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Jana Fischer
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Hausaufgaben einer Yogalehrerin oder Garudasana der Adler
19.01.2014 16:20 von Jana Fischer (Kommentare: 0)
Nachdem wir sanft vorallem über Dehnübungen ins Yogajahr gestartet sind, wollte ich meinen Yogaschülern in dieser Woche die Möglichkeit geben, sich über ihren Körper wahrzunehmen.
Nach unserem Anfangsritual und der Anfangsentspannung wollten wir uns über Standübungen wieder hinunter auf den Boden arbeiten und dabei unseren Körper fordern aber nicht überfordern, nach dem Yogaprinzip „gehe an Deine Grenzen aber nicht darüber hinaus“  Soweit der Plan.
Nach Lockerungs – und Gleichgewichtsübungen sollte die Übung der Adler = Garudasana folgen.
Ich leitete die Übung wie gewohnt an.
Beuge leicht die Knie, entscheide Dich für ein Standbein, verwurzele Dich mit den Boden, hebe ein Bein vom Boden ab und führe es vor das Standbein und um den Unterschenkel des Standbeines herum ....
Die Arme sind zuerst seitlich ausgestreckt und parallel zum Boden, nimm nun einen Arm nach vorn, winkele den Ellenbogen 90 Grad an, die Handfläche zeigt zu Deinem Gesicht.
Nun wickelst Du den anderen Arm außen um den angebeuten Arm herum, der Ellenbogenknochen des angewinkelten Armes ist in der Ellenbogenbeuge des umschlingenden Armes und nun versuchst Du mit den Fingern dieses umschlingenden Arms die Daumenwurzel des angewinkelten Armes zu fassen.....
Diese Asana zählt zu den leichteren Gleichgewichtsübungen. Neben der Balance fördert der Adler (Garudasana) die Beweglichkeit von Hüftgelenk, Beinen, Schultern und des oberen Rückens. Außerdem kräftigt die Übung Hand-, Bein- und Fußgelenke. Durch die bewusste Muskelaktivität werden Verspannungen im Nacken, in den Schultern und im Nacken gelöst. Besonders die Schulterblätter werden gedehnt.
Der Adler (Garudasana) stärkt neben dem Gleichgewichtssinn auch Konzentration und Willenskraft. Regelmäßig ausgeführt, verhilft die Asana zu einem stärkeren Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und zu mehr Gelassenheit.
Soweit so gut.
Dann kam die Frage: „Jana ist es eigentlich egal, welcher Arm angewinkelt ist und welcher Arm wickelt?
Ups. Ich war für den Moment überfragt, schließe baute ich die Übung von unten nach oben auf, konzentrierte mich auf das Gleichgewicht und überlies meinen Körper die Entscheidung, welchen Arm er zuerst anwinkelt. Wichtig war mir nur das Yogaprinzip des Ausgleiches; was man zu einer Seite übt, muss man in gleicher Anzahl und Intensität auch zur anderen Seite üben.
Ich versprach mich schlau zu machen und wälzte schwere Yogabücher und durchsuchte das Internet mit dem Ergebnis. 50:50.

Aha und nun?
Ich kam zu dem Ergebnis, dass es unter yogatherapeutischen Aspekten nicht egal ist welcher Arm zu welchem Standbein zuerst angewinkelt wird, es aber für die normalen Yogakurse durchaus ausreichend ist, nur dem Prinzip des Ausgleichs zu folgen.
Zur Begründung:
Unser Körper besteht aus dem physischen Körper und dem Energiekörper. In der Yogalehre fließt unsere Lebensenergie Prana in vielen Energiekanalen den Nadis und neben den Chakren (Energiezentren) verfügt unser Körper über Marmas (Energiepunkte – ähnlich den Akkupunkturpunkten im Meridiiansystem in der TCM). Die Nadis und Marmas spielen in der indischen Medizinlehre Ayurveda eine große Rolle.
Die Marmas gelten als Vitalpunkte, die auf verschiedene Art und Weise stimmuliert werden, beispielsweise durch Massage, Licht oder Akkupressur.
Ziel ist es Energieblockaden zu lösen, den Körper zu entgiften, Organfunktionen anzuregen, Selbstheilungskräfte anzuregen, Entspannung zu erzeugen, Geist und Körper zu harmonisieren, das Verdauungssystem zu aktivieren, Verspannungen abzubauen, Kopfschmerzen zu mildern,.....
108 solche Marmas soll es in unserem Körper geben, besonders viele in unseren Armen und Beinen. Ihre Wirkung verbreiten die Marmas über die Nadis in unserem ganzen Körper. Jedem Marma werden unterschiedliche Fähigkeiten zugeschrieben, genauso wie verschiedenen Marmakombinationen. Auch wenn die Wirkung sehr subtil zu sein scheint, vernachlässigen unter therapeutischem Aspekt sollte man sie nicht.
Hausaufgabe für heute erledigt.
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Der erste Monat im Jahr ist schon Geschichte
01.02.2014 12:55 von Jana Fischer (Kommentare: 0)
Man hat noch das Knallen der Sektkorken in den Ohren, gerade eben war noch Silvester und nun soll 1/12 des Jahres schon wieder um sein. Was hat uns der erste Monat im neuen Jahr gebracht? Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.
Was haben Sie sich vorgenommen für 2014? Wie kommen Sie voran? Wo stehen Sie nachdem der erste Monat schon gelaufen ist?
Sind Sie weit entfernt von Ihren Zielen, sollten Sie sich diese noch einmal genau anschaunen. Waren es tatsächlich Ziele oder „nur“ Wünsche oder Hirngespinnste?
Was macht ein Ziel aus und wie unterscheidet es sich von einem Wunsch?
Wünschen kann ich mir ja viel und muss fast nichts dazu beitragen. Wenn ich mir also wünsche im Lotto zu gewinnen, muss ich nur den Lottoschein abgeben. Geht ja nun sogar seit einiger Zeit wieder online. Der Rest erledigt sich von selbst. Ist es mein Ziel Lottomillionär zu werden, da muss ich mir schon mehr einfallen lassen. Vielleicht spiele ich dann nach einen ausgeklügeltem System und mit hohem Einsatz oder mit Unterstützung einer Spielgemeinschaft.
Sie sehen schon, ein Ziel zu verwirklichen, dafür bedarf es schon etwas mehr.
Lassen Sie es mich versuchen, anhand eines Silvesterklassikers zu erklären. Sie verkündeten am 31.12.2013 gegen 23.55 Uhr, dass mit Rauchen aufhören.
Da könnte es sein, dass Sie jetzt als einmonatiger Nichtraucher meinen Blog-Beitrag amüsiert lesen oder bereits noch vor dem Morgengrauen des 1.1.2014 die erste Zigarette wieder angesteckt haben.
Was könnte bei der letzten Variante schief gelaufen sein?
Das Ziel war nur ein Wunsch und nur so daher gesagt, die Gründe dafür diffus. Vielleicht war es doch nichtwirklich aus finanziellen Gründen dringend nötig das Rauchen aufzugeben oder der gesundheitliche Aspekt wurde nicht ausreichend als anstrebenswert geachtet oder außer dem Wunsch ist in der Realität keine weitere Veränderung dafür eingeleitet worden.
Also Ziele definieren, am besten schriftlich: Warum will ich aufhören zu rauchen?
Meine Gesundheit ist mir wichtig und das ist auf Dauer mit dem Rauchen nicht in Einklang zu bringen. Ich habe schon Bluthochdruck, bin ev. übergewichtig,  ich bewege mich kaum und bin soetwas von schnell aus der Puste, es gibt ein erhöhtes Krebsrisiko in meiner Familie, meine Haut ist aschfahl und der ständige Gestank der Klamotten ist für mein Umfeld zum davonlaufen. Ich bin wie benebelt, denn mein Zeitmanagement bestimme nicht ich, sondern wird von Raucherpause koordiniert. Der finanzielle Aspekt ist auch nicht zu verachten.
Hier wird schon deutlich, es gibt viele Möglichkeiten anzusetzen und wenn der Leidensdruck entsprechend groß ist, dann geht man das Ziel entsprechend an.
Also die Frage nach dem WIE
Wählt man die Radikale Methode = jetzt hier und heute die letzte Zigarette oder ist es bereits der xxxx-Versuch, dann bedarf es vielleicht professioneller Hilfe, Unterstützung durch eine Gruppe, Hypnose, Nikotinpflastern,......
Für welche Methode man sich auch entscheidet, man sollte vorbereitet auf alles sein, was kommt.
Also hilft da vielleicht ein Zettel im Geldbeutel mit den Zeilen: „Ich höre auf zu rauchen, weil...“ oder „Du schaffst es“ Man sollte sich ein Ersatzritual suchen (Spaziergang, eine Geste, die Vorstellung in Gedanken die Zigarette wegzuschnipsen....) Weiterhin kann man mit Freunden Verträge/Wetten abschließen und einen Nichtraucherkalender führen. Man kann sich für erfolgreiches widerstehen belohnen oder ein Nichtrauchersparschwein anschaffen.
Man legt sich eine Strategie im Kopf zurecht, wie man die typischen Rauchersituationen meidet oder Raucherrituale durchbricht. (Raucherzimmer meiden, traditionelle Rauchzeiten sinnvoll anders ausfüllen, Aschenbecher vernichten, die gewohnten Kneipen meiden und auch mal den rauchenden Bekanntenkreis etwas zu sortieren. Wenn man den gesundheitlichen Aspekt forciert, finden sich in Fitnessstudios im Idealfall Gleichgesinnte.....
Sie sehen schon, es ist nicht damit getan nur einen Wunsch/Ziel zu formulieren. Es braucht weit mehr....
Mit diesem Thema beschäftigt sich mein Workshop „Ziele finden und verwirklichen“ im 2. Quartal.
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Zuverlässigkeit
Auf dem Foto sehen Sie meine  wahrscheinlich verlässlichste Pflanze auf unserem gesamten Grundstück. Mein einzigstes Schneeglöckchen. Unendliche Versuche habe ich unternommen, dass es nicht das einzigste bei uns bleibt. Alles Fehlversuche!
Und nun freuen wir uns wahrscheinlich gegenseitig jedes Jahr aufs Neue uns zu sehen. Ein paar Tage genieße ich schon wieder diese Freude, dieses zuverlässige Miteinander des ersten und einzigsten Frühlingsboten bei uns.
Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Loyalität, Ehrlichkeit, Gewissenhaftigkeit sind wichtige Tugenden, ja besonders deutsche Tugenden, die das Leben angenehmer und leichter machen. Für mich sind diese Tugenden unverzichtbar, sind sie doch die Garantie für ein funktionierendes soziales Miteinander und machen Abhängigkeiten erträglicher. Aber auch auf „die Technik“ möchte ich gern diese Tugenden anwenden können. Es wäre schlimm, wenn solche Grundsätzlichkeiten ständig hinterfragt werden müssten.
Kommt mein Kollege heute pünktlich an unseren gemeinsamen Geschäftstermin? Wie loyal ist mein Gegenüber, kann ich mich auf Zusagen verlassen oder werde ich enttäuscht, ausgenutzt und hintergangen? Springt mein Auto morgen früh an und funktioniert noch die Batterie meines Weckers? Alles Fragen auf die ich eine verlässliche Antwort brauche, um selbst diese Tugenden leben zu können.
Und wenn ich selbst mit meinen Tugenden an Grenzen komme? Wenn ich diejenige bin, die andere enttäuscht, obwohl ich alles dafür tue, damit dies nicht passiert? Dann hilft nur eins, konsequente Ursachenforschung und anschließendes Loslassen!
Das  hinterher einsetzende Wohlbefinden wenn man sich wieder im Einklang mit seinen Tugenden und Werten befindet, ist einfach wunderbar.
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Weltkrebstag

Heute ist Weltkrebstag. Aus diesem Anlass bombardiert uns heute die Weltgesundheitsorganisation mit erschreckenden Zahlen aus einer Studie.

Bis 2025 (das ist in 11 Jahren!) soll es 40% mehr Krebsfälle geben, wobei die Studie schon demographisch bereinigt sein soll.

In Deutschland sterben jährlich 250 000 Menschen an Krebs.

Als Gründe werden falsche Ernährung, Alkohol und Zigaretten angegeben.

Ein relativ junger Wissenschaftszweig die Psychoneuroimmunologie kennt noch einen weiteren, Stress!!! Ein Geheimnis ist das nicht denn:

Wenn sich ein Mensch bedroht oder überfordert fühlt,  gerät er in Stress. Dabei setzt sein Körper Abwehrreaktionen in Gang.

In einer ersten Welle der Stressantwort befielt das Gehirn dem Nebennierenmark die Hormone Adrenalin und Noradrenalin zu produzieren. Durch diese erhöht sich der Blutzuckerspiegel, Muskeln und Gehirn wir schnell Energie zugeführt. Der Herzschlag beschleunigt sich, der Blutdruck steigt und der Organismus gerät in Verteidigungsbereitschaft.

Nach überstandener Belastung muss der Körper in einer 2. Welle wieder beruhigt werden. Dabei wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Es dämpft die Erregung und reduziert mögliche Entzündungsreaktionen.

Bei chronischem Stress gerät zuviel Cortisol ins Blut. Das Stresshormon dämpft dauerhaft die Immunabwehr und bringt sie aus dem Gleichgewicht. Dabei wird je nach Krankheitserreger entweder eine zelluläre oder eine humorale Abwehr aktiviert.

Die zelluläre Abwehr bekämpft Viren und Krebszellen. Die humorale Abwehr bekämpft Bakterien, die durch Wunden in den Organismus geraten.

Die Überproduktion von Cortisol verschiebt das Gleichgewicht von zellulärer und humoraler Abwehr. Die zelluläre Abwehr, die Viren und Krebszellen bekämpft, wird geschwächt, die humorale Abwehr dagegen wird verstärkt. Die Folge, der menschliche Körper wird anfälliger für Viruskrankheiten oder Herpes. Gleichzeitig werden mehr Antikörper produziert, d.h. der menschliche Körper wird anfälliger für Allergien und Neurodermitis. Auch Autoimmunerkrankungen wie Rheuma gehören in diesen Zusammenhang.

Die steigende Stressbelastung in Beruf und Umwelt führt weltweit zu einer extremen Zunahme von Allergien,  Krebs und Autoimmunerkrankungen.

Einer meiner Workshops wird sich im 2. Quartal 2014 weiter mit dem Thema Stressentstehung, Stressvermeidung, Stressbewältigung und Burnout-Prophylaxe beschäftigen.
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