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Stefan von Jankovich
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Nahtod, Meditation, Spiritualität, Sinnfrage, Forum Homo Harmonicus, Schriftsteller
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Mir wurde immer wieder klar: „ohne meinen Körper verstand ich alles, mit Körper kann ich nichts verstehen“. Vorher war ich ein vollkommen rationaler, in das Erdenleben eingebetteter Mensch. Aber es kamen mir immer wieder diese zwei Begriffe in den Sinn: „irdisch“ und „kosmisch“. Das heisst, wir müssen irdisch hier leben, das Hier ist unsere Existenz. Wir müssen hier um unser tägliches Brot kämpfen, für unseren Wohlstand arbeiten, dafür, dass es uns besser geht. Wir sollen ein Maximum an Freude am Leben haben. So gesehen ist irdisch alles richtig. Andererseits ist der kosmische Aspekt, dass man anders denkt, dass man alles doch relativiert und nach der Grundlage des kosmischen Denkens handelt. Diese Grundlage ist die Liebe: die selbstlose bedingungslose Liebe als einziges Prinzip des Seins.
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Das Ziel des positiven Lebens 

Unser Ziel ist es also, uns immer mehr zu veredeln, die materiellen körperlichen Aspekte allmählich zu überwinden, um unser Bewusstsein mehr und mehr zu vergeistigen. Jedes geschaffene Wesen strebt bewußt oder unbewußt zum Licht, zur vollkommenen Göttlichen Liebe. Der Weg wird immer steiler. Wir müssen einen ziemlich engen Pfad beschreiten, der durch zwei Wände oder Abschrankungen immer schmaler wird. Auf der rechten Seite ist alles positiv, auf der linken alles negativ, d.h. wir pendeln zwischen Positiv und Negativ, zwischen Licht und Finsternis, manchmal vorwärts, manchmal rückwärts und bahnen uns schließlich den Weg zum Licht. Bleiben wir in der Mitte, so können wir fast gerade weitergehen. Schwanken wir zwischen Positiv und Negativ, so wird unser Weg zu einem Zick-Zack-Kurs und wir kommen nur langsam voran. 
Unsere ganze Tragödie ist durch unseren freien Willen entstanden Leider wählen wir nicht immer das Richtige, sondern aufgrund menschlicher Schwächen oft auch das Schlechte. 
Stellen wir uns das Bild mit dem steilen und engen Weg vor, der durch Positiv- und Negativ-Prinzipien begrenzt ist, wobei sich weit vor und über uns das Licht ausbreitet. Je näher wir zum Licht gelangen, desto mehr Energie können wir von ihm empfangen. Wir haben dann mehr Mut, höher hinaufzusteigen.
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Der Weg zum ICH 

In unserem Überbewußtsein wohnt die Wahrheit. Es ist schwer, dorthin zu gelangen und von der Wahrheit etwas wahrzunehmen. Die sogenannte INNERE STIMME vermittelt uns spontane intuitive Impulse. Wir sollten versuchen, diese Stimme wahrzunehmen und die Anweisungen zu befolgen. Von dort, von den Tiefen des ICH-Bewusstseins strömen unaufhörlich positive Ideen, gute Gedanken aus. Von dort strömt die Gnade Gottes in Form der Liebe auf uns zu. 
Liebe ist die größte Kraft. Wenn man die Liebe lebt, kann man den Egoismus überwinden und im irdischen Bereich auch mehr ertragen. Egoistische Menschen sind nicht "belastbar" um so mehr aber diejenigen, in denen GLAUBE - LIEBE - HOFFNUNG als lebendige Aspekte anwesend sind.
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Der Weg zu Gott 

Das Ziel aller Existenzformen in der materiellen Welt kann man so formulieren:"Näher mein Gott zu dir:" Näher zu Gott, den wir nicht erfassen, beschreiben oder uns vorstellen können. Auch in der Bibel steht:"Du sollst dir kein Bildnis machen..." (5. Buch Mose 5,8. Die Menschen jedoch sind fasziniert und versuchen immer wieder, Gott zu "erforschen" - es wird ihnen nie gelingen. 
Jeder von uns hat jedoch irgendwie ein Denkmodell von der unendlichen, unerfassbaren Intelligenz. Die mentale, die psychische und geistige Entwicklung, mit anderen Worten die innere Reife des Menschen entscheidet darüber, wie er sich Gott vorstellen und mit seinem ICH erfahren kann. Sicherlich übernimmt jeder Mensch in einer gewissen Weise das Gottesbild jener Tradition, in welcher er steht, aber in einer seiner Eigenart und Entwicklungsstufe entsprechenden Weise. 
Man kann also sagen, es gibt so viele Gottesbilder, wie es Menschen gibt. 
Lebendig und echt ist die Gotteserfahrung nur dann, wenn sie das ganze ICH durchdringt, wenn also der Mensch aufgrund seiner Gotteserfahrung sein Leben entsprechend einzurichten vermag. 

Nicht ein konstruiertes Gottesbild, sondern das innere Erleben der Gottesexistenz ist für den Menschen wichtig. 
Menschen ,die eine Art von Einweihung durch den Tod über sich ergehen ließen, die einmal klinisch tot waren und dann wieder reanimiert wurden, können nach ihren Erlebnissen die Bedeutung des diesseitigen Lebens erst richtig erfassen und versuchen, ihr Leben gemäß kosmischen Prinzipien weiterzuführen. Nicht nur ich, auch viele andere haben ihr Leben nach dem Erlebnis des klinisch toten Zustandes völlig geändert. Die Ursache dafür ist das transzendentale mystische Erlebnis von GOTT - das Schönste, das Stärkste, das Lebendigste meines bisherigen Lebens. 

Die Menschen sprechen von GOTT als dem Erlebnis des LICHTES. Wir mussten staunen über die unendliche Größe der höheren Dimensionen, wo das Wirkungsfeld der Seele und des Geistes ist. Die materielle Welt bindet unseren Körper durch die bekannten und wissenschaftlich erforschten Gesetze. Aber die nichtmateriellen Bestandteile in uns, welche von "oben" stammen, streben ohne Zwangsjacke des Körpers nach oben, "nach Hause" und suchen den Kontakt mit dem Übermenschlichen.
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Die Entwicklung 

Wenn man sich in die Frage nach dem Sinn des Erdenlebens vertieft, kommt man zur Erkenntnis dass der Kern des Menschen völlig auf Entwicklung angelegt ist und dass diese Entwicklung auf der Erde in einer äußerst intensiven Auseinandersetzung mit der Materie besteht. 
Die großartige Lehre meines Lebensfilmes zeigte mir, dass mir alle Situationen im Leben neue Möglichkeiten der Entwicklung geöffnet haben. Alles, alles im Alltag kann für die geistige Entwicklung gebraucht werden - wenn man eben bewusst daran denkt. So können wir an jedem Tag, in jeder Stunde oder Minute etwas für uns tun, aus jeder Lebenssituation etwas Positivens herausholen, was uns zur Entwicklung dient und uns der Menschwerdung näher bringt.
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Entscheidungen 

Wenn uns bewusst wird, dass wir die Verantwortung für alle unsere Taten und Gedanken selber tragen müssen, können wir diese bewusst noch vor deren Durchführung - bereits bei der Entstehung - unter Kontrolle bringen. Wir stehen ständig vor Entscheidungen, vor uns sind unzählige Wege, ein Gewebe von Schienen; wir müssen ständig die Weichen stellen. Dies ist eine große Herausforderung an uns. Meine persönliche Methode ist, immer daran zu denken, dass ich mich selbst im Tod sehe und beurteile. Deshalb sage ich oft zu mir selbst:"Achtung Stefan! Du wirst dich wiedersehen! Wie wirst du dich beurteilen? Ist das gut, was du zu tun gedenkst?" - und oft stelle ich dann die Weichen anders. 
Die meisten Menschen werden von den Geschenissen des Lebens, des Alltags einfach mitgerissen. Es passiert etwas mit ihnen, ohne dass sie realisieren, wie stark sie durch die Umwelt beeinflusst wurden, ja sogar Befehlen fast automatisch folgen. Diese Menschen denken nicht daran, dass sie auch für solche "automatischen" Gedanken und Taten die Verantwortung zu tragen haben. Deshalb sollten wir alles möglichst bewusst denken und tun. Es ist eine wunderbare Gnade Gottes, dass wir als einzige Lebewesen ein höheres Bewusstsein haben und einen freien Willen, den wir ständig für Entscheidungen benützen können.
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Toleranz 

Jeder von uns hat andere Wege zur Erkenntnis der Wahrheit, da jeder mit anderen Aufgaben geboren und mit anderen Strukturen ausgestattet ist. So braucht jeder andere Entfaltungsmöglichkeiten. Wir müssen deshalb diese individuellen Wege der anderen mit Toleranz anerkennen, sie fördern und nicht unterdrücken. Mit anderen Worten, die Menschen dürfen keine Meinungen, Ideologien , Bekenntnisse, Denkmodelle, Religionen, politischen Systeme oder Strukturen etc. anderen aufoktroyieren und damit ihre Freiheit einschränken. Im Gegenteil: Wir sollen die Vorstellungen des Nächsten tolerieren und nicht verurteilen. Niemand weiß in diesem Leben, was kosmisch richtig ist und warum er so ist, wie er ist. Unser Weg ist individuell. Individualismus kommt Menschenwürde gleich. Wir wissen, dass die Liebe die größte Kraft ist (...) und eine Art von Liebe ist es, den anderen zu akzeptieren, zu tolerieren und nicht zu bekämpfen. Aber wenn wir die Freiheit und den Individualismus des anderen anerkennen, sollen wir auch uns selbst von allen äußeren und hemmenden Einflüssen wie Dogmen, Denkmodellen, Schemen sowie von der Vergangenheit "befreien". Durch diese Befreiung werden wir aller Vorprogrammierung und Manipulation, der wir tagtäglich ausgesetzt sind, bewusst entgegentreten und dadurch unsere Denk- und Entscheidungsfreiheit bewahren, genauso wie wir sie den anderen zubilligen. Diese Entscheidungen müssen wir - und alle Menschen - in völliger Freiheit treffen und dafür die volle Verantwortung tragen.
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Begegnung mit Mitmenschen 

Wenn wir egoistisch denken, verlangen wir vom Schicksal alles. Wir verlangen, dass unsere Mitmenschen für die Erfüllung unserer Wünsche arbeiten. Es ist selbstverständlich, dass alles gut geht, dass wir weiterkommen, dass wir unser Ziel erreichen...welch ein Egoismus! Alle Menschen sollen in mein Denkmodell passen und sich entsprechend benehmen. Diese Vorstellung wird oft stärker und stärker, je mehr wir merken, dass es nicht so geht. Dann kommt es zu Enttäuschungen über sich selbst und zu Konfliktsituationen mit den Mitmenschen. Diese innerliche Enttäuschung und der Konflikt mit der Außenwelt können zu Agressionen ausarten. Wir sind immer unglücklicher und verzweifelter, und merken nicht, dass die Schuld bei uns liegt, da wir uns, gegenüber den Mitmenschen, negativ stimuliert haben und unsere Ziele zu egoistisch waren. 
Man soll die Menschen so akzeptieren, wie sie sind. Jeder hat einen Grund oder eine Ursache, warum er so ist, wie er ist. Das bedeutet, dass wir die Mitmenschen nicht nach unseren Wünschen ausrichten, ihre Persönlichkeit nicht nach unseren Vorstellungen ändern dürfen. Liebevolle Begegnung mit jedem Individuum führt zur Ruhe, Konfliktlosigkeit. Deshalb ist es gut, allgemeine Menschenliebe zu üben.
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Von der Wichtigkeit des Guten 

An dieser Stelle möchte ich in Erinnerung rufen, was mir beim Erleben des Lebensfilmes anfangs unverständlich war, ich später aber als großartigste Manifestation des absolut GUTEN erkannte: 
Die schlechten Taten, die nicht bestandenen Prüfungen wurden nach deren Erkenntnis und tiefen Reue beim mir "ausgeblendet", d.h. sie zählten nicht mehr - und so blieben an mir nur die guten Gedanken und Taten, die bestandenen Prüfungen haften, die ich als einen Blumenstrauß gleichzeitig wiedererleben durfte.
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Erkenntnis, immer die Möglichkeit zu haben, Gutes zu tun

Unser Leben ist vielfältig, bunt, abwechslungsreich, faszinierend. Ununterbrochen sind wir mit neuen Situationen konfrontiert und in jeder Situation liegt die Möglichkeit verborgen, etwas Positives zu tun, sich etwas Gutes, Liebevolles auszudenken und dies zu verwirklichen. All dies sind Perlen, und wir können an einem Tag eine ganze Perlenkette zusammentragen. 
Aber wie sieht es in Wirklichkeit aus? Wir vergessen meistens, diese gute Tat, wir sind zu faul, daran zu denken, nehmen die Chancen nicht wahr und verpassen die Gelegenheiten. Wenn wir aber daran denken, die Gelegenheit bewusst zu suchen, bekommen wir immer mehr Übung, die Chance zu erkennen und so mehr als eine gute Tat pro Tag zu vollbringen. Wenn wir bedenken, wie viele Möglichkeiten es gibt, etwas Gutes zu tun, haben wir ein reiches Angebot, das es zu nutzen gilt. Eine gute Tat ist gerade so gut, wie liebevoll sie ausgedacht wird. Es ist nicht so wichtig, ob sie großartig ausfällt. Die Absicht, die Grundidee, ist wichtig. Diese soll der selbstlosen Liebe entspringen. 

Wenn wir uns bewusst möglichst nur mit sauberen Gedanken beschäftigen, sind die Tore geöffnet, um die positiven Chancen wahrzunehmen und sogar viele "gute Taten" täglich zu vollbringen. Dadurch werden wir unsere Tage vergolden, uns mit Liebe erfüllen.
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