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Burladinger Straße 14-26 in 72501 Gammertingen, Tel:0757493130, Mail:info@goeggel.com, www.goeggel.com
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Was solltest du beim Überholen von Radfahrern beachten?

Viele Autounfälle, in denen Fahrradfahrer involviert sind, geschehen beim Überholvorgang. Häufig wird z. B. der Mindestabstand zum Radfahrer nicht eingehalten. Schwenkt dieser etwas aus oder unterschätzt der Autofahrer die Lücke zum Fahrradfahrer, kann es zu folgenschweren Unfällen kommen.

Radfahrer nur mit ausreichend Sicherheitsabstand überholen

Es gibt Fragen zu Verkehrsregeln, die auch geübte Autofahrer häufig nicht korrekt beantworten können. Einige davon betreffen das Überholen von Radfahrern, insbesondere auf Straßen mit Radfahrstreifen und Schutzstreifen. Wie groß muss zum Beispiel der seitliche Abstand beim Überholen von Radfahrern auf markierten Radfahr- und Schutzstreifen sein? Dürfen Autofahrer einen Schutzstreifen für den Radverkehr befahren?
Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat ein Forschungsprojekt zur Sicherheit und Nutzbarkeit markierter Radverkehrsführungen durchgeführt. Das Ergebnis: Radler auf Radfahrstreifen und entsprechenden Schutzstreifen werden von anderen Verkehrsteilnehmern oft mit zu geringem Abstand überholt. Verkehrsrechtler Prof. Dr. jur. Dieter Müller macht in seinem Gutachten im Auftrag der UDV deutlich, dass Autofahrer beim Überholen von Radlern grundsätzlich einen seitlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten haben. Diese Vorgabe gilt demnach "unabhängig von der angeordneten Art der Radverkehrsführung", also losgelöst davon, ob der Radfahrer auf der Fahrbahn, einem Radweg oder einem Schutzstreifen unterwegs ist. Und wenn dieser vorgeschriebene Abstand nicht eingehalten werden kann, gilt für Autofahrer ein sogenanntes "faktisches Überholverbot". Das bedeutet, dass Pkw, aber auch Lkw und Busse so lange hinter einem Radfahrer zu fahren und zu warten haben, bis ausreichend Platz für einen korrekten Überholvorgang mit korektem Sicherheitsabstand vorhanden ist.
Klar ist, dass Radfahrstreifen bzw. Schutzstreifen der alleinigen Benutzung durch Radfahrer dienen sollen. Deshalb sind jene Streifen in der Regel mit dem Fahrradsymbol auf blauem Grund gekennzeichnet. Verkehrsrechtlich unterscheiden sich die Radwege jedoch voneinander. Auf einem Radfahrstreifen, der als separater Weg mit einer durchgezogenen Linie gekennzeichnet ist, dürfen Fahrzeuge grundsätzlich weder fahren, halten noch parken – auch nicht teilweise. Eine Ausnahme besteht lediglich für den Fall, dass sich dahinter Parkplätze befinden, die anders nicht erreichbar sind.
Anders verhält es sich bei den Schutzstreifen: Hier lassen die entsprechenden Formulierungen in der StVO einen Interpretationsspielraum zu, in welchen Fällen dieser Streifen überfahren werden darf. Das Überfahren eines so markierten Fahrstreifens für den Radverkehr ist demnach vom übrigen Verkehr "bei Bedarf" zulässig, wenn der Radverkehr dabei nicht gefährdet wird.

#auto #autofahrer #werkstatt #autohaus #radfahrer #fahrrad #bike

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Aus dem Auto ausgesperrt – was kann ich jetzt tun?

Es gehört zu den Klassikern: Man ist in Eile und schlägt die Autotür zu. Das Auto verschließt sich automatisch. Aber der Autoschlüssel befindet sich noch im Auto. Wie du dich aus der ärgerlichen Situation befreien kannst, nachdem du aus deinem Auto ausgesperrt wurdest, erfährst du in diesem Artikel.

Prophylaxe ist der beste Schutz gegen das Selbst-Aussperren

Wir können gut verstehen, dass es dich nervt, wenn wir dir nun eine vernünftige Vorsorge ans Herz legen, du dich aber bereits aus deinem Auto ausgesperrt hast. Zu den Wegen zurück ins Auto liest du im nächsten Absatz. Trotzdem – oder erst recht nachdem du dich schon einmal aus deinem eigenen Auto ausgesperrt hast – solltest du wissen, wie einfach du ein solch stressiges Szenario vermeiden kannst. Die Lösung ist einfach: Der Zweitschlüssel. Du solltest den Zweitschlüssel zu deinem Auto immer sicher zuhause aufbewahren. So ersparst du dir Stress, Kosten und Mühen, falls du dich mal aus deinem Auto aussperren solltest. Falls du keinen Zweitschlüssel zu deinem Auto hast, solltest du wissen, dass du es nicht bei allen Autoschlüsseln möglich ist, sie von einem Schlüsseldienst nachmachen zu lassen. Das kann der Schlüsseldienst vor Ort schnell beurteilen. Vor allem Multifunktions-Schlüssel von neueren Autos können nicht so einfach kopiert werden. Hier bleibt nur noch der Gang zum Vertragshändler, bei dem du dann einen Zweitschlüssel bestellen kannst. Vergiss nicht, Führerschein, Personalausweis, Zweitschlüssel sowie idealerweise auch den Fahrzeugbrief mitzunehmen, um dich als Eigentümer deines Fahrzeuges ausweisen zu können.

Aus dem Auto ausgesperrt: diese Maßnahmen sind möglich
Ist es bereits zu spät und liegt kein Ersatzschlüssel vor, der sich schnell und einfach beschaffen lässt, gibt es oft mehrere Möglichkeiten, wie du dein Auto wieder öffnen kannst. Zuallererst wollen natürlich auch wir unsere Hilfe anbieten: Je nach Fall (Welches Automodell? Wo liegt der Schlüssel? Wie ist das Auto verschlossen?) können wir dein Auto mit speziellen Werkzeugen recht unkompliziert wieder öffnen. Manche Versicherungen übernehmen diese Kosten sogar. Ansonsten könnte auch der Pannendienst behilflich sein – die Öffnung ist jedoch selbst für Mitglieder meist nicht kostenlos. Schlüsseldienste könnten ebenfalls auf die Öffnung von verschlossenen Autos spezialisiert sein und hier eine Lösung parat haben.

#auto #autofahrer #werkstatt #autohaus #ausgesperrt #schlüssel

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Fahrverbot vs. Fahrerlaubnisentzug – wann droht was?

Sowohl das Fahrverbot als auch der Fahrerlaubnisentzug sind der absolute Albtraum eines jeden Autofahrers, ist es doch äußerst ärgerlich, wegen bestimmter Vergehen im Straßenverkehr kein Auto mehr fahren zu dürfen. In diesem Artikel sagen wir dir, was den Fahrerlaubnisentzug vom Fahrverbot unterscheidet und wann welche Variante des "Auto-Verbots" droht.

Das unterscheidet das Fahrverbot vom Fahrerlaubnisentzug

Von dem berühmt-berüchtigten Fahrverbot hast du als Autofahrer bestimmt schon gehört – hoffentlich nicht, weil du persönlich betroffen warst. Doch weißt du auch, was es mit dem sogenannten Fahrerlaubnisentzug auf sich hat? Oft wird nämlich fälschlicherweise angenommen, dass es sich bei den beiden Begrifflichkeit um dieselbe Strafe handelt, nämlich das Verbot – für ein paar Monate – weiterhin Auto zu fahren. Doch ein Fahrverbot ist lange nicht so schlimm und weitreichend, wie der Entzug der Fahrerlaubnis. Letzteres bedeutet nämlich, dass dir vollständig die Erlaubnis entzogen wird, ein Fahrzeug zu führen, je nach Vergehen sogar für immer. Die Unterschiede zwischen Fahrverbot und Fahrerlaubnisentzug detailliert im Folgenden:
Mit einem Fahrverbot wirst du als Autofahrer bestraft, wenn du ein schwereres Vergehen im Straßenverkehr begangen hast. Das kann z. B. eine Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder eine stark überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein. Dann bekommst du – je nach Tatbestand gemäß Bußgeldkatalog – eine häufig vierstellige Geldstrafe, 3 Punkte in Flensburg und eben ein Fahrverbot von ein bis drei Monaten auferlegt. In diesem Fall wird dein Führerschein von der Bußgeldbehörde eingezogen und in amtliche Verwahrung gegeben. Du darfst in dieser Zeit kein Auto mehr fahren. Dir wird jedoch nicht vollständig die Erlaubnis entzogen, jemals wieder ein Fahrzeug zu führen. Nach spätestens drei Monaten erhältst du deinen Führerschein zurück und darfst wieder hinters Steuer.
Der Fahrerlaubnisentzug ist eine Bestrafung nach einem schweren Verkehrsvergehen und die letzte und somit schwerste Maßnahme zur Erziehung eines Autofahrers. Grundsätzlich können die meisten Straftaten, die auch zu einem Fahrverbot führen, wie z. B. Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, Unfallflucht oder stark überhöhte Geschwindigkeit, zu dem Entzug der Fahrerlaubnis führen. Dieser wird per Gericht oder durch die Fahrerlaubnisbehörde angeordnet. Dann folgt neben einer Geldstrafe der vollständige Entzug der Fahrerlaubnis. Du darfst also kein Fahrzeug mehr führen und verlierst deinen Führerschein auf Dauer. Je nach Fall und Schwere der Verkehrsvergehens kannst du nach mindestens sechs Monaten erneut den Führerschein beantragen oder wirst auf Lebzeiten für den Führerschein gesperrt und darfst du nie wieder ein Fahrzeug führen.

#auto #autofahrer #werkstatt #autohaus #führerschein

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Wie sollte ich mich bei Staubildung auf der Autobahn verhalten?

Wenn sich der Verkehr auf der Autobahn plötzlich staut, gilt der Grundsatz: Augen auf und Ohren spitzen. Wir sagen dir, warum das so ist und wie du dich bei der Bildung eines Staus richtig verhalten solltest.

Richtiges Verhalten bei Staubildung: Augen auf und Ohren spitzen

Jeder Autofahrer kennt das besonders auf längeren Autobahnfahrten: Man fließt schön mit dem Verkehr und lässt sich Kilometer für Kilometer treiben. Bis dann plötzlich nur noch rote Rücklichter zu sehen sind und der Verkehr sich zu stauen beginnt. Jetzt musst du gekonnt und sicher reagieren, um keinen Auffahrunfall zu verursachen oder diesen zu provozieren. Außerdem gilt es, Einsatzfahrzeugen eine Freie Bahn zu schaffen. Im Folgenden haben wir dir die richtige Vorgehensweise bei der Bildung eines Staus, Schritt für Schritt zusammengefasst:

Wenn sich der Verkehr staut solltest du rechtzeitig bremsen und deinen Abstand zum Vordermann vergrößern. Dieser sollte mindestens die Hälfte deiner gefahrenen Geschwindigkeit in Metern betragen. Bei 100 km/h sollte der Abstand also 50 Meter betragen – das ist genau der Abstand zwischen den Leitpfosten.

Vor allem bei einer plötzlichen Staubildung bzw. bei einem Stauende solltest du die Warnblinker einschalten, um die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer zu warnen. Lasse die Warnblinker so lange an, bis das Fahrzeug hinter dir sie ebenfalls eingeschaltet hat.

Oft wird angenommen, dass eine Rettungsgasse erst dann gebildet werden muss, wenn sich ein Einsatzfahrzeug nähert. Doch das ist falsch. Bereits bei stockendem Verkehr und folglich auch bei Staubildung müssen alle Verkehrsteilnehmer sofort eine Rettungsgasse bilden (s.u.). Diese darf erst dann aufgelöst werden, wenn der Verkehr wieder fließt und nicht direkt nachdem ein Einsatzfahrzeug sie passiert hat.

Augen auf: Immer wieder kann es in einem Stau von 0 auf 60 km/h gehen: Wenn es sich staut, solltest du dich nicht sofort wieder erleichtert zurücklehnen, wenn der Verkehr wieder fließt. Es kann sofort wieder zum Stillstand kommen. Auffahrunfälle sind dann keine Seltenheit und können durch aufmerksame Autofahrer verhindert werden. Fahre stets vorausschauend und konzentriert

Ohren spitzen: Die Lieblingsmusik kann in einem Stau Balsam für die Nerven sein. Doch allzu laut solltest du sie lieber nicht drehen. Gerade in einem Stau ist es sehr wichtig, dass du das Martinshorn eines möglicherweise annähernden Einsatzfahrzeuges hörst. Dann solltest du kontrollieren, ob du noch immer die Rettungsgasse richtig bildest und falls nötig Platz machen.

So bildest du die Rettungsgasse richtig

Wenn sich der Verkehr auf Autobahnen oder Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen staut, müssen die Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung bilden. Dabei darfst du ausnahmsweise auch über eine rote Ampel vorsichtig in die Kreuzung einfahren. Auch das Befahren des Seitenstreifens mit der Hälfte des Autos ist in diesem Fall erlaubt.

#auto #autofahrer #werkstatt #autohaus #stau #autobahn #unfall #rettungsgasse

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Was sollte ich als Autofahrer über Gefahren bei tiefstehender Sonne wissen?

Wenn die Tage allmählich wieder länger werden und die Sonne sich auch häufiger blicken lässt, bekommen viele Menschen richtig gute Laune. Doch Autofahrer sollten sich nicht zu früh freuen, denn die tiefstehende Sonne kann zum Risiko werden. Sie kann für Unfälle sorgen, da die Sicht durch starke Blendung beeinträchtigt ist.

Wenn tiefstehende Sonne Autofahrer blendet

Vorsicht Blindflug: Gerade im Winterhalbjahr blenden Sonnenstrahlen alle Verkehrsteilnehmer stärker als im Sommer. Der Grund sind die in flachem Winkel auftreffenden Sonnenstrahlen, wie der TÜV Rheinland schreibt. Bei strahlendem Sonnenschein kann die Sicht demnach stark beeinträchtigt sein, und das Reaktionsvermögen sinkt. "Generell gilt bei blendender Sonne: Runter vom Gas und den Blick auf den rechten Fahrbahnrand senken", erklärt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte (TÜV Rheinland). "Wer von der tief stehenden Sonne geblendet wird, sollte abrupte Fahr- und Bremsmanöver unbedingt vermeiden, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu gefährden." Zudem ausreichend Sicherheitsabstand halten und vorausschauend fahren. Denn wer bei Tempo 50 nur für eine Sekunde die Augen schließen muss, legt bereits rund 15 Meter im Blindflug zurück. Lässt sich die Fahrt wegen extrem widriger Sichtverhältnisse nicht sicher fortsetzen, vorsichtig rechts ranfahren und eine Pause einlegen. Wer versehentlich direkt in die Sonne schaut, ist für kurze Zeit nahezu blind. Die Augen brauchen ein paar Minuten, um sich zu regenerieren.

Wie schützt man sich vor Sonnenblendung?

"Der beste Schutz gegen die Strahlung ist eine gute Sonnenbrille", sagt der Fachmann. Sie sollte stets griffbereit im Fahrzeug liegen. Für den richtigen Durchblick sorgt eine saubere Windschutzscheibe. Entsprechende Wischwasser-Zusätze verhindern die Schlierenbildung. Verschlissene Wischerblätter unbedingt austauschen. Außerdem: Die Scheibe regelmäßig von innen reinigen. Das Gleiche gilt auch für Visiere von Motorradhelmen. Treffen Lichtstrahlen auf verschmutztes Glas oder Fettrückstände auf den Oberflächen, werden sie stärker gebrochen und erhöhen den Blendeffekt.
Häufig ist bei gleißendem Licht vor Ampeln nicht zu erkennen, ob sie grün oder rot aufleuchten. Auch Bremslichter vorausfahrender Autos sind schwerer zu erkennen. "Da hilft nur, vorsichtig an die Kreuzung heranfahren und notfalls anhalten, um sicherzustellen, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden", unterstreicht Kraftfahrt-Experte Rechtien. Denn wenn es kracht, hilft die Ausrede einer blendenden Sonne nicht, vielmehr kann Fehlverhalten als grobe Fahrlässigkeit ausgelegt werden.

#auto #autofahrer #werkstatt #autohaus #sonne #blendung

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Welche Maßnahmen gibt es gegen Falschfahrer?

Falschfahrer, auch Geisterfahrer genannt, sind der Albtraum eines jeden Autofahrers. Nicht selten endet es tödlich, wenn Verkehrsteilnehmer mit einem Falschfahrer zusammenstoßen. Deswegen gibt es auch in Deutschland clevere Maßnahmen zur Vermeidung von Falschfahrern. Wir zeigen dir, wie diese aussehen.

Diese Präventionsmaßnahmen gegen Falschfahrer gibt es

Den meisten Autofahrern sollte klar sein: Eine Fahrt in die falsche Richtung bedeutet Lebensgefahr. Kommt es auf einer Außerortsstraße oder auf der Autobahn zu einem Frontalzusammenstoß aufgrund eines Falschfahrers, gehen die Chancen, zu überleben, gegen null. Deswegen und weil es jährlich noch immer rund 2.000 Meldungen von Falschfahrern gibt, wurden besondere Maßnahmen ergriffen – weitere, recht clevere Maßnahmen sind in Planung.
Beispielsweise gibt es große, neongelbe Warntafeln mit der Aufschrift "STOP" und "FALSCH", die an bayerischen Autobahnabfahrten links und rechts aufgestellt wurden – dann aber wieder entfernt wurden, wie die Abendzeitung München schreibt: "2011 wurden 140 solche Tafeln auch an bayerischen Autobahnen aufgestellt. Zudem wurden in Bayern neue Fahrbahnmarkierungen getestet. Nach einer fünfjährigen Versuchsphase wurde das Projekt allerdings abgebrochen, da es laut Angaben der Polizei für keine nachhaltige Verbesserung gesorgt hat." Die deutschen Automobilclubs fordern weiterhin das Aufstellen solcher deutlichen Warntafeln.
Eine drastischere Maßnahme wären Krallen, die im Boden eingelassen werden und die Räder eines in der falschen Richtung fahrenden Autos aufschlitzen. Über diese Methode zur Falschfahrer-Vermeidung wird jedoch noch gestritten, da sie Rettungskräften den kürzeren Weg zu einem Unfall nehmen könnte.
Moderne Autos verfügen über eine integrierte Funktion zur Erkennung einer Fahrt in die falsche Richtung, z. B. durch das Erfassen des "Verbot der Einfahrt"-Straßenschildes. Dann wird der Fahrer akustisch und optisch vor einer Falschfahrt gewarnt.
Auch Detektoren könnten helfen: Wissenschaftler aus Dortmund und Aachen erforschten vor einigen Jahren bei einem Feldversuch an der A43 in Bochum die Möglichkeit, Falschfahrer mit Detektoren an der Fahrbahn aufzuspüren. Auch diese Methode ging noch nicht "in Serie".

#auto #autofahrer #autobahn #werkstatt #autohaus #falschfahrer

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Autofahren – besser nicht nach Einnahme dieser Medikamente!

Viele Autofahrer sind sich nicht bewusst, wie (negativ) sich Medikamente auf ihre Fahrtüchtigkeit auswirken können. Selbst die Kopfschmerztablette, die eigentlich für Linderung sorgen soll, kann am Steuer zu einer ernsten Gefahr werden. In diesem Artikel erfährst du, was du über das Fahren unter den Einfluss von Medikamenten wissen solltest.

Das müssen Autofahrer über die Einnahme von Medikamenten wissen

Viele Menschen unterschätzen die Auswirkungen einer Medikation auf ihren Allgemeinzustand und die Fahrtüchtigkeit. Besonders Schmerzmittel sowie die dauerhafte Einnahme von Medikamenten bei schweren Krankheiten können das Reaktions- und Sehvermögen beeinflussen, wie der TÜV SÜD schreibt. Wenn du wissen möchtest, ob du unter Medikamenteneinfluss noch sicher fährst, solltest du demnach zunächst deinen Hausarzt befragen. Um sich guten Gewissens hinters Steuer setzen zu können, sollten sich Fahrzeughalter im Zweifelsfall jedoch lieber absichern: Denn der Gesetzgeber fordert von jedem Autofahrer, selbst regelmäßig zu überprüfen, ob er in der Lage ist, ein Fahrzeug zu lenken. "Wer bei chronischen Krankheiten eine Dauermedikation benötigt, sollte sich den Beipackzettel genau durchlesen und sich nicht leichtfertig hinters Steuer setzen", sagt Andrea Häußler, Verkehrspsychologin (TÜV SÜD). Aber auch rezeptfrei erhältliche und damit vermeintlich harmlose Medikamente, wie z. B. Erkältungsmittel, können sich negativ auf eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr auswirken: "Aufputschende Medikamente und Mittel, die Alkohol enthalten, beeinflussen die Fahrtüchtigkeit.” Nebenwirkungen, die recht häufig mit der Einnahme solcher Medikamente auftreten, wie Schwindel, Unruhe und Müdigkeit, beeinträchtigen zudem die Reaktionszeit. Besondere Vorsicht gilt deshalb bei folgenden Medikamentenarten:

Schlaf- und Beruhigungsmittel
Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen, Epilepsie oder Bluthochdruck
Schmerz- und Erkältungsmittel
Medikamente gegen Fieber und Entzündungen
Allergiemittel
Augentropfen

Auch nach Operationen und Krankenhausaufenthalten sowie nach einem Schlaganfall oder bei Diabetes kann die Fahrtauglichkeit beeinträchtigt sein. "Um sich und andere Menschen im Straßenverkehr nicht zu gefährden, sollte jeder Eigenverantwortung übernehmen und bei Unsicherheit lieber einen Fitness-Check absolvieren", empfiehlt die Verkehrspsychologin.

#auto #autofahrer #werkstatt #autohaus #medikamente #arznei

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Wie sehen die Promillegrenzen im Europa-Vergleich aus?

Autofahren und Alkohol verträgt sich nicht – auch nicht im Ausland. Denn während die Promillegrenze in Deutschland bei 0,5 liegt, bist du im Nachbarland Tschechien bereits bei 0,1 Promille dran und wirst zur Kasse gebeten. Wir zeigen dir in diesem Artikel, wie die Promillegrenzen im europäischen Vergleich aussehen.

Diese Promillegrenzen gelten im europäischen Umland

In Deutschland darfst du als Autofahrer nicht mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut haben, vorausgesetzt du bist über 21 Jahre alt. Denn für Fahranfänger, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und ältere Autofahrer, die sich noch in der Probezeit befinden, gilt die Null-Promillegrenze. Für jene Verkehrsteilnehmer herrscht ein absolutes Alkoholverbot.
Auch in den meisten europäischen Ländern liegt die Promillegrenze bei 0,5, wie z. B. in Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Schottland, Italien, Kroatien, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweiz, Spanien und Türkei.
In Tschechien und Ungarn sind die Regelungen bezüglich Alkohol am Steuer am strengsten, hier gilt die 0,0-Promillegrenze. "Bereits bei geringem Alkoholkonsum drohen in Tschechien Geldstrafen ab 100 Euro, in Ungarn bis zu 970 Euro," weiß der ADAC.
Am teuersten – im Vergleich der genannten Länder – kann das Fahren unter Alkoholeinfluss in Großbritannien werden: Hier ist die Grenze für eine Geldstrafe nach oben offen. Interessant, denn auf der Insel (ausgenommen Schottland) liegt die Grenze im Europa-Vergleich am höchsten, nämlich bei 0,8 Promille.
Wie in Deutschland gibt es auch in anderen europäischen Ländern gesonderte Regelungen für Fahranfänger. In den ersten drei Führerscheinjahren gilt in Frankreich eine Promillegrenze von 0,2, in Italien 0,0, in Portugal 0,0, in der Schweiz 0,1 und in Spanien 0,3. Bis zum Alter von 24 Jahren gibt es auch in Kroatien eine 0,0-Promillegrenze. In den ersten fünf Jahren (wurde die Fahrerlaubnis vor dem 18. Lebensjahr erworben: in den ersten sieben Jahren) gilt in den Niederlanden eine Grenze von 0,2 Promille. In Österreich beträgt die Promillegrenze in den ersten zwei Jahren (bei Inhaber der Fahrerlaubnisklasse AM bis 20 Jahre) 0,1.

#auto #autofahrer #werkstatt #autohaus #alkohol #promille

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Warum kann der "holländische Griff" Leben retten?

Immer häufiger kommt es zu gefährlichen Unfällen, weil Autofahrer die Tür ihres geparkten Autos aufreißen und dabei herannahende Radfahrer zum Sturz bringen. Der "holländische Griff, auch "dutch reach" genannt, will dieser Gefahr entgegenwirken – mit einer simplen und doch sehr sinnvollen Methode, die jeder Autofahrer nachmachen kann und auch sollte.

Mit dem "holländischen Griff" Unfälle mit Radfahrern verhindern

Hand aufs Herz, wann hast du das letzte Mal einen vernünftigen Schulterblick gemacht, wie du ihn in der Fahrschule gelernt hast? Mit der Zeit wird man als Autofahrer nachlässiger und scheint gerne auf bestimmte Praktiken, wie den Schulterblick, zu verzichten. Dabei kommt es deswegen nicht nur beim Spurwechsel und Abbiegen zu gefährlich Unfällen. Auch beim Aussteigen werden vor allem Radfahrer immer häufiger verletzt, wie die Deutsche Verkehrswacht (DVW) schreibt.
Der Schulterblick muss nicht nur beim Abbiegen, sondern in den meisten Fällen auch beim Überholen, Vorbeifahren an Hindernissen oder dem Fahrstreifenwechseln durchgeführt werden. Genauso müssen Autofahrer, die aus ihrem geparkten Fahrzeug steigen, vor dem Öffnen der Seitentür kontrollieren, ob niemand gefährdet wird.
Um Autofahrer für das Gefahrenpotential beim Aussteigen zu sensibilisieren und auf den nachfolgenden Verkehr aufmerksam zu machen, empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht den "dutch reach", also den "holländischen Griff". Dabei werden die Autotüren auf der linken Seite mit der rechten Hand geöffnet (und umgekehrt). Insassen müssen hierfür den Oberkörper Richtung Seitenfenster drehen und haben so leichter den Gefahrenbereich im Blick.
Da Fahrradfahrer manchmal dicht an geparkten Autos entlang fahren müssen, können sie bei einer plötzlich geöffneten Autotür nicht immer rechtzeitig anhalten. Der Gefahrenbereich wird inoffiziell "dooring zone" genannt, wobei "dooring" den Zusammenstoß eines Radler mit einer geöffneten Autotür meint. In dieser Gefahrenzone ist auch das Ausweichen oft nicht mehr möglich oder bedeutet, das Rad gefährlich in den fließenden Verkehr steuern zu müssen.
Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrwsacht und Bundesminister a. D.: "Der Schulterblick ist äußerst wichtig, um Unfälle zu vermeiden und trotzdem vergessen ihn viele. Auch Fahrradfahrer müssen daran denken, da sie keine vorgeschriebenen Rückspiegel haben."

#auto #autofahrer #werkstatt #autohaus #radfahrer #fahrrad

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