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ROLAND. Der Rechtsschutz-Versicherer.
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Privater Besuch am Arbeitsplatz – worauf man achten sollte:
Wer Freunde und Familie ins Büro einladen möchte, sollte vorher beim Chef nachfragen. Denn Rechtsanwältin Nadine Flöter-Kühne weiß: „Der Arbeitgeber hat das Hausrecht und damit auch die Möglichkeit, Personen den Zutritt zum Arbeitsplatz zu versagen.“ Ist der Arbeitgeber einverstanden, darf der Besuch vorbeikommen – jedoch sollte man das private Vergnügen in die Pausenzeiten legen. Auch beim Thema Haustier gilt: „Lieber einmal mehr als einmal zu wenig beim Chef nachfragen.“ Denn wer seinen geliebten Vierbeiner mit zur Arbeit bringen möchte, braucht das Einverständnis des Arbeitgebers.
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Geburtstag, Einstand oder Abschied – wie weit darf eine Feier im Büro gehen?

Eine Flasche Sekt, ein bisschen Musik und dazu noch ein paar Luftschlangen – schließlich muss der Geburtstag der Kollegin gebührend gefeiert werden. Aber ist das auch erlaubt? Die ROLAND-Partneranwältin Nadine Flöter-Kühne rät zur Vorsicht: „Eine Feier im Büro sollte sich stets im üblichen Rahmen halten.“ Auch ein Schluck Sekt oder Bier kann problematisch werden: „Auf den Ausschank von Alkohol sollte verzichtet werden, zumal Alkohol am Arbeitsplatz oft ohnehin ausdrücklich untersagt ist“, so die Rechtsexpertin.

Habt ihr schon mal im Büro gefeiert und deshalb Ärger bekommen?
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„Chefsache“ – worauf man im Umgang mit Büro-Eigentum achten sollte:
Wem ist das nicht schon mal passiert? Kurz vor Feierabend noch schnell etwas notiert und schon ist der Firmenkuli eingesteckt. Aber ist das schon Diebstahl? Auf jeden Fall! Auch wenn es kleinlich erscheint: „Der Wert des Gegenstands hat bei der Frage eines Diebstahls keinen Einfluss“, so die Rechtsexpertin Nadine Flöter-Kühne. „Auch das ‚Mitgehenlassen‘ von Kleinigkeiten kann zu einer Abmahnung oder sogar zur Kündigung führen.“
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Privat surfen oder telefonieren - was darf ich im Büro?
Mit dem Diensttelefon einen Arzttermin ausmachen oder kurz mal im Internet nach der nächsten Bahnverbindung schauen: Rechtsanwältin Nadine Flöter-Kühne rät zur Vorsicht: „Soweit private Gespräche über das Bürotelefon geführt werden, zahlt der Arbeitgeber die Kosten für das Telefonat. Das wird nicht von allen Arbeitgebern akzeptiert.“ Wer privat im Internet surft, kann ebenso in Schwierigkeiten geraten: „Soweit eine Vereinbarung besteht, ist die private Nutzung erlaubt“, so Nadine Flöter-Kühne. Andernfalls muss der Arbeitnehmer davon ausgehen, dass er nicht am Dienstcomputer surfen darf – am eigenen Smartphone aber schon. Doch Achtung! Dies gilt in der Regel nur für die Pausen.

Wie seht ihr das? Sind die Regelungen mittlerweile zu altmodisch?
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Von Bürobesuch bis Kuli-Klau - was Sie am Arbeitsplatz rechtlich beachten sollten:
Mal eben das Smartphone im Büro aufladen oder den Hund mit zur Arbeit bringen? Bei toleranten Chefs oft kein Problem. Doch was ist rein rechtlich erlaubt? ROLAND-Partneranwältin Nadine Flöter-Kühne von der Kanzlei Dr. Schubert & Kollegen gibt in den kommenden Tagen Tipps, was man am Arbeitsplatz darf und was man lieber sein lässt.
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Von Bürobesuch bis Kuli-Klau: Was Sie am Arbeitsplatz rechtlich beachten sollten:
Köln, 23. Juni 2016. Mal eben das Smartphone im Büro aufladen oder den Hund mit zur Arbeit bringen? Bei toleranten Chefs oft kein Problem. Doch was ist rein rechtlich erlaubt? Was kann der Arbeitgeber verbieten? Und wann droht eine Abmahnung oder gar eine Kündigung? ROLAND-Partneranwältin Nadine Flöter-Kühne von der Kanzlei Dr. Schubert & Kollegen gibt in den kommenden Tagen Tipps, was man am Arbeitsplatz darf und was man lieber sein lässt.

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Auf zum Autokorso – wie viel Feier ist im Fahrzeug erlaubt?

Aus deutschen Innenstädten sind Autokorsos nach wichtigen Siegen fast schon nicht mehr wegzudenken. Rechtlich gesehen ist jedoch eigentlich fast alles, was einen „echten“ Autokorso ausmacht, nach der Straßenverkehrsordnung verboten. ROLAND-Partneranwalt Kai Solmecke: „Beispielsweise ist es grundsätzlich Pflicht, sich anzuschnallen – und das gilt auch für einen Autokorso, der nur langsam fährt. Aus dem Fenster lehnen, auf der Motorhaube oder gar auf dem Dach mitfahren ist verboten. Auch ist es eigentlich nicht erlaubt, aus dem fahrenden Auto heraus Fahnen oder Banner zu schwenken.“ Wenn hier etwas schiefgeht, wird die Versicherung je nach Mitverschulden nur teilweise oder gar nicht zahlen. Übrigens: Selbst das „grundlose Hupen“ ist eine Ordnungswidrigkeit. Ob diese geahndet wird, liegt jedoch im Ermessen der Polizei – und diese wird einen deutschen EM-Sieg hoffentlich als „guten Grund“ akzeptieren!
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Berichterstattung im Büro – darf ich während der Arbeit das Spiel verfolgen?
Hart genug, während eines EM-Spiels arbeiten zu müssen! Da wird es doch wohl erlaubt sein, wenigstens einen Live-Ticker zu verfolgen – oder etwa nicht? „Wird der Live-Ticker über die Internetverbindung des Arbeitgebers verfolgt, handelt es sich hierbei um eine private Nutzung des Internets während der Arbeitszeit. Sofern der Arbeitgeber diese nicht ausdrücklich während der EM erlaubt, kann das eine Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten darstellen“, weiß ROLAND-Partneranwalt Kai Solmecke. Und selbst wenn man sich über das private Smartphone auf dem Laufenden hält, verhält es sich nicht viel anders. „Es kommt in diesen Fällen immer maßgeblich darauf an, ob durch die private Nutzung die Arbeitspflicht vernachlässigt wird. Wenn dies der Fall ist und der Chef ein Fußballmuffel ist, droht hier eine Abmahnung.“ Bei der Radionutzung sieht es schon wieder etwas anders aus, wie der Experte erklärt: „Hier sagen die Gerichte, bei bestimmten Tätigkeiten ist eine Radionutzung denkbar, solange niemand anders gestört wird und der Mitarbeiter noch genauso in der Lage ist, konzentriert, zügig und fehlerfrei zu arbeiten.“ Aber auch hier könnte der Chef dazwischen grätschen – und die rote Karte zeigen. Also lieber alle Spielregeln vorher festlegen!
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Privatpartys mit erhöhtem Pegel – gibt es eine Jubelgrenze?

„We Are the Champions“ über die Dolby-Surround-Anlage, dazu der „Gesang“ aus 10 bis 20 glücklichen Kehlen: Bei der EM kann selbst im heimischen Wohnzimmer schon mal Stadionatmosphäre aufkommen – ganz zum Leidwesen einiger Nachbarn. „Geräusche oder Fangesänge beim Fußballgucken sind grundsätzlich so zu halten, dass sie außerhalb der eigenen Wohnung nicht als störend wahrgenommen werden können“, erklärt ROLAND-Partneranwalt Kai Solmecke. Daher gilt hier: Wer empfindliche Nachbarn hat, sollte vorsichtshalber nicht zu laut jubeln. Das gilt insbesondere bei den spät terminierten Spielen. Denn auch wenn Deutschland eine Fußballnation ist, ändert dies grundsätzlich nichts daran, dass die Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr einzuhalten ist. „Hier gibt es für Fußballfans leider keine Sonderregeln während der Fußball-EM. Lauter Jubel beim ersehnten Tor ist daher nach 22 Uhr mit besonderer Vorsicht zu genießen“, so der Anwalt.
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Wenn die Fahnen fliegen lernen – wer kommt für Schäden durch Fanartikel auf?

Nicht nur zuhause, sondern auch unterwegs möchten viele Fußballfans ihre Leidenschaft demonstrieren. Deshalb wird auch der Pkw gerne mit Flaggen, Außenspiegelüberzügen oder Magneten dekoriert. Schön, solange alles an Ort und Stelle bleibt. Aber was passiert, wenn sich die Fanartikel auf der Autobahn plötzlich schneller verabschieden als Holland aus der EM-Qualifikation? ROLAND-Partneranwalt Kai Solmecke weist darauf hin, dass in einem solchen Fall kein Versicherungsschutz besteht. Denn: „Autofahnen sind nicht zur Befestigung bei hohen Geschwindigkeiten geeignet. Wenn die Fahne dem Hintermann auf die Scheibe fliegt und dieser die Kontrolle über das Fahrzeug verliert, können gravierende Schäden entstehen. Im Worst-Case-Szenario kann hier über den Sachschaden hinaus viel passieren.“ Er rät daher dazu, die Autodeko vor Fahrten mit hoher Geschwindigkeit besser zu entfernen. Die ins Fenster eingeklemmte Fahne hat übrigens noch einen weiteren Nachteil: „Da das Fenster nicht hundertprozentig schließt, schaffen Fensterfahnen Dieben beste Möglichkeiten, in das Auto zu gelangen. Wird also das Auto ausgeräumt oder gar gestohlen, wird die Versicherung die Zahlung verweigern“, weiß der Rechtsexperte.
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