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Patrick Beuth
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Patrick Beuth

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Ich drücke den Ex-Kollegen alle Daumen dieser Welt.
 
Von Krisen und Chancen

Im Jahr 2000 hatte ich mein erstes FR-Abo (als Probe zugegeben, mein Studentenbudget war bescheiden). Bis dahin hatte mich kein Medium so sehr in seinen Bann gezogen. Ich erinnere mich, wie ich mehrere Stunden am Stück die Zeitung las, die Seiten auf dem Bett und dem Boden ausbreitete und mich besonders auf die langen Reportagen und Artikel jenseits von schnellen Berichten freute.
Damals bombardierte die Nato die Serben, und die FR stellte zu jedem Bericht über den Kosovo-Krieg einen kleinen Kasten mit dem Hinweis, dass sie keine unabhängige Berichterstattung liefern kann. Später gewann der heutige FR-Chefredaktuer Arnd Festerling einen der angesehensten Journalistenpreise der Republik - den Wächterpreis - für die Aufdeckung der Nato-Lügen über die Bombardierung einer Brücke.
Damals kam mir die FR so unerreichbar vor, so weit weg von meinem journalistischen Alltag einer kleinen niedersächsischen Provinzzeitung. Dass ich hier eines Tages volontieren sollte, hätte ich nie zu träumen gewagt. Doch so kam es dann 2006.
Die Umbrüche, die ich seit jener Zeit erlebt habe, machen natürlich nachdenklich. Manches macht auch wütend - zum Beispiel, dass die Initiativen junger Kollegen, deren Ideen und deren Kampf für ein Konzept, dass jüngere Genereationen anspricht, "begrüßt" und dann in die Schubladen weggeredet wurden.
Trotz der Verluste vergangener Jahre - und ich meine nicht die Millionen Euro, sondern die Kollegen, die gegangen sind oder gehen mussten - gibt es noch sehr, sehr viele Journalisten im Haus, die aus Leidenschaft Journalisten sind. Die Frage ist, ob es für ihre Leidenschaft noch eine Zukunft gibt. Dass wir mit noch mehr Verzicht auf alle möglichen Leistungen die Zeitung nicht retten konnten ist offensichtlich. Und ehrlich gesagt halte ich persönlich auch von Investitionen mehr als von Kürzungen. Kennt jemand einen Verlag oder eine Zeitung, die mit Kürzungen wieder schwarze Zahlen schreiben und expandieren?
Die Formatumstellung kann man als eine Investition sehen. Ich persönlich fand die Formatumstellung richtig und gut. Aber die Kürzungen im Umfang der Zeitung und die miserable Vermarktung der neuen FR (Gerüchten nach wurde nicht genügend Geld für das Marketing bereitgestellt) machten aus der Investition letztlich ein getarntes Sparprogramm.
Manch einer sagt, dass Insolvenzen auch Chancen sind. Vielleicht ist diese hier eine Chance, ein zukunftsfähiges Konzept zu entwickeln. Und vielleicht hört man dieses Mal ein wenig mehr auf diejenigen, die aus Leidenschaft Journalisten sind.

"My father was very sure about certain matters pertaining to the universe. To him, all good things - trout as well as eternal salvation - came by grace; and grace comes by art; and art does not come easy." A River Runs Through It. Norman MacLean.

#fr #frankfurterrundschau
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Patrick Beuth

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Habe "Dishonored – Die Maske des Zornes" gespielt und beschrieben. Andere Rezensenten (z.B. hier http://bit.ly/RIscU7 ) kritisieren die gleichen Dinge wie ich und geben dann trotzdem 9,5 von 10 Punkten. Sagt uns das was über Games-Journalismus?
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Patrick Beuth

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Was Sie schon immer übers Urheberecht wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Unser Glossar ist online. Fehlt ein Begriff? Ist irgendwas unklar? Anmerkungen gerne hier oder unter dem Glossar in die Kommentarspalte.
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Patrick Beuth

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Anlässlich des heutigen World IPv6 Launch Days habe ich versucht, die Thematik, die Bedeutung und die Probleme von IPv6 auch für Laien verständlich zu erklären. Bin für Feedback dankbar, ob mir das gelungen ist:
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Patrick Beuth

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tl;dr – aber klingt gut:
 
"We will still need an Internet, once we are done putting the Entertainet in place."

Fantastic comment from Doug Humphrey over on +Dave Farber's IP mailing list: 

"You know what is happening here?
The Internet is being turned into The Entertainet.

"Nothing wrong with that per se, BUT after we get done chopping and channeling the Internet (versitile, duplex, distributed control, datagram, medium performance highly flexible general purpose network) into the Entertainet (dedicated, simplex, centralized control, semi-virtual circuit, high performance, custom purposed network) then we are going to build an Internet again.

"Because we will still need an Internet, once we are done putting the Entertainet in place."

(Reposted with permission from Doug Humphrey.)

Mailing list archive: http://bit.ly/KyCFjL
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Patrick Beuth

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Bei SOPA und PIPA waren sie alle noch dagegen: Google, Facebook, Twitter, AOL ... Zu CISPA schweigen sie, obwohl der Gesetzentwurf kein bisschen besser ist. Facebook unterstützt ihn sogar ausdrücklich.
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Patrick Beuth

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Weil's so unglaublich überwältigend schön war: Der weltbeste Text über die Show von Apple zum iPad mini hat jetzt auch ein passendes, irrsinnig fantastisches Video von +TechCrunch 
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Torsten Kleinz's profile photoDaniel Rölle's profile photoTom Constapel's profile photo
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+Tom Constapel

großartige satire, selten sowas witziges mit dieser thematik gesehen.
hoffe das schaun sich noch ein paar mehr leute an!
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Patrick Beuth

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Ein beliebiges YouTube-Video in eine MP3 konvertieren und dann herunterladen – ist das eine legale Privatkopie? Google und der 21-jährige Student Philip Matesanz tragen einen komplizierten Streit aus:
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Torsten Kleinz's profile photoMarkus Feilner's profile photo
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+Patrick Beuth : Ganz klar nein. Außer Du bist dir sicher, das ist aus legaler Quelle... oder? 
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Patrick Beuth

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Bin nicht sicher, ob ich jemals etwas geschrieben habe, das so schnell so oft retweeted wurde... (Freude auf niedrigem Niveau)

Der Text zur Frage, ob Gamer gewisse Grundrechte in virtuellen Welten haben sollten, endet mit dem Aufruf an die Betroffenen, Stellung zu beziehen. Was sie prompt überhaupt nicht tun. 
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Klaus-Dieter Hinck's profile photo
 
Das berührt ein Grundproblem der meisten #MMORPG ´s und #Online-Welten - eben das sie nicht auf User ausgerichtet entwickelt wurden sondern gewinnmaximierend um virtuelle Gegenstände und System herum, wie man bei sinkenden Gewinnen wieder in die Gewinnzone mit Spielen kommt. Das Modell #virtueller-Währung -en und Gegenstände kommt aus dem asiatischen Spielraum wenn man so will und meiner Einschätzung nach ist es halt so das man entweder Systeme mit festen Beiträgen hat, was sich nicht bewährt hat bei den meisten Spielen und Welten nach einer gewissen Zeit. Man unterscheidet sicher Produkt-Phasen von Spielen und Spiele selbst. Gute Spiele brauchen keine #virtuelle Währung / Items (eigentlich letzteres, Währungen braucht man natürlich in einem Spiel schon). 

Diese #Bezahlmodelle haben einen direkten Einfluss auf Fairness, Rechte und Empfinden von demselben und auf Suchtmuster, #Spielbarkeit#Community und virtuelle Welt und deren Zusammensetzung. Zudem gibt es eben sowas wie eine Spieler Elite im Game, Admins, Moderatoren und eine Art Community Leitung, die sich ehrenamltich um Regeln kümmern, das meist aber nicht wirklich fair und demokratisch wenn man so will. Was daran liegt, das die Paradigmen und Regeln des Spieles selbst und die Welt nicht fair ist und so weiter. Das führt zu immerwährenden Konflikten in Communities, auch dadurch bedingt, das aus Kostengründen die Betreung der Games oft ver-ehrenamtlicht und damit eben verändert wird. 

Zudem sind Annahmen wie die jeweilige Welt funktioniert in sich dann ein Argument, wo es eben selten demokratisch zugeht, zudem gibt es halt Regeln, die sich in Spielen entwickeln, typischer Gamer-Gesetze, Entwicklungen die durch Oberfläche, Kommunikationsraum (wie ist #Chat aufgebaut und so weiter) und anderes bedingt sind.
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Patrick Beuth

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Am Sonntag endet die Online-Abstimmung über die Bürger-Vorschläge im "Zukunftsdialog" der Bundesregierung. Mein Fazit:
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