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Liebevolle-Betreuung24
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Wir vermitteln kompetent legale Betreuungskräfte und Haushaltshilfen aus Polen.
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Unser Geschenk für Sie!
Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40,-€ monatlich gratis erhalten!
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Wir waren auch da und sind auch zu sehen!
Wir kommen wieder auch im diesem Jahr! ;-)
http://youtu.be/oDtxiPd7MKg

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Gerne berate ich Sie über 1 bis 24 Stunden -Betreuung!
Kontakt: "Liebevolle-Betreuung24"
Olaf Michels Tel: 0211-29260071
oder Kostenlos Tel: 0800-6675599
http://liebevolle-betreuung24.de/
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24-Stunden-Betreuung: Leistungen, Kosten und Finanzierung der Haushaltshilfe

Haushaltshilfen im Rahmen der 24-Stunden-Betreuung sind oftmals die wichtigste Stütze bei der häuslichen Pflege. Ihre Leistungen werden von den Betroffenen hoch geschätzt. Die Finanzierung der Kosten muss in Deutschland weitgehend privat getragen werden.

Mehr als 100.000 Pflegebedürftige werden in Deutschland von 24-Stunden-Betreuungen (mit) versorgt. Meist unterstützen sie als "Haushaltshilfen" in der Familie die Pflege oder sie tragen sogar die Hauptlast der Pflege.

24-Stunden-Betreuung: Leistungen und Aufgaben
Über die eigentliche Arbeitszeit ihrer Haushaltshilfe-Tätigkeit hinaus stehen sie oftmals rund um die Uhr zur Hilfestellung bereit. Seit 2010 dürfen die Haushaltshilfen auch legal bei der Grundpflege (Hygiene, Anziehen usw.) helfen. Häufig werden ihnen auch darüberhinausgehende Aufgaben übertragen, wie z. B. die Hilfe bei der Medikamenteneingabe.

Von den Pflegedienst-Organisationen werden die 24-Stunden-Betreuungen manchmal als Konkurrenz gesehen – in der Praxis arbeiten jedoch die Pflegedienste mit den Haushaltshilfen gut zusammen. Die Pflegedienste übernehmen die schwierigeren Aufgaben, welche besonderes Fachkenntnisse erfordern, die Betreuerinnen vor allem die besonders zeitaufwendigen Tätigkeiten, wie Hilfe beim Essen oder einfach die so wichtige menschliche Zuwendung.

Kosten der 24-Stunden-Betreuung
Die 24-Stunden-Betreuungen sind meist Frauen aus Ländern des östlichen Europas, besonders häufig aus Polen. Sie leben in der Wohnung des Pflegebedürftigen und erhalten neben der freien Kost und Logis noch ein Entgelt von meist 1200 bis 2000 Euro im Monat, mitunter auch 2500 Euro.

Würde die 24-Stunden-Betreuung über Pflegedienste nach Stundensatz gebucht, so müsste mit 5000 bis 10.000 Euro gerechnet werden. Vereinzelt bieten Pflegedienste aber auch 24-Stunden-Betreuungen zu Pauschalpreisen um etwa 3000 Euro pro Monat an.

Die Formen der Beschäftigungsverhältnisse sind im Teil 2 dieser Serie dargestellt.

Finanzierung der 24-Stunden-Betreuung
In der Regel können die Kosten für 24-Stunden-Betreuungen durch ausländische Haushaltshilfen nicht über die Pflegekassen abgerechnet werden, da die einschlägigen Agenturen nicht von den Pflegekassen anerkannt sind. Dies bedeutet, dass die Kosten voll aus den privaten Mitteln (Rente, Ersparnissen etc.) aufgebracht werden müssen.

Selbstverständlich kann auch das frei verfügbare Pflegegeld (225-685 Euro je nach Pflegestufe) dafür eingesetzt werden. Jedoch empfiehlt es sich in den meisten Fällen, neben der 24-Stunden-Betreuung auch einen Pflegedienst zu beauftragen, dessen Finanzierung das verbleibende Pflegegeld reduziert. Neben dem Pflegegeld können mitunter auch Steuerermäßigungen für "haushaltsnahe Dienstleistungen" oder wegen "außergewöhnlicher Belastungen" geltend gemacht werden.

Quelle:"Georg Neumann. Ich bin Ihr Experte für Pflege und Demenz."

Ihre Liebevolle-Betreuung24
http://liebevolle-betreuung24.de/

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Was darf ein Betreuer alles alleine entscheiden?

In der Pflegepraxis hört man immer wieder von Fällen, in denen der Betreuer gegen den Willen von Patienten und Angehörigen handelt. Ist ein Betreuer nach §1896 BGB bestellt, stellt sich pflegenden Angehörigen immer wieder die Frage, was der Betreuer eigentlich alles entscheiden darf? Wann muss das Betreuungsgericht Rechtsgeschäfte des Betreuers genehmigen und muss der Betreute gefragt werden?

Mit der Einführung des neuen Betreuungsrechts am 01.01.1992 wurde zu Recht die Entmündigung abgeschafft. War der Betroffene erst mal entmündigt, hatte er keine Möglichkeiten mehr auf die Entscheidungen des Vormundes Einfluss zu nehmen. Dieses ist bei heutigen Betreuungsrecht anders.

Der Betreuer hat nach § 1901 Abs. 2 BGB .... die Angelegenheiten des Betreuten so zu besorgen, wie es dessen Wohl entspricht. Zum Wohl des Betreuten gehört auch die Möglichkeit, im Rahmen seiner Fähigkeiten sein Leben nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Dieses bedeutet, dass der Betreuer nicht nach eigenen Vorstellungen das Leben des Betreuten bestimmen kann. Sondern die Wünsche und Vorstellungen des Betreuten sind zu berücksichtigen, sowie die Umsetzung dieser Bedürfnisse nicht zum Nachteil für den Betreuten sind.

§ 1901 Abs. 3 BGB hat der Betreuer Wünschen des Betreuten zu entsprechen, soweit dies dessen Wohl nicht zuwiderläuft und dem Betreuer zuzumuten ist. Ehe der Betreuer wichtige Angelegenheiten erledigt, bespricht er sie mit dem Betreuten, sofern dies dessen Wohl nicht zuwiderläuft. Der Betreuer kann also nicht über den Betreuten bestimmen wie er möchte, sondern ist an deren Willen und Wünschen grundsätzlich gebunden.

Das Wohl des Betreuten

Nur wenn das Wohl des Betreuten durch die Erfüllung des Wunsches in Frage gestellt ist, kann der Betreuer die Umsetzung dieser Wünsche verweigern. Dieses kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Betreute sein Geld an fremde Menschen verschenken will. In existenziellen Fragen aber kann der Betreuer ohne betreuungsgerichtliche Genehmigung keine Entscheidungen treffen. Zu diesen Entscheidungen gehören folgende Tätigkeiten:

bei Schenkung und Vermögensverwaltung einer Erbschaft
Schenkungen an einen Vormund
Grundstücksgeschäfte und Schiffgeschäfte
Umwandlung von Vermögensgegenständen
Rechtsgeschäfte im Rahmen der Vermögensverwaltung wie Kreditaufnahmen, Bankgeschäfte, Eingehen von Arbeitsverträgen etc.
Erwerbsgeschäfte des Betreuten
Genehmigung ärztlicher Maßnahmen
Genehmigung einer Sterilisation
Genehmigung einer Unterbringung mit freiheitsentziehenden Maßnahmen
Aufgabe der Mietwohnung

Dieses bedeutet, dass der Betreuer in diesen Angelegenheiten immer die Genehmigung des Betreuungsgerichtes braucht. Eine Ausnahme gibt es davon, nämlich wenn der Ehepartner Betreuer ist, dann bedarf es keiner betreuungsgerichtlichen Genehmigung. Sinn der Vorschrift ist der Schutz des Betreuten vor willkürlichen Entscheidungen des Betreuers.

Sind fremde Personen als Betreuer eingesetzt, sollten pflegende Angehörigen streng darauf achten, dass in diesen Fällen auch immer diese gerichtlichen Genehmigungen eingeholt werden. Ist der pflegende Angehörigen als Betreuer bestellt, muss dieser diese Vorschriften beachten, um sich nicht selbst haftbar für solche Entscheidungen ohne gerichtliche Genehmigung zu machen.

Quelle:"Thomas Schalski. Ihr Experte für Sozialrecht und Pflegerecht."

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