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Energiemarktliberalisierung und Energiewende machen den Strommarkt für die meisten Privatkunden zur Blackbox, von der er nur die regelmäßigen Steigerungen seiner Stromkosten und den Preisverfall an der Strombörse wahrnimmt und die Welt nicht mehr versteht. Mit dem Gesetzt zur Digitalisierung der Energiewende wird die Bundesregierung den Strommarkt noch intransparenter machen.
Kam der Strom in der Vergangenheit für die meisten Kunden aus der Steckdose und wurde in monatlichen Abschlagszahlungen an den Stromversorger bezahlt, der dann einmal jährlich eine mehr oder weniger überraschende Jahresrechnung stellt. Deren Komplexität ja bekanntlich schon die Interpretationsfähigkeit des ehemaligen Bundeskanzlers Schmidt überfordert hat. Der private Endkunde hat hinsichtlich des Stromangebots nur zwei Wünsche: immer und billig. Alle anderen Argumente erreichen ihn bislang nicht.
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Ob Fett- und cholesterinfrei, vegan, paleo oder mit wenig Kohlehydraten: Unentwegt werden die Konsumenten über neue Essentrends in Kenntnis gesetzt, die das Leben verlängern sollen. Dabei stützen sich die Verkünder der neuen Essenskultur auf Forschungsergebnisse, die durchweg nicht das halten was sie versprechen. So zumindest der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop in seinem Buch Ernährungswahn. Ist am Ende die aktuelle Enährungshystrie eher ein soziologisches als ein biologisches Phänomen? Telepolis hat nachgefragt.

Herr Knop, Sie subsumieren die derzeit grassierende Ernährungsmanie erkenntnistheoretisch unter die Kategorie "Glauben statt Wissen". Ist die aktuelle Genussphobie beim Essen die Religion von heute?

Uwe Knop: Für einige im Volk mit Sicherheit. Dafür spricht das Phänomen, dass sich inzwischen bereits die Kirchen in die Diskussion einklinken. Sie haben gemerkt, wie dieser Hype um gesunde Ernährung ihnen ihre Schäfchen vom Beichtstuhl weg abwirbt. So mahnen die Kleriker öffentlich vor "Selbsterlösung durch Ernährung" und dass gesunde Ernährung zu einer "Ersatzreligion" werden kann, die im Extremfall "religiösem Fundamentalismus" gleicht.
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48107/1.html
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Dierck Ziegler's profile photoBernd Paysan's profile photoAngelika Wicke's profile photo
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Na wenn es sogar die Kirche sagt, aus Angst vor Ersatzreligionen, dann muss es ja stimmen ;-)
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Auch Abgeordnete der Demokraten üben im Hintergrund Druck auf Washington aus, sich stärker hinter die Türkei zustellen und damit auch Druck auf die EU auszuüben. So sagte der demokratische Abgeordnete Gerry Connolly während einer Veranstaltung des Atlantic Council am Dienstag, die Türkei spiele auf der Südflanke der Nato eine wichtige geostrategische Rolle für das Bündnis, was die Konflikte im Nahen Osten und die Position gegenüber Russland betrifft: "Wenn man eine wackelnde Region mit einem strategischen Alliierten stabilisieren will, dann müssen wir sie auf den Weg zum EU-Beitritt bringen. Es ist in jedermanns Interesse, dass sich die Türkei mit Europa und der EU verbindet." Die Türkei müsse in der Lage sein, sich gegen Russland in einer "Position der Stärke" zu stellen. Die Türkei sei schon lange "das Tor der Nato zum Nahen Osten".

Connolly sieht im EU-Anschluss, der zwar mit dem EU-Deal beschleunigt werden soll, wohl eine Möglichkeit, den auch von ihm konstatierten "antidemokratischen und autoritären" Kurs der Türkei unter Erdogan zu beeinflussen. Allerdings dürfte viele EU-Mitgliedsländer verärgert auf den Druck seitens Washington reagieren. Während der gestrigen Debatte im EU-Parlament wurde von Abgeordneten deutlich kritisiert, das der EU-Türkei-Flüchtlingsdeal Grundrechtsverletzungen und Einschränkungen der Pressefreiheit in der Türkei decke, viele stellten auch die rechtliche Grundlage des Deals selbst in Frage.
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48109/1.html
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Der Waffenstillstand ist mehr oder weniger zu Ende in Syrien, nachdem die Kämpfe um Aleppo wieder zunehmen und die beteiligten Parteien und die Hauptakteure USA und Russland weniger an einer Lösung als an einer Verschärfung des Konflikts interessiert zu sein scheinen. Ob die Friedensgespräche überhaupt weiter gehen können, steht in Frage, zumal eine Lösung sowieso so lange irreal bleibt, so lange die USA und Russland nicht auch über den UN-Sicherheitsrat zusammen arbeiten und die Rolle des Assad-Regimes geklärt wird. Derweil weichen die Darstellungen, wer für die letzten Angriff auf Aleppo verantwortlich ist, wieder weit auseinander.

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48103/1.html
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Warum wenden sich so viele Arbeitslose und Geringverdiener ausgerechnet der neoliberalen AfD zu? Diese Frage beschäftigt kurioserweise vor allem die Vertreter von Parteien, die selbst neoliberale Politik betreiben. Ihre unausgesprochene Antwort lautet: Weil die "sozial Schwachen" zu dämlich sind, die Komplexität alternativloser Politik zu begreifen. Gegenfrage: Warum sollten die Prekarier Parteien wählen, von denen sie bereits wissen, dass diese sie abgeschrieben haben?
Ein lang anhaltender und vielfach beklagter Trend wurde bei den drei Landtagswahlen im März gebrochen: Endlich ist die Wahlbeteiligung wieder gestiegen. Jubelarien blieben allerdings aus. Stattdessen bereitet ein merkwürdiges, wenn auch keineswegs neues Phänomen vielen Kopfschmerzen: Manche Wähler wählen gegen ihre Interessen.
Spätestens seit das Recherchezentrum Correctiv einen Entwurf des Grundsatzprogramments der Partei geleakt hat, ist offenbar geworden, dass die AfD keineswegs die Partei "der kleinen Leute" ist, als die sie sich nach außen hin gerne darstellt. Zwar ist der Programmentwurf inzwischen überarbeitet und für die "kleinen Leute" ein wenig schmackhafter angerichtet worden, an der neoliberalen Grundausrichtung und der Orientierung an den Interessen der Vermögenden hat sich indes kaum etwas geändert (Was will die AfD?).
http://www.heise.de/tp/artikel/47/47975/1.html
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Ran dy's profile photo
Ran dy
 
Weil diese unumwunden einen Sündenbock präsentiert?
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Am 14. Mai findet in Stockholm das große Finale des diesjährigen Eurovision Song Contests statt. Die Kandidaten stehen fest, auch die Favoriten sind bereits nominiert. Zu meiner Enttäuschung hat sich niemand an meine visionäre Afsana-Strategie herangewagt, die ich nach wie vor für sehr erfolgsversprechend halte (Mission: Germany 12 Points). Stattdessen treten viele Länder mit Titeln an, die auf frappante Weise die aktuelle politische Lage zu kommentieren scheinen.

Ich habe mir das mal durchgesehen und komme zum Schluss: Obwohl sich die meisten Teilnehmer um völlige Beliebigkeit und Austauschbarkeit der Inhalte bemühen, scheint die Flüchtlingskrise und die europäische Antwort darauf bei vielen Liedermachern doch mehr Spuren hinterlassen zu haben, als sie sich eingestehen wollen.

Ungarn beispielsweise, das mit seinen Stacheldrahtzäunen eine Vorreiterrolle in Europa einnimmt, entsendet wie zur Bekräftigung dieser Tatsache Sänger Freddie mit dem Titel "Pioneer". Österreich, das dem Pionier Ungarn mittlerweile mit Stacheldraht quer durch das Tiroler Herz nacheifert, lässt über die elfenhafte Sängerin Zoe auf Französisch ausrichten, wohin es sich die Flüchtlinge wünscht: "Loin d'ici" - weit weg von hier.
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48044/1.html
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Die aktuelle Debatte um Migranten betrifft auch die Ausbildung. Wenn ein Migrant hierzulande eine Ausbildung absolvieren möchte, dann stehen sowohl er als auch sein potentieller Ausbildungsbetrieb einem schier unübersehbaren Wirrwarr an bürokratischen Vorschriften und ihren Anwendungen gegenüber. Und wer mit einer Ausbildung nach Deutschland kommt, muss feststellen, dass viele ausländische Abschlüsse nicht anerkannt werden.
Seit längerem werden Vorschläge zum Wandel und zur Anpassung des Systems diskutiert: Schon seit etwa vier Jahren soll ein "Anerkennungsgesetz" die Verfahren zur Bewertung ausländischer Berufsqualifikationen vereinfachen und für bisher nicht anspruchsberechtigte Zielgruppen öffnen. Doch viele Antragsteller haben kaum Chancen auf Begleichung der Kosten und erreichen deshalb keine Anerkennung ihrer Qualifikation. Andere Vorschläge sollen Migranten und Unternehmen dahingehend unterstützen, dass hierzulande eine Ausbildung absolviert werden kann - etwa durch eine Verkürzung der Ausbildungszeiten.
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48096/1.html
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1985 erschien der 16-Bit-Computer Atari ST, dicht gefolgt vom Amiga 1000, der aber unter seinem hohen Preis litt. Erst mit dem Amiga 500 (1987) gelang Commodore die Wende. Auch die Konsolen setzten auf 16 Bit, darunter SNES, Mega Drive und Neo Geo. Zudem wurde der Game Boy zum Handheld-Hit und schlug technisch bessere Konkurrenten.
Das Spielegerät

Mit welchem Thema sollten wir einen Artikel über den Atari ST beginnen, wenn nicht mit Spielen? Schließlich werden sich die meisten damaligen Besitzer des Heimcomputers doch vor allem an dessen Spielefähigkeiten erinnern. Ursprünglich war der ST gar nicht als Spielegerät geplant. Firmenchef Jack Tramiel wollte einen Computer für seriöse Zwecke wie Desktop-­Publishing und Textbearbeitung.
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48070/1.html
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Rainer S.'s profile photoHanno Behrens's profile photo
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+Rainer S. Ja, ich hatte meinen ersten Kontakt mit dem Apple-II von meinem Cousin. Der hat genau hier gestanden, wo ich jetzt grad sitze: als Student hat er im Haus meiner Großmutter gewohnt. Nach ihrem Tod bin ich eingezogen. Also die Vergangenheit ist nicht mal eine handbreit entfernt für mich hier.

Für mich war der C64 der erste erschwingliche Rechner. Damals mit 1200 DM, heute wären das 2500 Euro umgerechnet. Das war schon edel. Und keinesfalls nur ein "Spielzeug", wie es viele Leute heute sehen. Das war schon eine Revolution.

Und deswegen hab' ich eben über ein Jahr lang nur mit der Datasette gearbeitet. Das Geld für nochmal 1200 DM war einfach nicht da. Ich war dann auch ziemlich schnell an ziemlich vielen Rechnern. Die CBM8000er Serie, der PET3020 oder war's 4032? Ich weiß es nicht genau. CBM 510, CBM 610 (hab ich noch!), Plus 4 (ziemlich cooles Ding eigentlich), Commodore 128 bei einem Kunden, ich hab' eben sehr früh anfangen können zu arbeiten und mir Geld zu verdienen mit Programmierung.

War nicht viel aber war toll als Teenager. Erst '86 Amiga, bis '92 oder so. Da meine erste PC Hardware 486DX4 mit dem ersten Linux. Ich weiß nicht mehr was das für eine Distro war, ich wusste ja nicht mal, was eine Distro ist. Das war noch eine Diskette oder sowas, die mir jemand zu gesteckt hatte an der Uni. Oder ein paar davon.

Irgend so'nen alten Wang hab ich in der Zeit programmiert mit irgend einem bescheuerten kopiergeschützten BASIC (Kopierschutz beseitigt). Jobs auf DOS/PC Hardware und an der Uni dann mit irgend einer PDP irgendwas Lisp programmiert, VAX Assembler, dann Solaris, Sparc Station, die ich mir genommen hab' einfach, ich hatte an der eigentlich nichts verloren. Aber keiner hat widersprochen. Man muss nur dreist sein. Und einen Wurm geschrieben haben, der einem Zugang gibt, wenn man höflich danach fragt. Naja Wurm ist vielleicht etwas böse, es war ein im Netz lebendes Tool. So sehe ich ihn. Er hat im Pool gelebt, nicht auf meinem Rechner. So ein Computer-Nomade, der auf jedem Rechner nur kurz zu Hause war und den man updaten konnte wenn man ihn gerufen hat. Wenn man so einen Freund hat, steht einem die Universität praktisch offen. Ich meine was denken die Administratoren sich, wenn sie die X/ptty devices read offen haben?! Dass ich da stehe und nicht mal reinlausche, was sie tippen? Bzw das mein "nettool" machen lasse? Ja, war schon praktisch. Nur hab' ich nie was geschrieben, was außer Kontrolle geraten ist oder gar irgendwas gemacht hat, was ich nicht wollte. Gab' ja so einen Unix-Wurm damals. Miranda oder so. Wie bescheuert, aus sowas lernt man natürlich und macht nicht die selben Fehler.

War eben eine coole Zeit. Nur die Tools waren furchtbar. Oder man musste sie sich selbst schreiben.
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Anlässlich ihres Parteitages steht die AfD im deutschen Aufmerksamkeitshoch. Es dominieren die Fragen danach, wie radikal die Partei ist, welche Richtung sie einschlagen werden, welche Flügel sich mit welchen Forderungen durchsetzen werden. Darüber hinaus hat sie die Diskussion über den Islam in Deutschland neu angefacht.
Zwar hat die CDU-Kanzlerin kein Interesse an der Debatte, aber für ihre Partei gilt das nicht. Der Chef der Unionsfraktion, Volker Kauder (CDU), machte in Äußerungen gegenüber der Berliner Zeitung deutlich, dass er der AfD das Themengebiet "Angst vor radikal-islamischen Entwicklungen in Deutschland" nicht überlassen will. "Wir müssen darüber reden, dass in einigen Moscheen Predigten gehalten werden, die mit unserem Staatsverständnis nicht im Einklang stehen."
Der Staat sei gefordert. Er müsse kontrollieren, was in Moscheen in Deutschland passiere, antwortete Kauder auf eine entsprechende Frage der Zeitung. "Wir müssen uns ohnehin mehr mit dem Thema Islam und Islamismus beschäftigen", sagte der CDU-Politiker mit Verweis auf "Menschen, die sich hier gegen Flüchtlinge wenden und dafür vor allem ein Argument anführen: Die Angst vor dem Islam".
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48111/1.html
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Auf der Internetseite Lügenpresse.de melden sich Journalisten in kurzen Videostatements zu Wort, um sich gegen Angriffe zu wehren, denen Vertreter von Medien seit geraumer Zeit ausgesetzt sind ("Medienkritik" mit Pfefferspray).
Lügenpresse? Den Vorwurf lassen wir nicht gelten, lautet der Tenor aus den über 20 Videos, die derzeit auf der Webseite zu finden sind. Zu den Journalisten, die die Pauschalverurteilungen nicht hinnehmen wollen, gehören unter anderem die Chefredakteure der Leipziger Volkszeitung und der Sächsischen Zeit, aber auch freie Journalisten und Radioreporter. Das Portal hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Stimmen, die den eigenen Berufsstand und die Berichterstattung kritisch hinterfragen, reihen sich an Aussagen, die die Vorwürfe an die Medien viel zu einfach beiseite wischen.
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48104/1.html
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Carsten Schlote's profile photoUwe Kielgas's profile photoMarcel Mustermann's profile photoNihil Autem-Veritas's profile photo
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+Uwe Kielgas Moritz Gathmann, Günther Lachmann, Moritz Döbler ,der nicht ins Politische Konzept passende ZDF Chefredakteur Nikolaus Brender..usw.

Keine Garantie auf Vollständigkeit :-) die Latte ist weit Länger.
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In "Wunschdenken: Europa, Währung, Bildung, Einwanderung - warum Politik so häufig scheitert", schreibt Sarrazin nun über so ziemlich alles, was ihm noch so einfällt: Bismarck und Klimawandel. Warum es 1957 besser keine Rentenreform gegeben hätten und 2018 in Berlin keine Flughafen-Eröffnung geben wird. Auf 600 Seiten erklärt er den Zusammenbruch Jugoslawiens genauso wie die Misswirtschaft am Nürburgring und garniert das Ganze mit Lebensweisheiten ("Die Pläne, die man hat, können gar nicht umfassend genug sein, solange man sie für sich behält und ständig an ihnen arbeitet") und praktischen Alltagstipps ("Gegen Kälte kann man sich durch entsprechende Kleidung und geeignete Unterkünfte schützen").
Sarrazin wäre aber natürlich nicht Sarrazin wenn er sich nicht auch etwas zum umstrittensten Thema dieser Tage zu sagen hätte: der Flüchtlingspolitik der deutschen Bundesregierung. Oder wie Sarrazin sie nennt: "der größte Fehler der deutschen Nachkriegspolitik". "Unwissenheit und Täuschungen über die Wirklichkeit" hätten zum Scheitern der deutscher Migrations- und Integrationspolitik geführt, schreibt er. Doch Unwissenheit und Täuschungen verbreitet Sarrazin vor allem selbst.
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48089/1.html
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"Unseren ausländischen Studenten raten wir, an diesem Abend nicht die Wohnheime zu verlassen", hieß es am Samstag vergangener Woche in einer Empfehlung der Technischen Universität von Bialystok. Was in der ostpolnischen Stadt mittlerweile nicht ungewöhnlich ist. Seit Jahren gilt Bialystok als das Zentrum der rechtsradikalen Szene in Polen. Weshalb es wenig verwundert, dass das Nationalradikale Lager (ONR) ausgerechnet in der 300.000-Einwohner-Stadt seinen 82. Gründungsjahrestag feierte.
Doch für die negativen Schlagzeilen (Chemotherapie gegen das liberale Polen), über die Polen heute heftig debattiert, sorgten nicht die Rechtsradikalen, die bei ihrem Marsch fremdenfeindliche Parolen brüllten oder die Universitätsverwaltung, die ihre ausländischen Studenten warnte, aber gleichzeitig für den Abend Räumlichkeiten an den ONR vermietete, in denen dieser ein Konzert veranstaltete. Nein, für die meisten Diskussionen sorgte ausgerechnet ein Priester der katholischen Kirche.
"Null Toleranz für die jüdische Feigheit", rief Jacek Miedlar in der Kathedrale von Bialystok, in der dieser eine Messe für die ONR-Anhänger abhielt. Während einer Predigt, die mit der christlichen Nächstenliebe nicht viel gemein hatte. In Anlehnung an das Alte Testament verglich der Geistliche das heutige Polen mit der Unterdrückung der Juden durch die Ägypter, die laut ihm nur deshalb möglich war, weil es im jüdischen Volk Verräter gab. "Wir müssen die Verräter hetzen", sagte Miedlar und scheute sich nicht, den "nationalradikalen Katholizismus als eine Chemotherapie für Polen" zu bezeichnen

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48084/1.html
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Ran dy
 
Nachdem im ungarischen Parlament die Selbstbedienung legalisiert wurde: eine weitere Hiobsbotschaft.
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