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Movie of the Week
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…jeder Film sehenswert, teilweise lizenzfrei im Netz, immer donnerstags.
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„As much as you hate it, I’m the only one in this world you can call mother, got it?“

Nachdem der Zusammenhang zwischen klassischen Geistergeschichten, vor allem der in Asien sehr beliebten Geschichten von besonders unglücklich zu Tode gekommenen jungen Frauen und den auch in unserer Zeit mitunter recht komplizierten Lebensumständen weiblicher Teenager...

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Im selben Jahr, als Park Ki-hyeong den unerbittlichen Horror südkoreanischer Mädchenschulen auslotete, fand ihn Kim Ji-woon in seinem Debüt-Film an ganz anderer Stelle: in den idyllischen, wenn auch etwas abgelegenen Bergen Südkoreas....

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…dass es sich bei südkoreanischen Mädchenschulen, egal wie harmlos sie von außen scheinen mögen, in Wahrheit um Orte des Horrors handelt, wurde in diesem Film offensichtlich so überzeugend dargestellt, dass er schon kurze Zeit später ein Sequel erhielt, und noch eins, und noch eins, und noch eins…

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Zu den altehrwürdigen, überlieferten Künsten Koreas – wie wohl der meisten Kulturen – gehört das Erzählen von Geister-Geschichten. Über die Jahrhunderte hinweg dürften es unzählige gewesen sein, grausame und gruselige, melancholische und traurige und bisweilen sicher auch komische, wobei die meisten wohl in Vergessenheit gerieten, manche aber zu Klassikern wurden und sich bis heute immer wieder aufmerksam gespannter Zuhörerschaft erfreuen...

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Mitte der 1990er, während Im Kwon-taek noch auf den Spuren eher traditioneller koreanischer Kultur und entsprechender Frauenbilder unterwegs war, und Park Kwang-su gerade seine beiden Filme nach Drehbüchern von Lee Chang-dong drehte, die ebenfalls mehr der Aufarbeitung von Koreas Vergangenheit gewidmet waren, war Regisseur Park Chul-soo schon lange in der Gegenwart Südkoreas angekommen...

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Gleich in der ersten Szene wird klar, dass es sich auch bei diesem Film von Lee Chang-dong keineswegs um etwas so unbelastet Reines und Schönes handelt, wie der Titel es verspricht. Aber bei Peppermint Candy, Oasis und Secret Sunshine entsprachen die Filme ja auch nicht unbedingt den warmen, freundlichen Assoziationen, die ihre Namen zunächst hervorrufen...

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Nach Theaterstücken und Drehbüchern, nach drei Filmen als Regisseur und Drehbuchautor in einer Person, nach viel Anerkennung und Auszeichnungen, zuletzt 2002 in Venedig mit dem Preis für die Beste Regie, legte Lee Chang-dong eine mehrjährige Pause als Filmemacher ein, da er im Jahr 2003 vom neu gewählten Präsidenten Südkoreas, Roh Moo-hyun, zum Minister für Kultur berufen wurde...

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Gleich zu Beginn sieht man, wie der Film zu seinem Namen kommt: im Halbdunkel ist ein Wandteppich zu sehen, auf dem undeutlich eine Gruppe von Palmen und Figuren, und am unteren Bildrand das Wort Oasis zu erkennen ist. – Im Verlauf der Geschichte werden die Figuren in einer kurzen Fantasie-Sequenz zu Leben erwachen, die Schatten, die die Oase verdunkeln, beseitigt werden und aus dem schäbigen Zimmer, in dem der Teppich hängt, wird tatsächlich so etwas wie eine Oase geworden sein...
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