an einem Punkt fixiert werden (Fundament mit Rohr zum Einstellen oder  großer,  schwerer „mobiler“ Ständer, muss immer wieder der Sonne nachgetragen werden 

Markise
- Vorteil: ?
- Nachteil: max. Ausladung 4 m vom Haus, nicht in der Höhe verstellbar,   bei tiefer stehender Sonne keine wirkliche Schattenwirkung, lediglich um Mittagzeit

Freies Sonnensegel aus Baumarkt
- Vorteil: total billig
- Nachteil: keine Möglichkeit vor vernünftigen Befestigung im und um Haus drum herum, Protektion fragwürdig und nur Standardmaße erhältlich

Die Lösung
Abgezeichnet hat sich zum guten Schluss jedoch die Lösung des Sonnensegels, eben auch weil  das Segel eine Leichtigkeit ins gesamte Ambiente bringt.
Also erst einmal nach entsprechenden Lösungen gesucht: Gott sei Dank, gibts ja Internet!
Standard Lösungen gibt es wie Sand am Meer, aber nur wenige liefern auch vernünftige Stangen mit. Darüber hinaus: Für die Anforderungen des Grundstücks wollte kein Produkt wirklich passen, oder man hätte statt zwei, gleich vier oder mehr Masten haben müssen (bestimmt aber nicht bei uns im kleinen Garten, will ja keine Gorch Fock nachbilden).
Also nun nach Anbietern gesucht, die professionell und nach Maß anfertigen. Keine Idee wer so was macht und was so etwas kostet. Internet ist aber geduldig, und ich auch. 

Nach diversen Anrufen bei Anbietern in der Nähe waren wir ganz schön gefrustet: „unter 6.000 – 9.000 ist da nichts zu machen.“ Wohlgemerkt ging es um ein fest montiertes Sonnensegel mit einer Größe von ca. 25 – 30 qm.
Also weiter recherchiert. 
Und dann sind wir auf Pina gestoßen. Im Webshop haben wir uns einen ersten guten Überblick verschafft, und dann einen persönlichen Termin gemacht: Denn Fragen waren dennoch.
Noch waren wir unschlüssig. Als wir auf einen freien Berater warteten, haben wir in der Ausstellung einen guten Eindruck von den vielfältigen Lösungen erhalten. Scheint für jeden das Passende dabei zu sein, aber was ist das Richtige für uns?
Nach dem folgenden Beratungsgespräch war aber klar: Einfach von der Stange kommt nicht mehr in die Tüte, schließlich will man ja eine durchdachte Lösung haben, bei der man sich nicht wegen jeder Kleinigkeit wieder aufregen muss. 

Für tiefstehende Sonne  müssen ein oder zwei Höhenverstellungen her, die aber auch leicht zu bedienen sein sollen. Ein Segel dass auch vor Regen schützt, darüber haben wir zu dem Zeitpunkt gar nicht nachgedacht, macht aber wirklich Sinn! Wie oft haben wir bei durchwachsenem Wetter gegrillt und mussten dann schnell rein weil es anfing zu regnen. 
Langlebigkeit des Segels ist genauso wichtig wie statisch ausreichend dimensionierte Masten. 
Die Tücke liegt also wieder im Detail. 
Verglichen mit einem Auto: Wer kauft heute schon einen Golf und aufwärts und verzichtet dann auf eine Klimaautomatik. 
Fazit: Wir haben die richtige Lösung zu deutlich weniger Kosten als bei anderen Anbietern mit eine Top Qualität gefunden. Leider noch für uns zum damaligen Zeitpunkt etwas teuer, da unser Budget vom Neubau etwas stark angekratzt war. Aber eines war sicher: eine halbgare Lösung kommt uns nicht ans Haus! Und nächstes Jahr muss es drin sein. 

Zu dem Zeitpunkt habe ich im Ladenlokal noch ein wenig weiter gesonnen: so ein aufrollbares Segel oder gar ein elektrisch aufrollbares Segel mit automatischer Winderkennung ist ja auch total klasse…
Ab nach Hause!

Change Management: Rollbar muss es sein
Nun gut, Segel dieses Jahr nicht drin, dann kam ein super Sommer und wieder Frust geschoben – das Segel muss her. Aber was kommt dann noch dazu? Wind. 
Der Wind bläst bei uns ganz schön ordentlich und auch ein gut abgespanntes Segel kann nicht bei jeder Windstärke hängen bleiben, spätestens im Winter muss es dann getrocknet, abgenommen, aufgerollt und sauber und trocken im Keller untergebracht werden. 
Und um Schäden am Segel und Haus zu vermeiden muss man das Segel streng genommen bei jeder längeren Abwesenheit abnehmen und verstauen, aber ganz ehrlich – wer will das schon? Wo ist die Flexibilität? Wir sind im Übrigen faul!
Also kam die Idee: Vielleicht doch ein aufrollbares Segel? Das kann man also immer dann eben ausrollen wenn man es benötigt. 
Das ist dann aber auch teurer – und eigentlich will ich ja auch selber montieren – also wieder 10 Stunden (oder mehr) im Internet nach Alternativen recherchiert.  Und beim genauen Hinsehen, fielen immer wieder die Haken im Detail auf. Optik, Service, Qualität – Das war bei Pina doch irgendwie netter.
Also Entscheidung getroffen – wir fragen nun ein aufrollbares Sonnensegel bei Pina an.  Nach einem weiteren Vorort-Termin (Wir sind aber auch schwierige Kunden) waren wir uns handelseinig – und in freudiger Erwartung was wohl kommen wird.

Die Umsetzung:
Die Montage des Segels erfolgte in zwei Schritten:
Im ersten Termin wurden die beiden Hauptmasten montiert. Das ging Ratz Fatz. Dann kam aber das Aha-Erlebnis: Die Berechnung der Segelabmessungen ist ganz schön aufwendig und es müssen sehr viele Kleinigkeiten berücksichtigt werden. Selber machen? Neeeeee, lieber nicht. Schließlich gibt es im Internet auch keine Anleitung – wie berechne ich ein Sonnensegel…  Ich hätte mindesten zwei dicke Fehler eingebaut, die sicherlich teuer geworden wären. Im Nachhinein bin ich super froh, dass ich alles den Experten überlassen habe. Pina macht es auch nicht anders und ich weiß jetzt auch warum. 
Nun wird während wir warten das Segel genau auf Maß gearbeitet.
Beim zweiten Termin wurden der weitere Mast und der Verankerungspunkt im Haus montiert. Die Seile zum Spannen und Rollen waren doch rel. aufwändig zu ziehen – alles in Allem hätte ich ganz schön geflucht.

Das Gesamtergebnis
Wie solls anders sein – es fehlt an Sonne, es ist kalt. Aber die Segelanlage sieht super elegant aus. Wir sehen schon die Nachbarn im Sommer zu uns fliehen ;-)
Wenn man von unserer absoluten Unschlüssigkeit zu Beginn mal absieht, war das gesamte Projekt mit Pina total easy. Ich hätte mir sicherlich einiges an Recherchearbeit sparen und gleich zu Pina gehen können, aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer.
Wer sich die Arbeit also sparen will, geht einfach direkt zu Pina – Beratung, Service und Ergebnis sind einfach TOP.
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Sonnensegel von Pina
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