Das Rothenburger Tor in Dinkelsbühl

Das Rothenburger Tor ist das Nordtor der Stadt Dinkelsbühl und war bis 1814 eines der wichtigsten Tore, da es die direkte Ausfahrt nach Rothenburg ob der Tauber ermöglichte.
Der Torturm stammt aus der Frühzeit der Stadt-Befestigung 1370-1380.  Das wehrhafte Vorwerk entstand im späten 15. Jahrhundert, die erste Landnahme aber bereits im 8. Jahrhundert. Die wegen der günstigeren Verteidigung fast kreisförmige damalige Stadtmauer ist deutlich im heutigen Stadtbild zu erkennen. Ab 1372 erhielt die Altstadt von Dinkelsbühl mit dem Bau der Stadtmauer ihre heutige Gestalt, die umgebenden Wasserflächen boten einen natürlichen Schutz.  Im Bild sieht man das Rothenburger Tor mit der Brückenzufahrt und dem Gasthaus Zur Schleuse davor im sogenannten Bleichgebiet.  Der Turm ist ein stadtseitig mit Lisenen verzierter Treppengiebel, die Pechlöcher in der Tordurchfahrt und der Vorbau, eine so genannte Barbakane des 16. Jahrhunderts zeugen mit den Erkern von der Wehrhaftigkeit Dinkelsbühls. Der Aufbau der inneren Altstadt erwies sich als funktional und mit dem Bau der St.-Georgs-Kirche 1499 entstand das dominante Zeichen kultureller Blüte der Stadt. Ein Verweis zur Kinderzeche http://kinderzech-zeughaus.de/
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