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Frank Stocker

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Als die Seychellen 1968 eine neue Banknote mit dem Poträt der Queen herausgaben, folgte sofort Empörung - warum, steht hier: http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article126961803/Der-Sex-Skandal-um-die-junge-Queen-Elizabeth.html
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1968 gaben die Seychellen eine 50-Rupien-Banknote mit dem Porträt der britischen Königin heraus. Doch ihr Abbild wurde um eine höchst anstößige Darstellung ergänzt. Der Skandal war perfekt.
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Ist die Ukraine eine eigene Nation? Oder ist sie eigentlich ein Teil des russischen Kulturraums? Direkt nach der Unabhängigkeit 1991 war diese Frage durchaus umstritten und heute wird die Existenz einer solchen Nation v.a. in Russland erneut bestritten.
Die Notenbank versuchte hier Pflöcke einzuschlagen, indem sie auf den Banknoten eine 1000-jährige ukrainische Nationalgeschichte zeigte. Oder sollte man besser sagen: erfand?
Es fängt schon beim Namen der Währung an. Schon vor 1000 Jahren, zu Zeiten des Slawen-Reiches der sogenannten „Kiewer Rus“, existierte eine Silbermünze namens Grivna. Das Wort bedeutete ursprünglich Mähne, wohl weil Pferde (und ihre Mähnen) der größte Wert waren. Jedenfalls wurde die Währung danach benannt (ukrainisch ausgesprochen Hryvnja). Auf dem 1-Hryvnja-Schein ist dann Wolodimir der Große (russisch: Wladimir) abgebildet, der die Kiewer Rus christianisierte, auf dem Zweier-Schein sieht man seinen Sohn, Jaroslaw den Weisen.
Das Problem: Auf diese Ahnen können sich Russen und Weißrussen mit ebenso gut berufen wie die Ukrainer. Es waren auch ihre nationalen Urväter, denn der Staat der Kiewer Rus umfasste alle ostslawischen Stämme, die damals noch nicht ausdifferenziert waren. Das war kein ukrainischer Staat. Doch über ihre Geldscheine versucht die Ukraine dies zu suggerieren
Erst ab 20 Hryvnja erscheinen Personen auf den Banknoten, die man guten Gewissens als Ukrainer bezeichnen kann, die aber alle erst im 19. Jahrhundert lebten, wie die Dichter Iwan Franko (20 Hryvnja) und Taras Schewtschenko (100 Hryvnja). Und schließlich ist auf dem 200er-Schein eine Poetin zu sehen, die aufgrund ihres Namens in gewissem Sinne der Höhepunkt dieser monetären Nationenbildung ist: Lessja Ukrainka.
Mehr Wissenswertes und weitere Geschichten dieser Art in dem Buch "Wunderbare Schein-Welt"
http://www.schein-welt.info
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Frank Stocker

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Die Bücher der Reihe "Wunderbare Schein-Welt" sind jetzt auch in den USA, Großbritannien und Kanada lieferbar http://schein-welt.info/
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Frank Stocker

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Warum druckten die Cookinseln auf ihre ersten Geldscheine eine nachkte Frau, die auf einem Hai reitet?
Es war einmal ein Mädchen namens Ina. Die Kleine lebte mit ihren Eltern auf jener Inselgruppe im südlichen Pazifik, die heute als Cookinseln bekannt ist. Ina hatte sich in den Gott der Fische, Tinirau, verliebt und wollte unbedingt zu ihm gelangen. Daher bat sie diverse Fische, sie dorthin zu bringen. Sie war für diese jedoch zu schwer, so dass Ina wütend wurde und einen von ihnen so heftig schlug, dass er ganz platt wurde – und heute als Flunder im Meer lebt.
Schließlich bot jedoch ein Hai seine Dienste an. Er war stark genug, um Ina durch das Wasser zu tragen. Sie hüpfte auf seinen Rücken und nahm zwei Kokosnüsse als Proviant mit. Unterwegs, als sie durstig geworden war, öffnete sie eine der Kokosnüsse, indem sie sie gegen die Haifischflosse schlug, und trank die Kokosmilch. Wenig später musste sie sich jedoch erleichtern, und sie tat dies auf dem Hai – was diesen erboste und gleichzeitig bis heute der Grund dafür ist, dass Haifischfleisch ein wenig nach Urin schmeckt.
Die zweite Nuss öffnete Ina direkt auf dem Kopf des Haifischs, dem es nun reichte: Er warf das Mädchen ab. Ina versuchte zu schwimmen, doch schon nach kurzer Zeit kam Tekea vorbei, der König der Haifische. Tinirau habe ihn geschickt, sagt er ihr und brachte sie schließlich zu ihrem Geliebten. Sie heirateten und lebten glücklich und zufrieden auf einer schwimmenden Insel bis ans Ende ihrer Tag.
So weiß es eine Sage zu berichten, die die Einheimischen der Cookinseln sich seit Jahrhunderten erzählen. Und diese Sage wurde auf den ersten Geldscheinen, die die Eilande 1987 herausgaben, verewigt. Mehr interessante Geschichten aus dem Buch "Wunderbare Schein-Welt": http://www.schein-welt.info/
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Frank Stocker

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Ein deutscher Bierbrauer als Hüter des serbischen Dinar
Der serbische 1000-Dinar-Schein zeigt Georg Weifert. Er war 1850 in Pančevo bei Belgrad geboren worden und gehörte dort zur deutschen Minderheit. Er übernahm alsbald die Bierbrauerei, die er von seinem Vater übernommen hatte, stieg jedoch schon bald auch in den Bergbau ein. Ende des 19. Jahrhunderts war er schließlich der reichste Mann Serbiens.
1890 stieg er dann sogar zum Chef der serbischen Nationalbank auf. Mit kürzeren Unterbrechungen blieb er dies rund 30 Jahre lang und wurde 1919 schließlich auch der erste Präsident der Nationalbank des neuen gemeinsamen Staates der Serben, Kroaten und Slowenen, der ebenfalls den Dinar übernahm. Weifert ist somit heute derjenige der abgebildeten Personen auf den Dinar-Banknoten, der mit der Währung am unmittelbarsten zu tun hatte. Und er ist ein Deutscher.
Mehr Geschichten rund um die bunte Welt der Banknoten: http://schein-welt.info/
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Frank Stocker

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König Ludwig und Schloss Neuschwanstein als Motive: In München druckt man bayerische Banknoten. Will sich der Freistaat aus der Euro-Zone verabschieden? Naja, nicht ganz... http://www.welt.de/finanzen/article126732175/Warum-man-in-Bayern-eigene-Banknoten-druckt.html
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Eine Druckerei in Bayern erstellt Banknoten, auf denen König Ludwig und Schloss Neuschwanstein zu sehen sind. Die Scheine haben eine wichtige Aufgabe – sie sollen Überzeugungsarbeit leisten.
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Frank Stocker

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Mit seinem Fünf-Dollar-Schein huldigt Neuseeland dem Mount-Everest-Bezwinger Edmund Hillary. Doch die Banknoten des Landes ehren auch eine Frauenrechtlerin und einen frühen Maori-Politiker.
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Frank Stocker

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Die Artikel-Serie "Schein-Welt" jetzt auch als Buch erhältlich
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Frank Stocker

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Einen der seltsamsten Währungsnamen hat Macao. Das Geld in der ehemals portugiesischen Kolonie, die inzwischen wie Hongkong eine chinesische Sonderverwaltungszone ist, heißt "Pataca". Das Wort geht zurück auf den arabischen Ausdruck „Abu Taqah“, was übersetzt „Vater des Fensters“ bedeutet. Damit bezeichneten die Araber den spanischen Dollar oder Peso, auf dessen Rückseite ein viereckiges Wappen geprägt war. Dieses interpretierten viele offenbar als Darstellung eines Fensters – daher der Name. Die Portugiesen machten aus „Abu Taqah“ dann Pataca und übernahmen die Bezeichnung für alle Peso-Münzen, somit auch für mexikanische Silber-Dollar oder -Peso, die früher in der Region in Gebrauch waren.
Mehr Informationen hierzu und mehr Geschichten dieser Art unter http://www.schein-welt.info/
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Frank Stocker

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Mein Buch "Wunderbare Schein-Welt" ist ab sofort auch bei Amazon erhältlich. Alle Informationen zu diesem und zu den anderen Büchern sowie zu den Bestellmöglichkeiten unter www.schein-welt.info
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Schwerpunkte der Themen: Schwellenländer, China, Anlagestrategie, Aktien, Anleihen, Devisen; wöchentliche Kolumne in der Welt am Sonntag namens "Schein-Welt"
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