Shared publicly  - 
 
Das Thema Apfelkind. Halb Deutschland empört sich ;-) Und in der Tat finden sich praktisch keine korrekten Presseberichte. Eine vollständige sachlich richtige Darstellung such man vergebens. Mainstreammedien wie RTL, BILD, Welt und andere oder Reuters erwecken so einen vollkommen falschen Eindruck. Apple will Frau Römer weder die Nutzung "ihres" (dazu unten mehr) Logos und einer Expansion hindern. Das ist eben falsch. Es geht nur um den Schutz für einige Nizza Klassen, mit denen Apple ein Problem hat.

Johannes Kneer aus Rejkjavik hat auf etwas ganz anderes aufmerksam gemacht: sowohl das Konzept als auch das Logo scheinen von einem Café in Island abgekupfert, dem Iðunnareplið. Den Eindruck hat auch die Inhaberin Tinna Kristjánsdóttir, die sich enttäuscht zeigt: "its just frustrating when people can't come up with their own ideas and
have to steal someone elses... the face on my apple btw is my sons face
and thats why i take the "face on the apple" a little personally :)"

Das Konzept des Eltern-/Kind-Cafés, einem Apfel als Logo und dann der Kinder-Silhouette. Mir sind das zu viele Übereinstimmungen.

Was meint Ihr?
10
14
Martin Krauß's profile photoPhilipp Mauch's profile photoMichel Kangro's profile photoFabian Scherschel's profile photo
52 comments
 
Der absolute Knaller - die Sache entwickelt sich. Sehr spannend.
Translate
 
Setze 100 Grafiker hin und gib ihnen die Aufgabe, ein Bild zu kreieren, das einen Apfel mit einem Kopf verbindet, weil es gelte, so die Aufgabenstellung, eine innige Verbindung von Mensch und Apfel zu visualisieren. Und dann guck dir hinterher die Ergebnisse an und lasse von einem Anwalt entscheiden, wer alles wessen Rechte verletzt. Absurdes Theater, alles. Gehört schlichtweg abgeschafft.
Translate
 
Grundsätzlich sehe ich es ebenfalls recht prakmatisch: Wer sich auf die Bühne der Marken bewegt muss damit rechnen einen Widerspruch zu erhalten. Zudem ist die Marke bzw. das Logo vor dem Ablauf der Widerspruchsfrist in die Benutzung genommen worden. Der Bezug auf "Island" gibt der Angelegenheit eine völlig neue Färbung.
Translate
 
+Stefan Münz Dann könnte man das ganze Markenrecht abschaffen. Das würde alles was mit Marken zu tun hat ad absurdum führen. Dazu auch alles was Werbung anbetrifft. Ist das die Lösung?

Zum Logo: mir persönlich ist die Übereinstimmung viel zu groß. Es geht ja auch noch um die gleiche Branche, das Geschäftskonzept.
Translate
 
+Stefan Münz so ist das Markenrecht und dies hat seine Berechtigung. Von Marken hängen Arbeitsplätze ab und diese werden überwacht und geschützt. Es wird dann kritisch, wenn Ähnlichkeiten oder die Definition völlig auseinandergehen.
Translate
 
+Andi Buchner Ja, das wäre die Lösung. Alles unterhalb davon wäre keine. Punctum :-)
Schließlich hat es so etwas wie "Markenrecht" nicht seit Anbeginn der Menschheit gegeben, oder? So what? Wer braucht das? Nur ein paar Ego-geile Konkurrenz-Laffen. In einer aufgeklärten, kooperativen Welt hat so was keinen Platz mehr.
Translate
Translate
 
+Stefan Münz Das halte ich - mit Verlaub - für eine sehr naive Einstellung. Frag mal irgendjemand der eine Imitation im Glauben ein Original zu erwerben gekauft hat. Da kann ein Plagiator sehr schnell dern Ruf einer Firma zerstören, weil sich die Produkte vollkommen gleichen. Was glaubst Du wie hoch die Kosten sind ein Produkt im Markt zu etablieren? Und da soll sich dann jeder dranhängen können? Ich halte das für keine gute Idee.
Translate
 
+Andi Buchner Es ist natürlich naiv - wenn man die Welt nur mit der Brille der gegenwärtigen Verhältnisse sehen kann. Ich tue das nicht mehr. Ich warte nur noch auf das Ende der gegenwärtigen Verhältnisse.
Translate
 
Andi, danke für die Info, witziger Verlauf der weiteren Story (hatte mich eh schon gefragt, wann die Stories mit "aber das kenne ich auch, nur woanders" kommen:).
Translate
 
+Stefan Münz Das würde aber jetzt zu weit gehen und den Rahmen dieser Diskussion bei weitem sprengen zumal ja alle Beteiligten im Jetzt leben.
Translate
 
Die Logos beider Cafés sind fast identisch. Gibt es Informationen, ob Apple auch gegen das Logo aus Island mit einer Anwaltskanzlei vorging oder derzeit vorgeht?
Translate
 
Das ist nicht anzunehmen. Denn Apple hätte Frau Römer ja auch gestattet ihr Logo für den Café-Betrieb weiterhin zu verwenden. Dazu kommt ja auch noch, dass die Inhaberin des Kaffees in Rekjavik ihr Logo afaik nicht als Marke hat eintragen lassen.
Translate
 
Anscheinend wohl nicht. Recherchen hierzu insbesondere zu den IR Marken kommen noch. Der Sonntag steht dem etwas im Wege :-)
Translate
 
Laut dem im WELT-Artikel zitierten Schreiben, verlangt Apple von Frau Römer den Verzicht auf die Markenklassen 16, 35, 18 und 28. Womit die Verwendung des Logos im "Schaufenster" sprich als Firmenlogo, dass auf der Straße zu sehen ist ausgeschlossen wäre. So interpretiere ich zumindest die Einträge im Registrierantrag: http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/3020100617829/DE Bei Markenklasse 28 Frage ich mich jedoch auch, was Frau Römer damit will.
Translate
 
Sehe ich das richtig, dass das Apfelkindlogo auch nicht zu Werbezwecken genutzt werden dürfte, wenn Fr. Römer auf die Makenklassen 16,35,18 und 28 verzichten würde?
Translate
 
Das ist wirklich hoch interessant.
So viele Übereinstimmungen wären schon ein mächtig großer Zufall.
Ob es dann aber von Frau Römer so clever war die Medien einzuspannen? Ganz großes Fragezeichen. Vielleicht beißt hier noch jemand ganz heftig in einen sauren Apfel.
Translate
 
+Martin Krauß nicht verwechseln: wenn jemand im Fernsehen einen Spot schaltet ist er kein Medienunternehmer. Analog kann ein Café natürlich auch in Zeitungen, TV usw. mit Namen und Logo werben. Das gilt auch für die Aussenwerbung. Das hiesse ja sonst auch, dass jede Marke nur beworben werden dürfte, wenn sie auch in dem entsprechenden Klassen eingetragen wäre. Bitte korrigieren wenn mein Kenntnisstand da falsch ist. 
Translate
 
+Andi Buchner Laut Frau Römer ist das Logo von einer Werbeagentur. Hast du die mal kontaktiert? Ich glaube außerdem, dass es hier kein juristisches Problem gibt, außer das Logo der Isländischen Kette ist in Deutschland registriert, was ich bezeifele.
Translate
 
+Martin Krauß Sie will ein deutschlandweites Franchise gründen, was eventuell auch Mode und Spielzeug inkludiert. Das würde durchaus in einigen Zeitungs- und Fersehberichten angesprochen.
Translate
 
Ich stimme übrigens mit +Stefan Münz überein. Alles totaler Quatsch. Frau Römer will einfach nur in Ruhe ihren Geschäften nachgehen. Sie ist nicht die jenige, die irgendwen verklagt. Wenn die Dame aus Island in Deutschland mir ihrer Kette Geschäfte machen will, hätte sie ihr Trademark hier registrieren müssen.
Translate
 
Niemand verklagt irgendwen. Um das (mal wieder) klar zu stellen. Natürlich kann man alles kopieren wenn es nicht geschützt ist, oder? Ich weiß nicht wie weit dann das Urheberrecht international greift. Ist aber auch wurscht. Mir stößt nur sauer auf, dass Frau Römer so tut als sei das alles ihre Idee, ihr Lebenswerk. Sie schmückt sich imho mit fremden Federn. Und es gibt ja auch noch so etwas wie Anstand - selten, zugegeben - aber noch gibt es ihn.
Translate
 
+Fabian Scherschel Ich bin tatsächlich weder in WELT, FR, Süddeutsche noch in der DPA Meldung auf den Hinweis gestoßen. Wo wurde dass denn erwähnt? Könnten Sie evtl. einen Artikel dazu verlinken?
Translate
 
+Andi Buchner Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich hatte nachgefragt, weil in Markenklasse 35 beim Patentamt: "Herausgabe von Werbetexten" aufgeführt ist.
Translate
 
+Martin Krauß Sag bitte du. Weiss ich nicht mehr. Ich habe allerdings mit der Inhaberin gesprochen und weiss es auch direkt von ihr.
Translate
 
+Andi Buchner Naja, Apple droht schon damit. Es ist nicht besonders weit hergeholt. Und worher weisst du, ob die Frau so tut? Hast du mit ihr gesprochen? Ich schon, und sie ist um einiges netter als du, wenn ich das mal so sagen darf.
Translate
 
+Fabian Scherschel Mmm. Ich halte dann mal die Augen offen, ob ich über einen entsprechenden Bericht stolpere. Wäre für mich interessant zu wissen, wo es veröffentlicht wurde.
Translate
 
Ich kann über die Anwälte der Frau nur den Kopf schütteln. Apple hat ja auch unter http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/396118429/DE die Klasse 43 registriert. Sie kann ja froh sein, dass ihr Apple überhaupt die Chance zur Fortführung ihres Betriebes mit ihrem Logo gibt. Es ist ja imho etwas naiv eine zumindest etwas ähnliche Bildmarke quer durch alle Nizza Klassen von Apple eintragen zu wollen.@Fabian Gibt es irgendwo einen einzigen Bericht - einer würde reichen - wo Frau Römer klar macht, dass Apple ihr nicht die Nutzung des Logos generell untersagt? Überall wird ein vollkommen anderer Eindruck erweckt.
Translate
 
Weiss ich nicht. Kannst du mir sagen, wo hier Verwechselungsgefahr besteht oder welchen Test man sonst anwendet bei sowas?
Translate
 
Schon der Hammer, was man hier zu lesen bekommt. Aber nun ja, danke, hab ich wieder was gelernt.
Translate
 
Das ist die Crux - eine Grauzone und ein juristisches Minenfeld. Wenn man auf der Strasse hergeht und eine Umfrage macht welche die Marke die mit dem Apfel ist würde man eine eindeutige Antwort erhalten. Wenn ich auf meinem Auto einen Apfelkind-Aufkleber hätte und würde an einer Gruppe Passanten vorbeifahren, was würden die Passanten sagen von welcher Firma der Aufkleber auf dem Auto war? Das ist eine Sache von Gutachtern (die sehr teuer sind) und Ermessenssache des Gerichts (siehe Samsung vs. Apple). Wenn eine Marke erst einmal eingetragen ist spielt es keine Rolle wie große eine Firma ist. Ich erinnere an Google und gmail.de . Da wurde nicht aufgepasst und schon war das Kind in den Brunnen gefallen. Wenn Frau Römer zB in zwei Jahren ihre Marke an Samsung verkauft kann das sehr spassig werden.
Translate
 
+Andi Buchner ohne einem geplanten Blogbeitrag hier komplett wiedergeben zu wollen: Der Fall warf direkt von Anfang an wesentliche Fragen auf: 1. Ist eine Markenrecherche vorab durchgeführt worden. 2. Warum wurde die Marke vor Ablauf der Widerspruchsfrist bereits eingesetzt? 3. Aus welcher Marke formuliert Apple den Widerspruch? Damit wäre man schnell beim Anfang der Angelegenheit.
Translate
 
Hört sich für mich nach ziemlichen Bullshit an. Ich bin aber auch kein Anwalt, der sein Geld mit sowas verdient. Ich bin ein Mensch, der versucht menschlich zu denken. Ich habe kein Miteid mit Apple. Ich denke deren Marke hält was aus. Wir brauchen weniger reiche Anwälte und unsinnige Gesetze und mehr gesunden Menscheverstand in diesem Land.
Translate
 
Action Andy! Ich finde es jedenfalls gut, dass Du so leidenschaftlich für die Authentizität des Netzes kämpfst. Manchmal kommst Du etwas erbsenzählermässig rüber, wenn ich das mal so sagen darf. Und manchmal bist Du etwas auf dem Agress, das ist dann auch nicht so cool. Aber die Idee dahinter passt schon - glaub ich jedenfalls.
Translate
 
Die Klage an sich ist ja nicht schlimm. Viel schlimmer ist die Erfahrung, dass Apple mit solchen Klagen und Forderungen (Samsung und Slide To Unlock!!!) auch noch durchkommt. Daher kommt doch die eigentliche Empörung! Und ich finde es grausam, ekelhaft und unmoralisch!
Translate
 
Also, ich kann da keinerlei Verwechslungsgefahr sehen. Auch bei einem Aufkleber auf einem vorbeifahrenden Auto würde jeder, der den Aufkleber bemerkt, sofort sehen, dass es nicht der Appleapfel ist.

Und dass die Dame die Idee mit dem Kind und dem roten Apfel nun aus Island kopiert hat, halte ich zumindest mal für fraglich. Wie viele Marken gibt es auf der Welt? Wie wahrscheinlich ist es da, dass ein Familiencafé die Silhouette eines Kindes und ein Lebensmittel kombiniert? Das müsste das Geburtstagsparadoxon sein, oder, dass da aussagt, dass es recht wahrscheinlich ist, dass da Kollisionen auftreten.
Translate
 
+Tobias Kerst Das ist bei allen Firmen das Gleiche, nur interessiert das niemanden, weil Apple weit mehr im Fokus steht als viele andere Firmen. Wer sich die Patentstreitigkeiten weltweit ansieht kann verstehen, dass man sich jeden "Scheiss" patentieren und schützen lassen muss. Wenn nicht, macht's wer anders - und sei es noch so lächerlich. Das ist auch gar nicht so dumm wie viele glauben, denn wenn ein Patent einmal als nicht schützenswert oder prior art eingestuft wurde, kann es jeder nutzen. Wer sich ansieht was Microsoft und RIM schon für die Verletzung von Patenten zahlen mussten kann Apples Vorgehen gut verstehen.

+Michel Kangro Du und ich sowie die anderen an dem Verfahren interessierten sind aber in solchen Fällen vollkommen irrelevant. Es geht da um den Eindruck, den "die Masse" hat. Das mit dem Abkupfern ist eben Meinungssache. Mir sind es zu viele Übereinstimmungen. Das werden aber natürlich viele anders sehen. Es ist aber auch irrelevant wie ich meine, da Tinna ihr Logo und Konzept afaik nicht schützen hat lassen.
Translate
 
Ich kann mir gut vorstellen, dass die Idee zu dem gleichen Logo unabhängig voneinander entstanden ist. Zum Abkupfern ist die angebliche Vorlage auch zu schlecht. Wie auch immer, die Ähnlichkeit ist kaum von der Hand zu weisen. Es scheint, die Isländer haben von Apple abgekupfert und die Bonner Inhaberin von den Isländern. Aber mal ehrlich: Mich stört es kaum! Meine Güte, das ist doch ähnlich wie bei Musik: man kann nicht mit drei Tönen unendlich viele Melodien schaffen. Ein Apfel, ein Kindergesicht, beides nur stilisiert... da kann es schon mal Zufälle geben. Meines Erachtens darf weder Apple ein Patent auf einen simplen Apfel haben noch Apfelkind noch das isländische Café. Sollen doch alle glücklich werden mit ihrem Logo und sich gegenseitig mal NICHT verklagen.
Translate
 
Wer ein Patent anmeldet, um eine Idee zu schützen. muss im Falle eines Falles aber auch bereit sein, einen oft kostspieligen und manchmal langwierigen gerichtlichen Prozess zu führen. Das mag sich Apple leisten können, aber wieviele Existenzgründer können das? Ich denke, die Bedeutung eines Logos wird hier maßlos überschätzt. Das schönste Logo nutzt nichts, wenn das Konzept dahinter nicht stimmt. Auch wenn sich Apple eine Marke für ein Apple Cafe reserviert hat, wird wohl niemand das Apple Logo mit einem Café in Verbindung bringen. Und einen roten Apfel mit Kindergesicht schon gar nicht. Dass der Markenschutz leicht groteske Züge annehmen kann, hat man ja schon bei Wolfskin gesehen.
Translate
 
Also ich verstehe ja, daß die Dame aus dem hohen Norden Probleme mit dem Logo aus der Bonner Südstat hat. Hier bestehen ja doch gewisse inhaltliche Parallelen.

Aber irgendwie erschließt es sich mir nicht, warum Apple hier Gefahr wittert: das Logo ist weitestgehent vom Apple-Logo entfernt und es habdelt sich auch um total andere Interessensspähren!

Zum Thema Markenrecht:Meines Erachtens liegt die Wahrheit mal wieder in der Mitte:
Man muss das Recht haben seine Marke zu schützen, dies sollte aber m.E. keine Auswüchse treiben,wie es derzeit allenthalben geübte Praxis ist!

Erinnert sich noch jemand daran, daß sich die Telekom die Farbe Magenta schützen lassen wollte?!? (hat sie es womöglich geschafft?)

...just my five cents...
Translate
 
+Christian Tobias :

"Das Telekommunikationsunternehmen Deutsche Telekom AG hat die Farbe Magenta (RAL-4010) als Farbmarke für Waren und Dienstleistungen aus dem Bereich der Telekommunikation unter der Registernummer 39552630.2 registrieren lassen. Konkurrierende Unternehmen können daher bei Einsatz dieser Farbe in der Werbung abgemahnt werden. Das Corporate Design ist seit der Privatisierung 1995 gänzlich auf diese Farbe ausgerichtet, auch die Hörer an Telefonzellen sind magenta. Das Unternehmen versucht seit Jahren, den Farbton gerichtlich schützen zu lassen, und erzielte damit Erfolge sogar vor dem Bundesgerichtshof.[1]

Die Farbe „Deutsche Telekom Magenta“ weicht geringfügig von der normalen Magenta ab: hex. #E20074, RGB dec: 226-0-116, Pantone: Rhodamine Red"

Quelle (mit Copyrightzeugs und Autoren): http://de.wikipedia.org/wiki/Magenta_(Farbe)
Translate
 
+Oliver Krohn :
Du schreibst, Du kannst Dir gut vorstellen, dass die Beteiligten alle unabhängig darauf gekommen sind. Und dann schreibst Du, dass die Bonnerin offenbar von der Isländerin abgekupfert habe.

Zwei Herzen schlagen, ach, in Deiner Brust? ;-)
Translate
 
Ich muss sagen, besonders auch als Bonner, schäme ich mich, in einem Land zu Leben, wo die Gerichte es als sinnvoll erachten, dass Firmen sich Farben als Markenzeichen registrieren können.
Translate
 
+Fabian Scherschel Ist zwar eine andere Baustelle, aber das funktioniert nur mit recht ungebildeten bzw. uninformierten Richtern. Die Farbe Magenta ist Bestandteil des Vierfarb-Druckprozesses der weltweit verwendet wird. Gerade im Druck (Zeitungen, Geschäftsunterlagen usw.) usw. ist es eine extreme Ersparnis eine Anzeige zweifarbig anstatt vierfarbig drucken zu können. Wenn es nun einem Unternehmen gelingt 25% der Standarddruckfarben für sich schützen zu lassen, kann man nur den Kopf schütteln.
Translate
 
Die Telekom scheint da nicht die einzige zu sein, es soll bereits 95 Farbmarken geben (ADAC gelb, Nivea-blau, Dresdner Bank grün u.a.) http://de.wikipedia.org/wiki/Farbmarke
Dass Farben als Marken geschützt werden können, finde ich auch ziemlich fragwürdig.
Translate
 
Tatsächlich schreibe ich sehr wohl in meinem Artikel auf Welt Online, dass Apple bei der Frau Römer nur bestimmte Markenklassen problematisch findet: Alles was mit Essen und Speisen zu tun hat, dürfe sie behalten. Auch Restaurant-Kette (Franchise). Und ich schreibe, dass Apple dem Apfelkind also direkt einen Kompromiss anbietet.
Ich habe gerade mit Frau Römer telefoniert und diesen Vorwurf, in Island geklaut zu haben, hat sie bestritten. Derzeit ist sie auf Reise im Ausland. Die Kollegen der Welt Kompakt haben's gedruckt und hier online: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/webwelt/article13688946/Ist-das-Bonner-Cafe-Apfelkind-nur-ein-Plagiat.html
Translate
 
+Kritsanarat Khunkham Zuerst einmal möchte ich mich bei Dir öffentlich für meine manchmal nicht ganz passende Ausdrucksweise entschuldigen! Manchmal vergisst man dass hinter jedem Nick, Avatar, Kürzel etc. "richtige" Menschen stehen. Sorry! Wenn ich selbst mal keine Fehler mehr mache, dann wär's was anderes ;-)

Dein Artikel vom 25.10. ist in der Tat der einzige wo auch ausdrücklich steht, was Apple wirklich wollte. Aber auch Du schreibst in der Schlagzeile "Apples absurder Angriff auf das Bonner Apfelkind". Aber ich bin auch realistisch genug, dass ich der Presse nicht wirklich böse für die jeweiligen Schlagzeilen sein kann. Würde immer alles sachlich und kein bisschen überzeichnet dargestellt wäre das Lesen doch sehr langweilig.

Ein wenig mehr Sorgfalt wäre aber auch nicht schlecht, denn eine Markeneintragung ist kein Patent ;-)
Translate
 
+Kritsanarat Khunkham solange die Marke Apple Cafe in der Klasse 43 die ältere Priorität und eine entsprechende Rechtsvereinbarung mit Apple getroffen wurde, ist die leider dieses Zitat mit "Essen und Speisen" nichts wert. Die Marke Apfelkind ist taktisch umzingelt und hier ist der Anwalt gefragt die Freihaltevereinbarungen herauszuarbeiten. Merke: Wer schreibt der bleibt...
Translate
 
+Andi Buchner Ja, da bin ich auf mein selbstbewusstes Halbwissen reingefallen, mir lag es nahe, Patent und Markeneintragung als Synonym zu benutzen. Hat mich Frau Römer hinterher auch drauf hingewiesen.
Ich gebe hier nochmal ein paar Informationen aus dem Telefonat von vorhin: Frau Römer sagt, dass sie nie in Island war, und dass sie dieses Logo auch nur schwer hätte ergooglen können. Zudem gebe es das Konzept "famillienfreundliches Café" in jeder Stadt, siehe Prenzlauer Berg.
Translate
 
Den Hinweis auf das Logo aus Island finde ich interessant, unabhängig davon das Vorgehen von Apple trotzdem für völlig unsinnig und unbegründet. Auch der Verweis auf diese Nizza-Klassen ändert daran nichts, denn der nimmt ja Bezug auf die angebliche Verwechslungsgefahr der Logos und nicht darauf, dass sich - oh Schreck! - eine andere Firma als Apple ihre Marke in der einen oder anderen Klasse registrieren will, in welcher auch das bekannte Apple-Logo registriert und geschützt ist. Es sind also m.E. zwei getrennte Sachverhalte.
Translate
 
+Oliver Krohn 
"Meines Erachtens darf weder Apple ein Patent auf einen simplen Apfel haben noch Apfelkind noch das isländische Café. Sollen doch alle glücklich werden mit ihrem Logo und sich gegenseitig mal NICHT verklagen."

Und wenn jetzt die Bonner Inhaberin sich entscheidet, ihre Café Idee in ganz Europa zu vermarkten einschließlich Reikjavik? (In irgend einem Interview hat sie sich nämlich dazu geäußert, dass sie durchaus in Erwägung zog, das groß aufzuziehen).

Es geht einfach darum, dass bei einem zu ähnlichen Konzept oder Erscheinungsbild speziell bei sich überschneidenden Branchen einfach eine in Wirklichkeit nicht existierende Assoziation entstehen kann. Leute könnten meinen das Apfelcafé hat was mit Apple zu tun (na ja, weniger), oder das Bonner Apfelcafé ist nun eine Deutsche Niederlassung des Reikjaviker Apfelcafés, usw. Das schafft schon Verwirrung.

Ich hab mich auch schon gewundert, warum z.B. Wilkinson, der Klingenhersteller hier in Japan denn Mineralwasser verkauft, bis mir klar wurde, dass die nix miteinander zu tun haben, oder das Problem das Logitech (mit "ch", Schweiz) und Logitec (nur mit "c", Japan) nix miteinander zu tun haben, obwohl beide Computerperipherie herstellen und verkaufen. (Logitec heißt in Japan offiziell Logicool). Ist schon nicht so einfach, wie man das glauben möchte.
Translate
Add a comment...