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Thorsten S
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Michaela Schießl eine alte Bekannte, wenn es um Parolen gegen die Landwirtschaft geht.
Rudeljournalismus

Der Spiegel versteht sich als Nachrichtenmagazin. In diesem Sinne berichtet er in der aktuellen Ausgabe über eine Studie, die Greenpeace hat erstellen lassen. Demnach ist eine andere (bessere) Landwirtschaft möglich. Weniger Klimagase, niedrigere Importe, reduzierte Ackerfläche, deutsche Selbstversorgung. Dazu gehört allerdings eine komplette Wende: Halber Fleischkonsum, Reduktion der Lebensmittelabfälle. Und: Das Greenpeace-Modell berücksichtigt bislang das Thema Kosten nicht.

Über das Modell soll hier nicht gestritten werden. Es ist das gute Recht von Grennpeace, Luftschlösser zu bauen. Es sollte aber darüber gestritten werden, wie der Spiegel sich in das Thema involviert. Nämlich als Handlanger.
- Mittels einer Sprache, die an Einseitigkeit nicht zu überbieten ist und hart an der Grenze zur Abfälligkeit rüttelt – bewusst, so scheint es.
- Mit einer Recherche, die die Betroffenen ausblendet – Landwirte und Verbraucher.
- Mit Vorwürfen, die den Bauern in der Gesamtheit Rechtsbeugung unterstellen.

Beispiele? „Ohne zu zögern“ schneiden die Tierhalter Schweineschwänze ab, „wahllos“ setzen sie Antibiotika ein, „großzügig“ würden Pestizide auf die Äcker gebracht. Die Empathie für die Kreatur sei den Bauern verloren gegangen. Bauern, die sich an Gesetze halten. Bauern, die in der Initiative Tierwohl mitmachen. Deren Tiere seien ihr kurzes Leben lang krank, wird behauptet. Nachweise werden keine angeführt.

Für unbestreitbar hält der Spiegel, dass diese Art der Landwirtschaft in letzter Konsequenz das Überleben der Menschheit in Frage stellt. Geht’s noch? Fakten? Stören nur. Denn „man braucht keine Ahnung zu haben um zu erkennen, dass das nicht richtig sein kann“, so der Spiegel.

Das ist unanständig. Da fällt einem nichts mehr zu ein. Deshalb zitieren wir einfach Kollegen der Spiegelredaktion. Die Zitate treffen den Nagel auf den Kopf.

„Wir lügen nicht – wir sind schlampig, denkfaul und ein bisschen propagandistisch.“ Das sagt Hans-Ulrich Jörges vom „stern“ vor geraumer Zeit schon selbstkritisch über seine Zunft.

„Aufgabe kritischer Journalisten wäre es, die Hintergründe zu hinterfragen, und nicht der PR-Abteilung von Greenpeace die Arbeit abzunehmen, meinte kürzlich Johannes Kaufmann, „Salonkolumnist“.

Jorges nennt ein Verhalten, wie der Spiegel es zelebriert „Rudeljournalismus“, wir sagen dazu TRUMPeten. Der Spiegel selbst verurteilt postfaktisches Verhalten und stellt sich doch auf genau diese Seite: Die Intelligenz in der Redaktion weiß offenbar genau, was das (Bauern-)Volk zu tun hat. Denn es gebe ja eine funktionierende Alternative.

Funktionieren wird das Modell nur, wenn die Kosten zu den Erlösen passen. Dies ist wohl das größte Manko des Greenpeace-Modells. Da man keine Antwort hat, wurde dieser Aspekt wohlweislich ausgelassen. Greenpeace darf das. Aufgabe des Spiegels wäre es, diesen wunden Punkt herauszuarbeiten. Stattdessen macht man sich zum Handlanger einer Organisation, deren Ziele durchaus kritisch zu hinterleuchten wären.

Heute kauft man uns Bauern nicht ab, dass wir nach bestem Wissen Landwirtschaft betreiben. Das ist schlimm. Aber es immer noch besser, als wenn man uns die Ware nicht mehr abkauft. Der Verbraucher selber scheint nicht ganz unzufrieden mit uns zu sein. Denn er kauft alles, was wir ihm anbieten – und dies trotz Horrormeldungen zum günstigsten Preis. Da bleibt wenig Raum für Ängste. Seltsam. Oder doch normaler, als der Spiegel und die Kronzeugen denken?

Und wir halten uns an die Worte von Werner Schwarz: „Machen wir etwas gut, dann zeigen wir es doch. Machen wir etwas noch nicht so gut, verändern wir es.“ Das ist ehrlich, es weist in die Zukunft und wäre berichtenswerter als so manches Luftschloss, lieber Spiegel!
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In den "12 Thesen für den mündigen Verbraucher" halten die Macher der Unser Leben Gehört Uns (ULGU) Kampagne fest, warum es wichtig ist, die Freiheit aller Konsumenten zu verteidigen: http://buff.ly/2eLWWUM

These sechs lautet "NGOs sind nicht die Guten":
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Ein Brandbrief

Edeka informiert derzeit seine Kunden - fast schon unter Tränen wird bedauert, dass es derzeit zu Engpässen im Molkereisortiment kommen kann. Grund sei der massive Preisverfall der Milch und die daraus folgenden Rückgänge in der Milchanlieferung. Ähnlich argumentiert die Metro. Es könnten nur „normale Durchschnittsmengen“ ausgeliefert werden. Schuld seien exorbitante Preiserhöhungen sowie eine extrem hohe Nachfrage im In- und Ausland. Ähnliches hört man von Discountern, die bekanntermaßen weniger mitteilungsfreudig sind.

Lieber Lebensmittelhandel.
Wenn ihr auf die Tränendrüse drückt, dann stimmt etwas nicht. Ein Tipp: Vor einigen Monaten hatten wir zu viel Milch zum damaligen Preis. Heute haben wir zu wenig Milch zum aktuellen Preis. Aber wir können euch versichern: Wir haben genug Milch, nur zu einem anderen Preis! Zahlt den und ihr bekommt, was ihr braucht. Was ihr macht, ist eines Händlers nicht würdig! Es zeigt nur, dass ihr nicht bereit seid, die aktuellen Verträge aus der Zeit der Niedrigstpreise aufzugeben. Das ist euer gutes Recht. Aber jammern bringt da wenig. Handelt!

Ach, noch eines: Ihr verlangt von uns WROG-Milch: Weide, regional, ohne Gentechnik. Der Mehrpreis ist lächerlich. Wir sollen uns freuen über einen halben Cent für die Weidehaltung. Gentechnikfrei soll es umsonst geben? Mehr Tierwohl? Die Wünsche sind vielfältig aber die Zahlungsbereitschaft ist gleich Null. Handelt!

Habt ihr auch schon einen Brief in der Schublade, der bedauert, warum die Milch aus dem Ausland kommt? Lange wurden wir hingehalten mit der Begründung, man könne den Preis „leider“ nicht anheben, der Markt gebe das nicht her. Jetzt gibt er es her! Handelt! Zahlt!
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Ein Komödianten-Stadel für Gentechnik-Paranoiker

Manche Menschen leben in ihren eigenen Welten, das ist nun einmal so. Sie negieren die Realitäten und erklären ihre manchmal nicht einfache Situation mit Hilfe von Verschwörungstheorien. Ich lebe zur Zeit in den USA und sehe tagtäglich, wie sich ein gewisser Donald Trump in selbst fabrizierten Scheinwelten verirrt und nicht mehr erkennt, wie lächerlich er mittlerweile geworden ist. Aber auch in Europa gibt es reichlich Scheinwelt-Blasen

...

So inszenieren dieser Tage die üblichen Verdächtigen der Anti-Gentechnik-Bewegung in Den Haag den sogenannten „kangoroo court“. Den Haag als Sitz der Internationalen Gerichtshofs wurde publikumswirksam als Ort gewählt, um der staunenden Öffentlichkeit zu suggerieren, Monsanto und die „moderne Landwirtschaft“ würden einen "Ökozid“ provozieren. Das Tribunal findet allerdings in einer Schule statt und hat nichts mit dem Internationalen Gerichtshof zu tun
Aber schon das Wort " #Ökozid   “ flößt Furcht ein. Nur: sachdienliche Hinweise auf eine solche Katastrophe fehlen komplett, es sei denn, man gründelt in den Verschwörungs-Tiefen des Internets
---
Und damit sind wir wieder bei Trump: Scheinweltbewohner sind gefährlich, weil sie nicht in der Lage sind, realistisch abzuschätzen, was ihre Taten verursachen können, Gentechnik hin, Energiewende her. In den USA ist aber immerhin zu beobachten, dass die Medien, die Trump einst aufgeblasen haben, sich nun von ihm abwenden. Ob die deutsche Presse aus dem Haager Klamauk was lernt, bleibt abzuwarten


http://www.achgut.com/artikel/ein_komoedianten-stadel_fuer_gentechnik-paranoiker




#Monsantotribunal   #Gentechnik   #Glyphosat   #GVO   #DenHaag  
#Künsat   #Landwirtschaft   #Vanda #Shiva   #Selbstmorde   #Indien   #Baumwolle  
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#Nitrat   im #Grundwasser   : #Grüner   #Populismus  

"Im Übrigen ist der Tierbestand auf dem Boden über dem Grundwasser für den #Nitratgehalt   des Grundwassers völlig
Wurst, es ist die Düngung im Zusammenspiel mit der Bodengeologie, die hohe Nitratgehalte bewirken kann. Es gibt
seitenweise Flusseinzugsgebiete fast ohne #Vieh   , aber mit erhöhten #Nitratwerten   . Es gibt extrem hohe Viehdichten
ohne jedes #Nitratproblem   im Grundwasser. Die Debatte ist scheinheilig und verlogen, es geht weder um die
Volksgesundheit noch um Umweltschutz, es geht aus Ideologischen Gründen gegen die #Tierhaltung   und eine
#Landwirtschaft   , die die Welt ernährt, aber von Illusionisten seit 150 Jahren bekämpft wird. Die würden lieber
Milliarden Menschen verhungern lassen als zuzugeben, dass ihre Rezepte nicht funktionieren. Wer ehrlich was für
die Volksgesundheit tun will, sollte gegen Alkohol, erwiesen krebserregend, gesundheitsschädlich, suchtmachend,
familienzerstörend, lebensverkürzend, jugendgefährdend, vorgehen oder gegen die Steuerfreiheit für Flugbenzin, die
Vielfliegerei, entfernte Urlaubsziele, Autos in Städten, große beheizte Wohnungen, Einfamilienhäuser, Elektrogeräte,
den Klamotten- und Schuhwahn, die Handymanie, etc.. Das wäre ein glaubhafter Einsatz für Gesundheit und
#Umwelt   , aber das bringt keine Stimmen und Spenden. Darum die Sündenbockstrategie, dann fühlen sich alle besser
und eine Berufsgruppe (Minderheit), bei der man eh nicht ankommt "


http://www.keckl.de/texte/ZEIT_Kommentar.pdf



#NGO   #Greenpeace   #BUND   #UBA   #Hendricks   #Massentierhaltung   #EU   #Stickstoff   #Öko  
#NDR   #DieZeit   #WDR   #Höhn   #Biogas  
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Bauer Willi auf dem
#Monsanto   #Tribunal  
oder eher auf dem Farmes Speech.
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Lieber Herr Rüße,
Lieber Herr Rüße,
schillipaeppa.net
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