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Heute (20.08.2016) habe ich die vorderen Blinkleuchten und US Standlicht Module ersetzt. Bereits vor gut einem Jahr (09/2015), wo ich meine Scheinwerfer erneuert hatte, wollte ich eigentlich auch direkt neue Blinkleuchten verbauen, doch anstatt der damals bestellten JOHNS Blinkleuchten habe ich TYC Blinkleuchten erhalten. Da hatte ich kein gutes Gefühl bei, weswegen ich sie wieder zurückgesendet hatte. Nun sind es Van Wezel Blinkleuchten geworden, was besseres konnte ich leider nicht finden für meinen Lupo. Aber sie machen schon einen ordentlichen Eindruck und sind passgenau obwohl sie aus Fernost kommen. Der Einbau war dem der Scheinwerfer ähnlich. Kühlergrill ausbauen und schon kann man die Blinkleuchten abschrauben. Ein Plastikkeil ist aber schon sehr hilfreich bei dieser Aktion.

Die beiden US Standlicht Module habe ich bis jetzt mindestens vier Mal erneuern müssen (es sind jedes Mal unterschiedliche Module gewesen). Die ersten waren irgendwann nicht mehr funktionsfähig, die zweiten wurden extrem heiß, die dritten (die jetzt ausgebaut wurden) hatten ein Problem mit den verbauten LEDs und auch die jetzigen funktionieren leider nicht so wie gewünscht. Ich glaube irgendwann gebe ich dieses Thema auf. Die dritten (jetzt ausgebauten Module) haben dauerhaft geleuchtet auf 100 Prozent. Egal ob ich geblinkt habe oder die Warnblinkanlage an war, es kam nie ein blinken zustande und somit konnte man von vorn nie sehen ob ich blinke. Daher jetzt die neuen Module. Hier ist zwar erkenntlich welcher Blinker blinkt, da er wirklich blinkt also an und aus geht, jedoch schaltet sich der inaktive Blinker leider nicht aus und leuchtet weiter wenn der andere Blinker blinkt.

Bilder (https://goo.gl/37ETnf)
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Am Samstag (30.07.2016) habe ich nach 372 Tagen (Zeitraum: 24.07.2015 bis 30.07.2016) den jährlichen Service bei meinem Lupo durchgeführt. Dabei wurde die Bremsflüssigkeit, die Filter (Flüssig- und Gasphase) der Auto- / Flüssiggasanlage, das Öl, die Ölablassschraube und der Ölfilter ersetzt.

- durchschnittlicher Autogasverbrauch: 6,33 Liter pro 100 Kilometer
- durchschnittliche Autogaskosten: 3,37 Euro pro 100 Kilometer
- durchschnittlicher CO2-Ausstoß: 104 Gramm pro Kilometer

- gesamter Autogasverbrauch: 1290 Liter auf 20388 Kilometer
- gesamte Autogaskosten: 688 Euro
- gesamter CO2-Ausstoß: 2116 Kilogramm

Im Vergleich zum letzten Service (https://goo.gl/lvGTSP) ist mein Verbrauch ein wenig gestiegen. Dies liegt an den jetzt kürzeren Fahrstrecken. Ansonsten kann ich mich nicht beschweren, mein Lupo läuft einzigartig wie eh und je. Die Drosselklappe ist sauber wie immer und auch das Öl war nach über 20000 Kilometern noch braun und nicht schwarz. Ich war schon am überlegen, den Ölwechsel nur noch alle zwei Jahre durchzuführen, aber bei den geringen Kosten war die Idee schnell verworfen. Auf dem Bild sieht man den alten, ausgewechselten Flüssigphasenfilter der Auto- / Flüssiggasanlage. Dieser Filter hat, wie die Jahre zuvor, seinen Job mal wieder sehr gut vollbracht und Verschmutzungen aus dem Autogas gefiltert. Die Kosten für den kompletten Service beliefen sich auf gut 45 Euro.

Bild (https://goo.gl/S1aFZd)
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Heute (09.07.2016) habe ich den Türfeststeller der Fahrerseite erneuert. Wie am Beitragsdatum erkennbar, habe ich dieses Vorhaben ein wenig (gut einen Monat) vor mir hergeschoben, da ich Angst hatte, der Aus- und Einbau ist komplizierter als gedacht. Ich habe gelesen, dass manche die Lautsprecher dafür ausgebaut hatten, meine Lautsprecher wurden jedoch mehr oder weniger für die Ewigkeit montiert. Jetzt nach dem Aus- und Einbau weiß ich, dass der Wechsel der Türfeststeller ohne Ausbau der Lautsprecher funktioniert und man entsprechend darauf verzichten kann, egal ob original Lautsprecher oder Umbauten wie bei mir vorhanden sind.

Meine Angst war demnach unbegründet. Der Aus- und Einbau war extrem einfach und schnell durchgeführt. Einzige Ausnahme war die Demontage der zwei Schrauben womit der Türfeststeller in der Tür befestigt wird. Hier habe ich einen speziellen Winkel benötigt (siehe Bild drei) um diese zu lösen beziehungsweise wieder zu befestigen.

Bei der Demontage ist mir dann noch eingefallen, dass der Austausch des Türfeststellers bei mir noch mehr Sinn macht als bei manch anderen Lupo Fahrer, da meine Türen mit jeweils 4,5 Kilogramm Alubutyl gedämmt und verstärkt sind, dementsprechend ist ihr Gewicht und der Verschleiß höher als normal. Die paar Euro haben sich also wieder extrem gelohnt. Die Fahrertür öffnet und schließt nun wieder wie eine neue Tür. Den Türfeststeller der Beifahrerseite werde ich zeitnah auch erneuern, darüber aber nicht gesondert berichten.

Gemäß den Recherchen vom Teiledienst der Volkswagen Vertragswerkstatt wo ich die Teile gekauft habe, handelt es sich um die dritte Variante der Türfeststeller. Dies ist am Buchstaben C am Ende der Teilenummer zu erkennen.

Bilder (https://goo.gl/YrEmpB)
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So richtig weiß ich nicht wie ich diesen Beitrag anfangen, beschreiben und beenden soll. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es hier oder eher im Forum allgemein schon einmal angekündigt / erwähnt hatte, denn seit Ewigkeiten wollte ich einen Beitrag über meinen Lupo Schrank verfassen und heute ist es endlich soweit. An sich nichts aufregendes, ändert sich doch alle paar Wochen nur wenig. Ich könnte jetzt stundenlang über jeden einzelnen Gegenstand im Lupo Schrank Geschichten erzählen, aber ich beschränke mich auf jeweils einen Höhepunkt:

- im ersten, obersten Fach: das seit Oktober 2013 ausgebaute Rohr der Abgasrückführung, mit die beste Sache die ich meinem Lupo (im positiven Sinne) jemals antun konnte (https://goo.gl/V7yAOh)

- im zweiten Fach: meine allerersten vier Magic Jet Injektoren (von denen nur einer defekt ist), die mich seit der Autogasumrüstung am 17.06.2011, fast 91.000 Kilometer beziehungsweise drei Jahre und zehn Monate begleitet haben, in der Zeit ihrer Nutzung haben sie wirklich viel durchgemacht, da ich an der Autogasanlage noch einiges eingestellt und optimiert hatte, viel herausfordernder waren für die Injektoren wahrscheinlich die Probleme und Schwierigkeiten mit dem Verbrennungs- und / oder Zündsystem abseits der Autogasanlage, die die Injektoren bravourös gemeistert haben, daher nehme ich ihnen die „kurze“ Standzeit nicht übel, die neuen Injektoren habe ich für 13,10 Euro pro Stück bei www.enerma.pl sehr günstig gekauft, bei einem polnischen Onlineshop etwas zu kaufen war eine aufregende und positive Erfahrung zugleich, inzwischen sind die neuen Injektoren seit fast 25.000 Kilometern ohne Beanstandungen oder Probleme im Einsatz (https://goo.gl/83wEMd)

- im dritten Fach: mein Werkzeugkoffer, der mich hier in den Profilupdates seit Anfang an treu begleitet

- im vierten, unterstem Fach: meine seit, ich weiß nicht wann, ausgebaute Schiebedachabdeckung / -verkleidung, eine Maßnahme die ich jedem nur empfehlen kann, es kommt mehr Licht in den Lupo, er fühlt sich irgendwie leichter / offener an (gerade bei komplett geöffnetem Schiebedach) und Nachteile konnten sich keine feststellen

PS: Die Geschichte mit den Messingbuchsen war leider ein Reinfall, die Fahrertür knackt immer mehr und auch meine Empfehlung zu den Türfeststellern aus dem letzten Beitrag muss ich zurücknehmen, da ich teilweise nicht so gute Bewertungen zur Herstellerfirma A.I.C. Competition Line gelesen habe, die www.autoteilemann.de in diesem Fall nutzt. Die Entscheidung bezüglich dessen wird wohl doch zum Original gehen, da ich mir bei den anderen Angeboten im Internet nicht sicher bin wie gut die Qualität ist.

http://goo.gl/PeiVDu

Bilder (https://goo.gl/W6YjWu)
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Angespornt von Spaceranger1000 seinem Vorschlag, habe ich mir die Buchsen / Hülsen noch am gleichen Tag, ohne weitere Bedenken, Recherche und Vorbereitung gekauft. Sehr schnell wurden die 9 mm Messingbuchsen geliefert.

Da ich die Tür der Fahrerseite am meisten nutze, habe ich dort angefangen. Schraube herausgelöst, Türfeststeller nach vorne gezogen und angefangen die dort fest eingewalzte Messingbuchse zu entfernen. Dies war zwar mit einem gewissen Aufwand verbunden, es ist aber für jeden umsetzbar. Leider musste ich dann feststellen, dass die neuen 9 mm Messingbuchsen nicht in den Türfeststeller passen, da das Loch nur einen Durchmesser von 7 mm hat.

Ich habe sämtliche Arbeiten abgebrochen und mich mit dem Verkäufer in Verbindung gesetzt. Er hatte mir zügig die dünneren 7 mm Messingbuchsen zugesendet und ich habe ihm gleichzeitig die beiden 9 mm Messingbuchsen zurückgesendet. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nach wie vor keine Recherchen zum Thema durchgeführt.

Die neuen 7 mm Messingbuchsen (siehe letztes Bild) haben dann perfekt in den Türfeststeller der Fahrertür hineingepasst. Ein erster Test brachte jedoch schnell Ernüchterung. Das knacken war immer noch da, wenn auch vermindert und gewackelt hat die Aufnahme leider auch noch leicht. Weiter ging es dann bei der Beifahrertür. Schraube herausgelöst, Türfeststeller nach vorne gezogen und dann kam der Schock. Hier war keine eingewalzte Messingbuchse (siehe oberes Bild) vorhanden, sondern eine Plastikbuchse (siehe letztes Bild). Dementsprechend hatte das Loch vom Türfeststeller einen Durchmesser von 9 mm, entsprach damit den Messingbuchsen die ich ein paar Tage zuvor zurückgesendet hatte und die mir nun nicht mehr zur Verfügung standen. An dieser Stelle muss ich aber sagen, dass die Plastikbuchse einen sehr viel stabileren und besseren Eindruck gemacht hat als die original eingewalzte Messingbuchse und auch als die gekauften Messingbuchsen. Ich habe also an der Beifahrertür nichts verändern / verbessern können und den Türfeststeller wieder mit der originalen 9 mm Plastikbuchse verbaut.

Dann endlich habe ich angefangen ein wenig zu recherchieren. Ich hätte ja im Leben nicht gedacht, dass es zu diesem Thema überhaupt irgendwelche Informationen gibt. Aber da habe ich mich getäuscht:

https://goo.gl/9cwVBf

Wie es nun sein kann, dass mein Lupo zwei unterschiedliche Türfeststeller verbaut hat, ist für mich wie folgt zu erklären: Der Türfeststeller auf der Fahrerseite muss im Leben eines Lupo grundsätzlich mehr aushalten als der Türfeststeller auf der Beifahrerseite. Daher hat man auf der Fahrerseite einen höherwertigen Türfeststeller mit 7 mm Durchmesser und einer eingewalzten Messingbuchse und auf der Beifahrerseite einen preiswerteren Türfeststeller mit 9 mm Durchmesser und einer Plastikbuchse verbaut, dieser ist nicht so vielen Türöffnungen ausgesetzt wie der auf der Fahrerseite. Bei fast 500.000 produzierten Lupos und einer Ersparnis von angenommen 1 Euro pro Türfeststeller mit Plastikbuchse konnte Volkswagen durch diese Entscheidung eventuell 500.000 Euro sparen.

Das Ende vom Lied ist, dass ich persönlich die Messingbuchsen aus dem freien Handel nicht weiterempfehlen kann und ich mir in naher Zukunft zwei neue Türfeststeller bei meinem Händler des Vertrauens kaufen werde. Die Qualität hat mich da bisher immer überzeugt und der Artikel ist pro Stück gut 10 Euro preiswerter als bei Volkswagen direkt.

http://goo.gl/BGA8H6

Das Türknacken kann andere Komponenten am Lupo beschädigen, daher rate ich zur Beseitigung des Problems.

Bilder (https://goo.gl/G5U52Z)
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Die Tage und Wochen fliegen dahin und mein Lupo fährt und fährt und fährt. Ich habe jetzt die 187000 Kilometer durchbrochen und er fühlt sich nach wie vor super an. Das nächste Projekt was ich mit ihm vorhabe kann ich leider nicht selbst umsetzen sondern muss ihn abgeben in eine Werkstatt. Er soll eine neue Frontscheibe bekommen. Die derzeitige ist extrem verschlissen und Licht streut sich bei Dunkelheit abnormal viel. Ansonsten ist soweit erstmal nichts weiter geplant, außer in drei Monaten der jährliche Service, dass war es dann aber auch schon. Sobald endlich mal wieder gutes Wetter ist und man sich morgens nicht einen abfriert wird er dann natürlich noch ordentlich per Hand gewaschen und versiegelt. Letztens habe ich eine Europoolpalette mit ihm transportiert und war mal wieder "Stolz wie Oskar" auf ihn. Die Ladefläche habe ich dafür nicht ausgebaut, dass hat so alles super gepasst.

Ja und dann habe ich mir im letzten Monat, in einer ziemlichen (für meine Persönlichkeit nicht typischen) Hauruck Aktion, eine Simson Schwalbe KR51/2 L gekauft. Es war und ist nach wie vor schon immer ein Kindheitstraum von mir gewesen und in den letzten Jahren habe ich immer mehr mit mir gehadert ob ich es mache oder nicht. Aber diesmal hat zum Glück mein innerer Drang gewonnen und nicht die Vernunft. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl mit ihr unterwegs zu sein, gern auch mal abseits der gewohnten Straßen. Wie beim joggen nur tausend mal intensiver, vergisst man alles um sich herum, den Alltag und all die schlechten Dinge. Genießt einfach nur die Freiheit und Ruhe und entdeckt Orte an denen man sonst nie hinfährt mit einem Auto. Folgend dazu ein paar Impressionen.

Bilder (https://goo.gl/gy83te)
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Am Samstag (13.02.2016) ging es weiter mit dem Einbau des modifizierten Dachhimmel in meinen Lupo. Die Autobatterie habe ich nicht abgeklemmt und auch ein Multimeter wurde nicht benötigt. Um an die Masseverbindung (und somit an den Mikroschalter der Heckklappe) im Lupo zu gelangen, müssen wieder ein paar Sachen (hauptsächlich auf der linken Seite) ausgebaut werden. Als erstes habe ich das Staufach meiner Ladefläche entleert, danach die Ladefläche herausgehoben, dann die mit Stoff bezogene Seitenverkleidung (nicht das Ablagefach) des linken Fondpassagier entfernt und folgend die U-förmige Ladekanten- / Schlossträgerabdeckung ausgebaut. Zum Schluss wurden die Schrauben der hinteren, linken Seitenverkleidung (worunter sich die Gurtrolle befindet) gelöst.

Als nächstes wurde die Masseleitung, des am Vortag vorbereiteten Kabelbaums, in die linke C-Säule verlegt. Oben am Rand des folgenden Bildes sieht man den grünen Wasserablaufschlauch vom Schiebedach. Dort oben kann die Masseleitung des Kabelbaums nach unten in Richtung Masseverbindung unsichtbar in der C-Säule verlegt werden.

Hinter der linken und bereits gelösten Seitenverkleidung (worunter sich die Gurtrolle befindet) sieht man, in grauen Schaumstoff verpackt, die benötigte Masseverbindung. Auf dem obigen Bild ist ein brauner Stecker mit vier Kabeln und links daneben ein schwarzer Stecker mit nur einem braun-weißen Kabel zu sehen. Der schwarze Stecker mit dem braun-weißen Kabel ist unsere Masseverbindung. Das braun-weiße Kabel wird mit der soeben hinter der linken C-Säule verlegten Masseleitung verbunden. Das Ergebnis sollte in etwa so oder so ähnlich aussehen:

Der schwierigste Abschnitt ist geschafft. Die Masseverbindung im Lupo finden und mit der Masseleitung des Kabelbaums verbinden. Somit bekommt unsere Kofferraumbeleuchtung ein Signal (und dementsprechend Masse) sobald die Heckklappe öffnet. Jetzt fehlt der Kofferraumbeleuchtung nur noch der Strom, damit ein geschlossener Stromkreislauf entstehen kann und die LED Lampen leuchten können, sobald sich die Heckklappe öffnet. Das mit dem Strom und der Stromleitung ist schnell erledigt. Oben am Dach, an der rechten C-Säule, befinden sich Fahrzeugleitungen für die vordere Innenraumbeleuchtung. In meinem Fall noch weitere Fahrzeugleitungen für das elektrische Schiebedach. Nach entfernen der Schutzummantelung lächelt einen die rote Stromleitung direkt an. Anschließend wird die rote Stromleitung mit der schwarzen Stromleitung des Kabelbaums verbunden.

Sollte man sich unsicher sein bezüglich der Masse- und Stromverbindung im Lupo, kann natürlich ein Multimeter verwendet werden. Letztendlich haben wir die Masse- und Stromleitung des Kabelbaums / der Kofferraumbeleuchtung mit dem Lupo verbunden und das Zwischenergebnis sollte wie folgt aussehen. Wie man erkennen kann, hatte ich zu diesem Zeitpunkt wieder fast alles eingebaut, was ich zum Anfang ausgebaut hatte und es wird ersichtlich warum fünf Meter Kupfer Fahrzeugleitung FLRy gekauft wurden. Wie am Ende des letzten Beitrages erwähnt, ist eine zukünftige Demontage des Dachhimmels nun ohne Probleme möglich, da der Dachhimmel auf der Ladefläche abgelegt werden kann, ohne das der Kabelbaum unter Spannung steht oder abreißt.

Als nächstes erfolgte ein Funktionstest. Dachhimmel auf die Ladefläche gelegt, Heckklappe geschlossen, vorne eingestiegen, nach hinten gekrabbelt, Kabelbaum mit der Kofferraumbeleuchtung verbunden, nach vorne gekrabbelt und ausgestiegen. Wie das bei Projekten halt immer so ist. Man tut, macht, tüftelt und irgendwann kommt der Moment der Entscheidung, ob alles funktioniert und worauf man X Stunden hingearbeitet hat, inklusive der ganzen vorherigen Vorbereitung, Recherche, Kalkulation, Planung und dem Kauf der Teile. Ich befand mich also mit meinem Lupo in einer geschlossenen und dunklen Garage, habe die Heckklappe geöffnet und es wurde Licht. Sehr viel Licht. Unbeschreiblich schönes, helles Licht erstrahlte die Ladefläche. Ich war und bin mehr als zufrieden. Bis auf das vierte Bild, entstanden alle weiteren Bilder in völliger Dunkelheit, die einzige Lichtquelle war meine neue, automatische Kofferraumbeleuchtung. Ich hoffe man kann in etwa erahnen wie stark die Leuchtkraft ist.

Bilder (https://goo.gl/BJNkGw)
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Ein großer Dank geht an silver-dragon (https://www.lupotreff.de/profil/5661 / http://www.silver-dragon.info) für seine sehr gute Hilfe bei der Umsetzung dieses Vorhabens. Da ich das Thema etwas detaillierter beschreibe, teile ich es in zwei Beiträge auf. Heute geht es um die Vorbereitung und beim nächsten Beitrag um den genauen Einbau.

Im Juli diesen Jahres werde ich meine Ladefläche (https://goo.gl/jJlfgH) seit fünf Jahren im Einsatz haben. Leider fallen mir auf Anhieb nicht sehr viele Sachen ein, die bereits transportiert wurden, obwohl ich bisher echt etliche Sachen transportiert habe. Die größten waren unter anderem: ein Bürostuhl, eine komplette Campingausstattung für den Urlaub in De Koog (Texel), ein Fernseher und ein Satz Kompletträder. Ich habe auch schon auf meiner Ladefläche geschlafen, aber wie gesagt ist dies nur ein kleiner Auszug aus einer langen Liste bisher transportierter Sachen. Es fasziniert mich einfach immer wieder, wie viel man in meinem Lupo reinbekommt. Aber in all den Jahren habe ich eines immer vermisst wenn es dunkel war, eine Kofferraumbeleuchtung. Das was ich jetzt eingebaut habe, mag vielleicht schon wieder übertrieben gewesen sein, aber ich finde es einfach nur genial.

Die beiden Beiträge sollen gleichzeitig auch als eine kleine Anleitung und einen Ansporn dienen, sich eventuell selbst eine Kofferraumbeleuchtung in seinen Lupo einzubauen. Das Wichtigste gleich vorweg: der Einbau ist total einfach, schnell und sicher zu bewerkstelligen. Heute soll es erstmal um die Vorbereitung in Sachen Kabelbaum und um den Einbau der LED Leuchten in den Dachhimmel gehen. Der Dachhimmel ist zuvor natürlich auszubauen, jedoch überspringe ich diesen Teil um den Beitrag nicht zu sprengen. Wenn man sich aber den Dachhimmel ansieht, ergibt es sich von selbst was getan werden muss um diesen zu demoniteren. Bei Fragen stehe ich immer gern zur Verfügung. Alle folgenden Richtungsangaben sind aus der Sicht zu sehen, wenn man in Fahrtrichtung im Lupo drin sitzt oder entsprechend hinter dem Lupo steht und den Heckbereich / Kofferraum des Lupo ansieht.

Nach der Demontage des Dachhimmels, musste für die Kofferraumbeleuchtung eine passende Position gefunden werden. Dies hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen, da zwischen Dach und Dachhimmel nicht sehr viel Platz ist, und die LED Leuchten (Breite: 2,3 Zentimeter / Höhe: 2,7 Zentimeter / Länge: 6,4 Zentimeter) entsprechend hoch sind. Empfehlenswert ist der Einbau der LED Leuchten im Bereich der Einwölbung des Dachhimmel. Die Einwölbung ist für die Köpfe der Fondpassagiere gedacht. Direkt über der Einwölbung befindet sich leider eine Dachverstärkung aus Pappe, daher ließen sich meine LED Leuchten nicht direkt in der Mitte der Einwölbung positionieren. Im Nachhinein gesehen habe ich so wie sie jetzt montiert sind, vielleicht auch ungeplant die bessere Lösung erhalten. Ich habe also sehr viel gemessen und getestet, den Dachhimmel immer wieder angehalten und abgeschätzt ob es vom Platz her passen könnte mit der ausgesuchten Position und den LED Leuchten. Irgendwann war ich mir dann sicher, dass es passen müsste und habe angefangen mit der eigentlichen Arbeit. Die ausgemessenen Werte wurden dann auf die Rückseite des Dachhimmels übertragen, um die Löcher für die LED Leuchten ausschneiden zu können. Für alle die es mir nachmachen möchten, habe ich die Abstände aufgeschrieben und diese abfotografiert.

Auf der linken Seite des Dachhimmels geht man also von der Polsterung / dem Schaumstoff zwölf Zentimeter nach unten (auf dem Bild nach rechts), setzt sich dort eine Markierung und vom Rand des Dachhimmels geht man zehn Zentimeter zur Mitte (auf dem Bild nach oben). Dies ist dann der Punkt, der sich nicht zu nah an der Dachverstärkung aber auch nicht zu weit am Rand des Lupos befindet, denn wir wollen ja den Kofferraum beleuchten und nicht die inneren Seiten des Lupos. Der weitere Vorteil an dieser Positionierung ist, dass an dieser Stelle die Einwölbung anfängt, die LED Leuchten somit ein wenig geneigt sind und sie so weiter in die Mitte des Lupos leuchten können.

Auf der rechten Seite des Dachhimmels geht man von der Polsterung / dem Schaumstoff 14,5 Zentimeter nach unten (auf dem Bild nach links), setzt sich dort eine Markierung und vom Rand des Dachhimmels geht man wieder zehn Zentimeter zur Mitte (auf dem Bild nach oben). Wie auf dem folgenden Bild gut zu erkennen, liegen sich die LED Leuchten nun direkt gegenüber. Der Grund für die unterschiedlichen Abstände zur Polsterung / dem Schaumstoff auf der linken und rechten Seite des Dachhimmels erklärt sich wie folgt: Die Angstgriffe wurden durch Volkswagen nicht spiegelverkehrt produziert, daher befinden sich die Kleiderhaken beim Lupo immer auf der linken Seite.

Falls im Forum irgendwann mal die Frage aufkommen sollte wie sich der Dachhimmel des Lupos zusammensetzt, habe ich mal die Einzelteile des Dachhimmels abfotografiert. Zuerst kommt der (Stoff-) Bezug vom Dachhimmel, dann eine dünne Lage Holzspan, danach eine Lage Schaumstoff, dann wieder eine dünne Lage Holzspan und zum Schluss noch ein wenig glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK), dieser ist auch bei den vorherigen Bildern gut zu erkennen.

Ich bin ein Perfektionist, der immer probiert alles beim ersten Mal richtig zu machen. Ja, so hat leider jede seine Laster und Macken. Wie immer, war und ist es das Ziel, dass meine "Umbauten" nicht nur 60 Tage sondern 60 Jahre halten. Wie bei der Abdichtung und Befestigung des Dachhimmelstopfens, habe ich für die Befestigung der LED Leuchten auch diesmal nicht gespart mit Acryl. Dieses hatte dann über Nacht ausreichend Zeit zum trocknen. Bei den Bewegungen und Erschütterungen denen ein Fahrzeug ausgesetzt ist, war das denke ich die richtige Entscheidung. Sollten die LED Leuchten einmal ausfallen, lässt sich Acryl auch gut entfernen und wieder auftragen, daher verwende ich es an solch Stellen immer gern. Es ist flexibel und beständig gegen Hitze und Kälte.

Weiter geht es mit der Verkabelung. Dazu habe ich mir fünf Meter Kupfer Fahrzeugleitung FLRy mit einem Querschnitt von ein Quadratmillimeter gekauft und es in der Mitte halbiert. Da ich die linke LED Leuchte im Dachhimmel zuerst montiert habe, fing ich diesmal auch gedanklich mit der Verkabelung der linken Seite des Lupos an. Die Masseverbindung für die Kofferraumbeleuchtung befindet sich im Lupo bei der linken C-Säule. Bedeutet also, wir verbinden (per löten oder crimpen) das schwarze Kabel (Masse) der rechten LED Leuchte mit der 2,5 Meter langen Kupfer Fahrzeugleitung und begeben uns dann mit der Leitung zur linken LED Leuchte und verbinden auch hier das schwarze Kabel mit der neu erschaffenen Masseleitung. Den Rest der Masseleitung lassen wir erstmal unberührt / unbeschnitten, dieser wird später im Lupo zur eigentlichen Masseverbindung verlegt und verbunden.

Weiter geht es mit der Stromleitung. Der Strom für die Kofferraumbeleuchtung befindet sich im Lupo bei der rechten C-Säule (Dauerplus vom Innenraumlicht). Bedeutet also, wir verbinden (per löten oder crimpen) das rote Kabel (Strom) der linken LED Leuchte mit der anderen 2,5 Meter langen Kupfer Fahrzeugleitung und begeben uns dann mit der Leitung zur rechten LED Leuchte und verbinden auch hier das rote Kabel mit der neu erschaffenen Stromleitung. Den Rest der Stromleitung lassen wir, wie bei der Masseleitung, erstmal unberührt / unbeschnitten.

Es ist nicht zwingend erforderlich, aber wie vorhin erwähnt soll meine Lösung die nächsten 60 Jahre halten. Bei meinem Lautsprecherkabel musste ich leider schon die Erfahrung machen, was passiert wenn zu viel Feuchtigkeit an eine Stromleitung gelangt. Stichwort: Korrosion und Grünspan. Daher habe ich meine Crimpverbindungen zum Schluss noch dreifach in Schrumpfschlauch eingepackt. Mehr habe ich am Freitag (12.02.2016), in gut vier Stunden, nicht geschafft. Von der Arbeitszeit nicht abschrecken lassen, ich habe diesmal viele Bilder gemacht und mir Zwischendurch immer noch Gedanken, ob dies alles so realisierbar / umsetzbar ist. Zum Beispiel habe ich auch daran gedacht, dass wenn der Dachhimmel in Zukunft demonitert werden muss, dass dies ohne Probleme funktioniert.

Bilder (https://goo.gl/AoNqHS)
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Wie ich und tausend andere Bürger den Staat betrügen und hintergehen. So oder so ähnlich könnte der Titel dieses Beitrags sein. Wobei es eigentlich um nichts Neues geht. Ich möchte noch einmal kurz, und zum allerletzten Mal, auf das Thema Abgasrückführung (AGR) eingehen und mich bei allen Mitlesern entschuldigen. Ich habe in den letzten Beiträgen nicht die Wahrheit verkundet als ich schrieb, dass ich letzte Vorbereitungen für die Hauptuntersuchung vorgenommen habe, denn letztendlich war die letzte Vorbereitung für die Hauptuntersuchung folgende.

Als ich im Oktober 2013 meine Abgasrückführung stillgelegt habe, habe ich das Loch an der Ansaugbrücke mit zwei Lagen hitzebeständigem Aluminiumklebeband verschlossen. Damals hatte ich Angst, dass wenn ich normales Klebeband verwende, mir dieses mit der Zeit durchbrennt. Mir war damals nicht bewusst, dass an dieser Stelle der Ansaugbrücke / des Motors nicht sehr viel Hitze entsteht, somit die Brand- / Schmelzgefahr ausgeschlossen ist und auch normales Klebeband ausgereicht hätte. Um das Loch an der Ansaugbrücke zu verschließen musste ich aber zwingend auf Klebeband zurückgreifen, da die ursprünglichen Schrauben nach ungefähr zehn Jahren der Nutzung so alt und erschöpft waren, dass die Schraubenköpfe einfach abgebrochen sind bei der Demonate der Abgasrückführungsleitung. Auf dem folgendem zweiten Bild sind die Schrauben ohne Kopf auch gut zu erkennen.

Um wirklich sicher zu gehen, dass die Abgasrückführung meinem Lupo nie wieder Probleme bereiten wird, habe ich dann auch noch den Schlauch der zum Abgasrückführungsventil führt, für immer mit Sekundenkleber verschlossen. Das Loch welches direkt am Abgasrückführungsventil ist, habe ich damals mit einem originalen Volkswagen Verschlussdeckel (Teilenummer 038131925A) verschlossen. Der Nachteil bei Stilllegung der Abgasrückführung ist, dass das Motorsteuergerät dies erkennt und die Motorkontrollleuchte dauerhaft im Kombiinstrument leuchtet. In einem alten Beitrag von mir (https://goo.gl/n9BP04) kann man im zweiten Bild sehen welcher Fehler im Motorsteuergerät hinterlegt wird. Um zu umgehen, dass die Motorkontrollleuchte dauerhaft leuchtet habe ich das Kombiinstrument ausgebaut und einen Schalter an der entsprechenden Leitung der Motorkontrollleuchte dazwischen geklemmt. So kann ich die Motorkontrollleuchte dauerhaft vom Strom trennen und ausgeschaltet lassen, dann leuchtet sie nicht mehr und stört nicht während der Fahrt. Sie lässt sich durch diese Lösung jedoch auch jederzeit wieder aktivieren und kann dann nach wie vor leuchten, falls dies irgendwann mal wieder nötig sein sollte.

Nach nun gut zweieinhalb Jahren der Nutzung des Aluminiumklebebands waren daran lediglich ein wenig Öl und ein paar Schmutzpartikel zurückgeblieben. Es hatte auch nach wie vor sehr gut am Loch gehalten / geklebt, doch ich habe es trotzdem durch eine neue Lage Aluminiumklebeband ersetzt und darüber habe ich diesmal schwarzes, reisfestes Klebeband geklebt. Somit ist alles ein wenig unauffälliger als vorher, auch wenn sich das Klebeband an einer Stelle des Motors befindet die man wahrscheinlich nie mit bloßem Auge findet. Der Austausch / Wechsel des Klebebands war nun wirklich die letzte Vorbereitung für die Abgas- (AU), Hauptuntersuchung (HU) und Gasanlagen-Wiederholungsprüfung (GWP), die mein Lupo inzwischen ohne Mängel bestanden hat und dies trotz stillgelegter Abgasrückführung. All die Behauptungen, dass man mit stillgelegter Abgasrückführung die Abgasuntersuchung nicht besteht sind somit (zumindest für meine Baureihe / meinen Motor) widerlegt und dies bereits zum zweiten Mal, da mein Lupo vor zwei Jahren genauso problemlos durch die AU gekommen ist, trotz stillgelegter Abgasrückführung.

Bilder (https://goo.gl/V7yAOh)
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Wir schreiben das Jahr 2013. Der damalige Oktober war ein Monat, der mir wahrscheinlich immer schlecht in Erinnerung bleiben wird. Alles fing am Samstag, den 05. Oktober 2013 an. Wie wir alle wissen, kommen Probleme immer dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. In meinem Fall war ich mit meinem Lupo gerade im Speckmantel von Hamburg und wollte mich morgens mit ihm auf dem Weg machen, doch leider sprang er nicht an. Erst nach sehr vielen, wirklich sehr sehr vielen Versuchen und mit viel geblinke und gepiepe im Kombiinstrument sprang er irgendwann an. Er lief dann auch mehr oder minder schlecht und musste sich erstmal sammeln. Die ursprüngliche Unternehmung wurde sofort verworfen und stattdessen eine Volkswagen Vertragswerkstatt aufgesucht. Dort wurden folgende fünf Fehler ausgelesen. An der Menge der Fehler lässt sich dann auch erkennen, dass die häufigen Startversuche wirklich mit sehr viel Krampf seitens des Lupos unternommen wurden:

17852 P1444 035
Potentiometer für Abgasrückführung G212
unplausibles Signal
sporadisch aufgetretener Fehler

17574 P1166 035
Bank 1. Gemischadaption Bereich 2
Fettgrenze überschritten
sporadisch aufgetretener Fehler

18010 P1602 035
Spannungsversorgung Klemme 30
Spannung zu klein
sporadisch aufgetretener Fehler

17573 P1165 035
Bank 1. Gemischadaption Bereich 1
Fettgrenze überschritten

16705 P0321 035
Geber für Motordrehzahl G28
unplausibles Signal
sporadisch aufgetretener Fehler

Die Fehler wurden kostenlos gelöscht und mir wurde eine teure Reparatur des ersten und letzten Fehlers, in Form des Austausch der Teile angeboten. Dieses Angebot habe ich dankend abgelehnt und mein Lupo hat mich anschließend zuverlässig bis in die Heimat zurück gebracht. Zwei Wochen später, am 18. Oktober 2013, dass gleiche Dilemma aber glücklicherweise in der Heimat und es wurde nur ein Fehler ausgelesen und kostenlos gelöscht:

17852 P1444 035
Potentiometer für Abgasrückführung G212
unplausibles Signal
statisch

Im Nachhinein gesehen kennzeichnet sich jetzt schon ab, was das damalige Problem war und worum es in diesem Beitrag gehen soll. Eine Woche später, am 25. Oktober 2013, kam das Startproblem erneut. Gleicher Vorgang wie zuvor und auf zur Werkstatt. Diesmal wurden vier Fehler ausgelesen und kostenlos gelöscht. Dieses Problem hat für mich dann auch gezeigt, dass es beim Lupo sehr oft ausreicht die Fehler im Fehlerspeicher zu löschen und er dann wieder einwandfrei läuft. Es lohnt sich also, ein Gerät zu beschaffen um die Fehler selbst auszulesen und zu löschen, einen entsprechenden Beitrag darüber hatte ich hier (https://goo.gl/FvXaQH) schon einmal veröffentlicht.

16684 P0300 035
Verbrennungsaussetzer erkannt
sporadisch

16685 P0301 035
Zyl. 1 Verbrennungsaussetzer erkannt
sporadisch

17852 P1444 035
Potentiometer für Abgasrückführung G212
unplausibles Signal
statisch

17573 P1165 035
Bank 1. Gemischadaption Bereich 1
Fettgrenze überschritten
sporadisch

Wieder wurde mir eine teure Durchsicht und Reparatur ohne Garantie auf Erfolg angeboten. Wie man bei meinem Lupo sehen kann, wiederholten sich damals bestimmte Fehler immer wieder und dies Aufgrund einer einzigen Komponente im Lupo, der Abgasrückführung (AGR). Zwischen den Zeiträumen sprang mein Lupo immer super an und lief auch problemfrei, nur an diesen drei genannten Tagen hatte mein Lupo extreme Startprobleme.

Ich habe dann im Internet recherchiert, um herauszufinden, was die Ursache für mein Startproblem sein könnte und wie ich es beheben kann. Relativ schnell bin ich dann auf folgende drei Internetseiten gestoßen:

www.t4-wiki.de | https://goo.gl/b4VyW5
www.dieselschrauber.de | https://goo.gl/boHFQq
www.wirles.de | https://goo.gl/rgn9oE

Beim lesen der Beiträge wurde ich entsprechend schnell hellhörig. Nach tiefgehender Recherche, habe ich damals sehr schnell für mich beschlossen auch meine Abgasrückführung stillzulegen. Die Stilllegung der Abgasrückführung war das Beste, was ich für meinem Lupo jemals machen konnte und er dankt es mir jeden Tag. Wenn Ihr starke Nerven, ein wenig Interesse und Zeit habt, könnt Ihr euch auch das folgende Thema auf MOTOR-TALK durchlesen:

www.motor-talk.de | https://goo.gl/SBJuli

Diese Art von Themen findet man leider im gesamten Internet. Wie damals mir, wird hier ahnungslosen Menschen ganz schnell der teure Austausch von unterschiedlichen Teilen wie Abgasrückführungsventil, Auslassventil, Drosselklappe, Katalysator, Lambdasonde, Zündkerze, Zündkabel, Zündtrafo, Zündspule oder verschiedenen Filtern angeboten. All diese Maßnahmen führen eventuell zu einer vorübergehenden Behebung des Problems aber garantiert nicht zur dauerhaften Entfernung. Ich bin zum Glück nie auf so einen teuren Austausch / eine teure Reparatur eingegangen und habe die Sache selbst in die Hand genommen. Seit diesem Ereignis mache ich sowieso, soweit ich es kann, alles an meinem Lupo selbst, getreu dem Motto: vertraue keiner Werkstatt. Seinerzeit habe ich hier im Forum dazu auch schon einmal einen kleinen Beitrag verfasst (https://goo.gl/7U3MPd). Das darin verlinkte Video ist leider nicht mehr abrufbar. Nach kurzer Nachfrage beim bayerischen Rundfunk wurde mir mitgeteilt, dass jedes Video in der Mediathek oder auf YouTube nach einem Jahr wieder vom Netz genommen werden muss.

Was ich so gelesen habe bezüglich der Allgemeinen Veränderungen beim Lupo bei Deaktivierung / Stilllegung der Abgasrückführung werde ich nachfolgend einmal auflisten. Es handelt sich um Veränderungen die eintreten können aber nicht müssen, teilweise nur bei Benzinmotoren oder nur bei Dieselmotoren oder halt nur in eingeschränkter Art:

+ Motor verschmutzt durch die Rußablagerungen nicht mehr von Innen
+ Motor erhält ausschließlich Frischluft zur Verbrennung
+ Motor läuft ruhiger und hat ein besseres Ansprechverhalten
+ keine Probleme mehr unterschiedlicher Art, so wie bei mir oder wie hier ständig im Forum berichtet wird
+ Kostenersparnis durch den nicht mehr vorhandenen Reparaturaufwand der Abgasrückführung

- Allgemeine Betriebserlaubnis erlischt
- eventuell geringfügig längere Zeit bis der Motor warm wird
- eventuell geringfügig erhöhte Verbrennungstemperatur
- eventuell geringfügig höherer Spritverbrauch

Bei der Hauptuntersuchung habe ich mit meiner deaktivierten Abgasrückführung keine Probleme, dazu aber mehr in einem kommenden Beitrag. Wie in den obigen Internetseiten zu lesen, ist die Stilllegung der Abgasrückführung bei Dieselfahrzeugen ein ebenso gängiges Verfahren wie bei Benzinern. Gern würde ich meinen Lupo bezüglich Abgasnorm, Abgasverhalten, Emissionsklasse oder Steuer neu einstufen lassen, aber das ist leider nicht möglich. Diesbezüglich habe ich im örtlichen Straßenverkehrsamt, bei der DEKRA und beim TÜV nachgefragt. Die Automobilhersteller geben sehr viel Geld aus um Motoren für diese Bereiche einstufen zu lassen. Eine Änderung in diesen Bereichen würde mit einer erneuten Überprüfung einhergehen, dies ist in Deutschland jedoch nicht möglich.

Wenn ich daran denke, dass wahrscheinlich sehr viele Motoren bei Volkswagen eine Abgasrückführung haben und diese bei dem ein oder anderen Model genauso schlechte Auswirkungen hat wie beim Lupo, dann habe ich das Gefühl, dass dies so gewollt und gewünscht ist von der Politik (Stichwort: Lobbyismus), der Industrie und Volkswagen. Einfach um noch mehr Kosten und Steuern für den Bürger zu erzeugen durch die ständige Reparatur oder den Wechsel der Abgasrückführung. Es ist echt unnormal wie oft wir dieses Thema hier im Forum behandeln.

Zum Schluss noch die Anmerkung, dass ich mich in keiner Weise straffällig fühle. Seit dem Abgasskandal von Volkswagen wurden viele Stickoxid Tests unter Realbedingungen durchgeführt und dabei wurde festgestellt, dass alle Automobilhersteller die zulässigen Stickoxidwerte (derzeit maximal 80 Milligramm pro Kilometer) teilweise bis zum zehnfachen überschreiten. Ich bin somit nicht der einzige Bürger der mit seinem Auto eventuell höhere Stickoxidwerte hat als eigentlich angegeben. Das Bild von der Drosselklappe ist vor wenigen Wochen entstanden als ich letzte Vorbereitungen für die Abgas-, Haupt- und Gasanlagenwiederholungsprüfung durchgeführt habe.

Bilder (https://goo.gl/dMyY8z)
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