Nein, ich zähle mich nicht unbedingt zu den aktiven Teilnehmern. Mich interessiert nämlich die Meta-Ebene nicht so besonders. Nur partielle Beiträge aus meiner Twitter-Timeline weckten bislang Neugier und Interesse. So auch der offensichtlich für einige (zu?) anspruchsvolle Themenbereich "Finanzierung und Amortisation".

Meine betriebswirtschaftlich geprägten Hinweise:

a) MOOCs, gleich welcher Ausprägung, dürfen als Innovationsthema gelten.

b) MOOCs zähle ich daher zum Bereich Forschung und Entwicklung (F+E) - und der gilt als reiner Kostenverursacher. Da amortisiert sich zunächst einmal gar nichts.

c) Aufwände für Innovationsprojekte zahlen die Initiatoren (Projektauftraggeber) aus ihren jeweiligen Budgets. Diese zu leistenden Aufwände und Budgets können - wie hier von mir unterstellt - auch immateriell sein, z. B. durch ehrenamtliche Arbeit der Mitwirkenden.

d) Lernen (definiert als Vorbereitung auf eine offene Zukunft) kostet - und bringt (zunächst) nichts. Insofern zähle ich auch F + E dieses Meta-Moocs zum immateriellen Vermögenswert der Beteiligten, der sich erst dann amortisiert, wenn andere bereit sind für den ihnen erwarteten, künftig entstehenden Nutzen zu zahlen.

e) Bezahlt wird also immer (nur) der (individuelle) Nutzen. Wer welchen Nutzen erwartet, möchte ich hier (zunächst) nicht diskutieren.

f) Ungeduld und Frustration in Projekten (hier bisher geäußert z. B. über mangelnde Beteiligung, Anerkennung, Amortisation usw.) relativieren sich, wenn man sich bewusst macht, in welcher jeweiligen (Projekt-)Phase sich ein Team mit seinem zu entwickelnden Produkt (hier = MOOC) befindet. Vielleicht nützt der Diskussion dieses metaphorische Schaubild:
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