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medico international
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Hilfe verteidigen, kritisieren & überwinden.
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Auch nach Ende des Kampfes um #Aleppo leben weiterhin ca. 1 Million Menschen in Gebieten, die vom syrischen Regime belagert werden. Zu Ihnen gelangen so gut wie keine #Hilfslieferungen. Eines dieser Gebiete ist das palästinensische Viertel #Jarmuk in Süd-#Damaskus. Seit 2013 leben hier etwa 10.000 Menschen unter der #Belagerung. Weite Teile des Camps stehen zudem unter Kontrolle des Islamischen Staats.

Der syrisch-palästinensische medico-Partner مؤسسة جفرا | Jafra Foundation organisiert seit Beginn des Bürgerkrieges humanitäre #Hilfe für die Eingeschlossenen in Jarmuk und angrenzenden Stadtteilen. Zuletzt konnten im Januar und Februar 4.000 Lebensmittelpakete und 2.000 Hygienekits an insgesamt 2.000 Familien in Jarmuk und Yelda verteilt werden. Damit leistet Jafra mit Unterstützung von medico international und Mitteln des Auswärtigen Amtes einen essentiellen Beitrag zur #Überlebenssicherung der Menschen.

Neben der #Nothilfe stärken wir mit der Jafra Foundation auch die immer noch aktive #Zivilgesellschaft in #Syrien – in Süd-Damaskus und in anderen belagerten Gebieten Syriens. „Together till the very end“, wie Jafra ihre eigene dramatische Lage auf den Punkt bringt.

Wir bitten um Unterstützung dieser Arbeit unter dem Stichwort "Syrien": https://www.medico.de/spenden
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23.02.17
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"Die Energie dieser Frauen lässt mich sprachlos, überwältigt. Karin sagt, sie kommt seit über 20 Jahren nach Kifri aber sie hat noch nie eine solche Gruppe junger Frauen gesehen, Kifri ist sehr konservativ und die Frauen sind fast nie außerhalb des Hauses zu sehen. Es ist eine ganz neue Aufbruchsstimmung."

medico-Kollegin Usche Merk berichtet von ihren Eindrücken auf der letzten Reise in den #Nordirak.

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Erschöpfung, Erleichterung und Entschlossenheit zeichnet sich auf den Gesichtern der subsaharischen Migranten ab, die es in den letzten Tagen geschafft haben, gemeinsam von Marokko aus den martialisch hochgerüsteten Grenzzaun um die spanische Enklave Ceuta zu überwinden.
Viele von ihnen haben schwere Verletzungen davon getragen, weil sie an dem mit messerscharfen Klingen ausgestatteten Draht, der eigentlich zum Schutz von Munitionslagern und Atomreaktoren gedacht ist, hängen geblieben sind.

Nur wenigen wird es tatsächlich gelingen, #Asyl in Europa zu beantragen oder auf anderen Wegen auf den europäischen Kontinent zu gelangen. Denn seit 2015 gibt es in Spanien ein Gesetz, das es erlaubt, Flüchtlinge direkt wieder nach Marokko zurückzuschicken.

Marokko ist jedoch weder ein sicheres #Herkunftsland noch ein sicherer #Drittstaat!

In Marokko ist die Situation subsaharischer Flüchtlinge desolat: Weder haben sie hinreichend Zugang zu Gesundheitsversorgung noch zu Bildung und Arbeit. Viele sind obdachlos und tagtäglich rassistischen Übergriffen ausgesetzt.

In dieser Situation hat die medico-Partnerorganisation ARCOM Wohnungen angemietet, in denen sich Frauen und Kinder aus Subsahara-#Afrika, die auf der Fluchtroute und in #Marokko häufig Opfer sexueller Gewalt werden, für eine gewisse Zeit ausruhen und sicher fühlen können.

Wir bitten um Spenden unter dem Stichwort: Flucht und Migration

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Nein, kein Bild aus der Zukunft der Grenze USA-Mexiko, sondern Gegenwart: Die #Türkei schottet #Rojava auf 900km ab. 
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„Charity kann dazu beitragen, das Machtverhältnis zwischen Reichen und Armen zu verstärken und ungerechte, undemokratische oder repressive Strukturen zu erhalten“, sagt der britische Mediziner David McCoy von medico-Partner Medact in diesem lesenswerten Artikel über den Einfluss der Bill & Melinda Gates Foundation: "Bill #Gates‘ Fokus auf #Charity und Technologie enthält kein Bekenntnis zu sozialer #Gerechtigkeit und nachhaltiger #Entwicklung."

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Viel Geld investieren Deutschland und die EU in die Abwehr von Geflüchteten. Sie sollen #Europa gar nicht erst erreichen, um hier einen Asylantrag stellen zu können, sondern schon in #Afrika aufgehalten werden - beispielsweise in #Niger.

Die #Abschottung der #EU ist keinen Deut besser als die #Mauer, die US-Präsident Trump an der Grenze zu Mexiko errichten will.
https://www.medico.de/migration/

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Als Hilfs- und Menschenrechtsorganisation hat medico international die ungewöhnliche Möglichkeit, soziale Veränderungen an vielen Orten gleichzeitig zu verfolgen und Bezüge zu globalen Trends zu entwickeln.

Wir arbeiten in über 25 Ländern mit Menschen und Organisationen zusammen, deren Auseinandersetzungen wir solidarisch begleiten, mit denen wir oft über viele Jahre kommunizieren und uns über Herausforderungen und Entwicklungen austauschen. Da hören wir Geschichten, die uns mit dem ganzen Schrecken der Folgen globaler Entwicklungen konfrontieren, mit Gewalt- und Armutsverhältnissen, die Menschen in die #Flucht treiben. Und wir sehen Zusammenhänge, Strukturen und historische Bezüge.

Über die Situation in #Syrien, aber auch #Irak und #Afghanistan hören wir ja fast täglich. Aber weniger bekannt ist die Realität hinter den Bildern und den Projektionen von flüchtenden Afrikanerinnen und Afrikanern. Dabei geht es nicht nur über #Fluchtursachen, sondern auch über die vielen Überlebenskämpfe, traumatischen Erfahrungen, aber auch die kreativen Auseinandersetzungen mit denen Menschen ihren Kampf um #Menschenwürde und um #Anerkennung auch als Individuum, als Subjekt, führen, für das was sie bewegt.

https://www.medico.de/fluchtursachen-und-ueberlebenskaempfe-16715/



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Ilija Trojanow zu Dingen, die in unser aller Kleidung eingewoben sind. Eine Reise mit den medico international-Partnern durch Pakistan zeigt, warum Wohltätigkeit allein nicht reicht. Ein Schlagloch aus der taz. die tageszeitung: 

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Eine Welt von Mauern, Grenzen und Stacheldraht. Aber eine andere Welt ist möglich.

Am Samstag findet ein bundesweiter #Aktionstag gegen #Abschiebungen nach #Afghanistan statt - Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland. Unter anderem in #Berlin, #Düsseldorf, #Hamburg, #Hannover, #Rostock, #Nürnberg, #Wiesbaden, #Trier und #Erfurt sind Demonstrationen geplant. In Wiesbaden geht es um 14 Uhr am Hauptbahnhof los: https://www.facebook.com/events/1399457206752686/
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